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SKIFAHRER RAMMTE PENSIONISTIN IM STIEGENHAUS
Ein Bekannter meiner Eltern gebürtiger Wiener. Zu seiner Verwandschaft in Wien zählt auch ein junger Mann, welcher in diesem Sommer sein Matura mit Auszeichnung bestanden hatte. Diese Zierde seiner Familie feierte mit einigen Freunden gemeinsam den bestandenen Abschluss in seiner Wohnung, welche in einem schönen alten Wohnhaus mit mehreren Parteien in der Innenstadt von Wien lag. Die Feierlichkeiten zogen sich hin und irgenwann beim Sonnenaufgang erinnerte sich der junge Mann an den Schwur, den er und sein bester Freund sich geleistet hatten. Für den Fall, dass sie beide durch die Prüfungen kommen sollten, wollten sie das breite und immer gut gebohnerte Teppenhaus auf Ski herunterfahren (die beiden sind sehr gute Skifahrer). Trotz der Bedenken der restlichen Gäste verwirklichten sie dieses Vorhaben. Sie stiegen auf ihre Ski und fuhren unter lautem Gepolter hinab. Im Erdgeschoss kurz vor den Briefkästen stand jedoch ein Hinderniss, in Form einer schon sehr betagten Dame, welche wohl durch die weit verbreitete Prä-Senile-Bettflucht schon auf den wackligen Beinen war. Nun, machen wir es kurz, die alte Dame und die Skifahrer stürzten. Die beiden jungen Männer entschuldigten sich vielmals bei der Dame, welche nach eigenen Angaben keine schweren Verletzungen bei dem Sturz erlitten hatte. Im Gegenteil die alte Dame nahm den ganzen Vorfall mit Humor gratulierte beiden sogar noch zum bestandenen Examen. Sie wurde noch zu ihrer Wohnungstür geleitet und die beiden Skifahrer gingen nach diesem Schrecken auch wieder in die Wohnung. Am darauf folgendem Nachmittag wollten die beiden jungen Männer nochmals bei der alten Dame vorbei schauen. Als niemand auf ihr läuten reagierte, fragten sie bei der Hausmeisterin nach. Diese sagte, dass die alte Dame ins Krankenhaus gebracht worden wäre. Die beiden Männer waren entsetzt und fuhren gleich dorthin. Im Krankenhaus erteilte man ihnen die Auskunft, dass sich die alte Dame wegen einiger großen und schmerzhaften Blutergüsse in Behandlung begeben habe. Die nähere Auskunft könne der Staditionsarzt geben. Der Stationsarzt wurde schnell ausfindig gemacht, jedoch hatte er keine guten Nachrichten für die beiden: "Die Frau Soundso haben wir nach der Behandlung leider auf die Psychatrische Abteilung verlegen müssen. Sie behauptet steif und fest, dass sie sich die Verletzungen bei einem Skiunfall, wohlgemerkt im Sommer und mitten in einem Wiener Treppenhaus zugezogen hätte. Von dieser Aussage lässt sie sich einfach nicht abbringen"
Variante IV: Schauplatz war Wien oder Umgebung von Wien, es handelte
sich um eine Silvesterparty und die Schi standen schon für den Schiurlaub
vor der Tür bereit. Als Wein und Sekt ausgegangen waren, waren alle
zu faul, in den Danach wie in der Standardvariante weiter: Quelle: E-Mail-Zusendung von Peter Zeiner, 11. Februar 2004, der diese Variante Anfang der 1990er Jahre gehört hat. Variante V: Sie handelt in der Rennbahnwegsiedlung, welche seeehr lange Gänge besitzt. Ein Jugendlicher soll dort, nach erfolgreicher Reparatur seines Mopeds in der Wohnung, das Ding dann auf den Gängen probegefahren sein. Eine Pensionistin hörte den Lärm am Gang, öffnete die Tür um nachzusehen und wäre fast von dem Burschen überfahren worden. Sie rief danach sofort die Polizei, welche aber auf Grund der "wirren" Geschichte wiederum die Rettung verständigte, die schlussendlich die Penionistin auf die Psychiatrie mitnahm Quelle: E-Mail-Zusendung von Robert Kunov, 24. Februar 2005, der die Geschichte vom Bruder vom Freund seiner Schwester, die in der Rennbahnwegsiedlung wohnt, gehört hat.
Anmerkung: vergleiche auch Sommerskifahren aus Bayern und Olympiasieg im Stiegenhaus aus Innsbruck. Quelle: mündliche Erzählung an den
Autor, Erzähler und Betroffene sind aus Persönlichkeitsschutzgründen
anonymisiert.
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