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Mirny – eine friedliche Stadt, Teil 4 Mirny – eine friedliche Stadt, Teil 1 Wie ist aber das zivile Leben der Stadt? In Mirny gibt es 4 Schulen und eine so genannte Schule der Künste, wo Kinder tanzen, malen und vieles andere lernen. Es gibt eine gute Kinderbibliothek, wo nicht nur Bücher ausgeliehen werden, sondern ein Klub der jungen Freunde der Bibliothek existiert. Die jungen Leser und Leserinnen bereiten selbst verschiedene Bücherausstellungen vor und machen Aufführungen für andere Kinder und ihre Eltern zu verschiedenen Festen und Themen. Der Kindergarten, den ich als Kind besuchte, wurde in ein „Haus des Kinderschaffens“ reorganisiert. Hier gibt es verschiedene Zirkel für Kinder verschiedenen Alters – sie lernen hier nähen, stricken, basteln, sich für die Tiere sorgen.
Die Erwachsenen besuchen zwei andere Bibliotheken: die städtische Bibliothek und die Bibliothek der technischen Literatur.
Das Gebäude rechts auf dem Foto hinter den Bäumen ist der Sportkomplex „Stern“ mit einem Schwimmbad. Unter dem Dach des Komplexes befindet sich die Kinder-Jugendlichen Sportschule, die jährlich von etwa 850 Kindern besucht wird. Zu einem der Lieblingsorte der Erholung aller Einwohner gehört das Kino „Planet“:
Dieses Jahr hat „Planet“ mit der Stadt das 40-jährige Jubiläum gefeiert. Das Kino hat auch schlechte Zeiten gesehen – in den 90-er Jahren geriet es in Verfall. Es gab keine Finanzierung von der Stadt, keine neuen guten Filme, die Menschen wollten nicht ins Kino gehen. Vor ein paar Jahren hat „Planet“ seine Wiedergeburt erlebt, es wurde renoviert und hat jetzt zwar nur 172 Sessel im Zuschauerraum (früher hatte es 600), aber bleibt nie leer. Vor einem Jahr wurde im ersten Stock des Kinos noch ein Cafe eröffnet, das auch immer voll ist. Bei einem Spaziergang durch die Stadt kann einem auch auffallen, dass vieles in Mirny Namen hat, die mit Kosmos und Himmel verbunden sind. Das ist noch eine Besonderheit der Stadt. So finden wir hier z.B. das Cafe „Orbit“, das Restaurant und das Hotel „Orion“, das Hotel „Abendrot“, die Kantine „Kosmos“, das oben genannte Kino „Planet“.
Mirny ist wie gesagt eine sehr grüne Stadt und oft kann man die Häuser hinter den Bäumen gar nicht sehen.
Das macht manchmal Schwierigkeiten nicht nur beim Fotografieren der Straßen und Häuser, sondern einfach beim Blick aus dem Fenster. Letzteres wird oft der Grund, dass die besonders großen Bäume vor Wohnhäusern abgesägt werden.
Am anderen Stadtrande gibt es zwar nicht so viel Grün, die Sowjetskaja-Straße ist eine verhältnismäßig neue, sie entstand Ende der 1980er Jahre:
Mirny ist auch eine sehr ruhige Stadt (außer den Tagen, wo die Stadt etwas feiert – dann sind alle Einwohner auf den Straßen) - nicht viel Verkehr, keine Staus. Man fühlt sich hier sicher und entspannt nach der Hektik der großen Stadt, darum bin ich gern zu Hause. Hoffentlich hat meine Heimatstadt auch Euch gefallen. Oksana PS: weitere Bilder aus Mirny findet Ihr in meiner SAGEN.at-Bildgalerie! Mirny – eine friedliche Stadt, Teil 1
Für Fragen und Vorschläge benutzen Sie ausschliesslich das Thema Russland in unserem Forum. © Oksana Fedotova, 2006. Alle Texte und Bilder sind urheberrechtlich geschützt! | |
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