|
SAGEN.at >> Informationen, Quellen, Links >> Dokumentation >> Volkskundliche Berichte aus Russland |
|
|
Mirny – eine friedliche Stadt, Teil 2 Mirny – eine friedliche Stadt, Teil 1 Mirny ist vor allem doch eine Militärstadt. Hier, hinter den hohen Zäunen und in der Stadtumgebung gibt es viele Militärabteilungen. Für die Militärpersonen werden hier alle Bedingungen geschaffen, damit sie gut arbeiten können. Jedes Jahr kommen nach Mirny auch viele Militärleute, um hier zu dienen und zu arbeiten. Die jungen Offiziere bekommen ein Zimmer im Offizierwohnhaus, verdienen gut, so dass viele hier auch für viele Jahre bleiben. Diesem Gebäude gegenüber steht das Gebäude der Stadtverwaltung. Das betont auch die Besonderheit der Stadt, ihre doppelte Natur (einerseits Militärstadt, andererseits – Stadt als eine Zivilbildung). In der Stadt wirken auch 2 Mächte – einerseits der Stadtbürgermeister und die Stadtverwaltung, andererseits - der Befehlshaber des Kosmodroms und das Kommando der Garnison.
Und von diesem alten Bahnsteig fährt jeden Morgen ein kleiner Zug ab, der die Militärleute zu ihren Arbeitsplätzen bringt – in die Militärabteilungen außen der Stadt und zum Kosmodrom:
Wie gesagt gibt es in kleiner Stadt Mirny viele Denkmäler, ich würde sie bedingt drei Gruppen zuordnen: Denkmäler zum Thema „Kosmos und Kosmodrom“, Denkmäler zum Thema „Krieg“ und Denkmäler der sowjetischen Zeit. Mit manchen Denkmälern der ersten Gruppe sind wir schon bekannt. Dritte Gruppe ist nicht so zahlreich, das größte ist natürlich das Lenin-Denkmal auf dem Hauptplatz, aber so ein Denkmal gibt es in fast jeder russischen Stadt. Das andere bekannteste Denkmal, das uns daran erinnert, dass Mirny in sowjetischer Zeit gegründet und gebaut wurde, stellt das ehemalige Wappen der Sowjetunion dar:
Zu einem unoffiziellen Symbol der Stadt wurde die echte alte Rakete im Grigorjew-Park (drin ist sie leer): Das andere Denkmal steht im Waldpark und stellt 3 kleine Raketen dar. Dieses Denkmal hat von den Stadteinwohnern den Namen „Drei Federn“ bekommen, denn drei dünne Raketen sehen wirklich wie drei weiße Federn aus.
weiter zu: Mirny – eine friedliche Stadt, Teil 3 Mirny – eine friedliche Stadt, Teil 1 Für Fragen und Vorschläge benutzen Sie ausschliesslich das Thema Russland in unserem Forum. © Oksana Fedotova, 2006. Alle Texte und Bilder sind urheberrechtlich geschützt! | |
| |