Vierbergelauf - Wallfahrt über Magdalensberg, Ulrichsberg, Veitsberg und Lorenziberg

Schnellüberblick
Wallfahrt:Große Kärntner Mehrortewallfahrt am Dreinagelfreitag, dem zweiten Freitag nach Ostern. Der klassische Weg führt über Magdalensberg, Ulrichsberg, Veitsberg beziehungsweise Göseberg und Lorenziberg im Raum St. Veit an der Glan.
Status:Ausgesprochen lebendige Wallfahrt. Jährlich nehmen tausende Menschen teil; neben religiös motivierten Vierberglern gehen heute auch viele aus familiärer Tradition, wegen der Gemeinschaft oder aus sportlicher Herausforderung mit.
Weg:Rund 52 Kilometer in ungefähr 16 bis 17 Stunden und mehr als 2.000 Höhenmeter. Die traditionelle liturgische Ordnung umfasst fünf heilige Messen und drei Andachten.
Kultzentrum:Nicht ein einzelnes Gnadenbild, sondern der Weg selbst und seine vier Bergkirchen. Historischer Kern ist die Verehrung der Passion Christi, besonders der drei Kreuzesnägel und der Heiligen Lanze.
Frühester Nachweis:Zwischen 1485 und 1502, jedenfalls vor 1510, berichtet Ladislaus Sunthaym von Kärntner Frauen, die am Tag der Kreuzesnägel barfuß und schweigend über die vier Berge liefen.
Volkskunde:29 Rosenkränze, Vortragekreuze und Vorbeter, dreimalige Kirchenumrundungen, Kreuzbegrüßungen, Saatkorntausch, Vierbergelaub, Wunschglocken und das Beschenken der Kinder am Wegrand.
Region:Zollfeld, Glantal und Raum St. Veit an der Glan
Bundesland:Kärnten
Lage und Besuch
Lage: Wallfahrtsroute im Raum St. Veit an der Glan und nördlich des Zollfeldes; traditioneller Hauptbeginn auf dem Magdalensberg.
Termin: jährlich am Dreinagelfreitag, dem zweiten Freitag nach Ostern; Beginn der Hauptwallfahrt mit der Mitternachtsmesse auf dem Magdalensberg.
Lage in der SAGEN.at-Karte der Wallfahrtsorte Kärnten
Ansicht in Street View (Region des Vierbergelaufs)
Web: Katholische Kirche Kärnten - Vierbergelauf
Direkt zum Inhalt
Bilddokumentation
Ausführliche Beschreibung

Bilddokumentation

Magdalensberg - Ausgangspunkt der Vierbergewallfahrt:

Die Gipfelkirche ist den hll. Helena und Maria Magdalena geweiht. Das ursprüngliche Helenapatrozinium ist für die Entstehung der Wallfahrt von besonderer Bedeutung, weil Helena nach der Legende das Kreuz Christi und die Kreuzesnägel aufgefunden haben soll. Klara dokumentierte die Kirche 2010.

Magdalensberg - Kirche der heiligen Helena und Maria Magdalena

Bildquelle: SAGEN.at-Fotogalerie

Spätgotischer Hochaltar der Magdalensbergkirche:

Der 1502 vollendete Flügelaltar gehört in jene Zeit, in der die Vierbergewallfahrt bereits schriftlich fassbar ist. Im Schrein steht die hl. Helena; damit wird die Verehrung der Kreuzauffindung und der Leidenswerkzeuge Christi unmittelbar im Bildprogramm des ersten Berges sichtbar.

Magdalensberg - spätgotischer Hochaltar mit heiliger Helena

Bildquelle: SAGEN.at-Fotogalerie

Vom Magdalensberg zum Ulrichsberg:

Klaras Blick nach Westen zeigt im Mittelgrund den Ulrichsberg, den zweiten der vier heiligen Berge. Gerade diese Sichtbeziehung macht verständlich, dass der Vierbergelauf eine ganze Landschaft religiös ordnet und nicht bloß vier voneinander unabhängige Kirchen verbindet.

Blick vom Magdalensberg zum Ulrichsberg

Bildquelle: SAGEN.at-Fotogalerie

Zweikirchen - römischer Torso als Weihwasserbecken:

Zweikirchen ist eine wichtige liturgische Station zwischen Ulrichsberg und Veitsberg. Vor der Kirche steht ein als Weihwasserbecken wiederverwendeter römischer Torso aus dem 2. Jahrhundert. Hier werden die Wallfahrer eingeholt, die Kreuze begrüßt und traditionell Saatkörner getauscht.

Zweikirchen - römischer Torso als Weihwasserbecken

Bildquelle: SAGEN.at-Fotogalerie

Für eine vollständige Bilddokumentation des Vierbergelaufs fehlen uns noch eigene Aufnahmen vom Ulrichsberg während der Wallfahrt, vom Veitsberg, vom Lorenziberg sowie von den charakteristischen Bräuchen unterwegs - Haben Sie Fotos?

Foto von Wallfahrtskirche einsenden

Mit diesen und weiteren Fotomotiven können Sie hier zur Dokumentation beitragen.

Ausführliche Beschreibung

Eine Wallfahrt, deren eigentliches Heiligtum der Weg ist

Der Kärntner Vierbergelauf lässt sich nur unzureichend wie eine gewöhnliche Wallfahrt zu einer einzelnen Kirche beschreiben. Sein wesentliches Merkmal ist gerade die Bewegung zwischen mehreren heiligen Orten. In einer einzigen Nacht und einem langen Tag werden Magdalensberg, Ulrichsberg, Veitsberg und Lorenziberg miteinander verbunden; dazwischen liegen Kirchen, Dörfer, Wegkreuze, Felder und jahrhundertealte Durchgangsräume. Der religiöse Sinn entsteht deshalb nicht erst am Ziel, sondern im fortgesetzten Gehen, Beten, Umrunden, Empfangenwerden und Weiterziehen. Johannes Sacherer hat diesen besonderen Charakter 1993 treffend mit der Frage "Wallfahrt ohne Ziel?" beschrieben. Tatsächlich besitzt der Vierbergelauf viele Zwischenziele, aber kein einzelnes Heiligtum, das alle anderen überragt.

Die körperliche Anstrengung gehört wesentlich dazu. Rund 52 Kilometer und mehr als 2.000 Höhenmeter werden traditionell innerhalb von ungefähr 16 bis 17 Stunden bewältigt. Der Weg beginnt in der Dunkelheit, führt über den nächtlichen Magdalensberg hinunter ins Zollfeld, über den Ulrichsberg und das Glantal auf den Veitsberg und endet am Nachmittag auf dem Lorenziberg. Müdigkeit, Kälte, Nässe, Hitze, Hunger und Blasen sind keine neuzeitlichen sportlichen Zutaten, sondern haben die Wallfahrt seit Jahrhunderten geprägt. Schon eine Beschreibung von 1679 hebt die außergewöhnliche Länge hervor und berichtet, dass Teilnehmer unterwegs erkrankten und gelegentlich sogar starben.

Dreinagelfreitag

Der Termin ist für die Entstehungsgeschichte von zentraler Bedeutung. Der Vierbergelauf findet am zweiten Freitag nach Ostern statt, der in Kärnten als Dreinagelfreitag bezeichnet wird. Der Name erinnert an die drei Nägel, mit denen Christus nach der traditionellen Vorstellung ans Kreuz geschlagen wurde. Papst Innozenz VI. führte 1353 auf Betreiben Kaiser Karls IV. das Fest der Heiligen Lanze und des Kreuznagels ein. Damit erhielt ein bereits verbreiteter Reliquienkult einen festen liturgischen Termin. Gerade im spätmittelalterlichen Kärnten waren die Reichsheiligtümer, die Heilige Lanze und die Kreuzesnägel außergewöhnlich präsent.

Der Vierbergelauf gehört damit in den großen Zusammenhang spätmittelalterlicher Passionsfrömmigkeit. Die Gläubigen betrachteten die Leiden Christi nicht nur in Bildern oder Spielen, sondern vollzogen sie auch körperlich durch lange Wege, Fasten, Barfußgehen und ausdauerndes Gebet nach. Die ältere Bezeichnung "Lauf" sollte deshalb nicht im Sinn eines modernen Wettkampfes verstanden werden. Sie bezeichnete eine besonders schnelle und beschwerliche Form der Wallfahrt, bei der mehrere Kultorte innerhalb eines festgelegten Zeitraumes erreicht werden mussten.

Geschichtlicher Ursprung der Vierbergewallfahrt

Helena, Kreuzauffindung und die drei Nägel

Der erste Berg erklärt den religiösen Kern der Wallfahrt besonders deutlich. Die Kirche auf dem heutigen Magdalensberg war ursprünglich der hl. Helena geweiht. Nach der christlichen Legende fand die Kaisermutter Helena in Jerusalem das Kreuz Christi und die zugehörigen Nägel. Die Kirche wird 1262 sicher genannt; das Helenapatrozinium ist also älter als der Vierbergelauf in seiner schriftlich bekannten Form. Erst nach 1583 setzte sich für Berg und Kirche zusätzlich die Verbindung mit Maria Magdalena durch.

Im 15. Jahrhundert förderten St. Veiter Bürgerfamilien den Dreinagelkult und die Bergkirchen. Besonders die aus dem oberfränkisch-nürnbergischen Raum zugewanderten Bergbauunternehmer und Kaufleute Gleismüller und Kaltenhauser sind als Stifter greifbar. Hans Kaltenhauser der Jüngere stiftete 1471 auf dem Helenenberg ein heute verlorenes Schmerzensmannrelief und unterstützte den Bau am Lorenziberg. Damit lässt sich eine konkrete Verbindung zwischen St. Veiter Bürgertum, Reichsheiligtümerkult und jener Sakrallandschaft herstellen, aus der der Vierbergelauf hervorging.

Die älteste Nachricht: barfuß und schweigend

Die älteste bekannte schriftliche Nachricht stammt aus den Kollektaneen des Wiener Domherrn und Humanisten Ladislaus Sunthaym. Der Text entstand wahrscheinlich zwischen 1485 und 1502 und jedenfalls vor 1510. Sunthaym berichtet, Kärntner Frauen liefen am Tag der Kreuzesnägel barfuß und schweigend über die vier Berge. Diese knappe Notiz ist außerordentlich wertvoll, weil sie mehrere bis heute prägende Elemente bereits um 1500 erkennen lässt: den festen Dreinageltermin, die Verbindung aller vier Berge, die körperliche Härte des Weges und eine bewusst asketische Form des Vollzuges.

Bemerkenswert ist auch die ausdrückliche Nennung von Frauen. Die frühe Vierbergewallfahrt war damit keineswegs ein ausschließlich männliches Unternehmen von Kreuzträgern und Berggängern. Das Barfußgehen und Schweigen lässt den Charakter als Buß- und Passionswallfahrt erkennen und steht deutlich näher bei mittelalterlichen Frömmigkeitsformen als bei einem vermeintlichen vorchristlichen Frühlingslauf.

Christalnick 1578: Polemik als wertvolle Quelle

Eine zweite frühe Nachricht verdanken wir ausgerechnet einem Gegner der Wallfahrt. Der evangelische Prediger und Geschichtsschreiber Michael Gothard Christalnick schrieb 1578 abfällig über das Volk, das noch am "Papsttum" festhalte und auf vier von ihm als "Götzenberge" verspottete Berge laufe, die Altäre umrunde, sich davor verbeuge und wieder weiterziehe. Seine Polemik ist für die Volkskunde äußerst wertvoll, weil sie zeigt, dass das Umrunden der Altäre beziehungsweise Heiligtümer schon im 16. Jahrhundert ein charakteristisches Element war.

Während der Gegenreformation kehrte sich die konfessionelle Bewertung um. 1592 nahm der Gurker Dompropst Karl Grimming mit Geistlichen und Beamten an der Wallfahrt teil. Was von evangelischen Predigern als abergläubische "Kirchfahrt" bekämpft worden war, wurde nun von der katholischen Amtskirche bewusst unterstützt.

War der Vierbergelauf ein keltischer Kult?

Georg Grabers einflussreiche Theorie

Kaum eine Deutung des Kärntner Brauchtums wurde so populär wie die Vorstellung, der Vierbergelauf gehe unmittelbar auf einen uralten keltischen Sonnen- oder Bergkult zurück. Besonders einflussreich war Georg Grabers 1912 in der Carinthia I erschienene, 87 Seiten umfassende Studie "Die Vierberger". Graber suchte zahlreiche Einzelbräuche aus vorchristlichen Fruchtbarkeits-, Sonnen- und Erdkulten zu erklären und prägte damit über Jahrzehnte Schulbücher, Heimatkunde und populäre Darstellungen.

Spätere archäologische Entdeckungen machten die Theorie zunächst noch attraktiver. Der Magdalensberg war tatsächlich ein bedeutendes spätkeltisch-römisches Zentrum, und am Ulrichsberg sind antike Kultspuren nachgewiesen. Rudolf Egger entwickelte daraus 1948 die Hypothese, vier keltische Stämme könnten je einen heiligen Berg besessen und einmal jährlich alle vier gemeinsam besucht haben. Josip Šašel verband die Wallfahrt 1952 zusätzlich mit slowenischen Prozessionsüberlieferungen und Vorstellungen einer Frühlingsprozession zur "Mater terrae".

Warum die direkte Kultkontinuität nicht belegt ist

Der archäologische Befund trägt diese weitreichende Schlussfolgerung jedoch nicht. Für Magdalensberg und Ulrichsberg sind antike Kultplätze greifbar; für Veitsberg und Lorenziberg fehlen entsprechende Nachweise. Vor allem existiert keinerlei Quelle, die einen Umlauf über genau diese vier Berge von der Keltenzeit durch Antike und Frühmittelalter bis in das 15. Jahrhundert dokumentiert. Zwischen den antiken Heiligtümern und der ersten sicheren Nachricht über den Vierbergelauf liegen viele Jahrhunderte ohne Beleg einer solchen Vier-Berge-Prozession.

Der Archäologe Franz Glaser hat deshalb die von Graber begründete "Kelten"-Erklärung ausdrücklich kritisiert. Die historische Quellenlage weist viel klarer auf eine Entstehung im späten Mittelalter: Dreinagelfest seit 1353, Stiftungen an den Bergkirchen im 15. Jahrhundert, Türken- und Ungarngefahr, St. Veiter Bürgerfamilien mit Beziehungen zum Nürnberger Reichsheiligtümerkult und schließlich die Nachricht Sunthayms um 1500. Das bedeutet nicht, dass die vorchristliche Bedeutung einzelner Berge bedeutungslos wäre. Sie gehört zur langen Sakralgeschichte der Landschaft, ist aber kein Beweis für einen seit der Keltenzeit unverändert fortgeführten Vierbergelauf.

Eine Landschaft kann mehrfach heilig werden

Gerade volkskundlich ist eine differenzierte Sicht interessanter als die einfache Behauptung einer jahrtausendelangen Kontinuität. Derselbe Berg kann in verschiedenen Epochen aus völlig unterschiedlichen Gründen als besonderer Ort gelten. Der Magdalensberg war keltisch-römisches Zentrum, später Helenenberg mit Kreuzesverehrung und schließlich Ausgangspunkt einer christlichen Bußwallfahrt. Der Ulrichsberg besitzt antike Kultspuren und erhielt im 15. Jahrhundert eine dem christlichen Schutzheiligen Ulrich geweihte Kirche. Heiligkeit kann sich also räumlich überlagern, ohne dass die religiösen Vorstellungen identisch geblieben sein müssen.

Die vier heiligen Berge

1. Magdalensberg - ursprünglich Helenenberg

Der 1058 Meter hohe Magdalensberg ist der klassische Ausgangspunkt. Die Gipfelkirche ist heute den hll. Helena und Maria Magdalena geweiht; ursprünglich galt das Patrozinium allein Helena. Die Kirche ist 1262 sicher belegt und wurde ab 1462 wesentlich erweitert. Ihr spätgotischer Flügelaltar von 1502 zeigt Helena im Zentrum. In der traditionellen Passionsdeutung wird der erste Berg mit Hannas und dem Kreuz verbunden. Historisch wichtiger ist jedoch Helenas Rolle als legendäre Finderin des Kreuzes und der Kreuzesnägel, denn genau diese Verbindung erklärt den Auftakt der Dreinagelwallfahrt.

Unterhalb des Gipfels liegt die berühmte spätkeltisch-römische Stadtanlage. Diese archäologische Vergangenheit hat wesentlich dazu beigetragen, den Magdalensberg im 20. Jahrhundert als vermeintlich uralten "Keltenberg" des Vierbergelaufes zu deuten. Für die mittelalterliche Wallfahrt war dagegen die Helenenkirche entscheidend.

2. Ulrichsberg

Der zweite Berg hieß im Mittelalter unter anderem "mons Carinthus", "Chernperch" oder "Kernperg". Erst nach 1500 setzte sich der Name Ulrichsberg durch. Die Kirche zum hl. Ulrich ist 1485 erstmals sicher erwähnt und dürfte kaum wesentlich älter sein. Ihre Entstehung fällt damit unmittelbar in jene Jahrzehnte, in denen Kärnten durch osmanische Einfälle und die Kämpfe mit Matthias Corvinus erschüttert wurde. Ulrich von Augsburg galt durch seine Verbindung mit dem Sieg über die Ungarn auf dem Lechfeld 955 als besonders geeigneter Schutzheiliger.

Die Kirche wurde in josephinischer Zeit aufgegeben und verfiel. 1897 führte ein Blitzschlag zu weiterer Zerstörung; heute steht auf dem Gipfel nur mehr die eindrucksvolle Kirchenruine. In der volksfrommen Passionszuordnung entspricht der Ulrichsberg dem Hohepriester Kaiphas und der Dornenkrone Christi.

3. Veitsberg oder Göseberg

Die Kirche zum hl. Veit auf dem Göseberg ist um 1500 indirekt durch den Bergnamen "Sancti Viti" fassbar; eine sichere schriftliche Kirchennennung stammt von 1580. Veit und Laurentius waren Schutzpatrone der Stadt St. Veit an der Glan, weshalb beide Bergkirchen überzeugend mit städtischen Stiftungen in Verbindung gebracht werden. Nach der josephinischen Sperre wurde die Veitsbergkirche erst 1885 wieder geweiht.

Der Veitsberg gilt in der Passionsdeutung als Berg des Herodes und der Lanze. Heute gehört auch das Läuten einer Wunschglocke zu den volkstümlichen Handlungen der Vierbergler. Die Landschaft um den Veitsberg bildet nach vielen Stunden Marsch eine besonders harte Wegpassage, weil der Anstieg erst nach der langen Nacht und dem Durchqueren des Glantales erfolgt.

4. Lorenziberg

Der 971 Meter hohe Lorenziberg ist heute das Ziel der Hauptwallfahrt. Eine Laurentiuskirche wird nach diözesaner Darstellung bereits 1330 genannt; 1496 ist sie sicher greifbar. Der Dachreiter stammt von 1514. Besonders eng ist dieser vierte Berg mit dem Dreinagelkult verbunden. In der volksfrommen Zuordnung steht er für Pilatus und die drei Kreuzesnägel, womit die Passionssymbolik am letzten Berg ihren Höhepunkt erreicht.

Nach der josephinischen Schließung diente die Kirche zeitweise sogar als Getreidespeicher, wurde aber 1849 wiederhergestellt und neu geweiht. Die Schlussandacht vor der Lorenzikirche beendet heute für die traditionelle Hauptgruppe den langen Wallfahrtstag.

Route und liturgische Ordnung

Fünf Messen und drei Andachten

Die kirchliche Struktur des Vierbergelaufes widerspricht deutlich der Vorstellung eines bloßen Bergmarsches mit christlicher Überformung. Der traditionelle Tagesablauf ist durch eine dichte Folge von Gottesdiensten und Andachten gegliedert. Den Auftakt bildet um Mitternacht die Messe auf dem Magdalensberg. Gegen vier Uhr wird in Pörtschach am Berg am Fuß des Ulrichsberges Messe gefeiert. Nach der Überschreitung des Ulrichsberges folgt am Morgen die große Feldmesse vor der Kirche in Karnberg. Weitere Messen werden in Zweikirchen und Liemberg gefeiert. Andachten in Gradenegg und Sörg begleiten den Nachmittag, bevor die Schlussandacht am Lorenziberg den offiziellen Abschluss bildet.

Die genauen Uhrzeiten sind naturgemäß Richtzeiten, denn ein Pilgerzug von vielen tausend Menschen bewegt sich nicht wie ein Fahrplan. Die Abfolge zeigt aber, dass der Tagesrhythmus liturgisch organisiert ist. Der Weg wird immer wieder unterbrochen, um aus der Bewegung in Gottesdienst, Gebet und gemeinschaftliche Sammlung überzugehen. Wer alle Messen und Andachten mitfeiert, braucht erheblich länger als jene Teilnehmer, die den Vierbergelauf heute vorwiegend als sportliche Herausforderung bewältigen.

Die klassische Route

Vom Magdalensberg führt der Weg über Treffelsdorf, Meiselberg und das Zollfeld nach Pörtschach am Berg, dann hinauf auf den Ulrichsberg und hinunter über Karnberg und Eberdorf nach Zweikirchen. Anschließend wird das Glantal gequert; über St. Leonhard, Kulm und Liemberg steigt die Route auf den Veitsberg. Von dort geht es über Gradenegg und Sörg, Reidenau und Fachau zum Lorenziberg. Diese Route hat sich im Laufe der Jahrhunderte verändert. Ältere Wege führten etwa über Hardegg, Haidensee, Tauchendorf, Gramilach, Mauer und das Kirchlein Wasai.

Damit ist der Vierbergelauf zugleich ein historischer Flurumgang großen Maßstabes. Die Wallfahrer durchqueren Ackerland, Siedlungen, alte Herrschaftsräume und kirchliche Zentren. Der Weg bindet das Zollfeld und das Glantal zu einer einzigen rituell erfahrenen Landschaft zusammen.

29 Rosenkränze

Nach älterer Ordnung sollten unterwegs 29 Rosenkränze gebetet werden. Dazu kamen besondere Einschließgebete, Fürbitten und Litaneien. Vieles davon ist heute nur mehr in den Traditionsgruppen vollständig bekannt. Dass solche langen Gebetsfolgen während eines körperlich extrem anstrengenden Weges gesprochen wurden, zeigt den ursprünglichen Charakter als Buß- und Gebetswallfahrt. Das gleichmäßige Gehen und das wiederholte Gebet erzeugten einen Rhythmus, in dem Weg und Andacht kaum voneinander zu trennen waren.

Traditionsgruppen, Vorbeter und Kreuzträger

Mehrere Wallfahrten treffen aufeinander

Der heutige Eindruck eines einzigen großen Pilgerstromes verdeckt, dass der Vierbergelauf aus verschiedenen regionalen Gruppen besteht. Besonders traditionsreich sind die Metnitztaler und die Sörger. Sie beginnen ihren Weg bereits am Donnerstag und müssen zusätzliche Kilometer zurücklegen, bevor die Mitternachtsmesse am Magdalensberg überhaupt beginnt. Für diese Gruppen ist der Vierbergelauf daher bis heute deutlich länger als die meist genannten 52 Kilometer.

Die Metnitztaler Route über Maria Wolschart

Die Metnitztaler kommen traditionell über Pöckstein beziehungsweise Zwischenwässern, Maria Wolschart, St. Georgen am Längsee, Niederosterwitz und St. Sebastian zum Magdalensberg. Damit ist Maria Wolschart unmittelbar in die größere Vierberger-Wallfahrtslandschaft eingebunden. Der kleine Waldwallfahrtsort, dessen eigene Geschichte bereits im 18. Jahrhundert durch beharrliche Volksfrömmigkeit geprägt war, wird hier zur Station einer noch älteren überregionalen Pilgertradition.

Die Sörger Gruppe

Die Sörger beginnen am Donnerstag mit einer Messe in Sörg und ziehen zunächst über den Lorenziberg nach St. Veit und weiter zum Magdalensberg. Am Dreinagelfreitag gehen sie die vier Berge in der üblichen Ordnung und erreichen schließlich wieder ihren Ausgangsraum. In dieser Gruppe ist der ältere kreisförmige Charakter besonders gut erhalten: Die Wallfahrt beginnt und endet nicht dort, wo Bus oder Auto stehen, sondern bindet die Heimatpfarre in den gesamten Weg ein.

Vorbeter und Vortragekreuze

Die alten Traditionsgruppen werden von Vorbetern und Kreuzträgern geprägt. Die geschmückten Kreuze sind keine bloßen Wegmarkierungen, sondern sichtbare Vertreter einzelner Pfarren und Gruppen. Ein eindrucksvolles Beispiel bietet das Vierbergekreuz von Karnburg, dessen Corpus aus dem 15. Jahrhundert stammt und alljährlich mit frischem Vierbergelaub geschmückt wird. Beim Einholen der Wallfahrer werden die Kreuze der ankommenden Gruppe und der empfangenden Pfarre überkreuzt, mit Weihwasser besprengt und gemeinsam in die Kirche getragen.

Seit den 1970er-Jahren nahm die Zahl der zusätzlich mitgetragenen Kreuze stark zu. Dadurch veränderte sich die früher strengere Prozessionsordnung, zugleich wurde der Kreuzträger zu einem besonders sichtbaren Symbol des Vierbergelaufes. Das Tragen über mehr als fünfzig Kilometer ist selbst eine körperliche Opferleistung.

Volkskundliche Bräuche des Vierbergelaufs

Vierbergelaub

Auf den Bergen und entlang des Weges wurden traditionell immergrüne Pflanzen gesammelt, darunter Efeu, Immergrün, Wacholder, Fichtenzweige, Buchs und regional auch Bärlapp. Dieses "Vierbergelaub" nahm man nach Hause und bewahrte es im Herrgottswinkel oder am Dachboden auf. Ihm wurde eine Schutzwirkung gegen Unwetter zugeschrieben, ähnlich dem Palmbuschen oder dem an Fronleichnam verwendeten Grün. Auch die Vortragekreuze werden mit frischem Grün geschmückt.

Der Brauch verbindet die christliche Wallfahrt mit der bäuerlichen Lebenswelt. Das Grün wird während des heiligen Weges gesammelt und erhält dadurch eine besondere religiöse Qualität. Ob hinter solchen Pflanzenbräuchen ältere vorchristliche Vorstellungen stehen, lässt sich im Einzelfall nicht beweisen; als christlicher Schutzbrauch ist das Vierbergelaub jedoch über lange Zeit klar belegt.

Saatkorntausch

Besonders charakteristisch ist der Saatkorntausch. Georg Graber berichtete, Bauern hätten im 19. Jahrhundert auf jedem Berg eine Handvoll Getreide geopfert und dafür Erde mitgenommen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war daraus bereits der Austausch mitgebrachter gegen gesegnete Körner geworden. Das geweihte Saatgut wurde zu Hause unter das gewöhnliche Korn gemischt und mit ausgesät. Heute wird dieser Brauch besonders am Ulrichsberg, in Zweikirchen und am Lorenziberg gepflegt.

Der Vorgang ist ein klassischer bäuerlicher Segensbrauch: Eine kleine Menge geheiligten Korns überträgt ihren Segen auf die gesamte Aussaat. Der Vierbergelauf reicht damit vom Herrgottswinkel unmittelbar bis auf den Acker.

Dreimal um die Kirche

Das dreimalige Umrunden von Kirchen gehört zu den auffälligsten alten Handlungen. Schon Christalnick beschreibt 1578 das Umgehen der Altäre beziehungsweise Heiligtümer. Der dreifache Umgang ist bis heute an mehreren Stationen üblich. Die Zahl Drei lässt sich im christlichen Kontext ohne Schwierigkeit auf die Dreifaltigkeit beziehen; beim Vierbergelauf steht zugleich der Dreinagelkult im Hintergrund. Eine direkte Ableitung aus einem keltischen Sonnenumlauf ist dagegen nicht nötig und historisch nicht nachweisbar.

Wunschglocken

In Karnberg und am Veitsberg können Wallfahrer sogenannte Wunschglocken läuten. Das persönliche Läuten verbindet individuellen Wunsch und öffentlich hörbaren Klang. Solche kleinen Handlungen sind typisch für Wallfahrten: Neben den großen gemeinschaftlichen Messen bleibt Raum für eine ganz persönliche Bitte, die sich in einer kurzen, körperlich vollzogenen Handlung ausdrückt.

Süßigkeiten für die Kinder

Wer den Vierbergelauf mitgeht, hat traditionell Süßigkeiten für Kinder am Wegrand dabei. Der Brauch wird manchmal für eine Erfindung der Nachkriegszeit gehalten, doch bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts warteten Kinder auf die Vierbergler und erhielten damals Münzen. Die Form der Gabe hat sich geändert, die soziale Situation ist gleich geblieben: Das Dorf empfängt den vorbeiziehenden Pilgerstrom, und die Wallfahrer geben etwas von unterwegs weiter.

Einholen und Kreuzbegegnung

In Zweikirchen, Sörg und am Lorenziberg ziehen Geistliche und Ministranten den Wallfahrern entgegen. Die Kreuze werden zur Begrüßung gegeneinander geneigt beziehungsweise überkreuzt, mit Weihwasser besprengt und anschließend gemeinsam in den Ort oder zur Kirche getragen. Diese Kreuzbegegnung macht aus zwei Gruppen für einen Augenblick eine gemeinsame Prozession. Sie ist eines der stärksten sichtbaren Zeichen dafür, dass der Vierbergelauf nicht nur individuelle Ausdauerleistung, sondern ein Weg durch aufnehmende Pfarrgemeinschaften ist.

"Wer dreimal geht, kommt ins Paradies"

Zum volkstümlichen Spruchgut gehört die Steigerung: "Wer einmal geht, geht dreimal. Wer dreimal geht, geht immer. Wer dreimal geht, kommt ins Paradies." Solche Formeln sind nicht theologische Lehrsätze, sondern humorvoll-ernste Selbstdeutungen der Vierbergler. Sie bringen zwei Erfahrungen zusammen: Wer die extreme Anstrengung einmal freiwillig auf sich nimmt, entwickelt häufig eine dauerhafte Bindung an diesen außergewöhnlichen Tag.

Verbote, Unterbrechung und Wiederbelebung

Wallfahrt als Kirchenstrafe

Im 17. Jahrhundert begegnet der Vierbergelauf sogar als auferlegte Kirchenbuße. Personen konnten zur Teilnahme verpflichtet werden; ausdrücklich überliefert sind Frauen, deren Säuglinge im gemeinsamen Bett erstickt waren. Für sie wurde die enorme körperliche Belastung zur Bußleistung. Dieser heute befremdliche Gebrauch zeigt, welchen Rang der Lauf als religiöse Strapaze besaß: Gerade weil er schwer war, eignete er sich aus damaliger Sicht zur Sühne.

Aufklärung und josephinische Verbote

1753 verlor der Dreinagelfreitag seinen Rang als gebotener Feiertag. 1772 wurden Wallfahrten verboten, die eine Übernachtung außer Haus notwendig machten. In den 1780er-Jahren trafen die josephinischen Reformen schließlich auch die Bergkirchen. Veitsberg und Lorenziberg wurden geschlossen, später auch Magdalensberg und Ulrichsberg. Dennoch fand 1787 verbotenerweise ein Vierbergelauf statt. Bei polizeilichen Vernehmungen erklärten Bauern, die Wallfahrt sei in der Zeit der Türkengefahr gestiftet worden. Diese Aussage ist kein Beleg für ein genaues Gründungsjahr, zeigt aber, wie die Teilnehmer selbst ihren Brauch im späten 18. Jahrhundert historisch verstanden.

Fast verschwunden

1819 glaubte ein Autor, die Wallfahrt habe sich endgültig verloren und werde nicht wiederkehren. Diese Prognose erwies sich als falsch. Ab etwa 1840 lebte der Vierbergelauf rasch wieder auf. Weil manche Gipfelkirchen noch profaniert waren, verlegte man Messen in Kirchen entlang des Weges. Die Lorenzibergkirche, zeitweise als Getreidescheune verwendet, wurde 1849 wieder geweiht; die Veitsbergkirche 1885.

Der Ulrichsberg bleibt Ruine

Die Ulrichsbergkirche erlitt 1897 durch Blitzschlag schwere Schäden und blieb Ruine. Um 1909 gab es Überlegungen zu einem Wiederaufbau, doch sie wurden nicht verwirklicht. Gerade die Ruine wurde später zu einem charakteristischen Bestandteil des Weges: Die Wallfahrt benötigt keine intakte Kirche auf jedem Gipfel, weil der Berg selbst, die Andacht und das Weitergehen die Station bilden.

1945: nur fünf Menschen der Metnitztaler Gruppe

Auch die politische Geschichte des 20. Jahrhunderts brachte einen Tiefpunkt. Während der NS-Zeit hielt der Vorbeter Ferdinand Eicher die Tradition aufrecht. 1945 gingen in der Metnitztaler Traditionsgruppe neben ihm nur vier Frauen mit. Dass aus dieser winzigen Gruppe innerhalb weniger Jahrzehnte wieder ein Wallfahrtsereignis mit tausenden Teilnehmern entstand, gehört zu den erstaunlichsten Kontinuitäten des Kärntner religiösen Brauchtums.

Der Vierbergelauf in der Gegenwart

Vom geschlossenen Rundweg zur heutigen Hauptstrecke

Nach dem Zweiten Weltkrieg veränderte die Motorisierung den Charakter des Weges. Viele Teilnehmer fahren heute bis nahe an den Magdalensberg und lassen sich nach dem Lorenziberg wieder abholen. Dadurch wurde aus dem früher stärker geschlossenen Rundweg für einen großen Teil der Vierbergler eine Strecke mit getrenntem Anfang und Ende. Die Sörger und andere Traditionsgruppen bewahren dagegen durch ihre zusätzlichen Zu- und Rückwege ältere kreisförmige Strukturen.

Religiöse Wallfahrt und sportliche Herausforderung

Heute begegnen auf demselben Weg sehr unterschiedliche Motive. Manche gehen mit Vorbeter und Kreuz, feiern die Messen und Andachten mit und verstehen die Strecke ausdrücklich als Gebet mit den Füßen. Andere knüpfen an eine Familientradition an, suchen Gemeinschaft oder wollen ihre körperliche Leistungsfähigkeit erproben. Wieder andere erleben den Lauf als außergewöhnliche Nachtwanderung. Diese Verschiedenheit muss nicht als Verfall einer "echten" Wallfahrt verstanden werden. Mehrdeutige Motivation gehörte zu großen Wallfahrten seit jeher; Frömmigkeit, Geselligkeit, Handel, körperliche Bewährung und Neugier lagen auch früher eng beieinander.

Die alte Ordnung bleibt sichtbar

Trotz der großen Teilnehmerzahlen sind zentrale Elemente erstaunlich stabil geblieben: die Mitternachtsmesse auf dem Magdalensberg, die fünf Messen und drei Andachten, die Vorbeter, die geschmückten Kreuze, Saatkorntausch, Kirchumgänge, Süßigkeiten für die Kinder und die Schlussandacht auf dem Lorenziberg. Die älteren Einschließgebete und die vollständige Zahl von 29 Rosenkränzen werden dagegen nur mehr von wenigen beherrscht. Der Brauch verändert sich also, ohne seine historische Grundstruktur vollständig zu verlieren.

Ein Weg durch die Geschichte Kärntens

Kaum eine andere Wallfahrt verbindet so viele Zeitschichten: spätkeltisch-römische Heiligtümer, mittelalterliche Kirchen, die Reichsheiligtümer Kaiser Karls IV. und Friedrichs III., Türken- und Ungarngefahr, Reformation und Gegenreformation, josephinische Verbote, bäuerliche Segensbräuche und moderne Massenmobilität. Der Vierbergelauf ist deshalb nicht nur eine besonders anstrengende Kärntner Wallfahrt, sondern eine bewegte Kulturgeschichte des Landes, die jedes Jahr innerhalb eines einzigen Tages buchstäblich abgeschritten wird.

Literatur und Quellen

- Wadl, Wilhelm: Der Vierbergelauf. Geschichte - Sinngehalt - Ablauf. Klagenfurt: Verlag Johannes Heyn, 2003.

- Gerndt, Helge: Vierbergelauf. Gegenwart und Geschichte eines Kärntner Brauchs. Klagenfurt: Geschichtsverein für Kärnten, 1973.

- Graber, Georg: Die Vierberger. Ein Beitrag zur Religions- und Kulturgeschichte Kärntens. In: Carinthia I 102, 1912, S. 1-87. Wegen seiner weitreichenden vorchristlich-keltischen Deutungen quellenkritisch zu benutzen.

- Kretzenbacher, Leopold: Kärntner Volkserinnerungen an die Reichsheiligtümer. Zum mittelalterlichen Wallfahrtstermin des "Dreinagelsfreitag" im bambergischen Kärnten. In: Carinthia I 147, 1957, S. 803-828.

- Sacherer, Johannes: Vierbergelauf - Wallfahrt ohne Ziel? In: Carinthia I 183, 1993, S. 409-421.

- Šašel, Josip: Leteče procesije ob Gosposvetskem polju. Deutsche Zusammenfassung: Laufende Prozessionen am Zollfelde. In: Slovenski Etnograf 5, 1952, S. 143-159.

- Franzisci, Franz: Culturstudien über Volksleben, Sitten und Bräuche in Kärnten. Wien 1879, S. 44-48.

- Petrei, Bertl: Jahrtausende ziehen mit uns. Klagenfurt: Johannes Heyn, 1986. Populäre Darstellung der älteren Kontinuitäts- und Kelten-Theorie.

- Wieser, Anton: Vom Weg über die heiligen Berge. Vierbergelauf in Kärnten. Bildband, Eigenverlag.

- Glaser, Franz: Zur Geschichte der Vierbergewallfahrt. Historischer Abriss auf dem Portal der Diözese Gurk.

- Katholische Kirche Kärnten: Vierbergelauf am Dreinagelfreitag; aktuelle liturgische Ordnung mit fünf Messen und drei Andachten.

Wir bitten Sie um Ihre Mitarbeit mit Text- oder Bildzusendungen.

Ergänzungen: Wolfgang Morscher

© www.SAGEN.at