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  DIE TIROLER SAGENSCHATZKISTE

  SAGEN-SCHATZ-JÄGER GESUCHT Wir sind dabei ->

Sagen sind Schätze.
Sie gehören genauso zu unserem Land wie das Gold, Silber und die edlen Steine, die immer noch tief in unseren Bergen verborgen sind. Zum Glück brauchen wir keine komplizierte Ausrüstung, um Sagenschätze zu finden, sondern nur Spaß am Suchen und Zeit zum Ausgraben!

Brigitte Weninger, Sagenschatzkiste
Die Autorin Brigitte Weninger mit der Sagenschatzkiste

In dieser Sagen-Schatzkiste findet Ihr einen Klassensatz mit 30 "Tiroler Sagen"-Büchern, die Ihr kostenlos ausleihen und lesen dürft. Aber wir wünschen uns dafür auch etwas von Euch:

Sagen-Schatz-Jäger aufgepasst!

Im Buch stehen fast 100 Sagen aus ganz Tirol. Aber natürlich gibt es viel mehr: auf der Website der Bildungsplattform www.sagen.at findet Ihr tausende Tiroler Sagen. Doch das sind noch lange nicht alle, die es gibt! Im ganzen Land sind viele weitere Sagenschätze versteckt.
Die möchten wir mit Eurer Hilfe aufspüren.

Wer bei der Sagen-Schatzsuche mitmachen möchte, braucht:
- ein "Tiroler Sagen"-Buch
- Notizzettel und Stift (oder einen Kassettenrecorder mit Mikrofon)
- einen Computer mit Internet-Anschluss

Und so wird´s gemacht:
- Lest zu Hause oder im Unterricht in den "Tiroler Sagen" die Sagen aus Eurer Heimatstadt oder Eurem Bezirk.
- Fragt Eure LehrerInnen, Eltern, Großeltern oder andere Menschen in Eurer Umgebung, ob sie Euch noch eine weitere Sage aus der Region erzählen können. Im Buch konnten ja für jeden Bezirk nur zwölf bis vierzehn Geschichten aufgenommen werden!
- Notiert diese Sage auf einem Zettel (oder nehmt die Erzählung auf Kassette auf), damit Ihr sie später reinschreiben könnt.
- Schreibt auch den Namen des Erzählers / der Erzählerin auf, und woher die Sage stammt (z.B. Pfarrarchiv, oder "Erzählerin hat sie von ihrem Ur-Großvater Toni Hirsch gehört"; usw.)

Nun gibt es zwei Möglichkeiten:
- Für JÜNGERE Sagenschatzjäger: Seht bitte nach, ob Euer Sagenfund im Buch "Tiroler Sagen" steht. Wenn nicht - Super!
- Für ÄLTERE Sagenschatzjäger: Recherchiert bitte im Buch "Tiroler Sagen" UND bei www.sagen.at, ob Euer Sagenfund dort registriert ist. Nutzt dazu die Suchfunktionen der Website. Ihr könnt nach Orten, nach Titel oder Stichwörtern suchen. Das ist natürlich schwieriger... Wenn Ihr tatsächlich eine alte, verschollene Sage ausgegraben habt: Herzlichen Glückwunsch!

Und so geht es für ALLE Sagenschatzjäger weiter:
- Jetzt braucht Ihr einen Computer mit Internet-Anschluss (zu Hause oder in der Schule)
- Geht auf die Website der kostenlosen Bildungsplattform www.sagen.at
- Dort findet ihr auf der Startseite die Rubrik: "Sagenschatzkiste"
- Klickt sie an und holt Euch dort den nächsten Hinweis, was zu tun ist.


Befolgt bitte die "Richtlinien für die Digitalisierung" oder bittet Eure LehrerIn / Eure Eltern, dass Sie Euch helfen, die Sage richtig zu formatieren:
o Word-Dokument
o Schrift: Arial oder Times New Roman
o Im Dateinamen sollen keine Großbuchstaben, keine Umlaute oder andere Sonderzeichen vorkommen
o Genaue Quellenangabe:
- Titel der Sage
- Name des Schülers/Schatzjägers, der die Sage gefunden und aufgeschrieben hat (das können auch mehrere SchatzjägerInnen sein!).
Dazu noch Klasse, LehrerIn, Schule, Adresse und Schuljahr
- Name des Erzählers oder des Buches, in dem die Sage gefunden wurde.
Wer mag kann auch dazuschreiben, wie es bei der Suche oder beim Erzählen zugegangen ist!
Zum Beispiel: Sage: Das Goldbrünndl
Aufgezeichnet von Peter Maier und Lisa Müller; 2a Klasse, Lehrerin: Silvia Huber; HS Unteroberdorf im November 2008.
Erzählt von der "Schaf-Rosl" Rosemarie Weber beim Wolle waschen am Hundertschaf-Hof Unteroberdorf. Wir haben auch Schafmilch gekostet....

- Legt das Dokument in eine E-Mail, schreibt den Dateinamen in die Betreffzeile und schickt sie an: sagenschatzkiste@sagen.at

- Wir freuen uns auch über Bild-Material zur Sage! Wer möchte kann noch ein Foto oder eine eingescannte Zeichnung vom Sagen-Ort mitschicken (bitte unbedingt Urheber dazuschreiben).
Vielleicht lohnt es sich ja, beim nächsten Schulausflug an einen Sagenplatz zu gehen.

FERTIG. Ein herzliches DANKE an alle Sagenschatz-Jäger!
Eure Sage steht nun auf der größten kostenlosen Sagen- und Märchensammlung im gesamten deutschen Sprachraum. Hier kann sie nun von Menschen aus der ganzen Welt gelesen werden.
Auf der Bildungsplattform www.sagen.at gibt es im Moment rund 20.000 Texte. Mit Eurer Hilfe werden es sicher noch mehr! Ihr könnt die Internet-Adresse natürlich an alle Eure Freunde, Bekannten und Verwandten weiter geben, damit sie Euren kostbaren Sagen-Schatz-Fund auch bewundern können!

Der Abgabetermin der SAGENSCHATZKISTE wurde wegen der hohen Anfrage verlängert!
Die bisher eingereichten Sagenschatz-Funde werden bei der Tiroler Buchmeile 2006 in Innsbruck präsentiert.
Da wird es etliche Überraschungen geben! Wir schicken Euch früh genug Informationen darüber.

Viel Freude beim Suchen und Finden der Tiroler Sagen-Schätze wünscht Euch

Das "Sagenschatzkisten-Team"

Brigitte Weninger (Autorin) - Berit Mrugalska (SAGEN.at) - TYROLIA Verlag

TIPP: Wer wirklich keine weiteren Sagen findet, kann natürlich auch eine bekannte Sage aus einem Buch nacherzählen. Bitte UNBEDINGT Titel des Buches, Autor und Verlag dazuschreiben!
Denkt daran, dass echte Forscher immer ehrlich sind und keine Geschichten oder Bilder stehlen oder kopieren, die jemand anders gemacht hat! Es kommt ja doch irgendwann heraus und dann kann es Ärger geben. Das Europäische Urheber-Gesetz ist sehr streng - Texte, Fotos oder Zeichnungen sind wertvolle "Geistes-Schätze" die genauso gut geschützt werden wie richtige Goldschätze.

   
  Presse:
Sagenschatzkiste für Tiroler Schulen - In der Sagenschatzkiste wühlen, Presseaussendung ORF-Tirol
Die Tiroler Sagen-Schatz-Kiste - Portalseite des Tiroler Bildungsservise
   
  Richtlinien zur Digitalisierung:
Richtlinien zur Digitalisierung für die Sagenschatzkiste
Richtlinien zur Digitalisierung für die Sagenschatzkiste (Word-Dokument)
Richtlinien zur Digitalisierung für die Sagenschatzkiste (PDF-Dokument)
Kontakt: Frau Berit Mrugalska (SAGEN.at)