WUNDERBARE HOLZLIEFERUNG

Im Jahre 1745 dachte man daran, die Altäre der Kapuzinerkirche in Urfahr zu erneuern. Mitten unter der Arbeit aber ging das zum Neubau der Altäre des heiligen Michael wie der heiligen Maria benötigte Fladerholz aus. Auch für teures Geld war in und um Linz nichts Brauchbares aufzutreiben.

Da schwemmte das Frühjahrshochwasser des Jahres 1746 eine Fülle geeigneten Holzes in Urfahr ans Donauufer. Nun konnte zügig weitergebaut werden. Diese wunderbare Holzlieferung schrieben die Kapuziner dem Walten der beiden Altarheiligen zu.


Quelle: Linzer Regesten, Magistrat, Linz. E 1a/406

aus: Hans Commenda, Sagen in und um Linz, in: Oberösterreichische Heimatblätter, Jahrgang 21, 1967, Heft 3/4, S. 27 - 74.