Den Leuten stand es nicht selten in den Weg, daß sie auf die Seite
gehen und ihm ausweichen mußten, und wer nicht mußte, mochte
diesen Weg, besonders zur Nachtzeit, nie gerne gehen. An der Stelle, wo
sich das Weible gewöhnlich herumtrieb, hat man zuweilen nachts auch
ein Licht hin- und herirren sehen.
Quelle: Allgäuer Sagen, Aus K. A. Reisers "Sagen,
Gebräuche und Sprichwörter des Allgäus" ausgewählt
von Hulda Eggart, Kempten und München 1914, Nr. 90, S. 99.
Für SAGEN.at korrekturgelesen von Franziska Meister, März 2005.