| Adam Tanner | |
| Jesuit | |
| | Adam Tanner wurde am 1572 in Innsbruck geboren. |
| | gestorben am 26. März 1632 in Unken, Salzburg. |
| Leben: | |
| | 1591 Noviz in Landsberg am Lech |
| | Student der Theologie in Ingolstadt |
| | 1618 an den Hof des Kaisers Matthias nach Wien berufen |
| | unter Kaiser Ferdinand II. Wirken als Kanzler an der Hochschule Prag |
| | Rektor des Jesuitenkollegs in Hall |
| | Berufung zum Professor der Heiligen Schrift in Ingolstadt |
| | er war ein Vorläufer seines Ordensbruders Graf Friedrich Spee in der mutigen Verfolgung des Hexenwahns |
| | trat gegen den Aberglaubenseifer seiner Zeit auf |
| | eine eingeschlossene Fliege in seinem Vergrößerungsglas, die man als "Glasteufel" zu fürchten begann, wäre ihm kurz vor seinem Tod in Unken beinahe zum Verhängnis geworden - das schleunige Zerlegen des Glases bewahrte ihn vor dem Schicksal, als "Zauberer" gerichtet zu werden. |
| Werke: | |
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| | Quellen: Heinrich von Schullern, Der erste geistliche Kämpfer gegen den Hexenwahn, in: Tiroler Heimatblätter, 10. Jahrgang, Heft 9 / 1932, S. 314. |