Wien-Alsergrund, Rossau – Servitenkirche Mariä Verkündigung und Wallfahrtskapelle des hl. Peregrin

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Wallfahrt:Wien-Alsergrund, Rossau – Servitenkirche Mariä Verkündigung und Wallfahrtskapelle des hl. Peregrin
Status:Historisch außerordentlich bedeutende und in veränderter Form weiterhin lebendige Peregrini-Wallfahrt.
Kultzentrum:Die Peregrinikapelle und die Verehrung des hl. Peregrin Laziosi.
Ort:Wien
Bezirk:9. Bezirk (Alsergrund)
Bundesland:Wien
Lage und Besuch
Lage: Servitengasse 9, 1090 Wien.
Die Servitenkirche Mariä Verkündigung liegt im 9. Wiener Gemeindebezirk Alsergrund im historischen Ortsteil Rossau. Kirche, ehemaliges Servitenkloster und Peregrinikapelle bilden ein geschlossenes Ensemble im Bereich der Servitengasse und Grünentorgasse.
Lage in der SAGEN.at-Karte der Wallfahrtsorte Wien
Ansicht in Street View
Web: Pfarre Rossau
Öffnungszeiten: täglich von 08:00 Uhr bis 19:30 Uhr.
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Bilddokumentation
Ausführliche Beschreibung

Bilddokumentation

Außenansicht: Die Servitenkirche Mariä Verkündigung im 9. Wiener Gemeindebezirk Alsergrund. 1651 wurde mit dem Bau begonnen, 1677 wurde die barocke Kirche vollendet. Die Peregrinikapelle sowie die beiden Kirchtürme sind Zubauten aus dem 18. Jahrhundert.

Servitenkirche und Peregrinikapelle, Wien

Bildquelle: SAGEN.at-Fotogalerie

Hauptaltar: Das Hochaltarbild aus dem Jahr 1847 im Nazarener Stil gemalt zeigt eine Verkündigungsszene und weist auf die besondere Marienverehrung des Servitenordens hin.

Servitenkirche Wien, Hauptaltar

Bildquelle: SAGEN.at-Fotogalerie

Gnadenbild: Altar der Peregrinikapelle in der Servitenkirche Mariä Verkündigung. Kurz nach Heiligsprechung des heiligen Servitenbruders Peregrinus Laziosi beschloss man die Errichtung einer eigenen Kapelle zur Verehrung des Heiligen als Anbau an die Servitenkirche. Das Altarbild enthält eine Reliquie vom geheilten Bein des heiligen Peregrin. Ursprünglich wurde eine lebensechte Wachsfigur aufgestellt, die später durch eine Holzfigur ersetzt wurde. Bemerkenswert sind die Votivgaben, meistens Darstellungen von Beinen aus Silber als symbolischen Dank für Genesung eines Beinleidens. Im Frühjahr in der Zeit vom 27. April bis 4. Mai werden Peregrinikipfel (Peregrinikipferl), ein Festgebäck zur Zeit der Andacht zu Ehren des heiligen Peregrin bei der Servitenkirche und den angrenzenden Konditoreien verkauft.

Servitenkirche Wien, Altar Peregrinikapelle

Bildquelle: SAGEN.at-Fotogalerie

Ausführliche Beschreibung

Die Servitenkirche Mariä Verkündigung in der Rossau gehört zu den bedeutenden barocken Ordenskirchen Wiens, ihre besondere volkskundliche Stellung verdankt sie jedoch vor allem der unmittelbar an die Kirche anschließenden Peregrinikapelle, die sich seit dem frühen 18. Jahrhundert zu einem der wichtigsten Wiener Heiligtümer für Kranke entwickelte. Mittelpunkt der Verehrung ist der Servitenheilige Peregrin Laziosi, dessen Legende von der wunderbaren Heilung eines schweren Beinleidens ausging und dessen Fürsprache deshalb zunächst vor allem von Menschen mit Fuß-, Bein-, Gicht- und rheumatischen Beschwerden gesucht wurde. Aus dieser Verehrung entstand innerhalb weniger Jahrzehnte eine ausgeprägte Wallfahrt mit Mirakelberichten, Reliquien, Bruderschaften, Wachs- und Silbervotiven, gelobten Pilgerzügen, einem eigenen Peregrinimonat und einem weit über die Kirche hinausreichenden Fest- und Marktgeschehen. Die heute besonders verbreitete Anrufung Peregrins als Patron der Krebskranken gehört dagegen einer jüngeren Entwicklung des Kultes an und darf nicht ohne Weiteres auf die historische Wallfahrt des 18. und 19. Jahrhunderts zurückprojiziert werden.

Die Serviten in der Rossau

Der Orden der Serviten, der "Diener Mariens", entstand im 13. Jahrhundert in Florenz und entwickelte eine ausgeprägt marianische Spiritualität, in deren Mittelpunkt besonders die Betrachtung der Schmerzen Mariens stand. In Wien erhielten die Serviten im 17. Jahrhundert die Möglichkeit, sich in der damals noch außerhalb der befestigten Stadt gelegenen Rossau niederzulassen. Der Bau der heutigen Kirche begann 1651; als Vorbild dienten italienische barocke Zentralbauten, wobei die Wiener Servitenkirche zu den frühesten bedeutenden Beispielen dieser Bauform nördlich der Alpen gehört.

Das Patrozinium Mariä Verkündigung verweist auf die grundsätzliche marianische Prägung des Ordens, doch entwickelte die Kirche im Laufe ihrer Geschichte mehrere zusätzliche Andachtszentren, von denen keines eine derartige volkstümliche Ausstrahlung erreichte wie die Verehrung des hl. Peregrin. Diese setzte erst Jahrzehnte nach Fertigstellung der Kirche ein, griff jedoch so rasch um sich, dass für den neuen Kult schon wenige Monate nach seiner feierlichen Einführung eine eigene Kapelle errichtet werden musste.

Der hl. Peregrin Laziosi

Peregrin Laziosi wurde um 1265 in Forlì in der heutigen Emilia-Romagna geboren und trat später in den Servitenorden ein. Seine Heiligenlegende verbindet seine Jugend zunächst mit heftiger Gegnerschaft gegen die päpstliche Partei; bei einer Auseinandersetzung soll er den Serviten Philipp Benitius geschlagen haben, dessen friedliche Reaktion ihn so tief beeindruckt habe, dass daraus schließlich seine religiöse Umkehr hervorging. Solche Einzelheiten gehören zur hagiographischen Überlieferung und sind nicht wie eine moderne Biographie zu lesen, sie erklären jedoch, weshalb Peregrin innerhalb der Ordensgeschichte zugleich als Beispiel persönlicher Bekehrung und als vorbildlicher Servit dargestellt wurde.

Für seine spätere Volksverehrung entscheidend wurde eine zweite Legende. Peregrin soll im hohen Alter an einem schweren Leiden eines Beines erkrankt sein, das so weit fortgeschritten war, dass Ärzte eine Amputation für notwendig hielten. In der Nacht vor dem vorgesehenen Eingriff habe er sich vor einem Kruzifix zum Gebet zurückgezogen; dabei soll Christus sich vom Kreuz herabgebeugt, das kranke Bein berührt und Peregrin geheilt haben.

Historisch lässt sich aus dieser mittelalterlichen beziehungsweise frühneuzeitlich überlieferten Heiligenlegende selbstverständlich keine medizinische Diagnose gewinnen. Die in jüngerer Zeit gelegentlich vorgenommene rückwirkende Deutung des Leidens als Krebs ist daher quellenkritisch problematisch. Für die ältere Volksfrömmigkeit war ohnehin nicht eine moderne Krankheitsbezeichnung entscheidend, sondern der sichtbar gedachte Zusammenhang zwischen einem schwer kranken Bein, drohender Amputation und wunderbarer Heilung. Peregrin wurde deshalb vor allem bei Bein- und Fußleiden, Gicht, Rheumatismus und ähnlich verstandenen Beschwerden angerufen.

Erst wesentlich später, besonders im 20. Jahrhundert, erweiterte sich seine Zuständigkeit zum heute stark ausgeprägten Patronat für Krebskranke. Gerade dieser Wandel ist volkskundlich bemerkenswert, weil er zeigt, wie Heiligenpatronate auf Veränderungen des Krankheitsverständnisses reagieren können: Ein Heiliger verliert seine ältere Zuständigkeit nicht vollständig, wird jedoch unter neuen medizinischen und gesellschaftlichen Bedingungen mit einer Krankheit verbunden, die in der Gegenwart als besonders bedrohlich empfunden wird.

Die Heiligsprechung und der Beginn des Wiener Kultes

Papst Benedikt XIII. sprach Peregrin Laziosi am 27. Dezember 1726 heilig. Die Wiener Serviten reagierten ungewöhnlich rasch auf die Kanonisation und veranstalteten bereits im folgenden Jahr groß angelegte Feierlichkeiten, durch die der neue Heilige innerhalb weniger Tage öffentlich in die religiöse Landschaft Wiens eingeführt wurde.

Am 17. August 1727 begannen die Festlichkeiten, am folgenden Tag wurde im Stephansdom ein feierlicher Gottesdienst gehalten. Anschließend zog eine große Prozession vom Dom durch Wien in die Rossau, an der Bruderschaften, Ordensgemeinschaften, Priester, Vertreter des Domkapitels und zahlreiche Gläubige teilnahmen. Im Zentrum des Zuges befand sich eine nahezu lebensgroße Darstellung des neuen Heiligen, die anschließend in der Servitenkirche zur Verehrung aufgestellt wurde. Während der folgenden Festoktav nahm auch Kaiser Karl VI. mit Mitgliedern seiner Familie an den Feierlichkeiten teil.

Diese Übertragung war mehr als eine innerordentliche Feier anlässlich einer Kanonisation. Peregrin wurde durch Prozession, öffentliche Liturgie und die körperlich präsente Heiligenfigur gleichsam in den Wiener Stadtraum eingeführt; der Weg vom Stephansdom in die Rossau verband das neue Heiligtum symbolisch mit dem religiösen Zentrum der Stadt und machte die Verehrung von Anfang an zu einem öffentlichen Ereignis.

Die lebensgroße Wachsfigur

Besonders bemerkenswert war die erste Wiener Peregrinfigur, die nicht einfach als gewöhnliche geschnitzte Heiligenstatue gestaltet war. Sie bestand aus Wachs, trug echtes Haar und einen wirklichen Bart und war mit Stoffkleidung bekleidet, wodurch sie eine außergewöhnliche körperliche Präsenz erhielt. Nach späterer Überlieferung wirkte die sitzende Figur derart lebensnah, dass Besucher sie aus einiger Entfernung für einen wirklichen Ordensmann halten konnten.

Gerade diese extreme Naturalistik dürfte zur Popularität des Heiligtums beigetragen haben. Der Heilige erschien nicht entrückt und fern, sondern nahezu körperlich gegenwärtig, wobei die Grenze zwischen Bild, Reliquienvorstellung und menschlicher Gestalt für den Besucher bewusst oder unbewusst unscharf werden konnte. In der barocken Frömmigkeit war eine solche sinnliche Vergegenwärtigung keineswegs ungewöhnlich; Kultbilder sollten nicht bloß betrachtet, sondern emotional erfahren werden.

Dass gerade darin auch ein Problem liegen konnte, zeigt die spätere Entfernung der Wachsfigur aus dem öffentlichen Heiligtum. Die kirchliche Obrigkeit soll ihre außergewöhnliche Lebensnähe als möglichen Anlass für abergläubische beziehungsweise unerwünschte Formen der Verehrung betrachtet haben, weshalb sie durch eine hölzerne Darstellung ersetzt wurde. Die ursprüngliche Wachsfigur blieb jedoch im Kloster erhalten.

Der Vorgang zeigt exemplarisch die Spannung zwischen kirchlicher Kultlenkung und volkstümlicher Frömmigkeit. Was für die Gläubigen unmittelbare Nähe und besondere Anschaulichkeit erzeugte, konnte aus theologischer oder disziplinärer Sicht gerade wegen dieser Wirkung problematisch erscheinen.

Die Bevölkerung verlangt eine eigene Kapelle

Nach Abschluss der Feierlichkeiten war zunächst vorgesehen, die Peregrinfigur wieder im Kloster unterzubringen. Die starke Verehrung durch die Bevölkerung machte diesen Plan jedoch offenbar unmöglich. Bereits am 11. September 1727, also nur wenige Wochen nach der großen Prozession, wurde der Grundstein zu einer eigenen Peregrinikapelle gelegt.

Damit entstand das Heiligtum ungewöhnlich schnell unmittelbar aus dem Kult. Die Kapelle war keine spätere Erinnerungsstätte an einen längst etablierten Heiligen, sondern eine unmittelbare Reaktion auf den starken Andrang, der durch die Kanonisationsfeiern ausgelöst worden war.

Schon 1728/29 musste sie erweitert werden. Aber auch dieser vergrößerte Raum reichte langfristig nicht aus, sodass 1765/66 ein weiterer erheblicher Ausbau notwendig wurde. Der Wiener Magistrat genehmigte dafür sogar die räumliche Ausdehnung der Kapelle in Richtung Grünentorgasse.

Die Baugeschichte ist daher zugleich eine materielle Geschichte des Wallfahrtszuzuges. Je stärker der Kult wurde, desto größer musste das Heiligtum werden; die Architektur folgte unmittelbar der Zahl und den Bedürfnissen der Besucher.

Die heutige Peregrinikapelle

Die wesentliche Gestalt der heutigen Kapelle geht auf den großen Ausbau von 1765/66 zurück, der nach Plänen des Architekten Melchior Hefele erfolgte. Schwarzer, teilweise vergoldeter Lilienfelder Marmor verleiht dem Raum eine ungewöhnlich kostbare und zugleich feierliche Wirkung. 1767 schuf Joseph Adam Ritter von Mölk die Fresken, deren Bildprogramm unmittelbar auf den Peregrinkult bezogen ist.

Dargestellt werden unter anderem die Verherrlichung des Heiligen, seine Berufung durch Maria sowie jene Mirakel und Heilungen, die seine Verehrung legitimieren sollten. Besonders bemerkenswert ist die Darstellung der Heilung der Anna Maria von Roggenfels, die ihrerseits eng mit der Baugeschichte des Heiligtums verbunden wurde.

Nach der Überlieferung war Anna Maria von Roggenfels schwer erkrankt und schrieb ihre Genesung der Fürsprache Peregrins zu. 1728 soll sie aus Dankbarkeit die außerordentlich hohe Summe von 5.000 Gulden zur Erweiterung der Kapelle gestiftet haben. Die erzählte Heilung wurde damit nicht nur durch eine Votivgabe beantwortet, sondern verwandelte sich in Architektur; später fand sie zusätzlich Eingang in das Freskenprogramm.

Auf diese Weise wurde das Mirakel dauerhaft sichtbar gemacht. Die Kapelle bewahrte nicht nur den Ort der Verehrung, sondern erzählte an ihren Wänden zugleich, weshalb dieser Ort als gnadenwirksam verstanden werden sollte.

Eine Reliquie des geheilten Beines

Im Jahr 1735 erhielt das Wiener Servitenkloster eine Reliquie des hl. Peregrin aus Rom, und zwar einen Teil eines Beines des Heiligen, versehen mit der kirchlichen Authentik.

Gerade diese Reliquie besitzt innerhalb des Peregrinkultes eine außergewöhnlich dichte symbolische Bedeutung, denn sie betrifft genau jenen Körperteil, dessen wunderbare Heilung den Mittelpunkt der Heiligenlegende bildet. Der Zusammenhang zwischen Legende, Reliquie und den Anliegen der Wallfahrer war daher unmittelbar verständlich: Peregrins krankes Bein war geheilt worden, ein Teil dieses Beines befand sich nun im Wiener Heiligtum, und Menschen mit eigenen Bein- und Fußleiden suchten gerade dort seine Fürsprache.

Die religiöse Logik setzte sich schließlich in den Votivgaben fort, die häufig ebenfalls Beine und Füße darstellten. Kaum irgendwo lässt sich der Zusammenhang zwischen Heiligenlegende, Reliquienkult und Votivpraxis anschaulicher beobachten.

Mirakelbücher und Gebetserhörungen

Der Peregrinkult wuchs innerhalb weniger Jahre weit über die Rossau hinaus. Bereits 1730 erschien in Wien ein eigenes Andachtsbuch des Serviten Leopold Rockenfels über den neuen Heiligen; 1736 folgte eine "Peregrinatio novena", eine neuntägige Zuflucht zum hl. Peregrin, während Predigten, Gebete und andere kleine Druckwerke zur weiteren Verbreitung des Kultes beitrugen.

Von besonderer Bedeutung sind die Mirakelbücher, in denen nach späteren Angaben ungefähr tausend Gebetserhörungen gesammelt wurden. Solche Aufzeichnungen gehörten zu den wichtigsten Instrumenten frühneuzeitlicher Gnadenstätten, weil sie individuelle Erfahrungen in eine fortlaufende kollektive Überlieferung verwandelten. Eine einzelne Genesung blieb nicht private Erinnerung, sondern wurde schriftlich festgehalten, konnte weitererzählt, vorgelesen oder in Andachtsliteratur aufgenommen werden und verstärkte dadurch wiederum den Ruf des Heiligtums.

Die Zahl von rund tausend registrierten Gebetserhörungen zeigt die außergewöhnliche Intensität des Wiener Peregrinkultes. Sie bedeutet nicht, dass aus heutiger medizinischer Sicht tausend Wunder festgestellt wären; dokumentiert ist vielmehr, dass zahlreiche Menschen eine Veränderung ihres Leidens religiös deuteten und Peregrins Fürsprache zuschrieben. Gerade diese subjektive Deutung ist für die volkskundliche Erforschung von Gnadenstätten entscheidend.

Wächserne Beine, Füße und andere Körperteile

Zu den eindrucksvollsten Ausdrucksformen dieser Frömmigkeit gehörten die Votivgaben. Besonders häufig wurden aus Wachs gefertigte Füße und Beine dargebracht, daneben Hände und andere Körperteile sowie Votive aus Silber.

Die Form der Gabe folgte einem Prinzip symbolischer Entsprechung: Wer an einem Bein litt, brachte ein Bein dar; wer Beschwerden an einem Fuß hatte, stiftete einen Fuß. Der kranke beziehungsweise geheilte Körper wurde verkleinert, materialisiert und dem Heiligen übergeben. Das Votiv war dadurch zugleich Bitte, Stellvertreter des eigenen Körpers und nach erfolgter Hilfe sichtbares Dankzeichen.

Wie groß die Zahl solcher Gaben zeitweise gewesen sein muss, zeigen zeitgenössische beziehungsweise spätere Berichte, nach denen sich Körbe mit Wachsvotiven innerhalb kurzer Zeit füllten. Ein aufklärerisch gesinnter Beobachter des späten 18. Jahrhunderts behauptete, innerhalb eines einzigen Tages neunzig wächserne Hände und Füße am Peregrinaltar gezählt zu haben.

Noch aussagekräftiger ist die josephinische Bestandsaufnahme von 1784, bei der im Zusammenhang mit dem Peregrinkult zwölf Kästen voller Votivgaben verzeichnet wurden. Kostbarere Silbervotive wurden später wie an vielen österreichischen Wallfahrtsorten teilweise eingezogen oder eingeschmolzen, besonders wenn der Staat in Kriegszeiten Edelmetall benötigte, sodass der erhaltene Bestand nur einen Teil der ursprünglichen materiellen Kultgeschichte widerspiegelt.

Wallfahrer aus Wien und den Kronländern

Der Peregrinkult blieb keineswegs eine Andacht der unmittelbaren Rossauer Bevölkerung. Historische Berichte nennen ausdrücklich Wallfahrer aus Niederösterreich, Ungarn und der Steiermark, die besonders zum Fest des Heiligen nach Wien kamen. Damit besaß das Heiligtum zumindest zeitweise eine überregionale Reichweite, die weit über den Charakter einer gewöhnlichen Vorstadtandacht hinausging.

Gerade bei innerstädtischen beziehungsweise stadtnahen Wallfahrten ist der Nachweis solcher auswärtigen Besucher wichtig, weil sich Wallfahrt hier nicht durch einen langen Weg in ein abgelegenes Gebirge von gewöhnlichem Kirchenbesuch unterscheiden lässt. Entscheidend ist vielmehr, dass Menschen einen bestimmten Ort wegen des dort verehrten Heiligen und seiner erwarteten Gnadenwirkung gezielt aufsuchen.

Für die Peregrinikapelle ist dieser Sachverhalt eindeutig belegt.

Die verlobte Wallfahrt aus Stammersdorf

Besondere Bedeutung besitzt die überlieferte Wallfahrt der Stammersdorfer Weinbauern zur Peregrinikapelle. Kirchenführer berichten, dass Bewohner beziehungsweise Weinbauern aus Stammersdorf seit der Zeit der Errichtung des Heiligtums regelmäßig nach Peregrini zogen.

Die ältere Bezeichnung einer solchen Wallfahrt als "verlobt" bezeichnet dabei ein Gelübde und hat mit der heutigen Bedeutung einer persönlichen Verlobung nichts zu tun. Eine Gemeinschaft konnte sich in einer Notlage verpflichten, jährlich oder zu einem bestimmten Termin zu einem Heiligtum zu ziehen, wenn die erbetene Hilfe eintrete. Aus einem einmaligen Versprechen entstand dadurch eine regelmäßig wiederholte kollektive Votivhandlung, deren Verpflichtung von einer Generation an die nächste weitergegeben werden konnte.

Solche gelobten Wallfahrten gehören zu den wichtigsten sozialen Formen traditioneller Wallfahrtskultur, weil nicht mehr nur ein einzelner Mensch, sondern eine ganze Gemeinde oder Berufsgruppe gegenüber dem Heiligen in einem gedachten Verhältnis von Bitte, Hilfe und Dank steht.

Auch die Rossau selbst war damit nicht lediglich Ziel vereinzelter Kranker, sondern Mittelpunkt organisierter Wallfahrtsbewegungen.

Die Fiaker- und Lohnkutscherbruderschaft

Im Jahr 1745 wurde an der Servitenkirche eine eigene Bruderschaft der Fiaker und Lohnkutscher zu Ehren des hl. Peregrin gegründet.

Dass gerade diese Berufsgruppe den Heiligen besonders verehrte, dürfte kaum zufällig gewesen sein. Kutscher verbrachten große Teile ihres Berufslebens auf Wagen, waren Unfällen, Kälte, Nässe und körperlicher Belastung ausgesetzt und litten nicht selten an Beschwerden, die Beine, Füße und Gelenke betrafen. Ein Heiliger, der aufgrund seines geheilten Beines als besonderer Fürsprecher bei solchen Leiden galt, besaß für diese Menschen eine unmittelbar nachvollziehbare Zuständigkeit.

Die Bruderschaft verband damit religiöse Verehrung und berufliche Solidarität. Gemeinsame Gottesdienste, Festtage, Gebete und möglicherweise auch Unterstützung im Krankheits- oder Todesfall konnten einen Berufsstand sozial und religiös zusammenschließen.

Joseph II. hob die Bruderschaft 1783 gemeinsam mit zahlreichen anderen religiösen Vereinigungen auf. Der Kult des hl. Peregrin überstand diese organisatorische Zäsur jedoch, was wiederum zeigt, dass seine soziale Grundlage breiter war als die einzelne Bruderschaft.

Der Kaiserhof und Peregrin

Auch das habsburgische Kaiserhaus beteiligte sich an der Peregriniverehrung. Bereits während der großen Festoktav von 1727 erschien Kaiser Karl VI. mit seiner Familie in der Servitenkirche.

Besonders aufschlussreich ist eine Überlieferung aus dem Jahr 1779. Maria Theresia ließ für ihren Sohn Erzherzog Maximilian Franz, der an einem Fußleiden erkrankt war, eine Andacht beziehungsweise Novene zu Ehren des hl. Peregrin halten und stiftete anschließend ein kostbares Messgewand.

Dass gerade ein Mitglied des Kaiserhauses wegen eines Fußleidens Peregrin anrufen ließ, zeigt, wie klar das traditionelle Patronat des Heiligen damals verstanden wurde. Der Kult verband Menschen sehr unterschiedlicher sozialer Herkunft: Kranke aus einfachen Bevölkerungsschichten brachten Wachsvotive, Fiaker organisierten sich in einer Bruderschaft, Weinbauern kamen als Wallfahrer, während gleichzeitig der Hof an Novenen und Festgottesdiensten teilnahm.

Pius VI. in der Peregrinikapelle

Auch Papst Pius VI. besuchte während seines berühmten Wiener Aufenthaltes im Jahr 1782 die Servitenkirche und hielt in der Peregrinikapelle Andacht. Eine Gedenktafel erinnert an diesen Besuch.

Das Ereignis verlieh dem inzwischen bereits stark etablierten Heiligtum zusätzliche kirchliche Autorität und wurde später selbstverständlich Teil seiner Erinnerungskultur. Gerade an Wallfahrtsorten werden Besuche prominenter geistlicher und weltlicher Persönlichkeiten häufig selbst zu historischen Kultmarken; sie bestätigen nach innen die Bedeutung des Heiligtums und steigern nach außen dessen Prestige.

Der Peregrinimonat

Die Peregriniverehrung prägte zeitweise den gesamten Festkalender der Rossau. Bis zu den liturgischen Veränderungen des 20. Jahrhunderts wurde der Mai als eigener Peregrinimonat begangen, dessen religiöser Höhepunkt eine mehrtägige Novene rund um das Fest des Heiligen bildete.

Das Fest Peregrins wurde historisch Ende April beziehungsweise Anfang Mai begangen und wird heute am 4. Mai gefeiert. Die ausgedehnte Festzeit machte deutlich, dass die Verehrung nicht auf einen einzelnen Gedenktag beschränkt war; der Heilige bestimmte über Wochen hinweg Gottesdienste, Predigten, Beichten, Wallfahrten und das gesellschaftliche Leben rund um die Kirche.

Wie bei vielen größeren Wallfahrtsorten verband sich diese religiöse Intensivzeit bald mit weltlichen Formen des Festes.

Der Peregrinikirtag

Rund um das Peregrinifest entwickelte sich ein eigener Peregrinimarkt beziehungsweise Peregrinikirtag, der zu den charakteristischen Festen der Wiener Vorstädte gehörte. Carl Hofbauer beschrieb 1859 einen vierzehntägigen Markt, der vom 24. April bis zum 7. Mai dauerte und an dessen Verkaufsständen unterschiedlichste Waren angeboten wurden.

Der Markt war keineswegs ein nebensächliches Anhängsel der Wallfahrt, sondern gehörte zu jener Verbindung von religiösem Fest und sozialem Ereignis, die zahlreiche traditionelle Wallfahrten auszeichnet. Menschen kamen zur Kirche, beteten, ließen sich segnen oder nahmen am Gottesdienst teil, begegneten gleichzeitig Bekannten, kauften Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände, besuchten Verkaufsbuden und machten aus dem religiösen Festtag einen gemeinschaftlichen Ausflug.

Gerade Kindern blieb der Peregrinikirtag offenbar häufig stärker über seine sinnlichen Begleiterscheinungen im Gedächtnis als über theologische Inhalte. Erinnerungen des 19. und 20. Jahrhunderts schildern den Besuch der lebensgroßen Peregrinfigur als zugleich faszinierend und etwas unheimlich, während anschließend Marktstände, Süßigkeiten und andere Vergnügungen lockten.

Die Peregrinikipferln

Zu den charakteristischen kulinarischen Begleiterscheinungen des Festes gehörten die Peregrinikipferln. Der Kirchenbesuch und der Erwerb beziehungsweise Genuss dieser Backwaren wurden in der Erinnerung so eng miteinander verbunden, dass das Peregrinikipferl beinahe selbst zu einem volkskulturellen Kennzeichen des Heiligenfestes wurde.

Solche Festgebäcke sind keineswegs bloß profanes Beiwerk. Sie verlängern den religiösen Festtag in den häuslichen und familiären Bereich, werden mit bestimmten Jahreszeiten, Erinnerungen und Kindheitserfahrungen verknüpft und können den Namen eines Heiligen selbst dann weitertragen, wenn die eigentliche kultische Bedeutung bereits zurückgeht.

Auch ein "Peregriniwein" und weitere mit dem Kirtag verbundene Spezialitäten sind überliefert. Aus der Zwischenkriegszeit wird sogar von Powidlbuchteln berichtet, denen vermeintlich glückbringende Lottonummern beigegeben wurden. Gerade solche Erscheinungen zeigen, wie leicht sich religiöse Festkultur mit profanen Glücksvorstellungen und Unterhaltung vermischen konnte.

Die Volksprozession aus Lichtental

Neben den älteren Wallfahrten ist seit 1914 eine Prozession aus Lichtental zur Servitenkirche belegt. Sie fand im Zusammenhang mit dem Ende der Peregrinifestlichkeiten statt und gewann besonders in der Zwischenkriegszeit erheblichen Zuspruch.

Die Prozession zeigt, dass die Peregriniwallfahrt auch im 20. Jahrhundert nicht auf individuellen Kirchenbesuch reduziert war. Der gemeinschaftliche Weg, das öffentliche Auftreten im Straßenraum und das gemeinsame Ziel blieben wesentliche Bestandteile des Kultes.

Gerade in einer wachsenden Großstadt bekamen solche Prozessionen allerdings zunehmend einen anderen Charakter als ländliche Wallfahrten. Der Weg führte durch dicht besiedelte Straßen, musste sich an Verkehr und städtische Nutzung anpassen und machte religiöse Öffentlichkeit gerade dort sichtbar, wo der alltägliche Stadtraum normalerweise anderen Funktionen diente.

Peregrin und Krebs

Die heute weit verbreitete Verehrung Peregrins als Patron der Krebskranken gehört zu den jüngsten und zugleich erfolgreichsten Veränderungen des Kultes.

Ausgangspunkt blieb die Legende seines schweren Beinleidens, das in moderner Zeit zunehmend als bösartige Geschwulst beziehungsweise Krebserkrankung interpretiert wurde. Eine sichere medizinische Diagnose ist aufgrund der hagiographischen Quellenlage nicht möglich, dennoch bot die Erzählung von einer lebensbedrohlichen, scheinbar nur durch Amputation behandelbaren Erkrankung einen starken Anknüpfungspunkt für die moderne Krebsfrömmigkeit.

Seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts breitete sich die Verehrung Peregrins als Krebspatron international stark aus. Damit veränderte sich auch die soziale Zusammensetzung der Hilfesuchenden. Zum traditionellen Fuß- und Beinheiligen trat ein Fürsprecher für eine Krankheit, deren Diagnose für Betroffene und Angehörige mit außerordentlichen Ängsten verbunden ist.

Diese Entwicklung sollte nicht als Verfälschung eines alten Kultes verstanden werden, sondern als typische Anpassung religiöser Zuständigkeit. Heilige bleiben über Jahrhunderte nur dann gesellschaftlich relevant, wenn ihre älteren Geschichten in neue Erfahrungswelten übersetzt werden können. Peregrins wundersam geheiltes Bein bot dafür eine besonders anschlussfähige Grundlage.

Die Peregrinifeiern in jüngerer Zeit

Der Peregrinkult ist trotz des allgemeinen Rückganges traditioneller Wiener Vorstadtwallfahrten nicht vollständig erloschen. Die Pfarre und der Servitenorden hielten auch im 21. Jahrhundert mehrtägige Peregrinifeiern ab, bei denen Festmesse, Krankensalbung, besondere Gottesdienste für Kinder und die traditionellen Peregrinikipferln miteinander verbunden wurden.

Die Krankensalbung führt dabei die ältere Funktion des Heiligtums in eine zeitgemäße liturgische Form über. Während frühere Wallfahrer Wachsgliedmaßen oder Silbervotive darbrachten und in Mirakelbüchern ihre Genesung festhalten ließen, steht heute stärker die sakramentale Begleitung von Kranken im Mittelpunkt.

Dass daneben weiterhin Peregrinikipferln angeboten und Erinnerungen an den historischen Kirtag gepflegt werden, zeigt wiederum, wie unterschiedliche Zeitschichten des Kultes nebeneinander bestehen können: moderne Krankenseelsorge, barocke Heiligenverehrung und Wiener Festtradition begegnen sich am selben Ort.

Volkskundliche Bedeutung

Die Peregrinikapelle gehört zu den besonders anschaulichen Beispielen dafür, wie schnell sich ein neuer Heiligenkult nach einer Kanonisation entwickeln konnte. Zwischen der Heiligsprechung Ende 1726 und dem Beginn des Kapellenbaues im September 1727 liegt weniger als ein Jahr. Innerhalb dieser kurzen Zeit wurde Peregrin durch gedruckte Andachtsliteratur, öffentliche Prozessionen, eine lebensgroße Kultfigur und die intensive Tätigkeit seines eigenen Ordens in Wien so bekannt, dass sich bereits ein dauerhafter Wallfahrtsort ausbildete.

Damit unterscheidet sich Peregrini deutlich von jenen Heiligtümern, deren Entstehung in einer örtlichen Erscheinung, einem aufgefundenen Bild oder einer Heilquelle begründet wird. Die Rossauer Wallfahrt ist zunächst ein bewusst vermittelter Ordenskult, der jedoch außergewöhnlich rasch von der Bevölkerung angenommen und in eine eigenständige Volksfrömmigkeit überführt wurde.

Gerade die Votivpraxis zeigt, dass diese Aneignung weit über offizielle Liturgie hinausging. Die wächsernen Beine und Füße bildeten die Leiden der Wallfahrer körperlich ab und stellten zugleich eine unmittelbare Beziehung zwischen dem kranken Körper des Pilgers und dem geheilten Körper des Heiligen her. Die Reliquie seines Beines verstärkte diese Verbindung zusätzlich.

Mirakelbücher sammelten die individuellen Erhörungserfahrungen, Bruderschaften gaben dem Kult soziale Organisation, Prozessionen machten ihn im öffentlichen Raum sichtbar, und der Peregrinikirtag erweiterte die religiöse Feier zu einem gesamtgesellschaftlichen Ereignis.

Besonders aufschlussreich ist die soziale Spannweite der Peregriniverehrung. Kaiser und Papst begegnen in der Kultgeschichte neben Fiakern, Weinbauern, Kranken und Kindern; das Heiligtum wurde gleichermaßen von Menschen besucht, die kostbare Stiftungen machen konnten, wie von jenen, deren Dank in einem kleinen wächsernen Fuß bestand.

Der Kult zeigt damit eine der grundlegenden Eigenschaften erfolgreicher Wallfahrtsorte: Sie schaffen einen gemeinsamen religiösen Raum, in dem soziale Unterschiede zwar nicht verschwinden, aber vor demselben Gnadenvermittler nebeneinander treten können.

Ebenso bemerkenswert ist die langfristige Wandlungsfähigkeit. Aus dem barocken Fuß- und Beinheiligen wurde ein moderner Patron der Krebskranken, aus dem großen Peregrinimonat wurden kleinere Festtage, der historische Kirtag verschwand weitgehend, während das Peregrinikipferl und die Erinnerung daran weiterlebten. Der Kult blieb also nicht unverändert, sondern überlebte gerade dadurch, dass einzelne Formen verschwanden und andere neu hinzukamen.

Heutiger Wallfahrtsstatus

Die Peregrinikapelle ist historisch eindeutig als Wallfahrtsstätte ausgewiesen. Der bereits unmittelbar nach der Heiligsprechung einsetzende Zustrom führte zum Bau einer eigenen Kapelle und zu mehrfachen Erweiterungen; Mirakelbücher verzeichneten zahlreiche Gebetserhörungen, Wachs- und Silbervotive dokumentierten die persönliche Dankfrömmigkeit, auswärtige Pilger aus mehreren Ländern und Regionen sind belegt, und mit der Stammersdorfer Wallfahrt bestand eine regelrechte gelobte Gemeinschaftswallfahrt.

Der historische Wallfahrtsbetrieb in seiner barocken und vorindustriellen Form ist heute deutlich zurückgegangen. Die Peregriniverehrung selbst besteht jedoch fort, besonders im Zusammenhang mit Krankheit, Krankensalbung und der modernen Anrufung des Heiligen als Patron der Krebskranken. Die Kapelle ist daher als historisch außerordentlich bedeutende und in veränderter Form weiterhin lebendige Heiligenwallfahrtsstätte zu charakterisieren.

Literatur und Quellen

- Gustav Gugitz: Österreichs Gnadenstätten in Kult und Brauch. Band 1: Wien. Wien.

- Kirchenführer der Servitenkirche und Peregrinikapelle in Wien-Rossau.

- Leopold Rockenfels: frühe Wiener Andachtsliteratur zum hl. Peregrin, Wien 1730.

- Peregrinatio novena oder neuntägige Zuflucht zum hl. Peregrin, Wien 1736.

- Carl Hofbauer: historische Beschreibung des Peregrinimarktes und der Rossau, Wien 1859.

- Pfarr- und Ordensüberlieferung der Servitenkirche Rossau zur Geschichte der Peregrinikapelle, der Peregrinifeiern und des Peregrinikultes.

- Volkskundliche und lokalhistorische Dokumentationen zur Peregriniverehrung, zu den Votivgaben, zur Fiakerbruderschaft und zum Peregrinikirtag.

Ergänzungen: Wolfgang Morscher

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