Servitenkirche und Peregrinikapelle
Die Rossauer Pfarrkirche ist der Maria Verkündigung geweiht (Patrozinium am 25. März).
Die Servitenkirche Mariä Verkündigung ist ein barocker Sakralbau.
Sie stammt aus dem 17. Jahrhundert und wurde zum architektonischen Vorbild zahlreicher späterer Barockkirchen. Sie gilt als eine der kulturhistorisch bedeutendsten Vorstadtkirchen Wiens aus dem Frühbarock.
Die Kirche wurde 1670 geweiht, wobei die Fertigstellung des Innenausbaues weitere sieben Jahre dauerte. Die Orgel der Servitenkirche wurde 1981 errichtet.
Sie war Ordenskirche der Serviten bis 2009.
Seit 1783 bis heute ist sie Pfarrkirche der Alsergrunder Pfarre Rossau.
Die Peregrinikapelle befindet sich an der Nordseite der Servitenkirche. Sie ist ein spätbarockes Zeugnis der Verehrung des heiligen Servitenbruders Peregrinus Laziosi. Die Kapelle wurde 1765/66 von Melchior Hefele ausgebaut und enthält wertvolle Fresken des Malers Joseph Adam Ritter von Mölk.
| | Lage: Servitengasse 9, 1090 Wien. |
| | Lage in SAGEN.at-Karte der Wallfahrtsorte Wien |
| | Ansicht in Street View |
| | Web: Pfarre Rossau |
| | Geöffnet: zu den üblichen Kirchenöffnungszeiten. |
| | Außenansicht: Die Servitenkirche Mariä Verkündigung im 9. Wiener Gemeindebezirk Alsergrund. 1651 wurde mit dem Bau begonnen, 1677 wurde die barocke Kirche vollendet. Die Peregrinikapelle sowie die beiden Kirchtürme sind Zubauten aus dem 18. Jahrhundert. |
Bildquelle: SAGEN.at-Fotogalerie
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| | Hauptaltar: Das Hochaltarbild aus dem Jahr 1847 im Nazarener Stil gemalt zeigt eine Verkündigungsszene und weist auf die besondere Marienverehrung des Servitenordens hin. |
Bildquelle: SAGEN.at-Fotogalerie
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| | Gnadenbild: Altar der Peregrinikapelle in der Servitenkirche Mariä Verkündigung. Kurz nach Heiligsprechung des heiligen Servitenbruders Peregrinus Laziosi beschloss man die Errichtung einer eigenen Kapelle zur Verehrung des Heiligen als Anbau an die Servitenkirche. Das Altarbild enthält eine Reliquie vom geheilten Bein des heiligen Peregrin. Ursprünglich wurde eine lebensechte Wachsfigur aufgestellt, die später durch eine Holzfigur ersetzt wurde. Bemerkenswert sind die Votivgaben, meistens Darstellungen von Beinen aus Silber als symbolischen Dank für Genesung eines Beinleidens. Im Frühjahr in der Zeit vom 27. April bis 4. Mai werden Peregrinikipfel (Peregrinikipferl), ein Festgebäck zur Zeit der Andacht zu Ehren des heiligen Peregrin bei der Servitenkirche und den angrenzenden Konditoreien verkauft. |
Bildquelle: SAGEN.at-Fotogalerie
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Ergänzungen: Wolfgang Morscher © www.SAGEN.at |