Mariahilfer Kirche, Wallfahrtskirche "Mariä Himmelfahrt", Wien

Die Mariahilfer Kirche (offiziell Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt) ist eine bedeutende barocke Wallfahrtskirche im 6. Wiener Gemeindebezirk. Sie ist namensgebend für den Bezirk Mariahilf und die Mariahilfer Straße.

Ab 1656 ist eine hölzerne Friedhofskapelle belegt. Während der Zweiten Türkenbelagerung 1683 wurde der Bau zerstört. Von 1686 bis 1689 wurde die heutige Kirche von Sebastian Carlone dem Jüngeren und Ambrosius Ferrethi errichtet.
Das charakteristische Aussehen mit den zwei markanten Türmen erhielt die Kirche durch einen Umbau ab 1711. Die Fassade fügt sich heute direkt in die Häuserzeile der Mariahilfer Straße ein.

Das Zentrum der Wallfahrt ist das Gnadenbild am Hochaltar. Es handelt sich um eine Kopie des berühmten Mariahilf-Bildes von Lucas Cranach dem Älteren. Während der Belagerung 1683 wurde es zur Sicherheit innerhalb der Stadtmauern aufbewahrt und 1689 feierlich in die neue Kirche zurückgebracht.

Die Kirche wird von den Barnabiten betreut. Sie gilt in der geschäftigen Einkaufsstraße als wichtiger "Ruhepol".


Lage: Mariahilfer Straße 55, 1060 Wien.
Lage in SAGEN.at-Karte der Wallfahrtsorte Wien
Ansicht in Street View
Web: Pfarre Mariahilf
Geöffnet: täglich geöffnet, übliche Kirchenöffnungszeiten.
 
Außenansicht:
 

Mariahilfer Kirche, Wien

Bildquelle: SAGEN.at-Fotogalerie

 

Hochaltar und Gnadenbild:
 

Gnadenbild Mariahilfer Kirche, Wien

Bildquelle: SAGEN.at-Fotogalerie

 

   
Literatur zur Wallfahrt:
   
   
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Ergänzungen: Wolfgang Morscher

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