Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariabrunn
Die Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariabrunn ist eine barocke Kirche in Hadersdorf, einem Teil des 14. Wiener Gemeindebezirkes Penzing.
Der Name der Wallfahrtskirche, wie auch der umliegenden Gegend Mariabrunn, stammt aus einer Sage. Diese erzählt, dass die Königin Gisela, Witwe des heiligen Stephan von Ungarn, im Jahre 1042 krank durch die Auwälder des Wienerwaldes spazierte, um sich zu erholen. Als sie Durst bekam, brachten ihre Diener Wasser aus einem nahe liegenden Brunnen. Beim Schöpfen des Wassers entdeckten sie im Brunnen eine Marienstatue. Nachdem Gisela das Wasser getrunken hatte, wurde sie sofort gesund und ließ die Statue in eine kleine neu errichtete Kapelle aus Holz bringen, welche aber bald darauf durch den Wienfluss zerstört wurde. Einige Jahrhunderte später, im Jahre 1467, wurde die Marienstatue durch Soldaten des Matthias Corvinus wieder in denselben Brunnen geworfen. Nachdem mehrere Jahre später engelsgleiche Musik aus dem Brunnen zu hören war, wurde die Marienstatue ein zweites Mal von Soldaten des späteren Kaisers Maximilian I. gehoben, der für das Bildnis eine neue, steinerne Kapelle errichten ließ. (Quelle: Alfred Missong: Heiliges Wien. Ein Führer durch Wiens Kirchen und Kapellen, Wien 1948, S. 213)
Neben der Kirche befindet sich ein gleichzeitig mit ihr erbauter Barockbrunnen, der auf der Fundstelle der Marienstatue aus der Sage erbaut sein soll.
| | Lage: Hauptstraße 9, 1140 Wien. |
| | Lage in SAGEN.at-Karte der Wallfahrtsorte Wien |
| | Ansicht in Street View |
| | Web: Pfarre Mariabrunn |
| | Geöffnet: zu den üblichen Kirchenöffnungszeiten. |
| | Außenansicht um 1905: |
Bildquelle: SAGEN.at-Fotogalerie
|
|
| Wir haben leider keine weiteren Fotos: | |
|
|
| | Literatur zur Wallfahrt: |
| Zurück zur Übersicht: Wallfahrt in Wien | |
| Zurück zur Gesamtübersicht Wallfahrt | |
| Wir bitten Sie um Ihre Mitarbeit mit Text- oder Bildzusendungen. |
|
Ergänzungen: Wolfgang Morscher © www.SAGEN.at |
