Götzis, Wallfahrtskirche St. Arbogast
Urkundlich wurde 1473 ein Sankt Arbogast in der Klaus genannt. Die Kirche wurde um 1710 vergrößert und 1721 geweiht.
Der Hochaltar zeigt das Altarbild Mariä Krönung um 1660 und trägt die Figuren der Heiligen Jakobus links, Rochus rechts, das Oberbild hl. Arbogast erweckt den toten Prinzen in Anwesenheit von König Dagobert, der Auszug trägt die Figuren der Heiligen Eligius links und Georg rechts, mittig Anna selbdritt, alle um 1670.
| | Lage: Montfortstraße 81, 6840 Götzis. |
| | Lage in SAGEN.at-Karte der Wallfahrtsorte Vorarlberg |
| | Ansicht in Street View |
| | Web: Pfarre Götzis St. Ulrich |
| | Geöffnet: |
| | Der Stein des heiligen Arbogast:
Der Stein des heiligen Arbogst wurde mit in die Südmauer von St. Arbogast eingemauert. Urkundlich 1473 als St. Arbogat in der Klaus genannt, dennoch zur Gemeinde Götzis gehörig. Der Heilige betete so innig auf diesem Stein, dass der Stein weich wie Wachs wurde und seine Knie ihren Abdruck hinterließen. Fromme Beter begeben sich ebenso in diese Bethaltung; der heilige Arbogast wird bei Fußleiden angerufen und ledige Frauen bitten um einen Ehemann. |
Bildquelle: SAGEN.at-Fotogalerie
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| | St. Arbogast:
Der Weg vom Dörflein Klaus im vorderen Walgau führt in sanfter Steigung durch schattigen Wald in heiterer Landschaft gen Götzis, wo auf einem Hügel, wenn auch gebrochen, stolz der Turm von Neu-Montfort sich erhebt. Darunter liegt eine liebliche Wiese, von Nußbäumchen umschattet, und auf ihr die ehrwürdige Kirche Sankt Arbogast. Sie hat, wie eine fromme Sage meldet, ihren Namen vom hl. Arbogast, einem Schottländer (nach andern war er aus Aquitanien gebürtig), der in dieser Einsamkeit als Einsiedler lebte. Nach einigen Jahren der Beschaulichkeit wandte er sich nach Straßburg, wo er zum Bischof gewählt wurde. Dort gewann er die große Huld des austrasischen Königs Dagobert, der nichts begehrte, als Arbogasts Reden und weisen Rat, gleichwie in späterer Zeit Kaiser Karl der Dicke den Schottländer St. Eusebius häufig zu Rate zog, der auch in unserer Gegend auf dem Viktorsberg als Einsiedler lebte. Quelle: Die Sagen Vorarlbergs. Mit Beiträgen aus Liechtenstein, Franz Josef Vonbun, Nr. 78, Seite 89 |
Bildquelle: SAGEN.at |
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Ergänzungen: Wolfgang Morscher © www.SAGEN.at |

