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Die im Dornbirner Gütle gelegene Filial- und Wallfahrtskirche Zu Unserer Lieben Frau von Fatima gehört zu den jüngeren Wallfahrtsorten Vorarlbergs. Sie entstand erst in den Jahren 1949 und 1950, entwickelte jedoch bereits unmittelbar nach ihrer Fertigstellung eine eigenständige Wallfahrtstradition, die bis heute gepflegt wird. Im Unterschied zu vielen älteren Wallfahrtskirchen lässt sich die Entstehung des Gütler Heiligtums ungewöhnlich genau verfolgen. Der Wunsch nach einer eigenen Kirche reicht bis in das ausgehende 19. Jahrhundert zurück und entstand zunächst aus den seelsorglichen Bedürfnissen der Bewohner der abgelegenen Siedlungen. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg verband sich der Kirchenbau mit der damals international stark verbreiteten Verehrung der Gottesmutter von Fátima und mit der Erinnerung an die Verschonung Dornbirns vor größeren Kriegszerstörungen. Die Kirche ist damit zugleich Siedlungskirche, Fatima-Heiligtum und lebendiger Wallfahrtsort. Der Wunsch nach einer eigenen KircheBereits 1898 bestanden Bestrebungen, im Gütle ein eigenes Kirchlein zu errichten. Der Hintergrund war zunächst ganz praktischer Natur. Die Bewohner des Gütle und der umliegenden Parzellen gehörten zur Pfarre Dornbirn-Oberdorf und mussten für den Gottesdienstbesuch einen langen Weg zur Pfarrkirche St. Sebastian zurücklegen. Für Teile der Bevölkerung bedeutete dies einen Fußweg von ungefähr einer Stunde. Eine eigene Kirche sollte deshalb vor allem die religiöse Versorgung der abgelegenen Siedlungen erleichtern. Der Plan konnte jedoch über Jahrzehnte nicht verwirklicht werden. Im Jahr 1939 griff der Dornbirner Religionsprofessor und Geistliche Georg Weber das Vorhaben erneut auf. Der unmittelbar darauf beginnende Zweite Weltkrieg verhinderte jedoch zunächst die Umsetzung. Die Vorgeschichte der Kirche ist deshalb für ihre spätere Deutung wichtig: Der Wunsch nach einem Gotteshaus im Gütle entstand bereits lange vor dem Zweiten Weltkrieg und kann nicht ursprünglich auf ein Kriegsgelübde zurückgeführt werden. Der Kirchenbau nach dem Zweiten WeltkriegErst nach Kriegsende konnten die alten Pläne wieder aufgenommen werden. Im Frühjahr 1949 begannen die konkreten Vorbereitungen. Einen Bauplatz stellten die Geschwister Winsauer und Josef Winsauer von Salzmann kostenlos zur Verfügung. Unter der Leitung Georg Webers wurde ein Bauausschuss gebildet, der Geld- und Materialspenden sammelte und die praktische Durchführung organisierte. Die Kirche entstand in bemerkenswertem Umfang durch freiwillige Mitarbeit der Bevölkerung. Bewohner der umliegenden Parzellen beteiligten sich mit Geld, Baumaterial und Arbeitsleistung. Auch Geistliche und Schüler halfen bei den Arbeiten. Von einzelnen Beteiligten sind Hunderte freiwillig geleistete Arbeitsstunden überliefert. Damit war der Kirchenbau nicht lediglich ein kirchlich organisiertes Bauprojekt, sondern ein Gemeinschaftswerk der Bevölkerung. Gerade in den wirtschaftlich noch schwierigen Nachkriegsjahren besaß diese Eigenleistung besondere Bedeutung. Die neue Kirche wurde zu einem sichtbaren Ausdruck gemeinschaftlicher religiöser und sozialer Identität. Grundstein und BaufortschrittMit den Erdarbeiten wurde am 24. September 1949 begonnen. Ein symbolisch besonders auffälliges Datum wählte man für die Grundsteinlegung. Am 24. Dezember 1949, dem Heiligen Abend, wurde um die Mittagszeit der erste Mauerstein mit den Grundsteindokumenten gesetzt. Der Bau schritt anschließend rasch voran. Bereits im Frühjahr 1950 konnte der Dachstuhl errichtet werden. Auch dabei wurden zahlreiche Arbeiten unentgeltlich oder in freiwilliger Mitarbeit ausgeführt. Die vergleichsweise rasche Fertigstellung des Gotteshauses zeigt, welche Bedeutung das Projekt für die Bewohner des Gütle besaß. Die Wahl von FátimaDie neue Kirche wurde der Gottesmutter von Fátima beziehungsweise dem Unbefleckten Herzen Mariens anvertraut. Die Marienerscheinungen im portugiesischen Fátima des Jahres 1917 hatten sich innerhalb weniger Jahrzehnte zu einem weltweit verbreiteten katholischen Kult entwickelt. Besonders nach dem Zweiten Weltkrieg gewannen die mit Fátima verbundenen Themen des Rosenkranzgebetes, der Buße und der Bitte um Frieden außerordentliche Bedeutung. Damit entsprach die Wahl des Patroziniums unmittelbar der religiösen Stimmung der Nachkriegszeit. Die neue Kirche im Gütle erhielt durch Fátima zugleich eine Bedeutung, die über ihre ursprüngliche Funktion als Gotteshaus für eine abgelegene Siedlung hinausging. Sie konnte nun selbst zum Ziel einer Wallfahrt werden. Die FatimamadonnaDas zentrale Kultbild ist eine Fatimamadonna des Vorarlberger Bildhauers Jakob Summer aus Fraxern. Die aus Lindenholz geschnitzte Figur folgt dem im 20. Jahrhundert international verbreiteten Typus der Gottesmutter von Fátima. Sie ist kein historisches Gnadenbild im klassischen Sinn, dem aufgrund einer eigenen lokalen Mirakeltradition besondere Wundertätigkeit zugeschrieben wurde. Ihre religiöse Bedeutung beruht vielmehr auf ihrer Funktion als örtliche Repräsentation der in Fátima verehrten Gottesmutter. Gerade an ihrer feierlichen Übertragung in die neue Kirche lässt sich jedoch erkennen, wie rasch die Statue selbst zum Mittelpunkt einer eigenständigen Dornbirner Wallfahrtstradition wurde. Die große Lichterprozession von 1950Am Abend des 15. Oktober 1950 wurde die neue Fatimamadonna in einer außergewöhnlich großen Prozession von der Dornbirner Stadtpfarrkirche St. Martin in das Gütle gebracht. Die Statue wurde auf einem von Pferden gezogenen Festwagen mitgeführt. Musikkapellen begleiteten die Prozession, die Dornbirner Kirchenglocken läuteten, und die Teilnehmer trugen brennende Kerzen. Nach der überlieferten Bauchronik nahmen ungefähr 4.000 bis 6.000 Menschen an dieser Übertragung teil. Für eine neu errichtete Kirche in einer kleinen Siedlung war dies eine bemerkenswerte religiöse Massenveranstaltung. Das Bild der großen Menschenmenge mit Kerzen, begleitet von Glockengeläut und Musik, entsprach zugleich der internationalen Formensprache der Fatimafrömmigkeit. Lichterprozessionen gehörten zu den charakteristischen Ausdrucksformen des portugiesischen Wallfahrtsortes und wurden mit der Verbreitung des Kultes auch an zahlreichen Tochterheiligtümern übernommen. Die Übertragung der Madonna war damit nicht nur die feierliche Einführung eines neuen Kirchenbildes, sondern gewissermaßen der Gründungsakt des Gütler Fatimakultes. Weihe der KircheAm 22. Oktober 1950 wurde die neue Kirche durch Bischof Paulus Rusch feierlich geweiht. Damit war ein Vorhaben verwirklicht, dessen Anfänge mehr als ein halbes Jahrhundert zurückreichten. Aus dem ursprünglich vor allem aus seelsorglichen Gründen gewünschten Gotteshaus hatte sich innerhalb kurzer Zeit ein Marienheiligtum entwickelt, das Menschen aus dem gesamten Dornbirner Raum anzog. Die erste FatimawallfahrtDie erste ausdrücklich als Fatimawallfahrt bezeichnete Wallfahrt ins Gütle fand am 13. Juni 1951 statt. Das Datum knüpft unmittelbar an die Erscheinungsüberlieferung von Fátima an. Dort soll Maria den drei Hirtenkindern im Jahr 1917 erstmals am 13. Mai erschienen sein; weitere Erscheinungen wurden jeweils für den 13. der folgenden Monate bis Oktober überliefert. Der Dreizehnte entwickelte sich deshalb weltweit zum charakteristischen Fatima-Wallfahrtstag. Auch im Gütle wurde dieser Rhythmus übernommen. Damit übertrug man nicht nur das Erscheinungsbild der Fatimamadonna nach Vorarlberg, sondern ebenso den Wallfahrtskalender des portugiesischen Mutterheiligtums. Wallfahrt und Erinnerung an den Zweiten WeltkriegMit der Gütler Wallfahrt verbindet sich außerdem eine Überlieferung über den Dank für die Verschonung Dornbirns während des Zweiten Weltkrieges. Dabei ist eine wichtige historische Unterscheidung notwendig. Der Bau der Kirche selbst kann nicht als unmittelbare Erfüllung eines während des Krieges abgelegten Gelübdes verstanden werden. Der Wunsch nach einem eigenen Gotteshaus im Gütle bestand bereits seit 1898 und wurde 1939, noch vor Beginn der eigentlichen Kriegsereignisse in Vorarlberg, erneut aufgegriffen. Nach einer später überlieferten Erinnerung des ehemaligen Vorarlberger Landeshauptmanns Ulrich Ilg bestand während der letzten Kriegsjahre jedoch große Sorge, Dornbirn könne durch alliierte Luftangriffe schwer zerstört werden. Diese Befürchtung war keineswegs unbegründet. Teile der kriegswichtigen Produktion waren aus dem stark bombardierten süddeutschen Raum nach Vorarlberg verlagert worden. Nachdem Dornbirn von größeren Zerstörungen verschont geblieben war, entwickelte sich nach Ilgs Erinnerung eine Danktradition, die zunächst mit Wallfahrten nach Maria Bildstein verbunden war. Später wurde die neu entstandene Fatimakirche im Gütle zum Ziel dieses gemeinsamen Gebetsweges. Diese Überlieferung beruht wesentlich auf persönlichen Erinnerungen und ist deshalb nicht mit einem urkundlich belegten Kriegsgelübde gleichzusetzen. Sie zeigt jedoch, wie sich die junge Fatimawallfahrt bereits kurz nach ihrer Entstehung mit der kollektiven Erinnerung an Krieg, Gefahr und Bewahrung verband. Kein eigentliches KriegsvotivGerade dieser Unterschied macht das Gütle religionsgeschichtlich interessant. Die Kirche selbst entstand aus einem älteren Wunsch nach einer eigenen Seelsorgestelle. Der Krieg verzögerte ihre Errichtung. Erst nach dem Krieg erhielt der Bau durch die Wahl des Fatimapatroziniums und die Ausbildung einer Dankwallfahrt eine zusätzliche Bedeutung. Im Unterschied zur Herz-Mariä-Kirche in Bludenz, deren Errichtung unmittelbar auf ein Kriegsgelübde zurückgeführt wird, ist das Gütle deshalb kein eigentliches monumentales Kriegsvotiv. Vielmehr überlagerten sich hier zwei unterschiedliche Entwicklungslinien: der ältere Wunsch nach einer Kirche für die Bevölkerung des Gütle und die nach 1945 entstandene Fatima- und Dankwallfahrt. Eine moderne Wallfahrt entstehtDie Entwicklung des Gütle ist ein besonders anschauliches Beispiel dafür, dass Wallfahrtskultur nicht auf Mittelalter und Barock beschränkt blieb. Innerhalb weniger Jahre entstanden nahezu sämtliche Elemente eines eigenständigen Wallfahrtsortes: ein bestimmtes Kultbild, eine feierliche Übertragung, ein festgelegter Wallfahrtstag, ein regelmäßig begangener Pilgerweg und eine eigene religiöse Erinnerungstradition. Dabei wurden Elemente des internationalen Fatimakultes übernommen und an die örtlichen Verhältnisse angepasst. Aus einer portugiesischen Erscheinungswallfahrt wurde eine Dornbirner Fußwallfahrt, deren Weg, Teilnehmer und Erinnerungen inzwischen selbst Teil der lokalen religiösen Kultur geworden sind. Die Wallfahrt in der GegenwartDie Fatimawallfahrt zum Gütle ist bis heute lebendig. Von Mai bis Oktober wird jeweils um den 13. des Monats eine Fußwallfahrt aus dem Dornbirner Stadtgebiet zur Fatimakirche durchgeführt. Am Ziel wird gemeinsam Gottesdienst gefeiert. Damit hat sich aus der erst 1951 begonnenen Wallfahrt innerhalb weniger Generationen eine feste Tradition entwickelt. Der heutige Umfang kann nicht ohne weiteres mit der außergewöhnlichen Lichterprozession von 1950 verglichen werden. Entscheidend ist vielmehr die bemerkenswerte Kontinuität: Der regelmäßige Fußweg zur Fatimamadonna gehört weiterhin zum religiösen Jahresablauf. Der PilgerwegDie Wallfahrt führt aus dem dichter besiedelten Dornbirner Stadtgebiet in Richtung Gütle. Der gemeinsame Fußweg besitzt eine eigene rituelle Qualität. Die Pilger verlassen ihren gewöhnlichen Lebensraum, gehen gemeinsam und erreichen schließlich die abgelegener gelegene Wallfahrtskirche. Gerade bei modernen Wallfahrten zeigt sich, dass das Gehen seine traditionelle religiöse Bedeutung keineswegs verloren hat. Nicht nur das Ziel, sondern auch der Weg bildet einen Teil der Wallfahrt. Gemeinsames Beten, körperliche Bewegung und die zeitweilige Herauslösung aus dem Alltag schaffen einen eigenen religiösen Raum. ArchitekturDie Fatimakirche ist ein bewusst schlicht gehaltener Bau der unmittelbaren Nachkriegszeit. Das rechteckige Langhaus besitzt einen geraden Altarabschluss. Eine niedrigere Seitenkapelle ergänzt den Hauptraum. Über dem Eingangsbereich erhebt sich ein hölzerner Turmaufsatz; Rundbogenöffnungen prägen den Vorbereich. Die vergleichsweise zurückhaltende Architektur entspricht den Bedingungen ihrer Entstehungszeit. Die Kirche wurde unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg mit beschränkten finanziellen Mitteln, zahlreichen Sachspenden und erheblicher freiwilliger Arbeitsleistung errichtet. Monumentalität stand deshalb nicht im Vordergrund. Ihre besondere Wirkung entsteht vielmehr aus dem Zusammenspiel von Architektur, Fatimamadonna und den qualitätvollen Kunstwerken der Vorarlberger Nachkriegsmoderne. Kunst der NachkriegszeitFür eine verhältnismäßig kleine Kirche besitzt das Gütle eine bemerkenswerte künstlerische Ausstattung. An der Außenfassade befindet sich ein großformatiges Sgraffito der Gottesmutter von Fátima von Leopold Fetz aus dem Jahr 1951. Das Werk wurde später vom Künstler selbst erneuert. Auch der bedeutende Vorarlberger Künstler Martin Häusle war an der Ausstattung beteiligt. Von ihm stammen unter anderem Arbeiten im Altarbereich sowie der Kreuzweg der Seitenkapelle. Der ursprüngliche Altartisch wurde aus Granit gefertigt; weitere Künstler und Kunsthandwerker schufen Tabernakel und liturgische Ausstattung. Damit besitzt die Kirche einen bemerkenswert geschlossenen Bestand sakraler Kunst aus jener Epoche, in der Vorarlberg nach dem Zweiten Weltkrieg nach neuen Ausdrucksformen für den Kirchenbau und die religiöse Kunst suchte. Gemeinschaftsarbeit als Teil der ErinnerungZur besonderen Identität der Fatimakirche gehört bis heute die Erinnerung an ihre Entstehung durch zahlreiche freiwillige Helfer. Die Bevölkerung stiftete nicht nur Geld, sondern brachte eigene Arbeitskraft ein. Menschen halfen beim Aushub, bei Maurer-, Zimmermanns-, Spengler- und Schlosserarbeiten. Eine Kirche entstand damit nicht allein als Gebäude für eine Gemeinschaft, sondern durch die Gemeinschaft selbst. Volkskundlich lässt sich diese Eigenleistung als Form sozialer Bindung verstehen. Gemeinsame Arbeit an einem Sakralbau konnte ähnlich identitätsstiftend wirken wie später die gemeinsame Wallfahrt zu diesem Ort. Die Erinnerung an einzelne Helfer und außergewöhnlich viele freiwillig geleistete Arbeitsstunden gehört deshalb ebenso zur Geschichte des Heiligtums wie die künstlerische Ausstattung. Volkskundliche BedeutungDornbirn-Gütle ist ein besonders anschauliches Beispiel für die Entstehung einer modernen Wallfahrt. Der Ort besitzt keine mittelalterliche Mirakellegende, kein jahrhundertealtes Gnadenbild und keine barocke Votivsammlung. Stattdessen kann beinahe Schritt für Schritt beobachtet werden, wie innerhalb der Mitte des 20. Jahrhunderts eine neue Wallfahrtstradition entstand. Am Beginn stand der praktische Wunsch einer abgelegenen Bevölkerung nach einem eigenen Gotteshaus. Der Zweite Weltkrieg verhinderte zunächst den Bau und gab der späteren Entwicklung zugleich einen neuen zeitgeschichtlichen Hintergrund. Nach 1945 traf dieses ältere Kirchenprojekt auf die international stark verbreitete Fatimafrömmigkeit. Mit der Wahl des Patroziniums, der Aufstellung der Fatimamadonna und insbesondere ihrer eindrucksvollen Lichterprozession im Jahr 1950 erhielt die Kirche eine neue religiöse Identität. Bereits im folgenden Jahr begann die regelmäßige Wallfahrt am Dreizehnten. Damit wurde ein internationaler Erscheinungskult lokalisiert. Die portugiesische Madonna erhielt eine Vorarlberger Gestalt, ein eigener Dornbirner Pilgerweg entstand und die Erinnerung an die Verschonung der Stadt während des Krieges verband sich mit dem neuen Heiligtum. Besonders deutlich zeigt das Gütle, dass religiöse Traditionen nicht zwingend Jahrhunderte benötigen, um als solche empfunden zu werden. Auch eine im 20. Jahrhundert entstandene Wallfahrt kann innerhalb weniger Generationen feste Termine, Wege, Erinnerungen und gemeinschaftliche Rituale ausbilden. Dornbirn-Gütle verbindet damit Nachkriegsgeschichte, gemeinschaftlichen Kirchenbau, internationale Fatimafrömmigkeit, Danktradition und lebendige Fußwallfahrt zu einem eigenständigen modernen Wallfahrtsort. |
| | Lage: Gütle 505, 6850 Dornbirn. |
| | Lage in SAGEN.at-Karte der Wallfahrtsorte Vorarlberg |
| | Ansicht in Street View |
| | Web: Fatimakirche Gütle |
| | Geöffnet: Montag bis Freitag: 09:00 Uhr – 17:00 Uhr, Samstag: 09:00 Uhr – 12:00 Uhr, Sonn- und Feiertage: Für den allgemeinen Tourismus geschlossen (geöffnet zu den liturgischen Terminen). |
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| | Literatur zur Wallfahrt:
- Wehinger, Franz: Kirchle im Gütle in Dornbirn. Manuskript, 1952. - Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Vorarlberg. Verlag Anton Schroll, Wien 1983, Dornbirn-Gütle, Fatimakirche, S. 141. - Huber, Franz Josef: Das Dornbirner Gütle. Am wilden Wasser; von der Spinnerei F. M. Hämmerle durch das Rappenloch zum Staufensee. Bucher Verlag, Hohenems 2014. - Sohm, Rudi: Dokumentation zur Geschichte der Gütle-Wallfahrt und zur mündlichen Überlieferung Altlandeshauptmann Ulrich Ilgs über die Dankwallfahrt für die Verschonung Dornbirns. - Katholische Kirche in Dornbirn, Pfarre St. Sebastian-Oberdorf: Dokumentationen zur Geschichte der Fatimakirche, zur Bauchronik, zur künstlerischen Ausstattung und zur Wallfahrt. - Diözese Feldkirch: Verzeichnis der Wallfahrtsorte Vorarlbergs und kirchliche Dokumentationen zur Fatimawallfahrt im Gütle. |
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Ergänzungen: Wolfgang Morscher © www.SAGEN.at |