Dornbirn-Ebnit, Pfarr- und Wallfahrtskirche hl. Maria Magdalena

Schnellüberblick
Wallfahrt:Historische Heiligenwallfahrt zur hl. Maria Magdalena, besonders an ihrem Festtag am 22. Juli.
Status:Die großen historischen Pilgerversammlungen bestehen nicht mehr in früherem Umfang; die alte Pilgerroute wird in neuerer Zeit wieder aufgegriffen.
Kultzentrum:Verehrung der Kirchenpatronin Maria Magdalena; ein besonderes ursprüngliches Gnadenbild ist nicht nachweisbar.
Ort:Dornbirn-Ebnit
Bezirk:Dornbirn
Bundesland:Vorarlberg
Lage und Besuch
Lage: Pfarrkirche hl. Maria Magdalena, Ebnit 3, 6850 Dornbirn.
Lage in der SAGEN.at-Karte der Wallfahrtsorte Vorarlberg
Ansicht in Street View
Web: Pfarre Dornbirn-Ebnit
Öffnungszeiten: untertags geöffnet.
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Ausführliche Beschreibung

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Ausführliche Beschreibung

Die hoch über Dornbirn gelegene Pfarrkirche von Ebnit ist der heiligen Maria Magdalena geweiht und gehört zu den alten Heiligenwallfahrtsorten Vorarlbergs. Anders als bei zahlreichen Wallfahrtskirchen des Landes stand hier offenbar kein besonderes marianisches Gnadenbild im Mittelpunkt, sondern die Verehrung der Kirchenpatronin selbst. Besonders am Fest der hl. Maria Magdalena am 22. Juli kamen über Jahrhunderte Pilger nach Ebnit.

Die Wallfahrt lässt sich zumindest bis in das ausgehende Mittelalter zurückverfolgen. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wird sie ausdrücklich als große, jährlich stattfindende Wallfahrt beschrieben. Die Pilger erreichten den abgelegenen Bergort unter anderem über die Hohe Kugel, wo für sie sogar ein eigenes Rasthaus errichtet wurde. Ein besonders dramatisches Kapitel der Wallfahrtsgeschichte bildet das Jahr 1628, als am Magdalenentag unter den versammelten Pilgern die Pest ausbrach.

Ebnit und die mittelalterliche Eremitengemeinschaft

Die kirchliche Geschichte Ebnits beginnt bereits im 14. Jahrhundert.

Vor 1351 gründete Ulrich I. von Ems in der abgelegenen Berglandschaft eine kleine klösterliche Niederlassung. In den historischen Quellen begegnen dort Pauliner-Eremiten, Angehörige des Ordens des hl. Paulus des ersten Einsiedlers. Ein Bruder Johann Schertzinger ist 1351 urkundlich nachweisbar; 1377 werden die dort lebenden Ordensleute noch als die "Brüder ze sant Marien Magdalenen" bezeichnet.

Damit war die Verehrung Maria Magdalenas bereits mit der frühen geistlichen Niederlassung verbunden.

Das kleine Kloster bestand jedoch nicht dauerhaft. Im frühen 15. Jahrhundert war die Gemeinschaft bereits verschwunden; für 1421 ist an ihrer Stelle nur noch die Kirche St. Maria Magdalena fassbar.

Die spätere Wallfahrt entwickelte sich somit an einem Ort, der bereits seit dem Mittelalter mit dem Namen und der Verehrung der Heiligen verbunden war.

Eine bereits im frühen 16. Jahrhundert bekannte Wallfahrt

Im Jahr 1508 wurde die damalige Kirche durch einen Brand zerstört.

Die lokalhistorischen Quellen bezeichnen sie zu diesem Zeitpunkt bereits als eine als Wallfahrtsort bekannte Kirche. Damit muss die Entstehung der Magdalena-Wallfahrt noch vor dem Brand von 1508 angesetzt werden und dürfte zumindest in das ausgehende Mittelalter zurückreichen.

Nach dem Brand wurde die Kirche wieder aufgebaut; der Neubau konnte 1515 vollendet werden.

Über die konkrete Entstehung der ältesten Wallfahrt ist nur wenig bekannt. Ein bestimmtes wundertätiges Bild, eine Reliquie Maria Magdalenas oder eine frühe Mirakelüberlieferung lassen sich bislang nicht sicher nachweisen.

Der Wallfahrtskult dürfte deshalb unmittelbar mit der Verehrung der hl. Maria Magdalena und ihrem Festtag verbunden gewesen sein.

Die "große Wallfahrt" von Ebnit

Einen außergewöhnlich deutlichen Hinweis auf die Bedeutung des Wallfahrtsortes bietet die Emser Chronik des Johann Georg Schleh aus dem Jahr 1616.

Darin wird eine jährlich zum Fest der hl. Maria Magdalena am 22. Juli stattfindende große Wallfahrt nach Ebnit erwähnt.

Diese Nachricht ist besonders bemerkenswert, weil Ebnit selbst nur eine kleine und abgelegene Bergsiedlung war. Die Zahl der Menschen, die am Festtag in den Ort kamen, muss die einheimische Bevölkerung daher erheblich übertroffen haben.

Das eigentliche Wallfahrtsziel war offenbar die Kirche und die dort verehrte hl. Maria Magdalena. Für ein besonderes Gnadenbild als Mittelpunkt des Kultes gibt es bislang keine ausreichenden Hinweise.

Damit gehört Ebnit zu jenen Heiligenwallfahrten, bei denen weniger ein einzelnes wundertätiges Objekt als vielmehr Patrozinium, Festtag und die angenommene Fürsprache der Heiligen den religiösen Mittelpunkt bildeten.

Der historische Pilgerweg über die Hohe Kugel

Ein Teil der Wallfahrer erreichte Ebnit über die Hohe Kugel.

Dieser Weg war beschwerlich und führte über einen alpinen Übergang. Dass es sich tatsächlich um eine bedeutende Pilgerroute handelte, zeigt eine außergewöhnliche Nachricht aus dem Jahr 1616.

Graf Kaspar von Hohenems ließ auf der Hohen Kugel ein gemauertes Rasthaus für die Ebniter Wallfahrer errichten.

Eine solche Einrichtung ist ein bemerkenswerter Beleg für die Größe und Organisation der Wallfahrt. Der Pilgerweg bestand nicht lediglich aus einem zufällig benutzten Bergpfad; er besaß eine eigene Infrastruktur zur Versorgung und Erholung der Wallfahrer.

Das Rasthaus bestand allerdings nicht dauerhaft. Im Jahr 1633 wurde es von Bewohnern aus Fraxern zerstört, worauf die dafür Verantwortlichen bestraft wurden.

Wallfahrtsweg als religiöse Landschaft

Der historische Weg nach Ebnit gehörte selbst zum Wallfahrtsgeschehen.

Für die Pilger bedeutete der Gang über die Berge nicht lediglich die notwendige Überwindung einer Entfernung. Körperliche Anstrengung, gemeinsames Gehen, Gebet und die zeitweilige Entfernung vom alltäglichen Lebensraum konnten dem Weg eine eigene religiöse Bedeutung verleihen.

Wallfahrt begann daher nicht erst an der Kirchentür. Weg, Rastplätze, Quellen und Übergänge bildeten gemeinsam mit dem Heiligtum eine sakralisierte Landschaft.

Besonders deutlich wird dies bei Ebnit durch die Verbindung der Kirche mit der Hohen Kugel und dem dort für die Wallfahrer errichteten Rasthaus.

Die historische Route über die Hohe Kugel wird in neuerer Zeit wieder als Pilgerweg zum Magdalenafest begangen und erinnert damit an eine wesentlich ältere Wallfahrtstradition.

Das Magdalena-Brünnele

Mit dem historischen Wallfahrtsraum ist auch das sogenannte Magdalena-Brünnele auf der Hohen Kugel verbunden.

Die Quelle beziehungsweise der Brunnen wurde noch im 20. Jahrhundert in der volkskundlichen Literatur eigens beschrieben. Bereits der Name zeigt eine enge Verbindung zur Magdalena-Tradition und zum historischen Weg nach Ebnit.

Ob das Wasser früher als Heilwasser galt oder bei der Wallfahrt mit bestimmten religiösen Handlungen verbunden war, lässt sich nach dem derzeitigen Quellenstand nicht sicher feststellen.

Eine solche Funktion sollte deshalb nicht ohne weiteren Beleg angenommen werden. Das Magdalena-Brünnele bleibt dennoch ein bemerkenswertes Element jener Landschaft, durch welche die historischen Wallfahrer nach Ebnit gelangten.

Die Pest von 1628

Ein dramatisches Ereignis verbindet die Ebniter Wallfahrt mit der Seuchengeschichte Vorarlbergs.

Am 22. Juli 1628, dem Fest der hl. Maria Magdalena und Haupttag der Wallfahrt, brach unter den in Ebnit versammelten Pilgern die Pest aus.

Die lokalhistorische Überlieferung bringt dieses Ereignis mit der weiteren Ausbreitung der Seuche in das Rheintal, insbesondere nach Dornbirn und Lustenau, in Verbindung.

Wallfahrten boten Menschen aus unterschiedlichen Orten Gelegenheit zu gemeinsamer Andacht, führten jedoch zugleich größere Personengruppen auf engem Raum zusammen. In Zeiten von Epidemien konnte dies erhebliche Folgen haben.

Das Ebniter Ereignis zeigt damit eine selten dokumentierte Kehrseite großer frühneuzeitlicher Wallfahrten. Derselbe religiöse Brauch, der soziale und geistliche Gemeinschaft schuf, konnte unter den Bedingungen einer Seuche unbeabsichtigt auch zur Weitergabe von Krankheiten beitragen.

Die Wallfahrt darf deshalb selbstverständlich nicht als eigentliche Ursache der Pest verstanden werden. Für deren Verbreitung konnten größere Menschenansammlungen jedoch eine Rolle spielen.

Die Rosenkranzbruderschaft

Im Jahr 1746 wurde in Ebnit eine Rosenkranzbruderschaft gegründet.

Damit erhielt die ältere Magdalena-Verehrung eine weitere religiöse Schicht. Rosenkranzbruderschaften gehörten besonders im 17. und 18. Jahrhundert zu den wichtigsten Formen katholischer Laienfrömmigkeit.

Ihre Mitglieder verpflichteten sich zu regelmäßigen Gebeten und gemeinschaftlichen Andachten und standen über den eigentlichen Pfarrverband hinaus in einer geistlichen Gemeinschaft miteinander.

Die Gründung der Rosenkranzbruderschaft darf jedoch nicht als Ursprung der Ebniter Wallfahrt verstanden werden. Diese war zu diesem Zeitpunkt bereits seit Jahrhunderten bekannt.

Umbauten der alten Kirche

Die Kirche wurde über die Jahrhunderte mehrfach verändert. Im Jahr 1731 erhielt sie einen neuen Chor; zwischen 1776 und 1782 folgte eine umfassendere Erneuerung und Neuausstattung.

Die ältere Wallfahrtskirche blieb damit trotz wechselnder Bau- und Ausstattungsepochen bis in das 20. Jahrhundert hinein bestehen.

Ein besonders schwerer Einschnitt erfolgte jedoch 1927.

Der Brand von 1927

Am 30. Juni 1927 wurde Ebnit von einem verheerenden Brand getroffen.

Neben der Kirche wurden auch Pfarrhaus, Schule, Säge und weitere Gebäude zerstört. Bei dieser Katastrophe gingen nicht nur historische Ausstattungsstücke, sondern auch zahlreiche schriftliche Dokumente verloren.

Der Brand dürfte mitverantwortlich dafür sein, dass sich manche Einzelheiten der älteren Wallfahrtsgeschichte heute nicht mehr rekonstruieren lassen.

Für die Gemeinde bedeutete die Zerstörung den Verlust des über Jahrhunderte gewachsenen Sakralraumes.

Bereits kurze Zeit später begann jedoch der Wiederaufbau.

Die heutige Kirche

Die heutige Pfarrkirche wurde 1928/29 nach Plänen des Vorarlberger Architekten Alfons Fritz errichtet und 1930 geweiht.

Der Neubau stellt damit keinen mittelalterlichen oder barocken Kirchenraum dar, steht jedoch am Platz einer wesentlich älteren religiösen Tradition.

Für seine Ausstattung wurden Kunstwerke aus verschiedenen anderen Kirchen nach Ebnit übertragen.

Besonders hervorzuheben ist der barocke Hochaltar vom Beginn des 18. Jahrhunderts, der ursprünglich aus der Pfarrkirche Riezlern im Kleinen Walsertal stammt.

Im Zentrum befindet sich ein Kruzifix mit Maria Magdalena; auch am Tabernakel erscheint die kniende Heilige. Zwei Silberbüsten des 18. Jahrhunderts stellen Maria Magdalena und Petrus dar.

Durch diese Ausstattung wurde die historische Verehrung der Kirchenpatronin auch im Neubau deutlich sichtbar fortgeführt.

Die Rankweiler Madonna ist nicht das historische Wallfahrtsbild

Auf einem Seitenaltar befindet sich heute eine Kopie der Rankweiler Gnadenmadonna.

Diese Madonna darf nicht mit dem ursprünglichen Kultmittelpunkt der Ebniter Wallfahrt verwechselt werden.

Das Bild gelangte erst im Zusammenhang mit der Ausstattung der nach dem Brand von 1927 neu errichteten Kirche nach Ebnit. Es besitzt daher keine nachweisbare Verbindung zur Entstehung der mittelalterlichen beziehungsweise frühneuzeitlichen Magdalena-Wallfahrt.

Dasselbe gilt für weitere historische Kunstwerke, die erst nach der Brandkatastrophe aus anderen Kirchen übernommen wurden.

Für die ältere Wallfahrt lässt sich bislang überhaupt kein besonderes Gnadenbild als Ausgangspunkt feststellen.

Die Pietà in der Marienkapelle

In der Kirche befindet sich außerdem eine Pietà aus dem 17. Jahrhundert.

Auch sie gehört nicht zum ursprünglichen Kult der Magdalena-Wallfahrt und darf nicht rückwirkend als Wallfahrtsgnadenbild bezeichnet werden.

Die heutige Kirche vereint somit unterschiedliche historische Ausstattungsstücke, deren Herkunft und ursprüngliche Funktion sorgfältig voneinander unterschieden werden müssen.

Gerade nach dem Verlust der älteren Kirche 1927 entstand ein Sakralraum, der aus verschiedenen überlieferten Kunstwerken neu zusammengesetzt wurde.

Maria Magdalena als Wallfahrtsheilige

Die Ebniter Wallfahrt ist besonders interessant, weil sie offenbar unmittelbar der hl. Maria Magdalena galt.

In der christlichen Tradition gehört sie zu den bedeutendsten Frauen des Neuen Testaments. Sie erscheint in den Evangelien als Jüngerin Jesu, als Zeugin seiner Kreuzigung und Grablegung und als eine der ersten Zeuginnen der Auferstehung.

In der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Frömmigkeit wurde ihre biblische Gestalt allerdings mit verschiedenen anderen Frauengestalten verbunden. Daraus entwickelte sich das weit verbreitete Bild Maria Magdalenas als reuiger Büßerin, die sich nach einem sündhaften früheren Leben vollständig Christus zuwendet.

Diese Vorstellung machte sie zu einer wichtigen Heiligen der Buße und Umkehr.

Welche konkreten Bitten die historischen Ebniter Wallfahrer besonders an Maria Magdalena richteten, ist bislang nicht ausreichend dokumentiert. Deshalb sollte ihr keine spezielle Schutzfunktion zugeschrieben werden, die für Ebnit nicht ausdrücklich belegt ist.

Sicher ist dagegen die starke Bindung der Wallfahrt an ihren Festtag am 22. Juli.

Wiederaufnahme der historischen Wallfahrt

Die alte Tradition ist nicht vollständig erloschen.

In neuerer Zeit wurde die historische Pilgerroute von Weiler über die Hohe Kugel nach Ebnit wieder aufgegriffen. Die Wallfahrt steht wiederum in Verbindung mit dem Fest der hl. Maria Magdalena.

Damit wird nicht einfach ein moderner Wanderweg mit religiösem Inhalt versehen, sondern an eine historisch dokumentierte Route angeknüpft, über die bereits frühneuzeitliche Pilger nach Ebnit gelangten.

Der gegenwärtige Umfang der Wallfahrt ist mit den großen Pilgerversammlungen des frühen 17. Jahrhunderts nicht gleichzusetzen. Dennoch besitzt die Wiederaufnahme des alten Weges eine bemerkenswerte kulturelle Kontinuität.

Volkskundliche Bedeutung

Ebnit gehört zu den besonders interessanten Heiligenwallfahrten Vorarlbergs.

Der Kult lässt sich mindestens bis in das ausgehende Mittelalter zurückverfolgen und war bereits 1508 so bekannt, dass die Kirche ausdrücklich als Wallfahrtsort bezeichnet wurde. Die Emser Chronik von 1616 spricht schließlich von einer jährlich stattfindenden großen Wallfahrt am Fest Maria Magdalenas.

Besonders bemerkenswert ist die Bedeutung des Pilgerweges. Mit dem eigens für die Wallfahrer errichteten Rasthaus auf der Hohen Kugel lässt sich eine für den Wallfahrtsbetrieb geschaffene Infrastruktur nachweisen.

Der Weg war damit nicht nur Verbindung zwischen Herkunftsort und Heiligtum, sondern Bestandteil des religiösen Geschehens.

Das Pestereignis von 1628 zeigt darüber hinaus die soziale Dimension einer Wallfahrt. Große religiöse Zusammenkünfte verbanden Menschen aus verschiedenen Gemeinden und Regionen miteinander und konnten dadurch weitreichende Auswirkungen besitzen.

Anders als bei vielen Marienwallfahrten steht in Ebnit kein nachweisbares Gnadenbild am Beginn des Kultes. Die Verehrung richtete sich vielmehr auf Maria Magdalena selbst und konzentrierte sich besonders auf deren Festtag.

Damit gehört Ebnit zu einem Wallfahrtstyp, der in der heutigen Wahrnehmung leicht hinter den bekannteren Gnadenbildwallfahrten zurücktritt: der Heiligenwallfahrt zu einem Kirchenpatron.

Auch der Verlust der alten Kirche 1927 ist für die Beurteilung des heutigen Sakralraumes wesentlich. Rankweiler Madonna, Pietà und verschiedene barocke Ausstattungsstücke gehören zur nachträglichen Ausstattung der modernen Kirche und dürfen nicht mit dem ursprünglichen Wallfahrtskult verwechselt werden.

Die eigentliche historische Kontinuität liegt vielmehr im Patrozinium der hl. Maria Magdalena, ihrem Fest am 22. Juli und dem alten Pilgerweg über die Hohe Kugel.

• Literatur zur Wallfahrt:

- Stadtarchiv Dornbirn (Hrsg.): 650 Jahre Walsersiedlung Ebnit. Dornbirner Schriften, Bd. 28. Dornbirn 2001.

- Schleh, Johann Georg: Hystorische Relation oder eigentliche Beschreibung … Hohenems 1616, insbesondere S. 39–40 zur Ebniter Magdalena-Wallfahrt.

- Niederstätter, Alois: "Beiträge zur Dornbirner Kirchengeschichte im Mittelalter". In: Montfort, 1985.

- Welti, Ludwig: Graf Kaspar von Hohenems 1573–1640. Innsbruck 1963.

- Längle, Ernst: "Das Magdalena-Brünnele auf der Hohen Kugel". In: Vorarlberger Volkskalender, 1979, S. 125–126.

- Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Vorarlberg. Verlag Anton Schroll, Wien 1983, Dornbirn-Ebnit, Pfarrkirche hl. Maria Magdalena, S. 138–139.

- Stadtarchiv Dornbirn: Historische Dokumentationen zur Geschichte Ebnits, der Wallfahrt, des Kirchenbrandes von 1927 und des Wiederaufbaues.

- Diözese Feldkirch: Kirchliche Dokumentationen zur Pfarrkirche Ebnit und zur Wallfahrt am Fest der hl. Maria Magdalena.

Ergänzungen: Wolfgang Morscher

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