Kufstein, Thierberg, Wallfahrtskapelle St. Johannes der Täufer

Die alte Burgkapelle der 1285 von den Freundsbergern erbauten Burg wurde in der Konradinischen Matrikel des Bistums Freising 1315 erstmals urkundlich erwähnt. Nach dem Ausbau der Festungen von Kufstein und Rattenberg verlor die Burg an Bedeutung, deshalb wurde sie ab der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts dem Verfall preisgegeben. Ab 1584 wieder teilweise aufgebaut, im Jahr 1700 großer Brand und wiederum teilweise aufgebaut.

Der heutige, Thierbergkapelle genannte Sakralraum befindet sich im umgebauten Erdgeschoß des Palas.

Lage: Thierberg 6, 6330 Thierberg
Lage in SAGEN.at-Karte der Wallfahrtsorte Tiroler Unterland
Web: Kufstein Pfarre St. Martin
Geöffnet: täglich geöffnet, kein Eintritt.
Außenansicht:

Kufstein, Thierberg, Wallfahrtskapelle St. Johannes der Täufer

Bildquelle: SAGEN.at-Fotogalerie

Außenansicht:

Kufstein, Thierberg, Wallfahrtskapelle St. Johannes der Täufer

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ein älteres Bild der Einsiedlerklause:

Kufstein, Thierberg, Wallfahrtskapelle, ehemalige Einsiedlerklause

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Altar der Wallfahrtskapelle:

Kufstein, Thierberg, Wallfahrtskapelle, Altar

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Gnadenbild:

Die Gnadenkapelle ist ursprünglich spätgotisch, Franz Stirz zugeschrieben, mit Altarbild der Enthauptung des hl. Johannes des Täufers und Gnadenmuttergottes, Kopie nach Montserrat, 19. Jahrhundert. Johannesschüssel 18. Jahrhundert, seitlich Statuen des hl. Zacharias und der hl. Elisabeth. An der Wand und im Geschoß über der Kapelle Ölgemälde von Michael Waginger, 1702, 1712, Votivbilder und bemerkenswerte Wachsmotive. (Dehio-Tirol).

Kufstein, Thierberg, Wallfahrtskapelle, Altar

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Literatur zur Wallfahrt:
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Ergänzungen: Wolfgang Morscher

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