Lavant, Pfarrkirche St. Ulrich

Schnellüberblick
Wallfahrt:Marienwallfahrt "Maria Lavant" auf den Lavanter Kirchbichl.
Status:Lebendiger Wallfahrtsort mit fortgeführter Wallfahrtstradition.
Kultzentrum:Die gekrönte Madonna mit dem Jesuskind im Hochaltar der Pfarrkirche St. Ulrich.
Besonderheit:Opferwidder, Wallfahrtsweg mit Bildstöcken und die historische Einbeziehung beider Kirchen auf dem Kirchbichl.
Ort:Lavant.
Bezirk:Lienz / Osttirol.
Bundesland:Tirol.
Lage und Besuch
•Lage: Lavant 840, 9906 Lavant.
•Lage in der SAGEN.at-Karte der Wallfahrtsorte Tirol - Osttirol/Bezirk Lienz
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•Web: Pfarre Lavant
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Pfarrkirche St. Ulrich, Lavant

Bildquelle: SAGEN.at-Fotogalerie

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Pfarrkirche St. Ulrich, Lavant

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Ausführliche Beschreibung

Wallfahrt Lavant

Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Ulrich – "Maria Lavant"

Auf dem Lavanter Kirchbichl verdichten sich nahezu zwei Jahrtausende religiöser Geschichte: Frühchristliche Kirchenruinen, mittelalterliche Sakralbauten, ein barockes Mariengnadenbild, der von Bildstöcken gesäumte Wallfahrtsweg und die außergewöhnliche Tradition des Opferwidders machen Maria Lavant zu einem der geschichtlich und volkskundlich reichsten Wallfahrtsorte Osttirols.

Bereits im 15. Jahrhundert wurden für den Besuch der Lavanter Kirchen wiederholt Ablässe gewährt. Lavant besaß damit schon früh den Ruf eines Gnadenortes; von einer eigentlichen, regelmäßig organisierten Wallfahrt kann nach der örtlichen Geschichtsdarstellung jedoch erst seit dem frühen 17. Jahrhundert gesprochen werden.

Die Bezeichnung "Maria Lavant" meint nicht das kirchliche Patrozinium – die Pfarrkirche ist dem heiligen Ulrich geweiht –, sondern den Mariengnadenort. Mittelpunkt der Verehrung ist die gekrönte Madonna mit dem Jesuskind im Hochaltar der Ulrichskirche.

Historisch war die Wallfahrt jedoch nicht immer ausschließlich auf St. Ulrich beschränkt. Besonders die alte Widderprozession aus Virgen und Prägraten führte zu den Lavanter Kirchen auf dem Kirchbichl. Das Votivbild des Virgentaler Opferwidders zeigt sowohl St. Ulrich als auch St. Peter und Paul; Maria und Petrus erscheinen darauf gemeinsam als Fürsprecher. Für die heutige Darstellung empfiehlt sich deshalb folgende Unterscheidung:

St. Ulrich ist die eigentliche Pfarr- und Marienwallfahrtskirche; der historische Wallfahrtsort Maria Lavant umfasst in einem weiteren Sinn den gesamten sakralen Kirchbichl mit St. Ulrich und St. Peter und Paul.

Historisch

Der Lavanter Kirchbichl war aufgrund seiner geschützten Lage über dem Lienzer Talboden seit vorgeschichtlicher Zeit Siedlungs-, Begräbnis- und Kultplatz. Besonders große Bedeutung gewann er in der Spätantike, als sich die Bevölkerung in Zeiten politischer Unsicherheit aus dem Tal auf den leichter zu verteidigenden Höhenplatz zurückzog. Im 4. beziehungsweise frühen 5. Jahrhundert entstanden hier mehrere christliche Kirchenbauten.

Unter der heutigen Ulrichskirche wurden bei der Generalsanierung von 1992 bis 1995 die Reste einer frühchristlichen Kirche des 5. Jahrhunderts festgestellt. Dieser Bau wurde im 5. oder 6. Jahrhundert nach Westen erweitert, später wieder verkleinert und teilweise als Friedhof genutzt. Die Abfolge zeigt, dass der Platz über Jahrhunderte hinweg immer wieder den veränderten religiösen und gesellschaftlichen Bedürfnissen angepasst wurde.

Westlich von St. Ulrich liegen die monumentalen Reste der sogenannten frühchristlichen "Bischofskirche". Die Bezeichnung wird in der Forschung häufig in Anführungszeichen gesetzt, weil der tatsächliche Sitz eines Bischofs nicht zweifelsfrei nachgewiesen ist. Die Ausstattung mit Priesterbank, Altar, Baptisterium, Marmorbauteilen und einem eigenen Raum für die Reliquienverehrung zeigt jedoch die außerordentlich hohe kirchliche Bedeutung der Anlage. Sie zählt zu den bedeutendsten frühchristlichen Baudenkmälern Österreichs und wurde zwischen 2017 und 2022 umfassend konserviert und wissenschaftlich neu untersucht.

Möglicher Felssturz?

Die ältere örtliche Deutung verbindet die in der Ausgrabung liegenden großen Felsblöcke mit einer Zerstörung um 600. Die neueren archäologischen Darstellungen betonen dagegen eine komplexere Entwicklung mit mehreren Umbau-, Verkleinerungs- und Weiternutzungsphasen. Auch nach den politischen Umbrüchen um 610 blieben Christentum und Besiedlung am Kirchbichl offenbar bestehen.

Große Felsblöcke in der Ausgrabungsanlage wurden traditionell als Zeugnisse einer Zerstörung um 600 gedeutet. Neuere Forschungen lassen jedoch eine kompliziertere Entwicklung mit baulichen Veränderungen und einer fortdauernden christlichen Nutzung des Kirchbichls erkennen.

Die heutige St.-Ulrichs-Kirche geht in ihrem Kern auf mittelalterliche Vorgängerbauten zurück. Um 1500 wurde sie gotisch erweitert. Der Turmbau begann 1660 und dauerte ungefähr drei Jahrzehnte. Um 1770 ließ Thomas Mayr, vulgo "Hatzer", vom Lienzer Rindermarkt die Kirche umfassend barock erneuern; das gotische Spitzbogenportal wurde dabei in die neue Fassade übernommen.

Kunstgeschichtlich

Die Ulrichskirche erscheint von außen als hoher, vergleichsweise strenger Bau mit eingezogenem Chor und schlankem Spitzhelm. Vier Pilaster gliedern die barocke Fassade. Über dem erhaltenen gotischen Portal befindet sich ein Relief mit der Mondsichelmadonna und dem heiligen Ulrich – bereits die Außenseite verbindet somit den Kirchenpatron mit der marianischen Wallfahrt.

Im Inneren entfaltet sich eine wesentlich reichere barocke Ausstattung. Hochaltar, Seitenaltäre und Kanzel prägen den Raum; die drei Altäre stammen im Kern aus dem Jahr 1668 und wurden beim späteren Umbau weiterverwendet. Die Deckenfresken zeigen unter anderem die Himmelfahrt Mariens, ein Engelskonzert, die Kardinaltugenden sowie den heiligen Ulrich als Fürsprecher der Menschheit.

Im Zentrum des Hochaltars steht die gekrönte Madonna mit dem gekrönten Jesuskind. Das Bildwerk gilt als das Gnadenbild der Wallfahrt. Dadurch ergibt sich eine bemerkenswerte Doppelstruktur: Die Kirche trägt das Patrozinium des heiligen Ulrich, ihr kultischer Mittelpunkt ist jedoch Maria. Diese Verbindung erklärt die beiden nebeneinander bestehenden Namen St. Ulrich und Maria Lavant.

Der Weg vom Dorf bis zur oberen Kirche St. Peter und Paul wird von 17 gemauerten Bildstöcken begleitet. Der Kreuzweg besteht nach der örtlichen Überlieferung seit 1744; die heutigen Stationen wurden im Laufe der Zeit mehrfach erneuert. Der Aufstieg selbst wurde damit in eine Folge von Gebets- und Betrachtungsstationen verwandelt.

Die Gründungslegende der Wallfahrt

Die Ursprungserzählung berichtet von Hirten, die ihre Schafe auf dem Kirchbichl weideten. Als die Tiere verschwanden, suchten die Hirten nach ihnen und fanden die gesamte Herde mit gebeugten Vorderbeinen vor einem Marienbild. Die Dorfbewohner brachten das Bild vom Berg in den Ort. Am folgenden Tag war es jedoch verschwunden und wurde wieder an seinem ursprünglichen Platz auf dem Kirchbichl gefunden. Daraus schloss man, dass Maria gerade dort verehrt werden wollte.

Diese Erzählung enthält zwei klassische Motive europäischer Wallfahrtslegenden.

Die Tiere erkennen das Heilige

Die Schafe nehmen die Heiligkeit des Bildes wahr, noch bevor die Menschen dessen Bedeutung verstehen. Tiere erscheinen in solchen Legenden als unbefangene Zeugen, die nicht von Eigennutz, Zweifel oder menschlicher Berechnung beeinflusst sind.

Für eine bäuerliche Gesellschaft war das besonders anschaulich. Schafe waren wertvoller Besitz und Teil der Lebensgrundlage. Ihr ungewöhnliches Verhalten konnte daher nicht unbemerkt bleiben. Gleichzeitig besitzt das Schaf im Christentum eine starke symbolische Bedeutung: Christus gilt als guter Hirte, die Gläubigen als seine Herde und Christus selbst als Opferlamm.

Das Bild wählt seinen Ort

Das wiederholte Zurückkehren eines Kultbildes wird als Ortserwählungs- oder Rückkehrlegende bezeichnet. Die Menschen versuchen, das Bild an einen bequemeren oder gesellschaftlich besser kontrollierbaren Ort zu bringen. Das Bild entzieht sich jedoch ihrer Verfügung und kehrt selbständig zurück.

Damit erhält der spätere Bauplatz eine übernatürliche Legitimation. Die Kirche steht nicht dort, weil Menschen den Ort ausgesucht hätten, sondern weil Maria selbst ihren Verehrungsplatz bestimmt habe.

Der Kirchbichl wird dadurch zu einem locus electus, einem erwählten Ort. Die mühsame Lage oberhalb des Dorfes ist kein Nachteil mehr, sondern ein wesentlicher Bestandteil seiner Heiligkeit.

Der Virgentaler Opferwidder

Die außergewöhnlichste Wallfahrtstradition von Maria Lavant ist mit dem Virgentaler Opferwidder verbunden. Im Jahr 1635 herrschte nach der Überlieferung in Virgen und Prägraten eine schwere Seuche. Die Bevölkerung gelobte, jährlich mit einem weißen Widder zu den Kirchen von Lavant zu ziehen, falls die Gemeinden von der Krankheit befreit würden.

Der Weg führte über rund 50 Kilometer durch das Iseltal und über Lienz zum Lavanter Kirchbichl. Der Widder wurde festlich geschmückt und in der Prozession mitgeführt. Nach dem Gottesdienst wurde das Tier nicht geschlachtet, sondern versteigert; der Erlös kam den Lavanter Kirchen zugute. Das eigentliche Opfer bestand somit in der Hingabe des wirtschaftlichen Wertes des Tieres an den Wallfahrtsort.

Die Bezeichnung "Opferwidder" kann leicht missverstanden werden. Es handelte sich nicht um ein blutiges Tieropfer, sondern um eine christliche Votivgabe:

Die Gemeinde brachte ein wertvolles Tier als sichtbares Zeichen ihres Gelübdes mit, überließ dessen Erlös der Kirche und erneuerte dadurch Jahr für Jahr das während der Pest gegebene Versprechen.

Das erhaltene Votivbild von 1635 in Obermauern macht den Zusammenhang besonders anschaulich. Es zeigt einen gegen den Tod kämpfenden Widder, eine zum Lavanter Kirchbichl ziehende Prozession, die beiden dortigen Kirchen sowie ein betendes Bauernpaar. Die Inschrift erinnert ausdrücklich an das Pestgelübde der Gemeinden Virgen und Prägraten.

Verlegung nach Obermauern

Im Jahr 1920 wurde die lange Wallfahrt mit bischöflicher Genehmigung nach Obermauern verlegt. Seither treffen sich die Prozessionen aus Virgen und Prägraten bei der Wallfahrtskirche Maria Schnee. Der alte Bezug zu Lavant lebt jedoch bis heute im umgangssprachlichen Namen "Lauantwidder" weiter. Der Virgentaler Opferwidder wurde 2015 in das österreichische Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen.

Volkskundlich ist der Wechsel des Zielortes besonders interessant. Der Brauch blieb erhalten, obwohl sein geografisches Ziel verändert wurde. Entscheidend war weniger der unveränderliche Weg als die fortdauernde Verpflichtung aus dem Gelübde. Tradition erweist sich hier nicht als starre Wiederholung, sondern als anpassungsfähige Weitergabe.

Der Lavanter Opferwidder heute

Seit den 1970er-Jahren wird auch in Lavant selbst wieder ein Widderbrauch gepflegt. Am Lavanter Kirchtag zieht eine Prozession vom Dorf zur Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Ulrich. Der geschmückte Widder wird in die Kirche geführt, beim Hochamt gesegnet und anschließend verlost. Der Erlös dient wiederum kirchlichen beziehungsweise gemeinschaftlichen Zwecken.

Der heutige Lavanter Brauch ist keine vollkommen unveränderte Fortsetzung der früheren Virgentaler Prozession. Er ist vielmehr eine örtliche Wiederaufnahme und bewusste Erinnerung an die historische Bedeutung Lavants als Ziel des Opferwidders.

Dabei verbinden sich mehrere Ebenen:

  • religiöser Bitt- und Dankgottesdienst,
  • Segnung des Tieres,
  • Erinnerung an das Pestgelübde,
  • Dorfprozession,
  • Kirchtag und gemeinschaftliches Fest,
  • Verlosung zugunsten der Kirche.

Der Widder ist dabei zugleich lebendes Tier, wertvolle Gabe, Erinnerungsträger und Mittelpunkt des Dorffestes.

Der Wurftisch

Seitlich des Kirchenportals befindet sich ein steinerner Opfertisch, der sogenannte Wurftisch. Er erinnert an eine Zeit, in der Wallfahrer nicht nur Geld oder Kerzen, sondern auch Naturalgaben zur Kirche brachten. Solche Gaben konnten auf dem Tisch abgelegt und von den kirchlichen Verwaltern übernommen werden.

Der Wurftisch ist damit ein seltenes materielles Zeugnis der früheren Wallfahrtsökonomie. Er zeigt, dass ein Wallfahrtsort nicht nur von Gebeten und Erzählungen lebte. Die Pilger brachten Getreide, Wolle, Lebensmittel, Tiere oder andere Werte mit. Diese Opfer finanzierten Gottesdienste, Kirchenbau, Ausstattung und Erhaltung des Heiligtums.

In Lavant gewinnt der Tisch durch die Tradition des Opferwidders eine zusätzliche Bedeutung. Er verweist auf jene Verbindung von religiösem Gelübde und bäuerlicher Wirtschaftsform, in der ein Tier oder sein Erlös zur Dankgabe für die erfahrene Rettung wurde.

Volkskundliche Bedeutung

Der Kirchbichl als heiliger Berg

Die Wallfahrt gilt nicht nur einer einzelnen Statue. Der gesamte Kirchbichl wird als Sakrallandschaft erlebt. Frühchristliche Ruinen, zwei Kirchen, Friedhof, Kreuzweg, Bildstöcke, mittelalterliche Befestigungen und archäologische Spuren liegen übereinander.

Die heutige Wallfahrt setzt damit – bewusst oder unbewusst – eine sehr alte Tradition des Berges als Rückzugs-, Begräbnis- und Kultplatz fort. Daraus darf zwar keine ununterbrochene Wallfahrt seit der Spätantike konstruiert werden. Dennoch vermittelt die außergewöhnliche Dichte heiliger Bauten den Eindruck einer tiefen historischen Kontinuität.

Pestgelübde als kollektive Erinnerung

Das Opferwiddergelübde entstand aus einer gemeinschaftlichen Krise. Die Pest bedrohte nicht nur einzelne Menschen, sondern die gesamte soziale Ordnung. Entsprechend wurde auch das Gelübde von der Gemeinschaft getragen.

Jede Wiederholung der Prozession erneuerte die Erinnerung an die Gefahr und an die erhoffte Rettung. Menschen, die die ursprüngliche Pest selbst nicht erlebt hatten, übernahmen dennoch die Verpflichtung ihrer Vorfahren. Das Gelübde verband dadurch die Lebenden mit den Toten und die Gegenwart mit dem Jahr 1635.

Wallfahrt als wirtschaftliches Opfer

Das Tier besaß einen erheblichen materiellen Wert. Seine Hingabe war daher ein wirkliches Opfer im Sinn eines Verzichts. Der religiöse Dank erhielt eine messbare wirtschaftliche Form.

Die anschließende Versteigerung beziehungsweise Verlosung verwandelte den Wert des Tieres in Geld für die Kirche. Religion, Landwirtschaft und lokale Wirtschaft waren damit eng miteinander verbunden.

Wallfahrt und Dorffest

Der heutige Kirchtag zeigt, dass religiöses Ritual und weltliche Geselligkeit nicht voneinander getrennt werden müssen. Prozession, Hochamt und Tiersegnung gehen in Musik, Mahlzeit, Unterhaltung und Verlosung über.

Volkskundlich ist das kein Verfall des Religiösen, sondern eine traditionelle Verbindung von Sakralem und Sozialem. Die Wallfahrt stiftet nicht nur eine Beziehung zur Gottesmutter, sondern auch Gemeinschaft unter den Teilnehmenden.

Gegenwärtige Wallfahrt

Maria Lavant ist bis heute ein lebendiger Wallfahrtsort. Am 1. Mai ziehen Gläubige aus verschiedenen Richtungen auf den Kirchbichl; die Pfarrgemeinde spricht von einer großen Dekanatswallfahrt mit starker Beteiligung. In den Sommermonaten werden weitere Wallfahrten von Pfarren und Seelsorgeräumen gestaltet. Auch moderne Pilgerwege wie "Hoch und Heilig" führen zur Wallfahrtskirche.

Dass Lavant auch für gegenwärtige Formen der Glaubensvermittlung genutzt wird, zeigt die Einbeziehung in die Firmlingswallfahrten der Diözese. Der Ort ist damit nicht nur historisches Denkmal, sondern weiterhin Ziel bewusster religiöser Wege.

Maria Lavant zeigt in besonderer Weise, dass ein Wallfahrtsort nicht allein aus einem Gnadenbild besteht. Hier gehören der ganze Berg, die beiden Kirchen, der Wallfahrtsweg, die frühchristlichen Ruinen, das Pestgedächtnis und der lebende Opferwidder zu einer gemeinsamen religiösen Kulturlandschaft.

• Literatur zur Wallfahrt:

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Ergänzungen: Wolfgang Morscher

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