| Wallfahrt: | Imst: Unsere Liebe Frau in der Michaelskapelle, Totengruft-Muttergottes, Rückkehrlegende und Votivbild der Imster Vogelhändler. |
| Status: | Historischer lokaler Mariengnadenort in der Unterkirche der Michaelskapelle. |
| Kultzentrum: | Barock gekleidete Madonna mit dem Jesuskind in einem gläsernen Schrein. |
| Ort: | Imst |
| Landesteil: | Tiroler Oberland |
| Bundesland: | Tirol |
| • | Lage: Vogelhändlergasse 12, 6460 Imst. |
| • | Lage in der SAGEN.at-Karte der Wallfahrtsorte Tiroler Oberland |
| • | Ansicht in Street View |
| • | Web: Pfarre Imst |
| • | Öffnungszeiten: zu den üblichen Kirchenöffnungszeiten. |
| • | Bilddokumentation |
| • | Ausführliche Beschreibung |
• ein Votivbild in der Michaelskapelle:
Inschrift:
"Den 19. october 1779 bin ich Joseph
Schatz Durch Hilff der wunderthä=
tigen Muetter gottes auf dem hochen Mör
in einem erschröcklichen wietenden
Sturm Windt bei dem Löben erhalten
worden und glücklich an das gestatt
ankhamen nachden neben uns 4
Persohnen auf dem Sögl Paumb 8
Stund in der nacht hin und her getrie=
ben worden und das Schiff sambt
den Schiff her und alle zu Grund
gegangen."
Bildquelle: SAGEN.at-Fotogalerie
Über Unsere Liebe Frau in der Michaelskapelle in Imst, auch bekannt unter dem Namen "Michaelskapelle mit Totengruft".
Die Michaelskapelle besteht aus einer Ober- und einer Unterkirche. Auf dem Altar der Unterkirche wird in einem gläsernen Schrein das Gnadenbild aufbewahrt. Es ist eine geschnitzte barock gekleidete Statue der Madonna mit dem Jesukind.
Eine Legende berichtet über das Bildnis folgendes:
Es wurde wiederholt in der Pfarrkirche aufgestellt. Des Nachts wanderte es stets an seinen alten Platz in der Gruftkapelle zurück, so dass man es schließlich dort beließ. Man soll sogar kleine Tritte im Schnee gesehen haben.
In der Unterkirche befindet sich auch eine Kopie eines Votivbildes der Imster Vogelhändler. Es erinnert an die Fahrten nach England und Russland. Auf einer solchen gefährlichen Seefahrt wurde das Bild von Josef Schatz im Jahr 1729 gelobt. Gern verlobten sich die Imster Vogelhändler in Seenot auch nach Grieß im Sulztal.
(nach Inge Dollinger, Tiroler Wallfahrtsbuch, Innsbruck 1982, S. 50)
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Ergänzungen: Wolfgang Morscher
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