Mutters, Ochsenbergkapelle

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Wallfahrt:Ochsenbergkapelle bei Mutters: 1895 aus einem Heilungsgelübde errichtete Lourdeskapelle mit nahegelegener Ochsenbergquelle.
Status:Kleiner lokaler Gnaden- und Quellort mit Wallfahrtscharakter.
Kultzentrum:Lourdesgrotte in der Kapelle und die nahe Ochsenbergquelle.
Ort:Mutters
Region:Innsbruck-Land
Bundesland:Tirol
Lage und Besuch
Lage: bei Birchfeld 37b, 6162 Mutters.
Lage in der SAGEN.at-Karte der Wallfahrtsorte Tirol - Innsbruck-Land
Ansicht in Street View
Web: Pfarre Mutters
Öffnungszeiten:
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Ausführliche Beschreibung

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Ausführliche Beschreibung

Die Ochsenbergkapelle bei Mutters, auch Ochsenkapelle, Waldkapelle, Lourdeskapelle oder im Zusammenhang mit der Ochsenbergquelle genannt, liegt westlich von Mutters im Waldgebiet beim Waldfriedhof. Sie gehört nicht zu den großen Tiroler Wallfahrtskirchen, sondern ist ein kleiner, stiller Gnaden- und Quellort, wie er für die lokale Volksfrömmigkeit besonders bezeichnend ist. Die Kapelle wurde 1895 aufgrund eines Gelübdes von Anton Pfurtscheller, dem damaligen Holerbauern, errichtet und 1896 geweiht; Anlass war nach der Überlieferung der Dank für die Heilung seiner Frau.

Die Kapelle ist ein kleiner einjochiger Bau mit fünfseitig geschlossenem Chor; im Inneren befindet sich eine vergitterte Lourdesgrotte. Damit steht sie in jener Lourdesfrömmigkeit des 19. Jahrhunderts, die sich auch in Tirol stark verbreitete: Maria wird als Helferin in Krankheit, Not und persönlicher Bedrängnis angerufen. Der Ort ist daher weniger durch eine große Wallfahrtslegende geprägt als durch Gelübde, Dank, Bitte und stille Andacht.

Besonders wichtig ist die nahe Ochsenbergquelle. Sie liegt nach den Angaben zu den heiligen Quellen etwa 15 Minuten oberhalb der Ochsenkapelle im Wald und wurde von der Bevölkerung schon lange aufgesucht. Der Weg führt durch Waldgelände vom Waldfriedhof aus als etwa dreißigminütigen Fußweg zur Quelle. Dadurch bildet die Kapelle zusammen mit der Quelle einen kleinen Wallfahrtsraum: Kapelle, Waldweg, Wasser und Gebet gehören hier zusammen.

Man könnte diesen Ort daher vorsichtig als Quellheiligtum mit Wallfahrtscharakter beschreiben. Eine kleine Mutterer Waldandacht.

 

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Ergänzungen: Wolfgang Morscher

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