Toblach, Wallfahrtskirche zur schmerzhaften Muttergottes

Schnellüberblick
Wallfahrt:Historische und lebendige Marienwallfahrt zur Schmerzhaften Muttergottes in Aufkirchen.
Status:Lebendiger regionaler Wallfahrtsort mit Schmerzensfreitag, Fastensamstagen und Fußwallfahrten.
Kultzentrum:Spätgotisches Gnadenbild der Beweinung Christi aus der Zeit um 1470.
Besonderheit:Großer spätgotischer Kirchenbau, Kalvarienberg und bis heute gepflegte Fastenwallfahrten.
Ort:Aufkirchen bei Toblach.
Bezirk:Pustertal.
Bundesland:Südtirol.
Lage und Besuch
Lage: Wallfahrtskirche zur Schmerzhaften Muttergottes, Aufkirchen, I–39034 Toblach (BZ).
Lage in der SAGEN.at-Karte der Wallfahrtsorte Südtirol
Ansicht in Street View
Web: Pfarrei zum Hl. Johannes dem Täufer
Öffnungszeiten: Keine verbindlichen täglichen Öffnungszeiten veröffentlicht. Die Kirche ist zu Gottesdiensten, Wallfahrten und Andachten zugänglich; außerhalb dieser Zeiten empfiehlt sich eine vorherige Rückfrage beim Pfarramt Toblach.
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Lage und Erreichbarkeit

Die kleine Ortschaft Aufkirchen liegt auf einem sonnigen Hang nördlich beziehungsweise nordwestlich oberhalb von Toblach im Hochpustertal. Der Ort befindet sich auf etwa 1.300 Metern Meereshöhe und ist rund zwei bis drei Kilometer vom Zentrum Toblachs entfernt. Die für die Größe des Dorfes ungewöhnlich stattliche Kirche steht weithin sichtbar am Hang und bildet gemeinsam mit dem umgebenden Friedhof den baulichen und geistlichen Mittelpunkt der Siedlung.

Aufkirchen ist von Toblach aus über die Straße in Richtung des nördlichen Talhanges erreichbar. Wer auf der Pustertaler Staatsstraße SS 49 von Bruneck in Richtung Innichen fährt, zweigt noch vor dem Hauptort Toblach nach Aufkirchen ab. Die Kirche ist von der Talstraße aus gut sichtbar. Unmittelbar bei der Kirche beziehungsweise im Ort stehen Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Aufkirchen wird außerdem von der Buslinie 448 bedient; die Fahrt von Toblach dauert nur wenige Minuten.

Von der Wallfahrtskirche führt ein Weg weiter bergwärts zum Kirchlein St. Peter am Kofel. Bei der Kirche beginnt auch der Toblacher Kalvarienberg, der als einer der ältesten Kreuzwege Tirols gilt. Aufkirchen ist daher nicht nur mit dem Fahrzeug, sondern auch zu Fuß von Toblach aus als traditioneller Andachts- und Wallfahrtsweg erreichbar.

Geschichte

Aufkirchen wird als Siedlung bereits im 13. Jahrhundert erwähnt. Die Anfänge der Marienverehrung und der Wallfahrt reichen nach regionalen Überlieferungen und historischen Darstellungen in das frühe 14. Jahrhundert zurück. Häufig wird das Jahr 1333 als erste Nennung Aufkirchens als Wallfahrtsort angegeben. Die zugrunde liegende mittelalterliche Urkunde wird in den derzeit zugänglichen Beschreibungen allerdings nicht näher wiedergegeben, weshalb bei der exakten Jahreszahl eine gewisse Vorsicht angebracht ist. Unzweifelhaft ist jedoch, dass Aufkirchen bereits im späten Mittelalter ein bedeutender Marienwallfahrtsort war.

Ablassverleihungen, der Besuch zahlreicher Pilger und die Feiern am Schmerzensfreitag förderten die Wallfahrt. Das ältere Gotteshaus erwies sich schließlich als zu klein, sodass im 15. Jahrhundert ein großzügiger spätgotischer Neubau errichtet wurde. Der Umfang dieses Baues ist nur durch die damalige Bedeutung der Wallfahrt verständlich: Für die geringe Einwohnerzahl Aufkirchens wäre eine Kirche dieser Größe als bloße Dorfkirche kaum erforderlich gewesen.

Bei der Datierung des Neubaues und seiner Weihe bestehen unterschiedliche Angaben. Die Pfarrei Toblach nennt eine Weihe im Jahr 1465. Der amtliche Südtiroler Monumentbrowser datiert den spätgotischen Bau beziehungsweise den Turm dagegen mit 1475. Andere regionale Darstellungen berichten, die neue Kirche sei um 1470 entstanden und 1475 durch den Brixner Fürstbischof Georg Golser geweiht worden. Ohne Prüfung der ursprünglichen Weiheurkunde empfiehlt sich daher die vorsichtige Formulierung, dass die heutige Kirche um 1470 beziehungsweise im dritten Viertel des 15. Jahrhunderts errichtet und geweiht wurde.

Die Wallfahrtskirche wurde in späteren Jahrhunderten mehrfach verändert. Um 1730 beziehungsweise in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts erfolgte eine Erweiterung und barocke Umgestaltung. Der amtliche Monumentbrowser nennt eine Verlängerung nach Westen im Jahr 1750. Im Zuge der barocken Neuausstattung wurde der gotische Hochaltar durch einen Barockaltar ersetzt. Aus dieser Zeit stammen nach regionalen Beschreibungen auch ein Mariahilfbild mit den Heiligen Blasius und Leonhard sowie ein 1736 geschaffener Kreuzweg.

Im Jahr 1877 wurde die Kirche erneut umfassend restauriert. Wie bei zahlreichen Tiroler Kirchen des 19. Jahrhunderts versuchte man damals, den vermeintlich ursprünglichen gotischen Charakter wiederherzustellen. Die barocken Altäre wurden entfernt und durch neugotische Einrichtungen ersetzt. Am Hochaltar stellte man später wieder die erhalten gebliebenen spätgotischen Figuren und das mittelalterliche Gnadenbild auf.

Heute gehört Aufkirchen zur Pfarrei Toblach. Die Bezeichnung als Kuratiekirche erinnert an die frühere seelsorgliche Eigenstellung des Ortes, während die Kirche zugleich ihre überörtliche Funktion als Wallfahrtsstätte bewahrt hat.

Kunstgeschichte und Ausstattung

Die Wallfahrtskirche ist ein stattlicher spätgotischer Bau mit polygonal geschlossenem Chor und einem seitlich am Chor stehenden, schlanken Turm mit Spitzhelm. Steingerahmte Portale und Fenster sowie die klar gegliederten Außenmauern bestimmen das Erscheinungsbild. Der Kirchenraum wird von spätgotischen Netz- und Sternrippengewölben überspannt. Die Westverlängerung des 18. Jahrhunderts fügt sich in den älteren Baukörper ein, ohne dessen gotischen Gesamteindruck vollständig zu verändern.

Die Größe und architektonische Qualität der Kirche dokumentieren die Bedeutung, welche Aufkirchen im ausgehenden Mittelalter besaß. Der Bau war nicht allein für die Bewohner des kleinen Dorfes bestimmt, sondern musste an den Wallfahrtstagen eine größere Zahl auswärtiger Pilger aufnehmen.

Von besonderer kunstgeschichtlicher Bedeutung sind die mittelalterlichen Wandmalereien. Mehrere Fresken werden dem spätgotischen Pustertaler Maler Simon von Taisten zugeschrieben. Für das Jahr 1474 werden Darstellungen des heiligen Christophorus, zweier Kirchenväter sowie der heiligen Maria Magdalena mit Engeln genannt. Ein weiteres Christophorusbild wird in das späte Schaffen des Künstlers um 1515 eingeordnet.

Simon von Taisten, der im ausgehenden 15. und beginnenden 16. Jahrhundert zahlreiche Kirchen im Pustertal, in Osttirol und im angrenzenden Kärnten ausstattete, verband die großen künstlerischen Anregungen der Pacherzeit mit einer stark erzählerischen und volkstümlich verständlichen Bildsprache. Seine Figuren und Szenen waren für die Betrachtung durch ein breites, nicht gelehrtes Publikum geschaffen. Gerade an einem Wallfahrtsort erfüllten solche Bilder eine wichtige katechetische Aufgabe: Sie vermittelten Heiligenleben, Passion und Erlösungsgeschichte anschaulich und emotional.

Mittelpunkt der Kirche und eigentliches Ziel der Wallfahrt ist das spätgotische Gnadenbild der Schmerzhaften Muttergottes. Die Pfarrei Toblach beschreibt es als viel verehrtes Bild der Beweinung Christi. Es handelt sich um ein um 1470 entstandenes hölzernes Relief, das nach regionalen Angaben aus einem einzigen Holzstück geschnitzt wurde. Maria hält beziehungsweise umfängt den vom Kreuz abgenommenen Leichnam ihres Sohnes; weitere Trauernde sind in die Beweinungsszene einbezogen.

Vom ehemaligen gotischen Hochaltar blieben neben dem Mittelrelief auch mehrere Seitenfiguren erhalten. Diese älteren Bildwerke wurden nach den Umgestaltungen des 18. und 19. Jahrhunderts wieder in den Hochaltar eingefügt. Der heutige Altar ist somit kein vollständig erhaltener mittelalterlicher Flügelaltar, sondern eine spätere Altararchitektur, in der wesentliche Teile des spätgotischen Wallfahrtsaltares weiterleben.

Das Gnadenbild

Das Aufkirchner Gnadenbild gehört ikonographisch zum Typus der Beweinung Christi beziehungsweise zum weiteren Themenkreis des Vesperbildes. Während die klassische Pietà meist Maria allein mit dem Leichnam Christi zeigt, kann die Beweinung zu einer größeren Figurengruppe erweitert sein. Neben Maria erscheinen dabei etwa Johannes, Maria Magdalena und weitere trauernde Personen.

Solche Darstellungen waren im späten Mittelalter besonders eng mit der persönlichen Betrachtung des Leidens Christi verbunden. Der Gläubige sollte das Heilsgeschehen nicht nur verstandesmäßig erfassen, sondern innerlich miterleben. Die Trauer Mariens bot einen menschlich unmittelbar verständlichen Zugang zur Passion. Krankheit, Tod, Verlust, familiäres Leid und persönliche Not konnten in den Schmerz der Gottesmutter hineingetragen werden.

Dass gerade eine Beweinungsgruppe zum Gnadenbild eines bedeutenden Wallfahrtsortes wurde, ist daher kein Zufall. Maria erscheint hier nicht in fürstlicher Erhabenheit, sondern als leidende Mutter. Sie steht den Menschen in ihrer eigenen Trauer nahe und kann zugleich als Fürsprecherin angerufen werden. Die Aufkirchner Wallfahrt dürfte daher besonders Menschen angesprochen haben, die Trost in Krankheit, Todesfällen, familiären Sorgen oder anderen schweren Lebenslagen suchten.

Die Wallfahrt

Die Wallfahrt nach Aufkirchen ist seit dem späten Mittelalter eng mit der Verehrung der Schmerzen Mariens verbunden. Einen besonderen Höhepunkt bildete der Schmerzensfreitag, der Freitag vor dem Palmsonntag. Ablässe, Beichtgelegenheit, feierliche Gottesdienste und der Besuch auswärtiger Pilger machten diesen Tag zum zentralen Wallfahrtstermin.

Der Schmerzensfreitag besitzt in Aufkirchen weiterhin große Bedeutung. Noch im Jahr 2025 wurden am Patrozinium Rosenkranz, Beichtgelegenheit, Eucharistiefeier, eucharistische Anbetung und feierlicher Segen angeboten. Auch 2026 wurde das Patrozinium am Schmerzensfreitag mit Aussetzung des Allerheiligsten, Rosenkranz, Beichte, Festgottesdienst und abschließender Anbetung gefeiert.

Eine weitere Besonderheit sind die Fastensamstage. Dabei beginnen Fußwallfahrten an einem festgelegten Treffpunkt im Tal beziehungsweise bei einer Brücke und führen gemeinsam nach Aufkirchen. In der Kirche folgen Rosenkranz, Beichtgelegenheit, Eucharistiefeier, Anbetung und Schlusssegen. Die einzelnen Gottesdienste werden von verschiedenen Pfarren des Oberen Pustertales vorbereitet. Dadurch zeigt sich, dass Aufkirchen nicht bloß die Kirche einer kleinen Dorfgemeinschaft ist, sondern weiterhin eine regionale Wallfahrtsstätte für mehrere Pustertaler Pfarren bildet. Daneben bestehen Jugend- und Gruppenwallfahrten. Regelmäßige Maiandachten, Kreuzwegandachten, Gottesdienste und örtliche Feiern ergänzen das Wallfahrtsleben.

Volkskundliche Bedeutung

Volkskundlich ist Aufkirchen in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert. Zunächst handelt es sich um ein Beispiel dafür, wie eine kleine ländliche Siedlung durch ein Gnadenbild und die daran gebundene Wallfahrt eine religiöse Zentralfunktion für ein größeres Gebiet entwickeln konnte. Nicht die Einwohnerzahl des Ortes, sondern die Heiligkeit des Bildes und die Erwartung besonderer Hilfe bestimmten Rang und Größe der Kirche.

Der Weg nach Aufkirchen ist ein wesentlicher Bestandteil des Wallfahrtsgeschehens. Die erhöhte Lage verlangt einen tatsächlichen Aufstieg. Das Gehen trennt die Wallfahrer schrittweise vom Alltag im Tal und führt sie zu einem weithin sichtbaren heiligen Ziel. Diese körperliche Bewegung besitzt eine symbolische Bedeutung: Mühe, Gebet, Buße und Hoffnung verbinden sich im gemeinsamen Weg.

Besonders deutlich wird dies an den Fastensamstagen. Die Wallfahrt besteht nicht nur aus dem Besuch eines Gottesdienstes, sondern aus einer Abfolge religiöser Handlungen: Aufbruch, gemeinsames Gehen, Rosenkranz, Beichte, Messe, Anbetung und Segen. Die Teilnehmer durchlaufen damit einen vollständigen religiösen Handlungsbogen von der Vorbereitung über die Versöhnung bis zum sakramentalen Abschluss.

Auch der Schmerzensfreitag ist volkskundlich bedeutend. Obwohl sich liturgische Kalender und kirchliche Festordnungen im Laufe der Zeit verändert haben, hielt sich in Aufkirchen der traditionelle Freitag vor dem Palmsonntag als örtlicher Hauptwallfahrtstag. Darin zeigt sich die Beharrungskraft lokaler religiöser Bräuche. Der Wallfahrtskalender wird nicht ausschließlich von allgemeinen kirchlichen Vorschriften bestimmt, sondern ebenso von der jahrhundertelangen Erinnerung und Praxis der Bevölkerung.

Das Gnadenbild der Beweinung Christi verbindet die Wallfahrt mit elementaren menschlichen Erfahrungen. Die leidende Muttergottes war besonders für Menschen ansprechbar, die selbst einen Angehörigen verloren hatten, in Krankheit lebten oder um Familienmitglieder bangten. Die Verehrung der Schmerzen Mariens ermöglichte es, persönliches Leid in eine religiöse Form zu bringen. Schmerz wurde nicht verdrängt, sondern vor einem Bild ausgesprochen, das diesen Schmerz bereits sichtbar verkörperte.

Eine eigentümliche Beschreibung des Aufkirchner Gnadenbildes überliefert Johann Nepomuk Ritter von Alpenburg im Jahr 1861. Er berichtete von einem alten Bild der Schmerzhaften Muttergottes mit sieben Köpfen und deutete diese als Sinnbilder der sieben Schmerzen Mariens. Eine tatsächlich siebenköpfige Marienfigur ist jedoch nicht anzunehmen. Wahrscheinlich betrachtete oder beschrieb Alpenburg die mehrfigurige, dicht zusammengedrängte Beweinungsgruppe und verstand die darin sichtbaren Köpfe als symbolische Siebenzahl.

Diese Überlieferung ist dennoch aufschlussreich. Sie zeigt, dass mittelalterliche Bildwerke im 19. Jahrhundert nicht immer kunsthistorisch korrekt gelesen wurden. Unverständliche oder ungewöhnliche Bildformen konnten neue Erklärungen, symbolische Deutungen und gelehrte Spekulationen hervorbringen. Alpenburg verband die Siebenzahl der Köpfe mit den sieben Schmerzen Mariens und sogar mit apokalyptischen Vorstellungen. Aus einem mittelalterlichen Andachtsbild entstand auf diese Weise eine neue, beinahe sagenhafte Bilderklärung.

Die Siebenzahl besitzt in der christlichen Symbolik einen besonderen Rang. Sie steht für Ganzheit und Vollendung; im Zusammenhang mit Maria bezeichnet sie die Gesamtheit ihres Leidens. In der geläufigeren Darstellung wird die Schmerzensmutter von sieben Schwertern getroffen. Alpenburgs Erklärung der angeblichen sieben Köpfe überträgt dieses bekannte Symbolschema auf das Aufkirchner Bild. Auch wenn die Deutung kunsthistorisch kaum haltbar ist, dokumentiert sie die lebendige religiöse Phantasie, die sich um alte Gnadenbilder bilden konnte.

Bedeutung

Die Kuratie- und Wallfahrtskirche zur Schmerzhaften Muttergottes in Aufkirchen ist eine der bedeutendsten historischen Marienwallfahrtsstätten des Oberen Pustertales. Ihre mittelalterliche Wallfahrt ist eindeutig belegt, das Gnadenbild ist erhalten.

Der Ort vereinigt mehrere Schichten religiöser Kultur: den spätgotischen Kirchenbau, die mittelalterliche Beweinungsgruppe, die Fresken Simon von Taistens, barocke und neugotische Umgestaltungen, traditionelle Fußwallfahrten, den Schmerzensfreitag, Maiandachten und moderne Jugendwallfahrten. Aufkirchen ist daher kein bloßes Denkmal einer vergangenen Wallfahrtskultur, sondern ein lebendiger religiöser Ort, an dem mittelalterliche Bildfrömmigkeit und gegenwärtige Gemeindepraxis bis heute miteinander verbunden sind.

• Literatur zur Wallfahrt:

- Alpenburg, Johann Nepomuk Ritter von: "Die schmerzhafte Mutter Gottes". In: ders.: Deutsche Alpensagen. Gesammelt und herausgegeben. Wien: Wilhelm Braumüller 1861, Nr. 324, auf SAGEN.at

- Martin Lercher, Die Kirchen von Toblach, Aufkirchen und Wahlen. Bozen: Pluristamp, 2005.

- Trenkwalder, Alois: Geschichte der Pfarrei Toblach. Dissertation, Universität Salzburg, Salzburg 1968.

- Josef Weingartner: Die Kunstdenkmäler Südtirols. Band 1: Eisacktal, Pustertal, Ladinien. 8., bearbeitete Auflage, Bozen–Innsbruck–Wien 1998.

- Waschgler, Heinrich: "Der Maler Simon von Tesido (Taisten)". In: Der Schlern 16, 1935, S. 290–303.

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Ergänzungen: Wolfgang Morscher

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