| Wallfahrt: | Bedeutende mittelalterliche Marienwallfahrt mit zwei historisch eigenständigen Kultzentren: Maria im Ährenkleid und dem Wurzelkreuz. |
| Status: | Lebendige Wallfahrtskirche mit Monatswallfahrt am 13., organisierten Pilgergruppen, Fußwallfahrten und Wallfahrermessen. |
| Kultzentrum: | Heute Kopie des 1976 gestohlenen spätgotischen Gnadenbildes Maria im Ährenkleid sowie das wieder aufgefundene Wurzelkreuz. |
| Hauptfest: | Monatswallfahrt am 13. des Monats; daneben bestehen weitere Wallfahrten und liturgische Anlässe. |
| Besonderheit: | Das originale Ährenkleidbild blieb nach dem Diebstahl von 1976 verschollen, während das ebenfalls entwendete Wurzelkreuz wieder aufgefunden wurde und weiterhin verehrt wird. |
| Ort: | Straßengler Kirchberg in der Marktgemeinde Gratwein-Straßengel nördlich von Graz. |
| Region: | Steiermark. |
| • | Lage: Am Kirchberg 16, 8111 Gratwein-Straßengel. |
| • | Lage in der SAGEN.at-Karte der Wallfahrtsorte Steiermark |
| • | Ansicht in Street View |
| • | Web: Expositur Maria Straßengel |
| • | Öffnungszeiten: täglich geöffnet, jedoch nicht von der Pfarre veröffentlicht. Das originale Wurzelkreuz ist aus Sicherheitsgründen nicht ständig frei ausgestellt und nur im Rahmen von Führungen zu betrachten. Hierzu empfiehlt sich eine vorherige Anfrage bei der Expositur Maria Straßengel beziehungsweise beim Seelsorgeraum Rein. |
| • | Bilddokumentation |
| • | Ausführliche Beschreibung |
• Wallfahrtskirche Maria Straßengel, Süd-Portal, Tympanon Beweinung Christi:
Bildquelle: SAGEN.at-Fotogalerie
• Wallfahrtskirche Maria Straßengel, Gnadenbild Maria im Ährenkleid:
Bildquelle: SAGEN.at-Fotogalerie
• Wallfahrtskirche Maria Straßengel, Votivgaben, Altar der Mater dolorosa:
Bildquelle: SAGEN.at-Fotogalerie
Die Wallfahrtskirche Maria Straßengel gehört zu den bedeutendsten mittelalterlichen Marienheiligtümern der Steiermark. Der weithin sichtbare hochgotische Kirchenbau erhebt sich auf dem Kirchberg über dem heutigen Ortsteil Judendorf-Straßengel der Marktgemeinde Gratwein-Straßengel.
Die Wallfahrt besitzt zwei unterschiedliche Kultzentren: das Gnadenbild Maria im Ährenkleid und das sogenannte Wurzelkreuz. Beide Objekte sind mit eigenen Überlieferungen verbunden und prägten die Wallfahrt über Jahrhunderte.
Das originale spätgotische Gnadenbild wurde 1976 gestohlen und blieb verschollen. Heute wird am Hochaltar eine Kopie verehrt. Das ebenfalls 1976 entwendete Wurzelkreuz konnte dagegen wieder aufgefunden werden und wird weiterhin in das religiöse Leben des Wallfahrtsortes einbezogen.
Maria Straßengel ist bis heute eine lebendige Wallfahrtskirche.
Die Wallfahrtskirche steht weithin sichtbar auf dem Straßengler Kirchberg nördlich von Graz.
Der monumentale hochgotische Bau ist nicht mit der ebenfalls zur Marktgemeinde Gratwein-Straßengel gehörenden Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Pankrazen zu verwechseln. Beide Kirchen besitzen eigenständige Wallfahrtstraditionen.
Straßengel gelangte 1147 durch Markgraf Otakar III. an das Zisterzienserstift Rein.
Die spätere Klosterüberlieferung berichtet, Otakar habe von einer Pilgerfahrt ins Heilige Land ein Marienbild mitgebracht und dieses 1157 dem Stift Rein übergeben. Es sei zur öffentlichen Verehrung nach Straßengel gebracht worden.
Das Stift Rein führt den Beginn der Wallfahrt traditionell auf diese Zeit zurück.
Historisch muss dabei zwischen der frühen Wallfahrt und dem heute bekannten Gnadenbild unterschieden werden. Das spätgotische Bild "Maria im Ährenkleid" entstand erst im 15. Jahrhundert und kann daher nicht mit jenem Marienbild identisch sein, das die Gründungsüberlieferung mit Otakar III. verbindet.
Vermutlich bestand bereits zuvor ein anderes Marienbild, dessen Funktion als Kultbild später auf die Ährenkleidmadonna überging.
Eine Kapelle in Straßengel ist 1208 urkundlich nachweisbar.
Mit dem Wachstum des Wallfahrtsortes entstand im 14. Jahrhundert die heute erhaltene monumentale Kirche.
Der Grundstein wurde am 8. Dezember 1346 unter dem Reiner Abt Hertwig von Emerberg gelegt. Die Kirche wurde 1355 geweiht; die wesentlichen Bauarbeiten dürften um 1366 abgeschlossen gewesen sein.
Schon wenige Jahre später zeigt sich die enge Verbindung zwischen Kirchenbau und Wallfahrt. Herzog Rudolf IV. stiftete 1365 für den Gnadenaltar ein Ewiges Licht und eine Ewige Messe.
Die Kirche gehört zu den bedeutendsten hochgotischen Sakralbauten der Steiermark.
Besonders auffällig ist der etwa 48 Meter hohe, achteckige Turm mit seinem durchbrochenen steinernen Helm. Architektur und Bauplastik zeigen deutliche Beziehungen zur hochgotischen Baukunst im habsburgischen Österreich und insbesondere zum Wiener Stephansdom.
Von großer kunsthistorischer Bedeutung ist außerdem der Bestand mittelalterlicher Glasmalereien. Die Straßengler Fenster gehören zu den umfangreichsten erhaltenen mittelalterlichen Glasmalereibeständen der Steiermark.
Im Mittelpunkt der Marienwallfahrt stand über Jahrhunderte das Gnadenbild Maria im Ährenkleid.
Das ursprüngliche Bild entstand um 1430/1440. Maria erscheint darauf als jugendliche Tempeljungfrau mit langem offenen Haar und gefalteten Händen. Sie trägt ein dunkelblaues Gewand, das mit goldenen Getreideähren bedeckt ist.
Der Bildtyp der Ährenkleidmadonna gehört zu einer besonderen spätmittelalterlichen Form der Marienikonographie.
Die Ähren besitzen eine vielschichtige Bedeutung. Maria kann als fruchtbarer Acker verstanden werden, aus dem Christus hervorgeht. Damit verbindet sich zugleich eine eucharistische Symbolik: Christus erscheint als das Korn beziehungsweise Brot des Heiles.
Gleichzeitig zeigt die Darstellung Maria als jungfräuliches Mädchen vor der Verkündigung und stellt ihre Reinheit und Erwählung in den Mittelpunkt.
Der Bildtyp verbreitete sich besonders im deutschen Sprachraum des späten Mittelalters.
Die Entstehung des Straßengler Wallfahrtsortes wird traditionell mit einem Marienbild verbunden, das Markgraf Otakar III. aus dem Heiligen Land mitgebracht haben soll.
Das heute bekannte Ährenkleidbild kann dieses frühe Kultbild aus chronologischen Gründen nicht gewesen sein.
Damit lassen sich mehrere Schichten der Straßengler Wallfahrtsgeschichte unterscheiden:
Am Anfang steht die mittelalterliche Überlieferung eines älteren Marienbildes. Im 15. Jahrhundert trat die Ährenkleidmadonna als neues beziehungsweise nachfolgendes Gnadenbild in das Zentrum der Verehrung.
Die spätere Gründungslegende verband schließlich beide Traditionsschichten miteinander und übertrug die alte Herkunftserzählung auf das jüngere Gnadenbild.
Im Jahr 1976 wurden zwei der wichtigsten Kultobjekte von Maria Straßengel gestohlen: das originale Gnadenbild Maria im Ährenkleid und das Wurzelkreuz.
Das mittelalterliche Marienbild blieb trotz umfangreicher Suche verschwunden.
1978 schuf der Straßengler Künstler Gottfried "Fred" Höfler eine Kopie des Gnadenbildes. Diese befindet sich seither am Hochaltar und führt die bildliche Tradition der Ährenkleidmadonna weiter.
Der Verlust des historischen Originals bedeutete damit nicht das Ende der Wallfahrt.
Die Verehrungsfunktion ging auf die Ersatzdarstellung über. Die Kontinuität des Gnadenortes erwies sich dadurch als stärker als die physische Kontinuität des ursprünglichen Bildes.
Neben dem Mariengnadenbild besitzt Maria Straßengel ein zweites außergewöhnliches Kultobjekt: das sogenannte Wurzelkreuz.
Es handelt sich um eine kleine, nur etwa 18,5 Zentimeter hohe Darstellung des gekreuzigten Christus, deren Gestalt wesentlich durch natürlich gewachsene Wurzelformen gebildet wird. Kopf- und Barthaare bestehen aus feinen Wurzelfasern.
Untersuchungen ergaben keine eindeutigen Spuren einer bildhauerischen Bearbeitung mit einem Schnitzmesser. Die ungewöhnliche natürliche Form des Objektes dürfte wesentlich zur Entstehung der späteren Wunderüberlieferung beigetragen haben.
Nach der Überlieferung wurde das Wurzelkreuz im Jahr 1255 in einer Tanne unweit der damaligen Marienkapelle entdeckt.
Hirten sollen durch das ungewöhnliche Verhalten ihrer Tiere auf den Baum aufmerksam geworden sein. Rinder und Schafe hätten davor gekniet beziehungsweise ihre Aufmerksamkeit auffällig auf die Stelle gerichtet.
Im Baum habe man daraufhin die Gestalt des gekreuzigten Christus erkannt.
Das Kreuz sei aus dem Baum gelöst und feierlich in die Marienkapelle übertragen worden.
Die Erzählung gehört zum verbreiteten Typus der Auffindungslegenden, bei denen Tiere einen sakralen Gegenstand erkennen, bevor Menschen seine Bedeutung wahrnehmen.
Tiere werden damit zu Anzeigern des Heiligen.
Mit dem Wurzelkreuz verbindet sich noch eine zweite Überlieferung.
Kaiser Friedrich III. soll 1441 angeordnet haben, das wundertätige Kreuz nach Wien zu bringen.
Das Wurzelkreuz sei auf einen von zwölf Ochsen gezogenen Wagen geladen worden. An der Peggauer Brücke hätten sich die Tiere jedoch geweigert weiterzugehen.
Als man nach dem Grund suchte, sei das Kreuz verschwunden gewesen. Schließlich habe man es wieder an seinem Platz in Straßengel gefunden.
Auch diese Erzählung gehört zu einem bekannten Typus von Wallfahrtslegenden: Das Kultobjekt widersetzt sich seiner Verlagerung und kehrt an den von ihm selbst gewählten Verehrungsort zurück.
Der Gnadenort erscheint dadurch nicht als beliebig gewählt, sondern als sakral bestimmt.
Auch das Wurzelkreuz wurde 1976 gemeinsam mit dem Ährenkleidbild gestohlen.
Im Gegensatz zum Marienbild konnte es jedoch wieder aufgefunden und nach Straßengel zurückgebracht werden.
Aus Sicherheitsgründen wird das Original heute nicht ständig frei zugänglich präsentiert. Es wird jedoch weiterhin zu bestimmten liturgischen Anlässen gezeigt und in das religiöse Leben einbezogen.
Bis heute wird in Maria Straßengel regelmäßig vor dem Wurzelkreuz gebetet.
Damit ist dieses ungewöhnliche Kultobjekt nicht lediglich ein historisches Schaustück, sondern weiterhin Bestandteil der gelebten Frömmigkeit des Wallfahrtsortes.
Maria Straßengel entwickelte sich bereits im Mittelalter zu einem bedeutenden Wallfahrtszentrum.
Wie groß der Pilgerzustrom zeitweise gewesen sein muss, zeigt eine Bestimmung aus dem Jahr 1437. Wegen der zahlreichen Wallfahrer wurde gestattet, an den Samstagen und Sonntagen nach Ostern Gottesdienste auch im Freien an tragbaren Altären zu feiern.
Der vorhandene Kirchenraum reichte offenbar zeitweise nicht aus, um die Pilgermengen aufzunehmen.
Straßengel gehörte damit zu den bedeutenden steirischen Gnadenorten des späten Mittelalters.
Auch Mirakelüberlieferungen und entsprechende Druckwerke sind für den Wallfahrtsort nachgewiesen. Sie dokumentieren die Vorstellung, dass die Anrufung der Gottesmutter beziehungsweise der Straßengler Kultobjekte in Krankheit und Not Hilfe vermitteln könne.
Die josephinischen Kirchenreformen bedeuteten für den Wallfahrtsort eine schwere Krise.
1788 wurde die Kirche gesperrt beziehungsweise ihrer bisherigen liturgischen Funktion entzogen. Zeitweise stand sogar ihre Abtragung im Raum.
Die Bevölkerung setzte sich jedoch entschieden für den Erhalt der Wallfahrtskirche ein. Nach Eingaben und Bitten wurde 1789 entschieden, dass die Kirche bestehen bleiben durfte, allerdings nur als Filialkirche.
Auch die beiden zentralen Kultobjekte waren von den Reformmaßnahmen betroffen. Das Gnadenbild und das Wurzelkreuz wurden nach Gratwein gebracht. Das Marienbild konnte bereits am 9. April 1789 nach wiederholten Bitten der Bevölkerung nach Straßengel zurückkehren.
Das Wurzelkreuz kam dagegen erst 1827 wieder an seinen angestammten Verehrungsort.
Die Geschichte zeigt, wie eng die Bevölkerung mit ihrem Wallfahrtsheiligtum verbunden war. Die Entfernung der Kultobjekte wurde nicht als bloße Veränderung kirchlicher Ausstattung empfunden, sondern als Eingriff in eine über Generationen gewachsene religiöse Ordnung.
Der Name Straßengel wurde volkstümlich häufig als Verbindung aus "Straße" und "Engel" verstanden. Historisch ist diese Erklärung jedoch nicht haltbar.
Bereits im Jahr 860 erscheint eine ältere Namensform "Strazinolun". Der Name dürfte auf eine slawische Bezeichnung für eine Warte beziehungsweise einen befestigten Aussichtspunkt zurückgehen.
Die spätere volksetymologische Deutung mit Straße und Engel wurde dennoch kulturell wirksam und fand sogar Eingang in bildliche Darstellungen und örtliche Überlieferungen.
Damit zeigt sich ein typischer Vorgang der Volkskultur: Eine sprachwissenschaftlich unzutreffende Namensdeutung kann selbst wieder neue Bilder, Erzählungen und symbolische Bedeutungen hervorbringen.
Maria Straßengel gehört zu den bedeutendsten hochgotischen Kirchenbauten der Steiermark. Der Bau entstand im 14. Jahrhundert in enger Verbindung mit dem Zisterzienserstift Rein.
Besonders charakteristisch sind die schlanken Proportionen, das reich entwickelte Maßwerk und der weithin sichtbare steinerne Turmhelm.
Der achteckige Turm mit seinem durchbrochenen Steinhelm gehört zu den außergewöhnlichsten gotischen Turmschöpfungen Österreichs.
Auch die mittelalterlichen Glasmalereien besitzen hervorragende kunstgeschichtliche Bedeutung. Ein großer Teil des gotischen Bildprogrammes ist bis heute erhalten.
Trotz dieser außerordentlichen architektonischen und künstlerischen Bedeutung blieb die Kirche stets mehr als ein kunsthistorisches Monument. Der Bau entstand und entwickelte sich wesentlich als Wallfahrtskirche und als architektonische Fassung eines bereits bestehenden Gnadenortes.
Maria Straßengel ist volkskundlich besonders vielschichtig. Schon die Verbindung zweier völlig unterschiedlicher Kultobjekte ist ungewöhnlich.
Auf der einen Seite steht die Ährenkleidmadonna als spätmittelalterliches Marienbild mit ausgeprägter ikonographischer und theologischer Symbolik.
Auf der anderen Seite befindet sich mit dem Wurzelkreuz ein Naturgebilde, dessen außergewöhnliche Form als Zeichen des Heiligen interpretiert wurde.
Die dazugehörige Auffindungslegende mit den knienden beziehungsweise aufmerksam werdenden Tieren gehört zu einem weit verbreiteten Typus sakraler Orts- und Fundlegenden.
Auch die Rückkehrlegende des Wurzelkreuzes folgt einem bekannten Muster. Ein Kultobjekt lässt sich nicht dauerhaft von seinem erwählten Platz entfernen und kehrt selbständig dorthin zurück.
Die Geschichte des Marienbildes zeigt wiederum, dass Wallfahrtskulte nicht zwingend an ein einziges materielles Objekt gebunden bleiben müssen. Ein älteres, heute verlorenes Marienbild wurde offenbar durch die spätgotische Ährenkleidmadonna abgelöst. Nach deren Diebstahl 1976 übernahm wiederum eine Kopie die Funktion als sichtbares Zentrum der Marienverehrung.
Mehrfach wurde damit das konkrete Kultobjekt ausgetauscht oder entzogen, während der Gnadenort selbst bestehen blieb.
Auch die josephinische Geschichte und der Diebstahl von 1976 zeigen die außerordentliche Bindung zwischen Kultobjekt, Ort und Wallfahrtsgemeinschaft. In beiden Fällen wurden zentrale Kultobjekte entfernt; in beiden Fällen setzte sich die religiöse Tradition dennoch fort.
Maria Straßengel bietet damit ein besonders anschauliches Beispiel dafür, dass Wallfahrt nicht allein an ein einzelnes Objekt, sondern ebenso an den sakral verstandenen Ort, gemeinschaftliche Erinnerung und überlieferte religiöse Praxis gebunden ist.
Maria Straßengel ist bis heute eine lebendige Wallfahrtskirche.
Ein wichtiger Bestandteil des heutigen Wallfahrtslebens ist die Monatswallfahrt am 13. des Monats. Ihre heutige Form entwickelte sich aus einer in den 1970er Jahren begründeten Wallfahrtstradition im Umfeld der Fatimaverehrung.
Daneben kommen weiterhin organisierte Pilgergruppen und Fußwallfahrer nach Maria Straßengel.
Wallfahrten aus Pfarren der Umgebung, Pilgerwanderungen und Wallfahrermessen auswärtiger Gruppen gehören weiterhin zum kirchlichen Jahreslauf.
Auch das Wurzelkreuz besitzt weiterhin religiöse Bedeutung. Regelmäßige Gebete vor dem Kreuz zeigen, dass seine Verehrung nicht nur historisch erinnert, sondern bis heute praktiziert wird.
- Clemens Johann Brandtner: Die Geschichte der Wallfahrtskirche Maria Straßengel. St. Bartholomä 1993.
- Marianne Gerstenberger: Die Wallfahrtskirche Maria Straßengel bei Graz. Christliche Kunststätten Österreichs, Nr. 308, Salzburg 1997.
- Harald Lischnig (Red.): 650 Jahre Kirchweihe Maria Straßengel. Segmente. Schriften des Reiner Kreises, Bd. 12, Rein 2005.
- Clemens Johann Brandtner: Beiträge über Gnadenbild und Wurzelkreuz in: 650 Jahre Kirchweihe Maria Straßengel. Rein 2005.
- Rudolf K. Höfer: Beitrag über die Anfänge von Straßengel in: 650 Jahre Kirchweihe Maria Straßengel. Rein 2005.
- Heimo Kaindl: Beitrag zur Wallfahrt nach Maria Straßengel in: 650 Jahre Kirchweihe Maria Straßengel. Rein 2005.
- Karl Amon: "Kirchweihfest und Patrozinium von Straßengel." In: 650 Jahre Kirchweihe Maria Straßengel. Rein 2005, S. 53–61.
- Horst Schweigert: Die Wallfahrtskirche Maria Straßengel und die frühen Habsburger. Judendorf-Straßengel 2010.
- Ingo Mirsch: Die Geschichte der Marktgemeinde Judendorf-Straßengel. Judendorf-Straßengel 1999.
- Gustav Gugitz: Österreichs Gnadenstätten in Kult und Brauch. Bd. 4: Kärnten und Steiermark, Wien 1956.
- Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Steiermark (ohne Graz). Abschnitt Maria Straßengel.
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Ergänzungen: Wolfgang Morscher
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