Mariazell, Wallfahrtsbasilika Mariä Geburt – Wallfahrt zur Magna Mater Austriae

Schnellüberblick
Wallfahrt:Bedeutendster Wallfahrtsort Österreichs und einer der wichtigsten Europas; überregionale und internationale Marienwallfahrt seit dem Mittelalter.
Status:Lebendiges Nationalheiligtum und internationaler Pilgerort mit Wallfahrern aus Österreich sowie aus Mittel- und Südosteuropa.
Kultzentrum:Etwa 48 Zentimeter hohe spätromanische Lindenholzstatue der Maria mit dem Jesuskind in der Gnadenkapelle, verehrt als Magna Mater Austriae.
Hauptfest:Patrozinium Mariä Geburt; der traditionelle Gründungstag am 21. Dezember ist mit einem besonderen Berührungsbrauch an Gnadenbildkopien verbunden.
Besonderheit:Außergewöhnlich reicher Votivbestand mit rund 2.500 Votivbildern und etwa 3.200 weiteren Votivgaben sowie jahrhundertelange internationale Ausstrahlung.
Ort:Mariazell in der nördlichen Obersteiermark.
Region:Steiermark.
Lage und Besuch
Lage: Benedictus-Platz 1, 8630 Mariazell.
Lage in der SAGEN.at-Karte der Wallfahrtsorte Steiermark
Ansicht in Street View
Web: Basilika Mariazell
Direkt zum Inhalt
Bilddokumentation
Ausführliche Beschreibung

Bilddokumentation

Außenansicht 1980er Jahre:

Basilika Mariazell 1980er Jahre

Bildquelle: SAGEN.at-Fotogalerie

Außenansicht 1960er Jahre:

Basilika Mariazell 1960er

Bildquelle: SAGEN.at-Fotogalerie

Ansicht 2024:

Basilika Mariazell

Bildquelle: SAGEN.at-Fotogalerie

Ausführliche Beschreibung

Die Basilika Mariazell mit dem Patrozinium Mariä Geburt im steirischen Mariazell ist der bedeutendste Wallfahrtsort in Österreich, einer der wichtigsten Europas und der einzige mit dem Titel eines Nationalheiligtums im deutschsprachigen Raum.

Die hier verehrte Gottesmutter trägt neben der Bezeichnung Magna Mater Austriae – Große Mutter Österreichs auch die traditionellen Titel Magna Domina Hungarorum und Mater Gentium Slavorum. Darin spiegelt sich die weit über Österreich hinausreichende Bedeutung des Gnadenortes für Ungarn und die slawischen Länder der ehemaligen Habsburgermonarchie. Die Wallfahrt nach Mariazell war daher niemals ausschließlich eine österreichische Landeswallfahrt, sondern besaß von ihrer mittelalterlichen Blütezeit an eine ausgesprochen überregionale und internationale Dimension.

Geschichte und Entstehung des Wallfahrtsortes

Die traditionelle Gründungsgeschichte setzt im Jahr 1157 ein. Nach der Überlieferung sandte Abt Otker vom Benediktinerstift St. Lambrecht den Mönch Magnus als Seelsorger in das Gebiet des heutigen Mariazell, das zum Besitz des Klosters gehörte. Magnus soll eine aus Lindenholz geschnitzte Marienfigur mit sich geführt haben. Am Abend des 21. Dezember habe ihm ein mächtiger Fels den Weg versperrt. Nachdem er die Gottesmutter um Hilfe angerufen hatte, spaltete sich der Felsen und gab den Weg frei. Am Ziel stellte Magnus die Marienfigur auf einen Baumstrunk und errichtete darüber eine hölzerne Zelle, die ihm zugleich als Kapelle und Unterkunft diente. Aus der Bezeichnung "Maria in der Zelle" entwickelte sich der Ortsname Mariazell.

Diese Erzählung ist als Gründungslegende und nicht als lückenlos belegbare historische Nachricht zu verstehen. Auch die Basilika weist ausdrücklich darauf hin, dass sich das überlieferte Gründungsjahr 1157 historisch nicht eindeutig nachweisen lässt. Sicher belegt ist dagegen die erste urkundliche Erwähnung als "Cella" im Jahr 1243; eine selbständige Pfarre bestand spätestens 1269. Von entscheidender Bedeutung für die Wallfahrtsgeschichte ist eine Ablassurkunde des Salzburger Erzbischofs Friedrich III. aus dem Jahr 1330, in der Mariazell bereits als vielbesuchter Gnadenort erscheint. Damit ist eine ausgeprägte Wallfahrt spätestens im frühen 14. Jahrhundert zweifelsfrei nachgewiesen.

Mit dem zunehmenden Pilgerzustrom wurde die ältere romanische Kirche im 14. Jahrhundert zu einem großen gotischen Gotteshaus erweitert. Eine besondere Rolle spielt dabei König Ludwig I. von Ungarn. Nach der Mariazeller Ludwigslegende hatte der König vor einer entscheidenden Schlacht vor einem Marienbild gebetet; nach seinem Sieg pilgerte er zum Dank nach Mariazell und stiftete das verehrte Schatzkammerbild sowie eine Kapelle. Die historische Forschung beurteilt die Einzelheiten dieser Legende zurückhaltend, doch die engen Beziehungen des ungarischen Königshauses zu Mariazell und die Förderung des gotischen Kirchenbaues sind für die weitere Entwicklung des Heiligtums von grundlegender Bedeutung.

Die Gnadenstatue

Das eigentliche Zentrum der Wallfahrt ist die kleine, spätromanische Gnadenstatue der Maria mit dem Jesuskind. Die etwa 48 Zentimeter hohe Lindenholzfigur steht in der Gnadenkapelle im Zentrum der Basilika. Maria trägt das Kind auf dem Arm und weist mit ihrer Hand beziehungsweise dem auffallend hervorgehobenen Zeigefinger auf Christus. Diese Geste ist für die Mariazeller Spiritualität zentral: Maria verweist nicht auf sich selbst, sondern auf Christus.

Die schlichte Holzfigur ist gewöhnlich kaum in ihrer ursprünglichen Gestalt sichtbar, da sie traditionell mit kostbaren Liebfrauenkleidern aus Seide oder Brokat bekleidet und gekrönt wird. Im Mariazeller Kirchenschatz haben sich zahlreiche solcher Gnadenkleider erhalten. Die Bekleidung des Gnadenbildes ist nicht bloßer Schmuck, sondern Teil einer jahrhundertealten Form herrscherlicher und volkstümlicher Verehrung.

Von besonderem volkskundlichem Interesse ist, dass die Statue an bestimmten Festtagen ohne Prunkgewand gezeigt wird. Am traditionellen Gründungstag, dem 21. Dezember, werden außerdem Kopien der Mariazeller Gnadenstatue mit dem Original berührt. Der Brauch ist seit Jahrhunderten überliefert; die erfolgte Berührung wird an den Kopien durch ein Siegel bestätigt. Damit wird die Gnadenbildkopie gleichsam durch unmittelbaren Kontakt mit dem verehrten Original legitimiert und anschließend als häusliches oder lokales Andachtsbild weitergetragen. Ein solches Berührungssiegel ist auch an historischen Mariazeller Gnadenbildkopien erhalten. Es erklärt zugleich, weshalb Mariazeller Gnadenbildkopien in Kirchen, Kapellen, Bildstöcken und privaten Andachtsräumen weit über die Steiermark hinaus anzutreffen sind.

Die Gnadenkapelle

Die heutige Gnadenkapelle befindet sich nach der Überlieferung noch immer an jener Stelle, an der die erste Zelle des Mönches Magnus gestanden haben soll. Ihr heutiger trapezförmiger Grundriss entstand 1690, wobei ältere Bauteile des 14. Jahrhunderts einbezogen wurden.

Zu den kostbarsten Teilen gehört das Silbergitter, das Kaiser Franz I. Stephan und Kaiserin Maria Theresia anlässlich des 600-jährigen Jubiläums der Wallfahrt stifteten und das 1756 von den Wiener Goldschmieden Josef Würth und Joseph Moser geschaffen wurde. Figuren der Stiftspatrone Benedikt und Lambert sowie Arbeiten Lorenzo Mattiellis umgeben die Kapelle. Die Verbindung von Gnadenbild, Herrscherstiftung und kostbarer Ausstattung macht die Gnadenkapelle zugleich zu einem außergewöhnlichen Zeugnis der barocken Wallfahrtskultur.

Bau- und Kunstgeschichte der Basilika

Das charakteristische Äußere der Basilika vereint bis heute Gotik und Barock. Vom mittelalterlichen Bau blieb vor allem der hohe gotische Mittelturm mit dem großen Spitzbogenportal erhalten. Wegen des gewaltigen Pilgerzustroms nach der Gegenreformation wurde die Kirche ab 1644 unter dem St. Lambrechter Stiftsbaumeister Domenico Sciassia umfassend umgebaut und erweitert. Bis gegen Ende des 17. Jahrhunderts entstanden die beiden barocken Seitentürme, die gemeinsam mit dem gotischen Mittelturm jene ungewöhnliche Dreiturmfassade bilden, die zum Wahrzeichen Mariazells geworden ist.

Das künstlerische Gegenstück zur Gnadenkapelle bildet der monumentale Hochaltar. Abt Franz von Kaltenhausen beauftragte 1692 Johann Bernhard Fischer von Erlach mit dem Entwurf; der Altar wurde 1704 geweiht. Mit seiner offenen Architektur, dem silbernen Globus als Tabernakel, der Gnadenstuhlgruppe und der darüber aufsteigenden Engelsglorie gehört er zu den bedeutenden Werken des österreichischen Hochbarock.

Beim großen Brand in der Nacht zum 1. November 1827 wurden Dach und Turmhelme der Basilika vernichtet und sämtliche Glocken zerstört. Das Kircheninnere blieb zwar grundsätzlich erhalten, wurde jedoch durch Rauch und Löschwasser schwer beschädigt. Die Gnadenstatue konnte gerettet und vorübergehend in die Kirche auf dem Sigmundsberg gebracht werden. Zum Wiederaufbau kamen Spenden aus der gesamten Monarchie – auch dies kann als eindrucksvolle Manifestation der weitgespannten Bindung an den Wallfahrtsort verstanden werden.

Seit 1907 besitzt die Wallfahrtskirche den Rang einer Basilica minor. Im 20. und frühen 21. Jahrhundert wurde die Stellung Mariazells durch große kirchliche Ereignisse erneut bestätigt, darunter der Besuch Papst Johannes Pauls II. 1983, die mitteleuropäische "Wallfahrt der Völker" 2004 und der Besuch Papst Benedikts XVI. zum 850-Jahr-Jubiläum 2007.

Wallfahrt und Mirakelwesen

Schon im späten Mittelalter entwickelte sich Mariazell zu einem Fernwallfahrtsort europäischen Ranges. Pilger kamen aus den österreichischen Ländern, aus Ungarn, Böhmen und Mähren, aus Kroatien, Slowenien, Polen und weiteren Teilen Mittel- und Südosteuropas. Während die Wallfahrt in der Reformationszeit zurückging, setzte im Zuge der Gegenreformation ein neuer starker Aufschwung ein. Mariazell wurde zu einem bevorzugten Wallfahrtsort der Habsburger und zugleich zu einem religiösen Identifikationsort der katholischen Länder der Monarchie.

Für die Verbreitung des Rufes als Gnadenort spielten die Mirakelbücher eine wesentliche Rolle. Die Benediktiner hielten darin Heilungen, Rettungen aus Gefahr und andere als wunderbare Gebetserhörungen verstandene Ereignisse fest. Das erste bekannte Mariazeller Mirakelbuch wurde um 1430 unter dem St. Lambrechter Abt Heinrich Moyker angelegt. Seit dem 17. Jahrhundert erschienen gedruckte Mirakelbücher auch in deutscher Sprache und verbreiteten den Ruf des Heiligtums weit über die unmittelbaren Pilgergebiete hinaus.

Die bildliche Entsprechung dazu bilden die berühmten Mariazeller Wunderaltäre des frühen 16. Jahrhunderts, auf denen wunderbare Rettungen und Heilungen dargestellt wurden. Solche Bildzeugnisse vermitteln nicht nur religiöse Vorstellungen, sondern auch außerordentlich anschauliche Einblicke in Kleidung, Krankheit, Unfall, Reise, Hauswesen und Alltagsleben der Zeit.

Votivgaben – ein Archiv der Volksfrömmigkeit

Volkskundlich gehört Mariazell zu den ergiebigsten Wallfahrtsorten überhaupt. Die Basilika verwahrt gegenwärtig etwa 2.500 Votivbilder und damit nach eigenen Angaben die größte Votivbildsammlung Österreichs. Hinzu kommen ungefähr 3.200 weitere Votivgaben, darunter Eheringe, Schmuckstücke, Brautschleier, Rosenkränze sowie kostbare Gold- und Silberarbeiten. Die früher ebenfalls in großer Zahl vorhandenen Wachs- und Silbervotive wurden überwiegend eingeschmolzen.

Die Votivbilder dokumentieren vor allem Krankheit und Heilung, Unglücksfälle, Feuersbrünste, Verkehrsunfälle und andere Gefährdungen. Daneben finden sich kollektive Gelübde ganzer Gemeinden sowie Fotografien, Haararbeiten, Brautschleier, Rosenkränze, Krücken und ungewöhnliche persönliche Gegenstände. Sie machen Mariazell zu einem einzigartigen Archiv individueller Not, Hoffnung und Dankbarkeit.

Auch die Gewohnheit von Pilgern, Namen, Jahreszahlen, Bitten und Dankesworte an einem Gnadenort zurückzulassen, lässt sich in Mariazell ungewöhnlich weit zurückverfolgen. Selbst auf dem Kleinen Mariazeller Wunderaltar von 1512 finden sich historische Pilgereintragungen.

Wallfahrtsandenken

Mit dem jahrhundertelangen Pilgerverkehr entwickelte sich in Mariazell selbstverständlich auch eine umfangreiche Produktion von Wallfahrtsandenken und Devotionalien. Gnadenbildkopien, Medaillen, Rosenkränze, Andachtsbilder und Druckgraphiken verbreiteten die Mariazeller Muttergottes in zahllosen Haushalten und lokalen Andachtsstätten.

Gerade die Andachtsbilder zeigen häufig die bekleidete Gnadenmutter über der Basilika und machten diese Bildkombination zu einem weit verbreiteten visuellen Erkennungszeichen des Wallfahrtsortes. Um 1900 entwickelte sich daneben die Pilgerfotografie zu einem eigenen Wirtschaftszweig: Wallfahrer ließen sich vor gemalten Mariazeller Kulissen oder mit Nachbildungen des Gnadenbildes fotografieren und nahmen das Bild als persönliche Erinnerung an ihre Wallfahrt mit nach Hause.

Mariazell als europäischer Wallfahrtsort

Eine Besonderheit Mariazells liegt in seiner Fähigkeit, unterschiedliche Sprach- und Volksgruppen miteinander zu verbinden. Die historischen Bezeichnungen Magna Mater Austriae, Magna Domina Hungarorum und Mater Gentium Slavorum bringen diese Mehrfachfunktion deutlich zum Ausdruck. Auch politische Grenzen und die Teilung Europas nach 1945 konnten die Erinnerung an Mariazell in Ungarn, Kroatien, Slowenien, der Slowakei, Tschechien und Polen nicht beseitigen. Nach dem Ende der kommunistischen Regime kehrten große Pilgergruppen aus diesen Ländern zurück.

Diese Tradition ist keineswegs nur historisch. Der Wallfahrtskalender der Basilika weist auch in der Gegenwart regelmäßig polnische, ungarische, kroatische, slowakische und österreichische Pilgergruppen aus.

Volkskundliche Bedeutung

Für die volkskundliche Wallfahrtsforschung ist Mariazell nahezu ein Modellfall. Hier lassen sich über viele Jahrhunderte hinweg Pilgerwege, Gelübde, Mirakelberichte, Votivwesen, Gnadenbildkopien, Anrührungsbräuche, Wallfahrtsandenken, Pilgerfotografie, Prozessionen, Gruppenwallfahrten und die wirtschaftlichen Begleiterscheinungen des Pilgerverkehrs verfolgen.

Besonders bemerkenswert ist die Wechselwirkung zwischen dem zentralen Gnadenort und den Herkunftsregionen der Wallfahrer: Die Pilger bringen ihre Anliegen, Votivgaben und regionalen Bräuche nach Mariazell – und nehmen umgekehrt Gnadenbildkopien, Andachtsbilder, Medaillen und Erzählungen wieder mit nach Hause. Auf diese Weise wurde Mariazell selbst zum Ausgangspunkt zahlloser lokaler Mariazeller Kulte und Bildtraditionen.

Damit ist Mariazell nicht nur ein bedeutendes Kirchengebäude und nicht allein ein historischer Wallfahrtsort, sondern eines der wichtigsten Zentren materieller und immaterieller Wallfahrtsvolkskunde Mitteleuropas.

Literatur und Quellen

- Gustav Gugitz: Österreichs Gnadenstätten in Kult und Brauch. Ein topographisches Handbuch zur religiösen Volkskunde, Bd. 4: Steiermark, Wien 1956.

- Liselotte Blumauer-Montenave: Bibliographie des Wallfahrtsortes Mariazell, Wiener Katholische Akademie, Wien 1973. Die Basilika führt diese Bibliographie selbst in ihrer Publikationsliste.

- Liselotte Blumauer-Montenave: Die Gnadenstatue von Mariazell und ihre Darstellungen.

- Helmut Eberhart / Heidelinde Fell (Hrsg.): Mariazell – Schatz und Schicksal, Katalog der Steirischen Landesausstellung 1996, Graz 1996.

- Walter Brunner / Helmut Eberhart / Elke Hammer-Luza (Hrsg.): Mariazell und Ungarn. 650 Jahre religiöse Gemeinsamkeit, Veröffentlichungen des Steiermärkischen Landesarchivs, Bd. 30, Graz–Esztergom 2003.

- Gerhard Jaritz / Helmut Eberhart: Der Große Mariazeller Wunderaltar und seine Bedeutung aus kulturhistorischer Sicht, in: Walter Brunner (Hrsg.), "… da half Maria aus aller Not". Der große Mariazeller Wunderaltar aus der Zeit um 1520, Veröffentlichungen des Steiermärkischen Landesarchivs 28, Graz 2002.

- Wilhelm Hengstler / Karl Stocker: Wallfahrt – Wege zur Kraft, Katalog zur Steirischen Landesausstellung, Pöllau 1994.

- Heidelinde Fell / Erika Thümmel: Die Mariazeller Gnadenstatue. Geschichte, Datierung und neue Erkenntnisse. Stand der Forschung 2007/2012.

Ergänzungen: Wolfgang Morscher

© www.SAGEN.at