Übelbach, Wallfahrtskirche Maria Schnee auf der Gleinalm

Bereits aus dem Jahr 1670 liegen Aufzeichnungen über bezahlte Messen am Schutzhaus auf der Gleinalpe vor. Die Kirche selbst wurde im Jahr 1711 geweiht. Graf Gottfried von Dietrichstein ließ die Kirche 1740 neu erbauen. Vom 18. Jahrhundert bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts wurden in der Zeit des Viehauftriebes regelmäßig an Sonn- und Feiertagen heilige Messen in der Kirche gefeiert. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts zeigte sich, dass es nicht möglich war, diesen Messbetrieb aufrechtzuhalten, weshalb Julie von Öttingen-Wallerstein im Jahr 1869 mit dem Stift Rein vereinbarte, dass nur mehr an fünf Heiligengedenktagen Messen gefeiert werden. Diese Vereinbarung gilt bis heute. Diese fünf Tage sind die Gedenktage des heiligen Johannes des Täufers (24. Juni), der Apostel Jakobus (25. Juli) und Bartholomäus (24. August) sowie die Gedenktage Mariä Heimsuchung (2. Juli) und Maria Schnee (5. August).
Der Vorraum der Kirche wurde 1979 neu eingerichtet. Am 3. Oktober 2004 kam es durch Blitzschlag zu einem Brand in der Kirche. Sie wurde danach neu errichtet und am 29. August 2005 neu geweiht. Seit dem Tod von Eleonore von Liechtenstein im Jahr 2008 befindet sich die Kirche im Besitz der Stiftung "Prinzessin Eleonore von und zu Liechtenstein". (Textquelle: Wikipedia)


Lage: Gleinalpe, Übelbach, Bezirk Graz-Umgebung.
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Web: Pfarre Übelbach
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Übelbach, Wallfahrtskirche Maria Schnee auf der Gleinalm

Bildquelle: SAGEN.at-Fotogalerie

 

Altarbild Gleinalm:
 

Altarbild, Wallfahrtskirche Maria Schnee auf der Gleinalm

Bildquelle: SAGEN.at-Fotogalerie

Das Altarbild des Kirchleins auf der Gleinalm/Steiermark aus dem Jahr 1685. Es handelt sich um das frühere Altarbild der übelbacher Pfarrkirche. Bild im Bild: Engel tragen in einer Wolke ein gerahmtes Bild der Mutter Gottes. Unter der Wolke ist der Hl. Eustachius dargestellt als ihm ein Hirsch mit einem Kruzifix in seinem Geweih erscheint. Die Kirche ist nur zu Fuß erreichbar. Die Straße auf die Gleinalm ist mit Schranken gesperrt. Ebenso ist die Kirche, welche sich im Privatbesitz der Familie Fürst Liechtenstein befindet normalerweise geschlossen.

   
Literatur zur Wallfahrt:
   
   
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Ergänzungen: Wolfgang Morscher

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