Alicante - Monasterio de la Santa Faz

Schnellüberblick
Wallfahrt:Große städtische Reliquienwallfahrt zum Heiligen Antlitz Christi; jährlich am zweiten Donnerstag nach Ostern zieht die "Peregrina" von Alicante zum Monasterio de la Santa Faz.
Status:Lebendiges katholisches Heiligtum und Kloster; die Santa Faz gehört zu den wichtigsten religiösen Bezugspunkten der Stadt Alicante und ihrer Umgebung.
Kultzentrum:Die im Camarín hinter dem Hochaltar verwahrte Reliquie der Santa Faz, die nach kirchlicher Tradition mit dem Schleier der Veronika verbunden wird.
Ort:Santa Faz / Alicante.
Bezirk/Region:Provinz Alicante, Comarca Alacantí.
Bundesland:Valencianische Gemeinschaft, Spanien.
Lage und Besuch
Monasterio de la Santa Faz, Plaza Luis Foglietti, Santa Faz, Alicante, Spanien; nordöstlich der Innenstadt von Alicante.
Lage in der SAGEN.at-Karte der Wallfahrtsorte Spanien
Ansicht in Street View
Öffnungszeiten: Von März bis Oktober ist die Kirche derzeit montags bis freitags von 8.30 bis 20.30 Uhr, samstags von 7.15 bis 20.30 Uhr und sonntags von 7.00 bis 13.30 Uhr geöffnet. Von November bis Februar endet die Öffnungszeit werktags und samstags gewöhnlich bereits um 20.00 Uhr. Zu Festen und besonderen Gottesdiensten können abweichende Zeiten gelten.
Monasterio Santuario de la Santa Faz - offizielle Website
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Ein Reliquienheiligtum vor den Toren Alicantes

Das Monasterio de la Santa Faz liegt nordöstlich der Stadt Alicante in einem eigenen kleinen Siedlungskern, der seinen Namen vom Heiligtum erhalten hat. Ziel der Wallfahrt ist keine Marienfigur, sondern eine Reliquie mit einer Darstellung des Antlitzes Christi. Nach kirchlicher Tradition steht sie in Verbindung mit dem Schleier der Veronika, jenem Tuch, auf dem sich auf dem Weg nach Golgota das Gesicht Christi abgebildet haben soll.

Die Reliquie ist der Mittelpunkt eines Kultes, der seit dem späten 15. Jahrhundert dokumentiert ist. Besonders die jährlich am zweiten Donnerstag nach Ostern stattfindende "Peregrina" hat Santa Faz zu einem der wichtigsten Wallfahrtsorte im Südosten Spaniens gemacht. Hunderttausende Menschen ziehen dabei von der Innenstadt Alicantes zum Kloster.

Die Herkunft der Reliquie

Die Überlieferung verbindet die Reliquie mit dem Priester Pedro Mena aus San Juan de Alicante. Er soll sie im 15. Jahrhundert aus Rom erhalten und nach Alicante gebracht haben. In späteren Darstellungen wird sie als Teil beziehungsweise Abbild des Schleiers der Veronika bezeichnet.

Eine lückenlose historische Provenienz bis Jerusalem oder Rom lässt sich nicht nachweisen. Auch die Quellen aus Alicante überliefern unterschiedliche Fassungen über Herkunft und Weg des Tuches. Historisch sicher ist deshalb nicht seine Identifizierung mit dem Schleier der Veronika, sondern die seit dem späten 15. Jahrhundert greifbare Verehrung einer als Santa Faz verstandenen Reliquie.

Dürre und Bittprozession 1489

Der eigentliche Beginn der Wallfahrt wird mit einer schweren Dürre im Jahr 1489 verbunden. Landwirtschaft und Wasserversorgung litten unter anhaltender Trockenheit. Geistliche und Bevölkerung beschlossen deshalb, die Santa Faz in einer Bittprozession zu tragen und um Regen zu bitten.

Am 17. März 1489 zog die Prozession von San Juan in Richtung Alicante. In der Nähe des Barranco de Lloixa ereignete sich nach der Überlieferung jenes Ereignis, das als "Milagro de la Lágrima" in die Kultgeschichte einging.

Das Tränenwunder

Nach der religiösen Überlieferung erschien auf dem Antlitz Christi eine Träne, die sich auf dem Tuch sichtbar abzeichnete. Ein anwesender Geistlicher soll das Ereignis öffentlich festgestellt haben. Die Prozession und das Tränenwunder wurden zum Ausgangspunkt eines rasch wachsenden Kultes.

Für das behauptete Wunder besitzt die Forschung keinen naturwissenschaftlich überprüfbaren zeitgenössischen Befund. Seine historische Bedeutung liegt in der Wirkung: Der Ort des Geschehens wurde religiös ausgezeichnet, die Santa Faz erhielt überregionale Bekanntheit und die spätere Wallfahrt nahm dieses Ereignis immer wieder als Gründungserinnerung auf.

Die erste Kirche und das Kloster

Noch im späten 15. Jahrhundert entstand am Wallfahrtsort eine Kirche. Bereits 1489 beziehungsweise unmittelbar danach wurden Maßnahmen für einen dauerhaften Kultbau getroffen; um 1490 entwickelte sich daneben ein Kloster.

Die ursprüngliche Anlage war wesentlich kleiner als der heutige Komplex. Mit zunehmender Verehrung mussten Kirche, Pilgerbereiche und Unterkünfte erweitert werden. Der Kultort erhielt eine feste monastische Betreuung und wurde zu einem eigenständigen Heiligtum außerhalb der damaligen Stadt.

Die Klarissen und die heutige Ordensgemeinschaft

Über Jahrhunderte prägten Klarissen das Klosterleben in Santa Faz. Die Gemeinschaft betreute Kirche und Reliquie, führte den täglichen Gebetsrhythmus fort und begleitete die großen Wallfahrten. Diese lange Kontinuität endete 2019 wegen Nachwuchsmangels.

Danach übernahmen Canónigas Regulares Lateranenses de San Agustín den Konvent. In Alicante werden sie traditionell als "Monjas de la Sangre" bezeichnet, weil ihre frühere Gemeinschaft mit dem Monasterio de la Preciosísima Sangre de Cristo verbunden war. Damit blieb die monastische Präsenz am Wallfahrtsort erhalten.

Der barocke Neubau

Der heutige Komplex ist überwiegend das Ergebnis von Umbauten des 18. Jahrhunderts. Seit 1721 wurde die Fassade barock erneuert. Wegen zunehmender Baufälligkeit wurde die ältere Kirche um die Mitte des Jahrhunderts weitgehend ersetzt.

Der Neubau entstand ab 1748/1750 als einschiffige Kirche mit Seitenkapellen, Querhaus, Kuppel und rechteckigem Chor. Die Architektur entspricht dem Rang eines großen regionalen Heiligtums und ist auf die Aufnahme größerer Pilgergruppen ausgerichtet.

Der Camarín

Hinter dem Hochaltar liegt der oktogonale Camarín, der eigentliche Nahraum der Reliquie. Die Santa Faz wird hier in einer verschlossenen Nische verwahrt. Der Camarín bildet innerhalb der großen Kirche einen konzentrierten Kultbereich, wie er für viele spanische Wallfahrtsheiligtümer charakteristisch ist.

Die Stadt Alicante bezeichnet diesen Raum ausdrücklich als wesentliches Element einer "iglesia de peregrinación". Die Architektur macht damit sichtbar, dass der Bau nicht nur Klosterkirche, sondern auf Pilger und die Verehrung eines besonderen Kultgegenstandes ausgerichtet ist.

Vier Schlüssel

Besonders ungewöhnlich ist die Sicherung des Reliquienschreins. Zum Öffnen werden vier Schlüssel benötigt. Zwei Schlüssel befinden sich im Besitz der Stadt Alicante, zwei werden im Kloster verwahrt. Nur Vertreter beider Seiten können die Nische gemeinsam öffnen.

Diese Regelung ist seit mindestens dem 17. Jahrhundert dokumentiert. Sie macht die Santa Faz zu einem gemeinschaftlich verwalteten Kultgut. Weder die Ordensgemeinschaft noch die Stadt kann allein über den Zugang zur Reliquie verfügen.

Stadt und Kirche als gemeinsame Hüter

Die Schlüsselordnung ist mehr als eine praktische Sicherheitsmaßnahme. Sie drückt ein historisch gewachsenes Verhältnis aus: Die Santa Faz gehört zum religiösen Leben des Klosters und zugleich zur Identität der Stadt Alicante.

Beim großen Wallfahrtstag wird diese gemeinsame Verantwortung öffentlich sichtbar. Vertreter des Ayuntamiento und des Heiligtums treten gemeinsam beim Öffnen und später beim Wiederverschließen des Schreins auf. Institutionelle Zusammenarbeit wird damit selbst Teil des Kultes.

Die "Peregrina"

Die große Wallfahrt findet am zweiten Donnerstag nach Ostern statt. In Alicante wird sie meist einfach "La Peregrina" genannt. Früh am Morgen sammeln sich die Teilnehmer im Zentrum der Stadt, traditionell im Bereich der Concatedral de San Nicolás, und ziehen anschließend zum Kloster hinaus.

Der Weg ist je nach Ausgangspunkt ungefähr sechs bis acht Kilometer lang. Er führt durch städtische und vorstädtische Bereiche und endet auf der großen Platzanlage vor Santa Faz. Die Wallfahrt ist dadurch keine lange Fernpilgerreise, sondern eine kollektive Bewegung der Stadt zu ihrem eigenen Heiligtum.

Hunderttausende Pilger

Die Peregrina gehört zu den größten regelmäßigen religiösen Veranstaltungen der Valencianischen Gemeinschaft. Für 2026 wurde die Zahl der Teilnehmer von der Stadt mit ungefähr 330.000 Menschen angegeben.

Solche Zahlen machen deutlich, dass die Wallfahrt längst über eine rein pfarrliche Prozession hinausgeht. Familien, Jugendliche, ältere Menschen, Vereine und Besucher nehmen teil. Religiöse Motivation, städtische Tradition und gemeinschaftliches Fest überlagern einander.

Rosmarinstäbe

Zu den charakteristischsten Gegenständen der Wallfahrt gehören lange Rohr- oder Wanderstäbe, die mit Rosmarin geschmückt werden. Die Stadt verteilt am Morgen des Wallfahrtstages tausende solcher Stäbe.

Der Rosmarin verbindet praktische Wegausrüstung und Pflanzensymbolik. Die duftenden Zweige begleiten die Pilger bis zum Heiligtum und werden anschließend häufig als Erinnerung mit nach Hause genommen. Aus einem einfachen Pflanzenzweig wird dadurch ein materielles Andenken an den vollzogenen Weg.

Schwarzer Blusón und blau-weißes Halstuch

Viele Teilnehmer tragen den traditionellen schwarzen "blusón", einen weiten Arbeits- beziehungsweise Festkittel, kombiniert mit einem weiß-blauen Halstuch. Die Kleidung verleiht der Peregrina ein eigenes visuelles Erscheinungsbild.

Anders als bei ausgesprochenen Bußwallfahrten dient das Gewand weniger der anonymisierenden Selbstverhüllung als der Zugehörigkeit zur städtischen Festgemeinschaft. Es zeigt, dass die Teilnahme an der Peregrina als überlieferte Wallfahrt Alicantes verstanden wird.

Dolçaina und Tabalet

Die Prozession wird von traditionellen valencianischen Instrumenten begleitet. Dolçaina und Tabalet schaffen einen weithin hörbaren Klangraum, der die Bewegung der Pilger strukturiert.

Musik gehört damit ebenso zum Weg wie Gebet und Gespräch. Die Wallfahrt erscheint nicht als schweigende Bußprozession, sondern als lebendige städtische Pilgerbewegung mit religiösen und festlichen Elementen.

Nicolauet und Remediets

Auch die Riesenfiguren Nicolauet und Remediets gehören zum Umfeld der Peregrina. Sie nehmen Bezug auf San Nicolás und die Virgen del Remedio, die Stadtpatrone Alicantes, und verbinden die Santa-Faz-Wallfahrt mit der übrigen religiösen Festkultur der Stadt.

Riesenfiguren sind typische Bestandteile weltlicher und kirchlicher Stadtfeste. Ihre Teilnahme zeigt, dass sich in Alicante Wallfahrt und urbane Festtradition nicht scharf trennen lassen.

Die "Paraeta"

Ungefähr auf halber Strecke liegt der traditionelle Halt, die "Paraeta". Hier werden Pilger bewirtet und sammeln Kräfte für den restlichen Weg. Der Halt ist inzwischen selbst ein festes Ritual der Peregrina.

2026 wurden dort nach Angaben der Stadt etwa 1200 Kilogramm Anisröllchen und rund 900 Liter Mistela ausgegeben. Die Kombination aus süßem Gebäck und dem traditionellen Likörwein ist weit mehr als zufällige Verpflegung: Wer an der Paraeta teilnimmt, erlebt einen wiederkehrenden Bestandteil der Wallfahrt.

Essen und Trinken als Wallfahrtsbrauch

Gemeinsame Verpflegung gehört an vielen Pilgerorten zum Weg. In Santa Faz ist sie besonders stark ritualisiert und öffentlich organisiert. Bestimmte Speisen, bestimmter Ort und bestimmter Zeitpunkt wiederholen sich jedes Jahr.

Damit wird auch der Körper Teil der Wallfahrt. Gehen, Müdigkeit, Essen, Trinken und Weitergehen bilden eine Folge, an die sich viele Teilnehmer ebenso erinnern wie an die liturgische Feier im Heiligtum.

Ankunft auf der Plaza

Vor dem Kloster sammelt sich die Wallfahrt auf der Plaza Luis Foglietti und in den angrenzenden Bereichen. Nach dem langen Zug aus der Stadt verändert sich hier die räumliche Struktur: Aus der linearen Bewegung des Weges wird eine große Versammlung vor dem Heiligtum.

Die Santa Faz wird für die Feier öffentlich gezeigt und unter einem Baldachin getragen. Der Augenblick, in dem die verschlossene Reliquie den Camarín verlässt, gehört zu den Höhepunkten des Tages.

"Santa Faz, Misericordia!"

Zu den traditionellen Anrufungen gehört der Ruf "¡Santa Faz, Misericordia!". Er verdichtet die religiöse Bedeutung der Reliquie in wenigen Worten: Das Antlitz Christi wird als Zeichen göttlichen Erbarmens angerufen.

Der Ruf verbindet große öffentliche Feier und persönliche Bitte. Zwischen hunderttausenden Teilnehmern bleibt die Wallfahrt zugleich Raum individueller Anliegen, Dankgebete und Fürbitten.

Exvotos und Kerzen

Nach der Ankunft füllen sich Kirche und Klosterumfeld mit Kerzen und persönlichen Votivgaben. Gläubige verbinden den Besuch mit Bitten für Angehörige, Krankheit, Familie oder andere Anliegen.

Diese kleineren Frömmigkeitsformen werden von der großen Massenzahl leicht übersehen. Gerade sie zeigen jedoch, dass die Santa Faz nicht nur städtisches Identitätssymbol ist, sondern weiterhin als persönlicher Andachtsort verstanden wird.

Markt und Wallfahrtslandschaft

Rund um den Klosterbezirk entsteht am Festtag eine ausgedehnte Markt- und Verkaufslandschaft. Essensstände, Handwerk, religiöse Erinnerungsgegenstände und andere Waren begleiten die Wallfahrt.

Auch dies gehört historisch zu vielen großen Wallfahrtsorten. Wo zehntausende Menschen zusammenkommen, entstehen temporär Handel, Verpflegung und soziale Begegnung. Der religiöse Mittelpunkt bleibt das Heiligtum, doch der Wallfahrtstag erfasst den gesamten Ort.

Freitagsverehrung der Santa Faz

Außerhalb der großen Peregrina besitzt das Heiligtum einen regelmäßigen Wochenrhythmus. Freitags wird eine besondere Verehrung der Santa Faz gehalten. Dabei wird die Reliquie zur Kirche hin sichtbar gemacht beziehungsweise liturgisch hervorgehoben.

Gebet, Inzensierung, Rosenkranz und Eucharistie bilden den Rahmen. In der Fastenzeit kann an die Stelle des Rosenkranzes der Kreuzweg treten. Die Freitagsfrömmigkeit knüpft an die Erinnerung an Passion und Tod Christi an und passt damit unmittelbar zum Kult des Heiligen Antlitzes.

Segnung von Kranken und älteren Menschen

Am ersten Freitag des Monats werden besonders Kranke und ältere Menschen in die Segensfeiern einbezogen. Dadurch wird das Heiligtum zu einem Ort, an dem körperliche Schwäche und Bitte um Beistand ausdrücklich Platz erhalten.

Diese regelmäßige Praxis steht in Kontinuität mit älteren Wallfahrtsmotiven. Auch wenn die große Peregrina oft als städtisches Massenereignis wahrgenommen wird, bleiben Heilung und Trost wesentliche persönliche Themen der Santa-Faz-Verehrung.

Schwangere, Familien und Kinder

Am letzten Sonntag des Monats werden Schwangere und Familien besonders gesegnet; kleine Kinder werden der Santa Faz vorgestellt. Damit besitzt das Heiligtum einen lebendigen Familienbrauch, der weit über den jährlichen Wallfahrtstag hinausreicht.

Die Vorstellung eines Kindes vor einem verehrten Kultobjekt gehört zu den ältesten Formen christlicher Volksfrömmigkeit. In Santa Faz wurde sie in einen regelmäßigen Monatsrhythmus eingebunden und ist damit Teil des heutigen pastoralen Lebens.

Volkskundliche Bedeutung

Santa Faz verbindet eine spätmittelalterliche Reliquienwallfahrt mit einer stark urbanisierten modernen Festkultur. Das Tränenwunder von 1489, die gemeinsame Schlüsselverwahrung, der Camarín und die Reliquienverehrung stehen neben Rosmarinstäben, Blusón, Halstuch, Musik, Riesenfiguren, Mistela und Anisgebäck.

Gerade diese Mischung macht den Ort besonders charakteristisch. Wallfahrt erscheint nicht als unveränderter Rest des Mittelalters, sondern als lebendige Tradition, die immer neue soziale und festliche Formen aufnehmen konnte, ohne ihr zentrales Kultobjekt aufzugeben.

Heutiger Kult

Das Monasterio Santuario de la Santa Faz ist ganzjährig ein aktiver Gottesdienst- und Andachtsort. Die Ordensgemeinschaft betreut Kirche und Reliquie, regelmäßige Eucharistiefeiern, Freitagsverehrungen, Segnungen und persönliche Besuche prägen den Alltag.

Einmal im Jahr verändert sich dieser ruhige Rhythmus grundlegend. Dann zieht Alicante selbst zum Heiligtum. Die Peregrina macht die Beziehung zwischen Stadt und Santa Faz sichtbar: Das Heiligtum liegt außerhalb des Zentrums, gehört aber seit Jahrhunderten zum religiösen Gedächtnis der Stadt.

Literatur und Quellen

Bendicho, Vicente: Crónica de la muy ilustre, noble y leal ciudad de Alicante. Alicante, 17. Jahrhundert; Editionen und Abschriften im Archivo Municipal de Alicante.

Martínez Morellá, Vicente: Studien und historische Beiträge zur Santa Faz, zum Kloster und zur Wallfahrt von Alicante.

Archivo Municipal de Alicante: historische Bild- und Schriftquellen zur "Peregrina" und zur Verehrung der Santa Faz.

Ayuntamiento de Alicante: kunsthistorische und denkmalpflegerische Dokumentationen zum Monasterio de la Santa Faz sowie historische Dokumentationen zur jährlichen Wallfahrt.

Monasterio Santuario de la Santa Faz: liturgische und pastorale Dokumentationen zu Reliquie, Gottesdiensten, Freitagsverehrung, Segnungen und heutiger Frömmigkeit.

Turismo Alicante: Dokumentationen zum Kloster, zu Besuchsmöglichkeiten und zur religiösen Bedeutung der Santa Faz.

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Ergänzungen: Wolfgang Morscher

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