Salzburg – St. Johannes am Imberg, ehemalige Wallfahrtskirche zu den beiden heiligen Johannes und zu Maria Schnee

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Wallfahrt:St. Johannes am Imberg in Salzburg: ehemalige Wallfahrt zu den beiden Johannes und Maria Schnee, Legenden, Bruderschaft und barocke Ausstattung.
Status:Die frühere Wallfahrt zu den beiden Johannes und zu Maria Schnee ist weitgehend erloschen.
Kultzentrum:Historisch verehrtes Gnadenbild Maria Schnee sowie die beiden Kirchenpatrone Johannes der Täufer und Johannes der Evangelist.
Ort:Salzburg, St. Johannes am Imberg
Region:Stadt Salzburg
Bundesland:Salzburg
Lage und Besuch
Lage: St. Johannes am Imberg, Imbergstiege 3, 5020 Salzburg.
Lage in SAGEN.at-Karte der Wallfahrtsorte Salzburger Flachgau
Ansicht in Street View (Imbergstiege)
Web: Stadtpfarre Salzburg-St. Andrä
Geöffnet: Die Kirche ist ausschließlich zu Fuß erreichbar. Von der Steingasse führt die Imbergstiege mit rund 125 Stufen hinauf; ein weiterer Zugang besteht vom Kapuzinerberg beziehungsweise von der Linzer Gasse.
Die Kirche ist tagsüber zugänglich. Regelmäßige Gottesdienste finden weiterhin statt.
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Ausführliche Beschreibung - Geschichte, Wallfahrt, Kultobjekt und Volkskunde

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Ausführliche Beschreibung

Die kleine Kirche St. Johannes am Imberg liegt an der steilen Imbergstiege zwischen der Steingasse und dem Kapuzinerberg und gehört zu den ältesten erhaltenen Sakralbauten der rechten Salzburger Altstadt. Heute ist sie Rektoratskirche der Stadtpfarre St. Andrä und wird weiterhin regelmäßig liturgisch genutzt. Ihre frühere Bedeutung als Wallfahrtskirche ist dagegen weitgehend erloschen. Historisch bestanden hier zwei miteinander verbundene, aber inhaltlich unterschiedliche Verehrungsschwerpunkte: die Wallfahrt zu den beiden Kirchenpatronen Johannes dem Täufer und Johannes dem Evangelisten sowie eine Marienwallfahrt zu einem als "Maria Schnee" verehrten Gnadenbild nach dem Vorbild der römischen Basilika Santa Maria Maggiore.

Die Kirche steht am steilen Ostabhang des Kapuzinerberges oberhalb der Steingasse. Der ältere Name "Imberg" bezeichnete den heutigen Kapuzinerberg beziehungsweise Teile seines Hanges. Noch heute ist St. Johannes nur zu Fuß erreichbar. Von der Steingasse führt die Imbergstiege mit rund 125 Stufen zur Kirche hinauf; von der Linzer Gasse beziehungsweise vom Kapuzinerkloster kann sie von oben erreicht werden.

Die abgeschiedene Lage unmittelbar über der dicht bebauten Altstadt verleiht dem Gotteshaus einen besonderen Charakter. Obwohl St. Johannes nur wenige Minuten vom Stadtzentrum entfernt liegt, wirkt die Kirche wie ein kleiner Rückzugsort zwischen Stadt und Berg.

Frühe Geschichte

St. Johannes am Imberg wird 1319 erstmals urkundlich erwähnt. Der Bau besitzt einen romanischen Kern und gehört damit zu den ältesten erhaltenen Kirchen der rechten Salzburger Altstadt.

Aus dieser frühen Nennung darf jedoch noch keine entsprechend alte Wallfahrt abgeleitet werden. Der Nachweis einer Kirche beziehungsweise eines Patroziniums ist nicht mit dem Nachweis eines Gnadenortes oder einer organisierten Wallfahrt gleichzusetzen. Wann die später belegten Wallfahrten tatsächlich einsetzten, lässt sich aus den derzeit verfügbaren Quellen nicht mit Sicherheit bestimmen.

Von 1594 bis 1599 diente St. Johannes den neu nach Salzburg berufenen Kapuzinern vorübergehend als Gotteshaus, bis deren Kloster und Kirche auf dem Kapuzinerberg fertiggestellt waren.

Ein schwerer Sturm beschädigte am 18. Februar 1663 den Turm. Unter Fürsterzbischof Maximilian Gandolf von Kuenburg wurde die Kirche 1681 umfassend instand gesetzt und barockisiert; gleichzeitig entstanden Seitenkapellen und eine neue Ausstattung. Eine Bauinschrift erinnert an diese Erneuerung.

Die beiden heiligen Johannes

Das Doppelpatrozinium gilt Johannes dem Täufer und Johannes dem Evangelisten. An den Festtagen der beiden Heiligen, insbesondere am 24. Juni und am 27. Dezember, wurde St. Johannes früher von zahlreichen Gläubigen besucht. Die ältere Literatur spricht ausdrücklich von Wallfahrten zu diesen Terminen.

Ein solches Doppelpatrozinium ist bemerkenswert, weil zwei unterschiedliche Gestalten des Neuen Testaments in einem gemeinsamen Kult zusammengeführt wurden. Johannes der Täufer steht als Wegbereiter Christi für Umkehr, Buße und Taufe; Johannes der Evangelist dagegen als Lieblingsjünger Christi für Glauben, Erkenntnis und Nähe zum Erlöser.

Das Hochaltarbild nimmt den Täufer besonders deutlich auf. Es zeigt die Taufe Christi im Jordan.

Die Legende vom Bäcker Dänkl

Mit St. Johannes verbindet sich eine volkstümliche Legende, nach der die beiden heiligen Johannes in ärmlicher Gestalt nach Salzburg gekommen seien. Niemand habe die unbekannten Fremden aufnehmen wollen, bis sich ein kränklicher Bäckermeister namens Dänkl ihrer annahm.

Die beiden hätten sich zunächst als Wegmacher beziehungsweise Handwerker ausgegeben und für ihren Gastgeber einen Weg und einen Zaun ausgebessert. Anschließend hätten sie Dänkl nach seinem größten Wunsch gefragt. Dieser habe um Gesundheit gebeten. Daraufhin hätten sich die beiden Fremden als Johannes der Täufer und Johannes der Evangelist zu erkennen gegeben, und der Bäcker sei von seiner Krankheit geheilt worden.

Aus Dankbarkeit habe Dänkl die Kirche errichten beziehungsweise erweitern lassen.

Als historische Gründungserzählung kann die Legende nicht verwendet werden, da St. Johannes bereits 1319 urkundlich belegt ist, während die Erzählung in eine wesentlich spätere Zeit eingeordnet wird. Ihr volkskundlicher Wert liegt vielmehr in ihrer Struktur.

Die Geschichte gehört zum weit verbreiteten Motiv der unerkannten Heiligen. Das Heilige erscheint zunächst in alltäglicher, unscheinbarer oder sogar sozial gering geachteter Gestalt. Erst nachdem der Mensch ohne Aussicht auf Gegenleistung Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft gezeigt hat, offenbart sich die wahre Identität der Fremden.

Die wunderbare Heilung des Bäckers ist damit zugleich Lohn für Barmherzigkeit. Die Legende vermittelt eine moralische Aussage: Wer dem scheinbar unbedeutenden Fremden hilft, kann ohne es zu wissen einem Heiligen begegnen.

Maria Schnee

Neben den beiden Johannes bestand in St. Johannes am Imberg eine eigene Marienwallfahrt zu Maria Schnee.

Verehrt wurde eine Kopie des berühmten Marienbildes der römischen Basilika Santa Maria Maggiore, das heute unter der Bezeichnung Salus Populi Romani bekannt ist. Kopien dieses Bildes verbreiteten sich insbesondere während der katholischen Reform und der barocken Marienfrömmigkeit in weiten Teilen Europas.

Die Verehrung einer Kopie darf dabei nicht lediglich als kunstgeschichtliche Nachahmung verstanden werden. In der historischen Wallfahrtskultur konnte eine Bildkopie an der religiösen Bedeutung ihres Vorbildes teilhaben und am neuen Standort selbst zum Gnadenbild werden.

Entscheidend war weniger die materielle Identität des Bildes als seine religiöse Beziehung zum berühmten römischen Original. Durch Gebet, liturgische Verehrung, Wallfahrt und gegebenenfalls berichtete Gebetserhörungen konnte die Kopie einen eigenständigen lokalen Kult entwickeln.

St. Johannes am Imberg ist damit ein weiteres Beispiel für die frühneuzeitliche Übertragung sakraler Bildtraditionen über große räumliche Entfernungen.

Über den genauen Beginn der Maria-Schnee-Wallfahrt und das spätere Schicksal des historischen Gnadenbildes liegen gegenwärtig keine eindeutigen Angaben vor. Neuere Kurzbeschreibungen der Kirche nennen das frühere Maria-Schnee-Bild nicht mehr ausdrücklich unter der heutigen Ausstattung.

Barocke Ausstattung

Die heutige Ausstattung wird wesentlich durch die Erneuerungen des 17. und 18. Jahrhunderts geprägt.

Der Marmorhochaltar entstand um 1775. Das ältere Hochaltarbild von 1681 wurde dabei weiterverwendet und 1774 ergänzt. Es zeigt die Taufe Christi durch Johannes den Täufer.

Zum Figurenprogramm gehören unter anderem die Heiligen Florian, Rosalia, Antonius und Johannes Nepomuk. Die plastischen Arbeiten beziehungsweise Teile des Kanzelschmuckes werden Johann Georg Hitzl zugeschrieben.

Die Auswahl der Heiligen spiegelt unterschiedliche Schutz- und Fürbittebereiche. Florian wurde besonders gegen Feuer angerufen, Rosalia als Pestheilige verehrt, Johannes Nepomuk galt als Fürsprecher bei Wassergefahren und als Patron des Beichtgeheimnisses.

In der kleinen Kirche verdichten sich damit mehrere elementare Gefährdungen der frühneuzeitlichen Stadtgesellschaft: Krankheit, Seuche, Feuer und Wasser.

Das Deckengemälde schuf Andrä Langwieder 1772. In einer illusionistisch gemalten Kuppel erscheint das von Engeln umgebene Haupt Johannes des Täufers. Die Darstellung verweist auf dessen Enthauptung und verbindet das Kirchenpatrozinium mit dem Martyrium des Heiligen.

Die Heiducken-Bruderschaft

Eine außergewöhnliche Ergänzung der Kirchengeschichte stellt die im Jahr 1756 gegründete Bruderschaft der sogenannten Heiducken dar.

Als Heiducken bezeichnete man hier Angehörige beziehungsweise Bedienstete des erzbischöflichen Hofes. Diese Hofbediensteten besaßen in St. Johannes einen eigenen Bruderschaftsaltar und machten die Kirche zeitweise auch zu einem geistlichen Zentrum ihrer Berufs- und Standesgemeinschaft.

Der südliche Seitenaltar war der Bruderschaft zugeordnet. Sein Altarbild zeigt den Tod des heiligen Josef und wurde 1774 von Franz Nikolaus Streicher geschaffen. Der gegenüberliegende Seitenaltar ist der Kreuzigung Christi gewidmet.

Bruderschaften waren in der frühneuzeitlichen Gesellschaft weit mehr als bloße Gebetsvereine. Sie schufen religiöse Gemeinschaft, verpflichteten zu bestimmten Andachten und unterstützten ihre Mitglieder insbesondere im Krankheits- und Todesfall. Auch Begräbnisbegleitung, Totenmessen und Gebet für verstorbene Mitglieder gehörten häufig zu ihren Aufgaben.

Dass gerade Hofbedienstete in St. Johannes eine eigene Bruderschaft unterhielten, zeigt zugleich die soziale Vielfalt der Salzburger Frömmigkeitskultur. Wallfahrts- und Bruderschaftskirchen wurden nicht ausschließlich von bäuerlichen oder handwerklichen Gruppen getragen, sondern ebenso von Menschen aus dem unmittelbaren Umfeld des fürsterzbischöflichen Hofes.

Wallfahrt, Krankheit und Schutz

Schon die Legende vom geheilten Bäcker Dänkl stellt Krankheit und Heilung in den Mittelpunkt. Die barocke Ausstattung ergänzt diesen Themenkreis durch mehrere Schutzheilige.

Damit erscheint St. Johannes als ein Sakralraum, in dem unterschiedliche Gefährdungen des menschlichen Lebens religiös aufgefangen wurden.

Die beiden Johannes waren Kirchenpatrone und Wallfahrtsheilige, Maria Schnee bot einen eigenständigen Marienkult, Rosalia wurde gegen Seuchen angerufen, Florian gegen Feuer, Nepomuk bei Gefahren des Wassers.

Solche Mehrfachfunktionen sind für historische Wallfahrtskirchen keineswegs ungewöhnlich. Ein einmal etablierter heiliger Ort konnte im Lauf der Zeit zusätzliche Altäre, Bruderschaften und Schutzpatrozinien aufnehmen und dadurch seine religiöse Bedeutung erweitern.

Städtische Wallfahrt

St. Johannes unterscheidet sich in einem wesentlichen Punkt von vielen ländlichen Salzburger Wallfahrtsorten.

Die Kirche lag nicht fernab in einer abgelegenen Landschaft, sondern unmittelbar am Rand der dicht besiedelten Stadt Salzburg.

Der Wallfahrtsweg bestand daher nicht aus einer langen Landstraße oder einem Bergweg, sondern aus einem steilen Aufstieg aus der Altstadt. Die Imbergstiege führte aus dem alltäglichen Stadt- und Geschäftsraum der Steingasse hinauf zu einem kleinen Heiligtum am Berg.

Gerade dieser Wechsel zwischen Stadt und abgeschiedenem Sakralraum dürfte einen Teil der besonderen Wirkung des Ortes ausgemacht haben.

Der körperliche Aufstieg schuf Distanz zum Alltag, obwohl die Kirche räumlich nur wenige hundert Meter entfernt lag.

Mozart und St. Johannes

Eine örtliche Überlieferung bringt auch Wolfgang Amadeus Mozart mit St. Johannes am Imberg in Verbindung. Er soll die Kirche wiederholt besucht und dort gebetet haben.

Ein belastbarer historischer Nachweis für regelmäßige Mozart-Besuche ist jedoch bisher nicht bekannt. Die Erzählung sollte daher als lokale Tradition und nicht als gesicherte biographische Tatsache behandelt werden.

Für die Wallfahrtsgeschichte selbst besitzt sie ohnehin keine wesentliche Bedeutung.

Niedergang der Wallfahrt

Die historischen Wallfahrten zu den beiden Johannes und zu Maria Schnee bestehen heute nicht mehr in ihrer früheren Form. Die Wallfahrt ist heute erloschen.

Diese Feststellung betrifft jedoch ausschließlich die historische Wallfahrtsfunktion. Das Gotteshaus selbst wurde nicht profaniert und ist weiterhin kirchlich in Gebrauch.

Rettung und Restaurierung

Im 20. Jahrhundert war zeitweise sogar der Bestand des Bauwerks gefährdet. Aufgrund schwerer Bauschäden musste die Kirche 1961 geschlossen werden.

Eine wichtige Rolle bei ihrer Erhaltung spielte Johannes Neuhardt, der bedeutende Salzburger Kirchenhistoriker und Autor grundlegender Arbeiten über die Wallfahrten der Erzdiözese Salzburg. Von 1986 bis 2012 wirkte er als Rektor von St. Johannes und setzte sich intensiv für die Restaurierung des Gotteshauses ein.

Die umfangreichen Sanierungsarbeiten konnten schließlich abgeschlossen und die Kirche wieder dauerhaft nutzbar gemacht werden.

Dass ausgerechnet Johannes Neuhardt, dessen Arbeiten zu den wichtigsten Quellen für die Erforschung der Salzburger Wallfahrtskultur gehören, selbst über Jahrzehnte für die Erhaltung dieser ehemaligen Wallfahrtskirche verantwortlich war, bildet eine bemerkenswerte Verbindung zwischen wissenschaftlicher Dokumentation und praktischer Denkmalpflege.

Volkskundliche Bedeutung

St. Johannes am Imberg ist ein besonders anschauliches Beispiel für eine städtische Wallfahrtskirche mit mehreren Kultschichten.

Der älteste fassbare Kern ist das mittelalterliche Doppelpatrozinium der beiden Johannes. Später entwickelte sich eine Marienwallfahrt zu Maria Schnee, deren Kultbild in der Tradition eines der bedeutendsten Marienbilder Roms stand. Hinzu kamen Schutzheilige gegen Feuer, Seuche und Wassergefahr sowie eine eigene Bruderschaft von Hofbediensteten.

Die Legende vom Bäcker Dänkl überträgt diese religiöse Vielschichtigkeit in eine volkstümliche Erzählung. Die beiden Heiligen erscheinen unerkannt als arme Wanderer und Handwerker. Erst die uneigennützige Gastfreundschaft des kranken Bäckers ermöglicht die wunderbare Heilung.

Das Motiv verbindet soziale Moral und Heilserwartung: Wer den Fremden aufnimmt, nimmt möglicherweise einen Heiligen auf.

Die Maria-Schnee-Verehrung wiederum zeigt, wie Kultbilder über große geographische Entfernungen religiöse Wirksamkeit übertragen konnten. Das römische Vorbild war weit entfernt, doch seine bildliche Kopie machte einen Teil dieser religiösen Bedeutung in Salzburg verfügbar.

Auch die Lage selbst prägte die Wallfahrt. Der Gläubige verließ die dicht bebaute Steingasse und stieg über zahlreiche Stufen zum Imberg hinauf. Der kurze Weg wurde dadurch zu einem körperlich erfahrbaren Übergang vom städtischen Alltag zum sakralen Raum.

Mit dem Verschwinden der historischen Wallfahrten verlor St. Johannes diese Funktion weitgehend. Der Ort blieb jedoch als Kirche bestehen und bewahrt in Bau, Ausstattung, Legende und historischen Nachrichten die Spuren einer religiösen Kultur, die heute im Stadtbild kaum mehr wahrgenommen wird.

Gerade deshalb besitzt St. Johannes am Imberg einen besonderen Wert für die Geschichte der Salzburger Wallfahrt: Es handelt sich nicht um ein großes überregionales Heiligtum, sondern um eine kleine innerstädtische Wallfahrt, in der Marienkult, Heiligenverehrung, Heilungserzählung, Bruderschaftswesen und städtische Frömmigkeit auf engem Raum zusammentrafen.

Wallfahrt heute

Die frühere Wallfahrt zu den beiden heiligen Johannes und zum Gnadenbild Maria Schnee ist erloschen.

St. Johannes am Imberg bleibt jedoch eine aktive katholische Kirche und wird regelmäßig liturgisch genutzt. Heute ist sie Rektoratskirche der Stadtpfarre St. Andrä; die seelsorgliche Betreuung erfolgt in Verbindung mit der Pfarre und den Kapuzinern.

Literatur zur Wallfahrt

- Neuhardt, Johannes: St. Johannes am Imberg zu Salzburg. Christliche Kunststätten Österreichs Nr. 188. Salzburg: Verlag St. Peter.

- Neuhardt, Johannes: Wallfahrten im Erzbistum Salzburg. München/Zürich 1982.

- Neuhardt, Johannes (Hg.): Salzburgs Wallfahrten in Kult und Brauch. Salzburg 1986.

- Gugitz, Gustav: Österreichs Gnadenstätten in Kult und Brauch. Ein topographisches Handbuch zur religiösen Volkskunde, Band 5: Oberösterreich und Salzburg. Wien 1958.

- Dehio-Handbuch: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Salzburg. Wien.

- Österreichische Kunsttopographie: Die Kunstdenkmäler der Stadt Salzburg. Wien.

- Reinhard Medicus: Beiträge zur Geschichte des Kapuzinerberges und zu St. Johannes am Imberg.

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Ergänzungen: Wolfgang Morscher

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