| Wallfahrt: | St. Georg am Georgenberg bei Kuchl: historische Viehwallfahrt, Georgibittgang, Pferdesegnung, Wetterämter, Außenkanzel und Volkskunde. |
| Status: | Historische Viehwallfahrt weitgehend erloschen; Georgibittgang, Pferdesegnung und Wetterämter leben fort. |
| Kultzentrum: | Verehrung des hl. Georg; kein einzelnes Gnadenbild als ausschließliches Kultzentrum. |
| Ort: | Georgenberg bei Kuchl |
| Region: | Tennengau |
| Bundesland: | Salzburg |
| • | Lage: Filialkirche St. Georg, Georgenberg 1, 5431 Kuchl. Die Kirche steht auf dem markanten Georgenberg bei Kuchl und ist über einen Fußweg erreichbar. Gottesdienste finden insbesondere im Zusammenhang mit dem Georgibittgang sowie bei den sommerlichen Wetterämtern statt. |
| • | Lage in SAGEN.at-Karte der Wallfahrtsorte Salzburger Tennengau |
| • | Ansicht in Street View (Luftbild) |
| • | Web: Pfarre Kuchl |
| • | Geöffnet: versperrt. Man kann jedoch gut durch das schmiedeeiserne Gitter in den Innenraum blicken. |
| • | Bilddokumentation - derzeit noch keine Fotos vorhanden |
| • | Ausführliche Beschreibung - Geschichte, Wallfahrt, Kultobjekt und Volkskunde |
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Auf dem markanten Georgenberg bei Kuchl, einem weithin sichtbaren Konglomeratfelsen über der Salzachebene, steht die Filialkirche St. Georg, deren Geschichte in eine außergewöhnlich alte Siedlungs- und Kulturlandschaft eingebettet ist. Der Berg war bereits in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt, gehörte in römischer Zeit zum Umfeld von Cucullis und besitzt möglicherweise sogar Spuren eines spätantiken christlichen Sakralbaues; die eigentliche Georgskirche ist jedoch erst im Mittelalter sicher fassbar, während sich in der frühen Neuzeit eine lokale Wallfahrt entwickelte, deren Hauptanliegen das Gedeihen des Viehs war. Von dieser Wallfahrt zeugt bis heute insbesondere die Außenkanzel von 1649, die ausdrücklich für größere Wallfahrergruppen bestimmt war.
Die historische Georgswallfahrt ist heute als eigentliche Wallfahrt weitgehend erloschen. Die mit ihr verbundene religiöse Tradition ist jedoch keineswegs verschwunden: Der Georgibittgang mit Pferdesegnung und die während des Sommers gefeierten Wetterämter bewahren in veränderter Form jene bäuerliche Schutzfrömmigkeit, die den Georgenberg über Jahrhunderte geprägt hat.
Der Georgenberg gehört zu den ältesten nachweisbaren Siedlungsplätzen im Raum Kuchl. Archäologische Funde reichen bis in die Jungsteinzeit zurück; auch bronze- und eisenzeitliche Besiedlung sowie eine intensive Nutzung während der römischen Epoche sind belegt.
Die besondere topographische Lage erklärt diese lange Besiedlungsgeschichte. Der isoliert aufragende Berg bot Überblick über das Salzachtal, natürlichen Schutz und unmittelbare Nähe zu einem seit vorgeschichtlicher Zeit bedeutenden Verkehrsraum.
Diese außergewöhnliche historische Tiefe darf jedoch nicht dazu verleiten, eine ununterbrochene religiöse Kultkontinuität zu behaupten. Dass der Georgenberg in vorgeschichtlicher und römischer Zeit besiedelt war, ist archäologisch nachweisbar; daraus folgt jedoch keineswegs, dass ein etwaiger vorchristlicher Kultplatz unmittelbar in die spätere christliche Kirche oder gar in die frühneuzeitliche Georgswallfahrt übergegangen wäre.
Das spätantike Kuchl, in den Quellen als Cucullis beziehungsweise Cucullae bezeichnet, erscheint in der Lebensbeschreibung des hl. Severin. Severin besuchte die dortige christliche Gemeinde im 5. Jahrhundert und ist mit mehreren lokalen Wunderüberlieferungen verbunden.
Die örtliche Tradition bringt seine Predigttätigkeit mit dem Georgenberg in Zusammenhang. Archäologische Untersuchungen unter der heutigen Kirche haben zudem Befunde ergeben, die auf einen möglichen spätantiken Kirchenbau hinweisen.
Damit besitzt der Georgenberg zweifellos eine bemerkenswert frühe christliche Vorgeschichte. Eine direkte und lückenlose Entwicklung von dieser spätantiken Gemeinde zur späteren Georgskirche lässt sich jedoch nicht nachweisen. Zwischen den spätantiken Befunden und der mittelalterlich sicher belegten Kirche liegen mehrere Jahrhunderte, deren religiöse Nutzung nur unvollständig rekonstruierbar ist.
Die Kirche St. Georg wird 1243 erstmals urkundlich genannt. Von einem romanischen Vorgängerbau haben sich Mauerteile im heutigen Langhaus erhalten; an der inneren Westwand kamen außerdem romanische Freskenreste aus der Zeit um 1200 zum Vorschein.
Um 1490 wurde die Kirche im Wesentlichen in ihrer heutigen spätgotischen Gestalt neu errichtet. Das Langhaus erhielt ein Netzrippengewölbe, das bis heute den mittelalterlichen Charakter des Innenraumes bestimmt. In den folgenden Jahrhunderten kamen der Turm und eine zunehmend barocke Ausstattung hinzu.
Damit lässt sich am Georgenberg eine lange christliche Baugeschichte verfolgen, die von romanischen Resten über den spätgotischen Neubau bis zur frühneuzeitlichen Wallfahrts- und Barockzeit reicht.
Patron der Kirche ist der hl. Georg, dessen Fest am 23. April gefeiert wird. In der christlichen Überlieferung wurde Georg vor allem durch die Legende vom Kampf gegen den Drachen bekannt, doch seine Bedeutung innerhalb der bäuerlichen Volksfrömmigkeit reichte wesentlich weiter.
Der Georgstag fällt in eine entscheidende Phase des landwirtschaftlichen Jahres. Mit dem Frühjahr begannen Weidegang, Feldarbeit und eine neue Periode der Viehhaltung, weshalb Georg in zahlreichen Regionen als Schutzheiliger für Tiere, Felder und bäuerliche Wirtschaft angerufen wurde.
Gerade auf dem Georgenberg erhielt diese Schutzfunktion besondere Bedeutung, denn die historische Wallfahrt war ausdrücklich mit der Bitte um das Gedeihen des Viehs verbunden.
Die ehemalige Georgswallfahrt nach Kuchl gehört damit zum Typus jener bäuerlichen Heiligenwallfahrten, deren Anliegen unmittelbar aus den wirtschaftlichen Lebensbedingungen der Bevölkerung hervorging.
Vieh besaß für bäuerliche Haushalte einen beträchtlichen wirtschaftlichen Wert. Krankheit, Seuchen, Fehlgeburten oder der Verlust einzelner Tiere konnten die Existenz eines Hofes empfindlich treffen, sodass religiöser Schutz für den Tierbestand keineswegs ein nebensächliches Anliegen war.
Der hl. Georg wurde auf dem Georgenberg daher nicht nur als Kirchenpatron verehrt, sondern als wirksamer Fürsprecher für die Gesundheit und das Gedeihen der Haustiere angerufen.
Das deutlichste bauliche Zeugnis für die historische Bedeutung der Wallfahrt ist die Außenkanzel von 1649.
Solche Kanzeln wurden dort notwendig, wo an bestimmten Fest- oder Wallfahrtstagen mehr Menschen zusammenkamen, als der Innenraum der Kirche aufnehmen konnte. Der Prediger konnte von außen zur versammelten Menge sprechen, während die Wallfahrer auf dem freien Platz bei der Kirche standen.
Für den Georgenberg ist ausdrücklich überliefert, dass die Außenkanzel der Verkündigung an größere Wallfahrergruppen diente. Damit ist der Wallfahrtscharakter nicht bloß aus dem Georgspatrozinium oder aus späteren Bezeichnungen erschlossen, sondern durch eine konkrete Einrichtung der historischen Pilgerseelsorge belegt.
Die Außenkanzel gehört damit zu jener Wallfahrtsinfrastruktur, die den Umfang einer früheren Pilgerbewegung noch erkennen lässt, selbst wenn diese heute weitgehend verschwunden ist.
Die Georgswallfahrt benötigte keinen monumentalen Pilgerkomplex wie größere Marienheiligtümer, dennoch musste auch hier der zeitweilige Zustrom vieler Menschen organisiert werden.
Die Außenkanzel ermöglichte Predigt und religiöse Unterweisung außerhalb des Kirchenraumes, der Platz um die Kirche wurde zum Versammlungsraum, und die erhöhte Lage des Georgenbergs gab der Wallfahrt einen deutlich abgegrenzten Zielpunkt.
Die Wallfahrtsinfrastruktur bestand somit wesentlich aus Weg, Kirchenbezirk, Außenkanzel und dem Raum um die Kirche, in dem größere bäuerliche Pilgergruppen zusammenkommen konnten.
Der heutige Hochaltar entstand 1716 und gehört zur barocken Erneuerung der Kirche. An seiner Gestaltung waren der Tischler Johann Pfister, der Halleiner Bildhauer Johann Georg Mohr und der Maler Simon Jakob Lamberti beteiligt.
Im Mittelpunkt steht der hl. Georg, flankiert von den Salzburger Landesheiligen Rupert und Virgil, während im oberen Bereich der Erzengel Michael erscheint.
Die Zusammenstellung verbindet den Kirchenpatron mit der religiösen Identität des Erzstiftes Salzburg und ordnet den lokalen Georgskult in einen größeren kirchlichen Zusammenhang ein.
Besonders interessant sind die Seitenaltäre von 1719, deren Aufsatzbilder die Heiligen Johannes und Paulus zeigen, die traditionell zu den Wetterheiligen gerechnet wurden.
Damit ist neben der Bitte um Schutz des Viehs noch ein zweiter wesentlicher Bereich bäuerlicher Frömmigkeit unmittelbar in der Ausstattung vertreten: die Sorge um günstige Witterung, Feldfrüchte und Ernte.
Für eine bäuerliche Gesellschaft gehörten Vieh und Wetter zu jenen Lebensbereichen, über die der einzelne Mensch nur sehr eingeschränkt verfügen konnte. Dürre, Hagel, Gewitter oder lang anhaltender Regen konnten eine Jahresernte ebenso gefährden wie Krankheit den Tierbestand.
Die Ausstattung der Kirche bildet diese existenziellen Anliegen unmittelbar ab.
Bis heute werden während des Sommers auf dem Georgenberg Wetterämter gefeiert.
Solche Gottesdienste stehen in der Tradition religiöser Bitten um günstige Witterung und Schutz vor Unwettern. Auch wenn sich die heutige Form nicht ohne weiteres als unverändert seit der Barockzeit beschreiben lässt, besteht eine bemerkenswerte inhaltliche Kontinuität zwischen den barocken Wetterheiligen der Kirchenausstattung und der gegenwärtigen liturgischen Praxis.
Damit ist ein Teil jener bäuerlichen Schutzfrömmigkeit, die früher die Wallfahrt prägte, bis heute lebendig geblieben.
Auch der Georgibittgang wird weiterhin begangen. Rund um den Gedenktag des hl. Georg führt eine Prozession beziehungsweise ein Bittgang zum Georgenberg, der mit einer Pferdesegnung verbunden ist.
Dieser Brauch darf nicht einfach mit der historischen Viehwallfahrt gleichgesetzt werden, dennoch besteht eine deutliche inhaltliche Beziehung. Früher kamen Wallfahrer mit der Bitte um das Gedeihen des Viehs zum hl. Georg, heute tritt die Segnung von Pferden als besonders sichtbares Element in den Vordergrund.
Die religiöse Beziehung zwischen Georgskult und Schutz der Tiere lebt damit in veränderter Form weiter.
Tiersegnungen gehören zu den besonders anschaulichen Formen bäuerlicher Religiosität, weil das wirtschaftlich und emotional wichtige Tier unmittelbar in das kirchliche Ritual einbezogen wird.
Das Pferd besaß über Jahrhunderte große Bedeutung als Arbeits-, Zug- und Reittier. Auch nachdem sich seine wirtschaftliche Funktion durch die Mechanisierung der Landwirtschaft stark verändert hatte, blieb die Pferdesegnung als religiöser und gemeinschaftlicher Brauch erhalten.
Am Georgenberg erinnert sie zugleich an die ältere Wallfahrtstradition, in deren Mittelpunkt nicht ausschließlich menschliche Krankheit oder persönliche Not, sondern ausdrücklich das Wohlergehen der Tiere stand.
Im Unterschied zu zahlreichen Marienwallfahrten entstand die Georgswallfahrt auf dem Georgenberg nicht um ein wunderbares Fundbild oder eine Statue mit eigener Herkunftslegende.
Im Mittelpunkt stand vielmehr der hl. Georg als Schutzheiliger selbst. Der Kult beruhte auf seiner Funktion als himmlischer Fürsprecher, insbesondere für den Viehbestand und die bäuerliche Wirtschaft.
Damit repräsentiert der Georgenberg einen anderen Typus historischer Wallfahrt: keine Gnadenbildwallfahrt mit Mirakel- oder Fundlegende, sondern eine funktional bestimmte Heiligenwallfahrt.
Zur barocken Ausstattung gehört auch ein Opferstock mit einer Darstellung des hl. Georg aus der Zeit um 1700.
Solche Opferstöcke waren ein selbstverständlicher Bestandteil religiöser Praxis und ermöglichten den Besuchern, ihre Bitte oder ihren Dank auch durch eine materielle Gabe auszudrücken.
Ob daneben spezifische Votivgaben für Vieh, etwa Wachs- oder Eisenfiguren von Tieren, auf dem Georgenberg verwendet wurden, lässt sich aus den derzeit greifbaren Quellen nicht sicher bestimmen.
Die Kirche besitzt neben ihrer Bedeutung als ehemaliger Wallfahrtsort auch erheblichen kunsthistorischen Wert. Romanische Freskenreste erinnern an den älteren Kirchenbau, während ein spätgotisches Relief des Marientodes aus der Zeit um 1500 zu den bedeutenden älteren Ausstattungsstücken zählt.
Das Original des Reliefs befindet sich heute nicht mehr an seinem früheren Platz in der Kirche, sondern wurde aus konservatorischen Gründen museal gesichert.
Der Kirchturm wurde 1682 errichtet und gehört damit bereits in jene Epoche, in der die Georgswallfahrt eine deutlich erkennbare Bedeutung besaß.
Zusammen mit dem spätgotischen Kirchenbau und der späteren barocken Ausstattung entstand so jene charakteristische bauliche Mischung, die den Georgenberg bis heute prägt.
Die besondere Wirkung der Kirche ergibt sich nicht allein aus ihrer Architektur. Der isolierte Berg erhebt sich deutlich aus der umgebenden Landschaft, sodass der Weg zur Kirche bereits räumlich eine Annäherung an einen besonderen Ort bildet.
Diese topographische Qualität dürfte auch für die historische Wallfahrt bedeutsam gewesen sein. Die Pilger bewegten sich aus der Siedlungs- und Agrarlandschaft hinauf zu einer weithin sichtbaren Kirche, deren Patron gerade für die zentralen wirtschaftlichen Grundlagen dieser bäuerlichen Welt angerufen wurde.
Der Landschaftsraum und der religiöse Kult standen damit in unmittelbarer Beziehung, ohne dass daraus eine spekulative vorchristliche Kultkontinuität konstruiert werden müsste.
Die vorgeschichtliche Besiedlung des Georgenbergs ist archäologisch gesichert und reicht weit vor die Christianisierung zurück. Ebenso ist die christliche Gemeinde von Cucullis in der Spätantike historisch belegt.
Nicht nachweisbar ist hingegen eine ununterbrochene religiöse Entwicklung von vorgeschichtlichen Kulten über die spätantike Christenheit bis zur mittelalterlichen Georgskirche und zur späteren Wallfahrt.
Gerade bei markanten Bergen und alten Siedlungsplätzen wird in populären Darstellungen häufig eine solche Kontinuität vermutet oder behauptet. Aus wissenschaftlicher Sicht müssen jedoch archäologisch belegte Besiedlung, mögliche frühchristliche Nutzung und die sicher fassbare mittelalterlich-frühneuzeitliche Georgsverehrung als unterschiedliche historische Schichten behandelt werden.
Die historische Georgswallfahrt auf den Georgenberg ist heute als eigentliche Wallfahrt weitgehend erloschen.
Der Ort ist jedoch keineswegs religiös bedeutungslos geworden. Georgibittgang, Pferdesegnung und Wetterämter halten zentrale Themen der früheren bäuerlichen Schutzfrömmigkeit lebendig, auch wenn sie heute nicht mehr den Charakter größerer regionaler Wallfahrtszüge besitzen.
Damit lässt sich am Georgenberg besonders schön beobachten, dass ein Wallfahrtskult nicht nur vollständig fortbestehen oder vollständig verschwinden kann. Einzelne Elemente können den Rückgang der eigentlichen Wallfahrt überleben und sich als lokale Bittgänge, Segnungen oder besondere Gottesdienste weiterentwickeln.
Der Georgenberg bei Kuchl gehört zu den besonders vielschichtigen historischen Sakralorten des Tennengaus. Seine Bedeutung beginnt mit einer außergewöhnlich langen Besiedlungsgeschichte und reicht über das spätantike Cucullis und die Severinüberlieferung bis zur mittelalterlichen Georgskirche und zur frühneuzeitlichen bäuerlichen Wallfahrt.
Für die Volkskunde ist vor allem die funktionale Ausrichtung des Georgskultes von Bedeutung. Nicht ein wunderbares Bild oder eine einzelne Heilungslegende bildete das Zentrum, sondern die Bitte um das Gedeihen des Viehs und damit um den Schutz einer wesentlichen wirtschaftlichen Lebensgrundlage.
Die Außenkanzel von 1649 zeigt, dass zeitweise größere Wallfahrergruppen auf den Georgenberg kamen, während die Wetterheiligen der barocken Seitenaltäre einen zweiten zentralen Bereich bäuerlicher Sorge sichtbar machen. Vieh, Wetter und Ernte gehörten zu jenen Faktoren, von denen das wirtschaftliche Überleben eines Hofes unmittelbar abhing und denen man mit religiösen Bitten, Segnungen und Wallfahrten begegnete.
Dass heute noch Wetterämter gefeiert und beim Georgibittgang Pferde gesegnet werden, macht den Georgenberg zugleich zu einem anschaulichen Beispiel für den Wandel religiöser Bräuche. Die historische Wallfahrt ist weitgehend verschwunden, ihre wichtigsten Themen – Schutz der Tiere, Bitte um günstige Witterung und gemeinschaftlicher Bittgang – sind jedoch weiterhin erkennbar.
- Dehio-Handbuch: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Salzburg.
- Die Kunstdenkmale des politischen Bezirkes Hallein. Österreichische Kunsttopographie, Band XX. Wien 1927.
- Mitterbauer, Christian: Der Georgenberg. Kuchl 2014.
- Ziller, L.: Beiträge zur Geschichte von Kuchl. 1956.
- Marktgemeinde Kuchl (Hg.): Heimatbuch Kuchl. 1980.
- Dokumentationen der Pfarre Kuchl zur Filialkirche St. Georg, zum Georgibittgang und zu den Wetterämtern.
- Archäologische und lokalhistorische Forschungen zur vorgeschichtlichen, römischen und frühchristlichen Besiedlung des Georgenbergs und von Cucullis.
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Ergänzungen: Wolfgang Morscher
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