Funchal, Santuário de Nossa Senhora do Monte

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Wallfahrt:Seit Jahrhunderten zentrale Marienwallfahrt Madeiras; große Inselromaria am 14./15. August mit promessas, Kerzen, anatomischen Wachsvotiven, gemalten Ex-votos, barfüßigem und kniendem Pilgeraufstieg sowie Prozession; zusätzlich Pilger zum Grab des seligen Karl von Österreich.
Status:Lebendiger Wallfahrtsort und eines der bedeutendsten Heiligtümer Madeiras.
Kultzentrum:Kleine Marienfigur Nossa Senhora do Monte aus dem 15. Jahrhundert; zusätzlich Grab des seligen Karl von Österreich.
Ort:Monte, Funchal.
Distrikt/Region:Região Autónoma da Madeira.
Land:Portugal.
Lage und Besuch
Lage: Rampa da Sacristia 1, 9050-285 Funchal, Madeira, Portugal.
Lage in der SAGEN.at-Karte der Wallfahrtsorte Portugal
Ansicht in Street View
Web: Paróquia Nossa Senhora do Monte
Öffnungszeiten: Die Kirche ist tagsüber für Gebet und Besuch geöffnet. Gottesdienst-, Turm- und Sonderöffnungszeiten können an Fest- und Wallfahrtstagen abweichen; vor einem Besuch empfiehlt sich die Kontrolle der aktuellen örtlichen Hinweise.
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Ausführliche Beschreibung

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Besonders willkommen sind Gesamtansichten von Kirche, Vorplatz und großer Freitreppe, das kleine Gnadenbild Nossa Senhora do Monte, Hochaltar und Innenraum, Pilger beim Treppenaufstieg, Kerzen und anatomische Wachsvotive, gemalte Ex-votos, Quelle am Largo da Fonte, Prozession und Romaria am 14./15. August, Novenen und die Novena dos Carreiros, Carreiros in traditioneller Arbeitskleidung, carros de cesto, Kufen, focinhos und Bremsschuhe, historische Casa dos Romeiros, Bonecas de Massa und andere Wallfahrtsandenken, Pilgermahlzeiten und Arraial, das Monument Nossa Senhora da Paz am Terreiro da Luta, Hinweise auf den Auswandererkult sowie die Grabkapelle und das Grab des seligen Karl von Österreich.

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Ausführliche Beschreibung

Das große Marienheiligtum Madeiras

Hoch über Funchal liegt im Ortsteil Monte das Santuário de Nossa Senhora do Monte. Seit Jahrhunderten gehört es zu den wichtigsten religiösen Bezugspunkten der Insel Madeira. Die große Romaria am 14. und 15. August zog und zieht Menschen aus vielen Inselpfarren an. Historische Quellen nennen Pilger, die zu Fuß, barfuß oder auf den Knien kamen, Kerzen und anatomische Wachsvotive trugen, gemalte Votivtafeln stifteten und vor dem kleinen Marienbild ihre promessas erfüllten.

Das Heiligtum ist zugleich ein außergewöhnlich vielschichtiger Erinnerungsort. Eine spätmittelalterliche Gnadenbildlegende verbindet die Senhora mit einer Hirtin und dem Terreiro da Luta; die Kirche des 18. Jahrhunderts entstand aus einer älteren Kapelle von 1470; Quelle, Pilgertreppe, Casa dos Romeiros und Arraial zeigen die historische Infrastruktur einer großen Inselwallfahrt. Im 20. Jahrhundert kamen neue Schichten hinzu: das Votivdenkmal Nossa Senhora da Paz nach dem Ersten Weltkrieg, der durch Auswanderung nach Hawaii und in andere Länder übertragene Kult und schließlich das Grab des seligen Karl von Österreich.

Die Kapelle von 1470

Nach der örtlichen Überlieferung ließ Adão Gonçalves Ferreira, der als einer der ersten auf Madeira geborenen Männer gilt, im Jahr 1470 eine kleine Kapelle zu Ehren der Nossa Senhora da Encarnação errichten. Diese Kapelle stand bereits, bevor sich die Verehrung der Nossa Senhora do Monte entwickelte.

Ein Inventar von 1489 dokumentiert den frühen Sakralbau. Im 16. Jahrhundert wurde aus der Kapelle eine Pfarrkirche; 1564 beziehungsweise 1565 entstand die eigenständige Pfarre Monte. Damit besitzt der Kultort Wurzeln in der ersten Phase der portugiesischen Besiedlung Madeiras.

Die Legende von der pastorinha

Die Entstehung des eigentlichen Nossa-Senhora-do-Monte-Kultes wird in einer Legende erzählt. Am Terreiro da Luta, etwa einen Kilometer oberhalb der heutigen Kirche, soll eine junge Hirtin beim Hüten wiederholt einer unbekannten "Menina" begegnet sein. Diese habe mit dem Kind gespielt und ihm sogar eine Mahlzeit gegeben.

Die Familie glaubte der Erzählung zunächst nicht. Schließlich beobachtete der Vater die Szene heimlich und sah nach der Überlieferung auf einem Stein eine kleine Marienfigur. Die Hirtin erklärte, diese Figur sei jene Menina, von der sie gesprochen habe. Der Vater wagte nicht, sie zu berühren, sondern verständigte die Obrigkeit. Diese ließ das Bild in die nahe Kapelle Nossa Senhora da Encarnação bringen. Seitdem sei es als Nossa Senhora do Monte verehrt worden.

Legende und historisches Kultbild

Die Begegnung der pastorinha gehört zur Kultlegende und ist nicht durch einen zeitgenössischen Bericht nachweisbar. Bemerkenswert ist jedoch, dass das verehrte kleine Marienbild selbst tatsächlich in das 15. Jahrhundert datiert wird. Legendenzeit und kunsthistorisches Alter liegen damit ungewöhnlich nahe beieinander.

Die kleine Figur befindet sich normalerweise erhöht im Heiligtum. Während der Novenen wird sie näher zu den Gläubigen gebracht. Historische Darstellungen zeigen, dass das Bild mit kostbarer Kleidung, Perücke, Kronen, Gold und Schmuck ausgestattet wurde. Das materielle Objekt wurde damit über Jahrhunderte immer wieder neu inszeniert, ohne seine Identität als Nossa Senhora do Monte zu verlieren.

Vom lokalen Bild zum Inselkult

Die frühesten Phasen der Verehrung sind nicht in allen Einzelheiten rekonstruierbar. Spätestens im 17. Jahrhundert erscheinen in kirchlichen Quellen außergewöhnliche Ereignisse und Hilfeleistungen, die der Fürsprache Nossa Senhora do Monte zugeschrieben wurden. Im 18. Jahrhundert hatte der Zustrom ein Ausmaß erreicht, das den Neubau einer großen Kirche notwendig machte.

Der Kult überschritt damit früh die Grenzen der Pfarre. Nossa Senhora do Monte wurde zu einer Schutzgestalt, an die sich Menschen bei Krankheit, Sturm, Dürre, Hochwasser, Schiffbruch und anderen öffentlichen Notlagen wandten.

1741: Bau der heutigen Kirche

Am 10. Juni 1741 wurde der Grundstein für die heutige Kirche gelegt. Während der Arbeiten brachte man die kleine Marienfigur in die Sé von Funchal. 1747 war der Neubau weitgehend fertiggestellt, und am 14. Juni kehrte das Gnadenbild nach Monte zurück.

Die Finanzierung beruhte nicht allein auf obrigkeitlichen Mitteln. Donativos und esmolas der Gläubigen spielten eine wesentliche Rolle. Besonders eindrucksvoll ist die dokumentierte Beteiligung hunderter Männer aus mehreren Pfarren, die beim Bau mithalfen. Das Heiligtum entstand damit auch durch körperliche Gemeinschaftsarbeit.

Das Erdbeben von 1748

Nur wenige Monate nach Abschluss der wichtigsten Bauarbeiten wurde die Kirche in der Nacht vom 31. März auf den 1. April 1748 durch ein schweres Erdbeben erheblich beschädigt. Große Teile mussten neu aufgebaut werden; das Gnadenbild wurde erneut in die Sé gebracht.

Die Katastrophe zeigt, wie eng der Kult mit wiederholten Erfahrungen von Gefahr und Wiederherstellung verbunden war. Die Kirche, die später selbst Schutz vor öffentlicher Not symbolisierte, musste zunächst mehrfach vor Zerstörung bewahrt und wiederaufgebaut werden.

Confraria dos Escravos de Nossa Senhora do Monte

1750 wurde zur Finanzierung des Wiederaufbaus die Confraria dos Escravos de Nossa Senhora do Monte eingerichtet. Der historische Begriff "escravos" bezeichnet hier eine religiöse Selbstbezeichnung der völligen Hingabe an Maria und nicht tatsächlich versklavte Menschen.

Die Bruderschaft war inselweit organisiert. Mitglieder aus verschiedenen Pfarren leisteten regelmäßige Beiträge. Zwischen 1750 und 1768 kam dadurch eine erhebliche Summe zusammen, ergänzt durch private und klösterliche Spenden. Gerade diese Struktur zeigt, dass Nossa Senhora do Monte längst als gemeinsame Schutzgestalt der Insel wahrgenommen wurde.

1818: Weihe des Heiligtums

Nach langwierigen Bau- und Ausstattungsphasen wurde die Kirche am 20. Dezember 1818 feierlich geweiht. Der heutige Bau verbindet Architektur des 18. und frühen 19. Jahrhunderts. Zwei Türme, die breite Front und die hohe Freitreppe verleihen dem Heiligtum seine weithin erkennbare Gestalt.

Im Inneren bestimmen Hochaltar, Seitenkapellen, Malereien und reich ausgestattete liturgische Bereiche den Raum. Der Mittelpunkt bleibt jedoch das kleine Gnadenbild, dessen Maßstab im starken Kontrast zur Monumentalität der Kirche steht.

68 Stufen als Gelübdeweg

Die große Treppe vor der Kirche umfasst nach historischen Beschreibungen 68 Stufen. Für romeiros war sie nicht bloß ein architektonischer Zugang. Hier wurden promessas mit dem eigenen Körper erfüllt.

J. Reis Gomes beschrieb 1909 Pilger, die ihre Knie an den Kanten der Basaltstufen wund rieben. Andere stiegen barfuß hinauf. Der Aufstieg verwandelte sich damit in eine sichtbare Bußhandlung. Die Architektur wurde zum Instrument des Gelübdes.

Anatomische Wachsvotive

Zu den wichtigsten materiellen Formen der Wallfahrt gehörten anatomische Wachsvotive. Historische Berichte nennen ausdrücklich Beine, Arme, Brüste und Köpfe aus Wachs, die Pilger als promessas mitführten und am Heiligtum darbrachten.

Solche Votive übersetzen Krankheit und Sorge in ein materielles Zeichen. Der betroffene Körperteil wird verkleinert und symbolisch vor die Nossa Senhora gebracht. Ob eine konkrete medizinische Diagnose bestand, lässt sich daraus nicht ableiten; sichtbar wird aber, welcher Teil des Körpers im religiösen Erleben der Betroffenen im Mittelpunkt stand.

Gemalte Ex-votos

Neben Wachsvotiven wurden gemalte Danktafeln gestiftet. Eine historische Beschreibung nennt ausdrücklich Bilder, auf denen jene Gefahren dargestellt waren, aus denen die Stifter nach eigener Deutung gerettet worden waren.

Solche Ex-votos sind für die Volkskunde besonders wertvoll. Sie können Kleidung, Wohnräume, Arbeitsgeräte, Unfallorte, Krankheitssituationen oder familiäre Beziehungen zeigen. Selbst künstlerisch einfache Tafeln werden dadurch zu Quellen für Alltags-, Sozial- und Medizingeschichte.

Promessa und körperliches Opfer

Die promessa bildet einen Kern der portugiesischen Wallfahrtsfrömmigkeit. In einer Krise wird eine bestimmte Gabe oder Handlung versprochen, falls die erbetene Hilfe eintritt. Nach der als Erhörung verstandenen Wendung muss dieses Versprechen eingelöst werden.

In Monte konnte die Einlösung in Wachs, Bild, Kerze, Geld, barfüßigem Aufstieg oder Knien auf der Treppe bestehen. Historische Berichte kennen außerdem besonders schwere körperliche Gelübde, etwa das Tragen schwerer Eisenstücke. Der eigene Körper und seine Anstrengung wurden damit selbst zur Opfergabe.

Die Quelle am Largo da Fonte

Auf dem traditionellen Weg zum Heiligtum lag am Largo da Fonte eine Quelle, die in den historischen Beschreibungen eine feste Rolle spielte. Romeiros bekreuzigten sich und tranken das frische Wasser, dem heilende beziehungsweise wundertätige Eigenschaften zugeschrieben wurden.

Die Quelle wurde 1897 architektonisch neu gefasst und mit einer Darstellung der Nossa Senhora do Monte versehen. Der Wallfahrtsweg besaß damit eine klare Abfolge: Ankunft im Monte, Quelle, Aufstieg, Gelübdehandlungen an der Treppe und Begegnung mit dem Gnadenbild.

Berührung des Gnadenbildes

Im Inneren der Kirche suchten Pilger nicht nur den Blickkontakt zum Kultbild. Historische Beobachter beschrieben Menschen, die am Bild vorbeizogen und den Rand des goldenen Mantels zu küssen versuchten.

Diese Berührungsfrömmigkeit besitzt eine besondere Intensität. Die symbolische Nähe zur Nossa Senhora wird körperlich hergestellt. Auch heute wird die kleine Figur während der Novenen aus ihrem erhöhten Standort genommen, damit die Gläubigen ihr näherkommen können.

Die große Romaria am 14. und 15. August

Das Hochfest Nossa Senhora do Monte wird in Verbindung mit Mariä Aufnahme in den Himmel gefeiert. Der Vorabend am 14. August und der 15. August bilden den Höhepunkt einer mehrtägigen Festzeit. Schon historische Quellen nennen Tausende romeiros aus verschiedenen Teilen Madeiras.

Plácido Pereira schätzte die Zahl der Pilger um 1913 auf etwa 3000 bis 4000; eine Zeitung nannte 1922 ungefähr 4000 bis 5000. Solche Angaben sind zeitgenössische Schätzungen, belegen aber die enorme Bedeutung der Romaria in der Inselgesellschaft.

Die neun Novenen

Vom 5. bis 13. August bereiten Novenen auf das Fest vor. Das Museu Etnográfico nennt die traditionellen Bezeichnungen Chave de Ouro, Boa Esperança, Bom Coração, Boa União, Paz, Emigrantes, Carreiros, Boa Vontade und Boa Fé.

Die Namen spiegeln unterschiedliche Gruppen und religiöse Leitmotive wider. Besonders bemerkenswert sind die Novena dos Emigrantes und die Novena dos Carreiros, weil sie soziale und berufliche Gruppen ausdrücklich in die Festordnung integrieren.

Die Carreiros do Monte

Die Carreiros do Monte gehören zu den charakteristischsten Berufsgruppen Madeiras und sind für das Verständnis des Wallfahrtsortes weit wichtiger, als es ihr heutiges touristisches Erscheinungsbild zunächst vermuten lässt. "Carreiros" heißen die Männer, welche die traditionellen carros de cesto, die Korbschlitten von Monte, lenken. Diese Fahrzeuge entstanden um die Mitte des 19. Jahrhunderts, als Monte noch keine bequeme Straßenverbindung mit dem tiefer gelegenen Funchal besaß. Der Höhenunterschied von rund 500 Metern machte den Abstieg mühsam; der Korbschlitten entwickelte sich deshalb zunächst als schnelles Verkehrsmittel für Bewohner und Besucher des Bergortes.

Das Museu Etnográfico da Madeira setzt das Auftreten der heutigen Wagenform ungefähr um 1850 an. Als Vorläufer dienten einfache corsas, hölzerne Schleppschlitten für den Lastentransport. Nach einer überlieferten Erklärung ließ der britische Weinhändler Russell Manners Gordon, der im Monte wohnte und häufig nach Funchal musste, aus diesem Gerät ein komfortableres Gefährt für Personen entwickeln. Schon 1849 entstand eine Associação de Carreiros do Monte, welche die Tätigkeit und die Interessen der Berufsgruppe regelte. Damit waren die carreiros bereits lange vor der touristischen Vermarktung eine organisierte Gruppe innerhalb der lokalen Verkehrs- und Arbeitswelt.

Wie ein carro de cesto funktioniert

Der carro de cesto ist kein Wagen im eigentlichen Sinn, sondern ein Schlitten. Ein geflochtener Sitzkorb ruht auf einem hölzernen Rahmen; darunter liegen zwei lange Kufen aus Holz. Historisch wurden dafür unter anderem Linden- oder Kiefernholz verwendet. Die Kufen wurden mit Fett beziehungsweise Talg geschmiert, damit sie auf dem Straßenpflaster leichter gleiten konnten. Zwei dünnere Seile oder Riemen an der Vorderseite, die sogenannten focinhos, helfen beim Lenken und Kontrollieren des Fahrzeuges.

Zwei carreiros führen gemeinsam einen Wagen. Sie laufen neben beziehungsweise hinter dem Schlitten, stoßen ihn an, springen zeitweise auf die hinteren Kufen und steuern das Gefährt durch Gewichtsverlagerung und Zug an den Seilen. Gebremst wird vor allem mit den Füßen. Die schweren Arbeitsschuhe besitzen deshalb dicke Gummisohlen, die beim Aufsetzen auf der Straße Reibung erzeugen. Die Beherrschung eines voll besetzten Korbschlittens auf den steilen und kurvenreichen Straßen verlangt Erfahrung, Körperkraft und genaue Zusammenarbeit der beiden Fahrer.

Vom Verkehrsmittel zur Attraktion

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden die Korbschlitten zunächst als praktische Verbindung zwischen Monte und Funchal genutzt. Zugleich entdeckten die zunehmenden ausländischen Madeira-Reisenden die rasche Abfahrt als außergewöhnliches Erlebnis. Bereits Reiseberichte aus den 1850er Jahren schildern die Fahrt. Mit dem Wachstum des Fremdenverkehrs wurde aus dem lokalen Transportmittel allmählich eine der bekanntesten Attraktionen der Insel.

Heute beginnt die klassische Fahrt unterhalb der Kirche von Nossa Senhora do Monte und führt auf einer etwa zwei Kilometer langen Strecke in Richtung Funchal bis Livramento. Die moderne touristische Funktion darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die carros de cesto ursprünglich Teil des Alltagsverkehrs einer Berggemeinde waren. Gerade ihre unmittelbare Lage beim Heiligtum führte dazu, dass carreiros, Wallfahrer und Besucher über Generationen denselben Raum teilten.

Die weiße Kleidung ist selbst eine historische Entwicklung

Das heute sofort erkennbare Erscheinungsbild der carreiros besteht aus weißer Kleidung, Strohhut und den schweren Schuhen mit dicker Gummisohle. Historische Fotografien des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts zeigen jedoch, dass die Kleidung ursprünglich keineswegs einheitlich war. Erst eine kommunale Regelung von 1932 schrieb für die Fahrer der Wagen von Monte eine traditionelle Berufskleidung mit weißen Hosen und Hemd, hellem beziehungsweise weißem Oberteil, flachen Arbeitsschuhen und Strohhut vor.

Das heutige "typische Kostüm" ist daher nicht einfach ein unverändert überliefertes Arbeitsgewand aus den Anfängen des 19. Jahrhunderts, sondern Ergebnis einer historischen Vereinheitlichung in einer Zeit, in der die carreiros bereits zu einem wichtigen Bestandteil des touristischen Bildes Madeiras geworden waren. Die charakteristischen Schuhe blieben dagegen unmittelbar funktional: Ihre Sohlen sind Arbeitsgerät und Bremse zugleich.

Carreiros und Nossa Senhora do Monte

Für die Wallfahrtsgeschichte besonders wichtig ist, dass die carreiros nicht bloß als Transportarbeiter neben dem Heiligtum tätig waren. Sie entwickelten als Berufsgruppe eine eigene religiöse Beziehung zu Nossa Senhora do Monte. Die große Romaria wurde von Familien, Nachbarschaften, Unternehmen und Berufsgruppen mitgetragen; 1920 übernahm die Vereinigung der carreiros ausdrücklich die Organisation einer der Novenen vor dem Hauptfest.

Diese Verbindung lebt in der Novena dos Carreiros fort. Innerhalb der neuntägigen Vorbereitung auf das Fest am 15. August ist ein eigener Abend den carreiros gewidmet. Damit erscheinen sie als berufsständische Kultgemeinschaft: Menschen, deren tägliche Arbeit unmittelbar am Heiligtum beginnt, treten zugleich gemeinsam vor die Senhora, danken, bitten um Schutz und tragen zur Festgestaltung bei.

Die Carreiros do Monte stehen deshalb an einer bemerkenswerten Schnittstelle von Wallfahrt, Arbeit, Verkehr und Tourismus. Für Pilger waren sie Teil jener Infrastruktur, die den Höhenort mit Funchal verband; für Bewohner von Monte waren sie Berufskollegen und Nachbarn; für Reisende wurden sie zu einem Wahrzeichen Madeiras. Dass sie innerhalb der Novenen einen eigenen Platz besitzen, zeigt jedoch, dass ihre Bedeutung nicht auf Folklore und Fremdenverkehr reduziert werden darf.

Der Weg nach Monte

Viele romeiros kamen traditionell zu Fuß. Wer aus entfernteren Inselpfarren anreiste, konnte zunächst mit Küstenschiffen nach Funchal gelangen und den restlichen Weg hinaufgehen. Später kamen Pferde, Mietwagen, die Dampfzahn- beziehungsweise Bergbahn und schließlich Automobile hinzu.

Der Caminho do Monte blieb dennoch ein zentraler Erinnerungsweg. Selbst als moderne Verkehrsmittel den Aufstieg erleichterten, bewahrte der Fußweg seine religiöse Bedeutung für jene, die bewusst zu Fuß oder barfuß pilgerten.

Wallfahrt als Reiseerlebnis

Für Menschen aus abgelegenen Inselregionen konnte die Romaria eine der wenigen Gelegenheiten im Jahr sein, Funchal zu besuchen. Zeitgenössische Beobachter beschrieben romeiros, die sich beinahe wie Touristen in der eigenen Inselhauptstadt bewegten.

Die Wallfahrt verband deshalb religiösen Zweck mit außergewöhnlicher Mobilität. Hafen, Straßen, Geschäfte und öffentliche Verkehrsmittel wurden in den Festtagen Teil eines weitgespannten Pilgerraumes.

Öffentliche Notlagen und die Nossa Senhora

Nossa Senhora do Monte wurde bei Pest, Cholera, Sturm, Dürre, Überschwemmung und Schiffbruch angerufen. Gerade in Krisenzeiten stieg der Pilgerzustrom deutlich. Nach Seuchen oder anderen kollektiven Gefahren wurden Dankwallfahrten und besondere religiöse Feiern veranstaltet.

Nach der großen Aluvião von 1803 verstärkte sich die Rolle der Senhora als öffentliche Schutzgestalt. 1804 bestätigte Papst Pius VII. ihr Patronat über Madeira. Der 9. Oktober erhielt dadurch zusätzlich eine Erinnerung an Schutz und Fürsprache in öffentlicher Not.

1917: barfüßige Wallfahrt für den Frieden

Während des Ersten Weltkrieges wurde Monte zum Ziel einer außergewöhnlichen diözesanen Wallfahrt. Am 27. Juli 1917 zogen Gläubige aus allen Pfarren Madeiras von der Sé in Funchal zum Heiligtum hinauf. Viele legten den Caminho do Monte barfuß als Bußhandlung zurück.

Die Teilnehmer baten um ein Ende des Krieges. Am Largo da Fonte wurde ein Altar mit dem alten Gnadenbild errichtet. Der Bischof und die kirchlichen Verantwortlichen verbanden die Bitte ausdrücklich mit einem Gelübde: Sollte Frieden eintreten, solle am Terreiro da Luta ein Erinnerungsmonument errichtet werden.

Nossa Senhora da Paz

Nach dem Waffenstillstand von 1918 wurde das Kriegsende religiös als Erhörung der Bitte verstanden. Eine Kommission sammelte Mittel für das versprochene Denkmal am Terreiro da Luta, jenem Ort, an dem nach der Legende die pastorinha der Nossa Senhora begegnet war.

Die Spendensammlung reichte weit über Madeira hinaus. Besonders madeirische Auswanderer in den Vereinigten Staaten, Brasilien und Guyana beteiligten sich. 1923 wurde der Grundstein gelegt; am 14. August 1927 wurde das Monument Nossa Senhora da Paz im Rahmen einer gewaltigen Wallfahrt eingeweiht.

Ein monumentales Ex-voto

Nossa Senhora da Paz ist im Kern ein großformatiges Votivdenkmal. Es erfüllt ein während einer öffentlichen Krise abgelegtes Gelübde. Damit steht das Monument in derselben religiösen Logik wie ein kleines Wachsvotiv oder eine gemalte Danktafel, nur in völlig anderer Größenordnung.

Besonders eindrucksvoll ist der später hinzugefügte große Rosenkranz aus Steinen und Ankerketten. Rund 300 Männer, überwiegend carreiros, trugen ihn in einer mehrstündigen Bußwallfahrt von Funchal zum Terreiro da Luta.

Casa dos Romeiros

Neben dem Heiligtum bestand eine eigene Casa dos Romeiros. Bereits im 18. Jahrhundert ist ein solches Gebäude dokumentiert. Es sollte Pilgern Unterkunft bieten, war jedoch angesichts der großen Menschenmengen zu klein.

Viele romeiros übernachteten deshalb im Freien. Die Existenz einer besonderen Pilgerunterkunft ist dennoch ein starkes materielles Zeugnis dafür, dass Nossa Senhora do Monte eine großräumige Wallfahrt mit mehrtägigem Aufenthalt war.

Vom Gebet zum Arraial

Nach der Erfüllung der promessas wechselte der Schwerpunkt vieler Teilnehmer zum Arraial. Rund um Kirche, Largo da Fonte, Parks und angrenzende Wege entstanden Musik, Tanz, Essen, Trinken, Verkaufsstände und Begegnungen.

Historische Quellen nennen cantares, despiques und charambas sowie regionale Instrumente. Professionelle Filharmonicas traten daneben auf. Die Romaria war deshalb weder ausschließlich stille Andacht noch bloß weltliches Volksfest, sondern verband beide Ebenen in einem gemeinsamen Festzyklus.

Grenzen zwischen heilig und profan

Kirchliche und kommunale Behörden versuchten zeitweise, den Arraial während Messe und Prozession zurückzudrängen. Händler in unmittelbarer Nähe der Kirche wurden verpflichtet, ihre Geschäfte während religiöser Feiern zu schließen. Polizeikräfte sorgten für Ordnung.

Die wiederkehrenden Konflikte zeigen gerade die Größe des Festes. Wo Tausende Menschen zusammenkommen, entstehen neben Gebet auch Lärm, Alkohol, Tanz, Handel und soziale Begegnung. Moralische Kritik ist damit selbst eine Quelle zur sozialen Realität der Wallfahrt.

Die Wallfahrtsmahlzeit

Zum Aufenthalt gehörte eine ausgiebige Mahlzeit. Viele Familien brachten Körbe mit Lebensmitteln mit und breiteten unter Bäumen Tücher aus. Historische Berichte nennen carne de vinho e alhos, Brot mit Erva-doce, gebratenes Fleisch, Oliven und Wein.

Die gemeinsame Mahlzeit war mehr als bloße Versorgung. Sie markierte den Übergang von der religiösen Anstrengung zum geselligen Teil des Tages. Wallfahrt bedeutete dadurch auch gemeinsames Essen außerhalb des alltäglichen häuslichen Raumes.

Bonecas de Massa

Zu den charakteristischen Erinnerungsobjekten gehörten Bonecas de Massa. Diese Figuren wurden aus mit Safran gefärbtem Maismehl gefertigt und mit Federn sowie farbigem Papier geschmückt. Junge Frauen trugen sie um den Hals und nahmen sie anschließend mit nach Hause.

Dort konnten die Figuren an die Wand gehängt werden. Das Wallfahrtsandenken überführte den außergewöhnlichen Festtag in den Alltag. Ein Stück des Arraials blieb damit im Haus sichtbar.

Rosquilhas de centeio und geschmückte Hüte

Junge Männer kauften Roggenkringel und steckten sie als Schmuck an ihre Hüte. Auch diese vergänglichen Lebensmittel wurden zu Erinnerungszeichen und Teil der persönlichen Festtracht.

Solche Objekte zeigen, wie schwierig eine strenge Trennung zwischen Devotionalie, Speise, Schmuck und Souvenir sein kann. Die Bedeutung entsteht aus dem Ort, dem Fest und dem Gebrauch.

Emigration und Abschied

Für viele Madeirer spielte Nossa Senhora do Monte auch bei der Auswanderung eine wichtige Rolle. Vor der Abreise suchten Menschen das Heiligtum auf, verabschiedeten sich vom Gnadenbild und erbaten seinen Segen für die Reise und das neue Leben im Ausland.

Bei einer Rückkehr nach Madeira konnten Novenen organisiert oder alte promessas erfüllt werden. Das Heiligtum blieb damit auch über große Entfernungen ein Bezugspunkt der persönlichen Biographie.

Die Romaria wandert nach Hawaii

Die Auswanderer nahmen den Kult mit. Im Kalihi Valley auf Hawaii entstand 1902 ein der Nossa Senhora do Monte geweihtes Gotteshaus. Dort wurde das Fest nach dem Vorbild der madeirischen "Romaria-Mãe" gefeiert, mit Messe, Prozession, Filharmónica, regionalem Essen und Liedern.

Ähnliche Spuren des Kultes entstanden später in weiteren Auswanderungsregionen, darunter Brasilien, Venezuela, Südafrika, Kanada und andere Teile der madeirischen Diaspora. Die Wallfahrt wurde damit zu einem Stück exportierter Inselidentität.

Das Fest als Erinnerung an Madeira

In der Emigration erfüllte Nossa Senhora do Monte eine doppelte Funktion. Sie blieb religiöse Schutzgestalt, zugleich aber auch Symbol der verlorenen beziehungsweise verlassenen Heimat. Die Nachbildung des Festes stellte ein Stück Madeira in der neuen Umgebung her.

Gerade deshalb konnten Auswanderer wesentlich zur Finanzierung von Projekten am ursprünglichen Heiligtum beitragen. Geld, Erinnerung und religiöse Zugehörigkeit bewegten sich in beide Richtungen zwischen Insel und Diaspora.

Das Grab Kaiser Karls I. von Österreich

Eine völlig andere Kultschicht entstand im 20. Jahrhundert. Karl I., letzter Kaiser von Österreich und König von Ungarn, lebte nach seiner Verbannung mit seiner Familie auf Madeira. Er starb am 1. April 1922 in Monte und wurde am 5. April in einer Seitenkapelle der Kirche Nossa Senhora do Monte beigesetzt.

Sein Grab blieb in Madeira. 1967 und 1968 wurde die Grabkapelle neu gestaltet. Damit besitzt das Marienheiligtum zugleich ein historisches Grab, das Besucher aus Mitteleuropa und besonders aus Österreich und Ungarn anzieht.

Der selige Karl von Österreich

Papst Johannes Paul II. sprach Karl am 3. Oktober 2004 selig. Seitdem besitzt sein Grab eindeutig eine zusätzliche religiöse Funktion. Es ist nicht nur historische Grabstätte eines ehemaligen Monarchen, sondern ein Ort der Verehrung eines Seligen.

2005 wurde auf der Treppe vor dem Heiligtum eine Bronzestatue des seligen Karl aufgestellt. Die neue Kultschicht bleibt dabei räumlich in das ältere Marienheiligtum eingebettet.

Pilger zum Grab des seligen Karl

Der Wallfahrtscharakter des Karl-Grabes ist ausdrücklich belegt. Zum hundertsten Todestag wurde 2022 ein diözesanes Jubiläum ausgerufen. Gläubige wurden eingeladen, zur Igreja do Monte und besonders zum Grab des seligen Karl zu pilgern; auch organisierte Pfarr- und Gemeinschaftswallfahrten wurden angeregt.

Damit besitzt Nossa Senhora do Monte heute zwei unterschiedliche, aber nebeneinander bestehende Wallfahrtszentren: das spätmittelalterliche Mariengnadenbild und das Grab eines 2004 seliggesprochenen Menschen des 20. Jahrhunderts.

Zwei Wallfahrtsgeschichten in einer Kirche

Die beiden Kultschichten unterscheiden sich grundlegend. Die Marienwallfahrt ist aus Legende, Gnadenbild, Inselkrisen, promessas und Romaria hervorgegangen. Der Karl-Kult entstand aus historischem Exil, Grab, Seligsprechung und internationaler Verehrung.

Gerade diese Gleichzeitigkeit macht Monte ungewöhnlich. Ein madeirischer Marienwallfahrtsort mit ausgeprägter regionaler Volkskultur ist zugleich zu einem europäischen Seligenheiligtum geworden, ohne dass die ältere Kulttradition ihre Eigenständigkeit verloren hätte.

Heutiger Wallfahrtsstatus

Nossa Senhora do Monte ist ein eindeutig lebendiger Wallfahrtsort und eines der wichtigsten religiösen Zentren Madeiras. Die große Augustromaria, Novenen, promessas, Nähe zum Gnadenbild und die starke regionale Identifikation halten die Marienverehrung lebendig.

Die historische Formenwelt hat sich verändert, aber nicht vollständig aufgelöst. Wachsvotive und Kerzen sind weiterhin Teil der Gelübdepraxis; barfüßige Pilger werden noch immer dokumentiert. Gleichzeitig entstehen neue Formen religiöser und kultureller Erinnerung.

Volkskundliche Bedeutung

Für die Volkskunde ist Monte nahezu ein vollständiges Lehrbuch der Wallfahrt. Der Ort besitzt eine Gnadenbildlegende, ein mittelalterliches Kultbild, Pilgerquelle, Berührungsfrömmigkeit, anatomische Wachsvotive, gemalte Ex-votos, barfüßigen und knienden Aufstieg, Berufs- und Auswanderernovenen, Pilgerherberge, große Romaria, Arraial, Wallfahrtsmahlzeit und charakteristische Erinnerungsobjekte.

Hinzu kommen zwei besonders bemerkenswerte Erweiterungen: die transnationale Übertragung des Kultes durch madeirische Auswanderer und die Entstehung eines zweiten Wallfahrtszentrums am Grab des seligen Karl. Dadurch verbindet das Heiligtum lokale Inselgeschichte mit weltweiter Migration und mitteleuropäischer Geschichte.

Ein Ort, an dem Erinnerung körperlich wird

Die besondere Stärke von Nossa Senhora do Monte liegt darin, dass Erinnerung nicht nur erzählt wird. Sie wird gegangen, getragen, gekniet, geküsst, gegessen und mit nach Hause genommen. Der Körper des Pilgers ist auf der Treppe beteiligt; Wachs bildet Körperteile nach; Wasser wird getrunken; das Gnadenbild wird berührt; Speisen und Bonecas de Massa werden zu Erinnerungsobjekten.

Wallfahrt erscheint hier nicht als abstrakte religiöse Idee, sondern als dichte Folge von Handlungen. Gerade deshalb hat der Monte seine Bedeutung über Jahrhunderte bewahrt und konnte zugleich neue historische Schichten aufnehmen.

Literatur und Quellen

- Duarte Manuel Freitas: "Romaria de Nossa Senhora do Monte: Memória Histórica e Identidade Insular (1901-1927)." In: Arquivo Histórico da Madeira, Nova Série, Nr. 2, Funchal 2020, S. 619-660.

- Joaquim Plácido Pereira: Nossa Senhora do Monte, Padroeira da Ilha. Funchal 1914.

- J. Reis Gomes: "Nossa Senhora do Monte." 1909.

- Pe. Fernando Augusto Pio: O Monte, Santuário Votivo da Madeira. Funchal 1978.

- Pe. Giselo Andrade: Santuário de Nossa Senhora do Monte. Fé e Tradição. Paróquia de Nossa Senhora do Monte, 2010.

- Fernando Augusto da Silva / Carlos A. de Menezes: Elucidário Madeirense. Funchal.

- César Ferreira: Festas e Romarias da Madeira. Museu Etnográfico da Madeira, Ribeira Brava 2006.

- Museu Etnográfico da Madeira: Viagens com mais de um século de história. Os carros de cesto ou carros do Monte. Ribeira Brava.

- Fernando Augusto da Silva / Carlos A. de Menezes: Elucidário Madeirense. Artikel zu den carros do Monte und zur Geschichte des Monte.

- Património Cultural / SIPA: Igreja Paroquial de Nossa Senhora do Monte / Santuário de Nossa Senhora do Monte.

- Museu Etnográfico da Madeira: Inventardokumentation "Festa de Nossa Senhora do Monte", Kategorie Romarias.

- Diocese do Funchal und Paróquia Nossa Senhora do Monte: Dokumentation zum Heiligtum und zum Grab des seligen Karl von Österreich.

Ergänzungen: Wolfgang Morscher

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