Pucking, Filial- und Wallfahrtskirche St. Leonhard bei Pucking

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Wallfahrt: Historische Leonhardiwallfahrt mit Bitten um Schutz und Heilung des Viehs, besonders der Pferde, sowie Hufeisenopfern. Der Leonhardiritt mit Gottesdienst, Pferdesegnung und Umritt wird weiterhin gepflegt.
Status: Aktiver Wallfahrts- und Leonhardiort.
Kultzentrum: Spätgotische Statue des hl. Leonhard um 1490, ursprünglich Hauptfigur eines gotischen Flügelaltares; zusätzlich barockes Leonhardsbild am Hochaltar.
Ort: St. Leonhard bei Pucking.
Bezirk/Region: Bezirk Linz-Land / oberösterreichischer Zentralraum.
Bundesland: Oberösterreich.
Lage und Besuch
• Lage: St. Leonhard 17b, 4055 Pucking.
• Lage in der SAGEN.at-Karte der Wallfahrtsorte Linz und OÖ Zentralraum
• Ansicht in Street View
• Web: Pfarrgemeinde Pucking
• Öffnungszeiten: Die Kirche ist tagsüber in der Regel geschlossen. Gottesdienste finden vor allem in der wärmeren Jahreszeit und zu besonderen Anlässen statt; Wallfahrten und Besichtigungen können mit der Pfarrgemeinde vereinbart werden.
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Besonders willkommen sind Außenansicht und Innenraum der Wallfahrtskirche, die spätgotische Leonhardstatue, Hochaltar und Leonhardsbild, gotische Fresken und Sternengewölbe, Hufeisen und Wagenräder an der Kirche, historische und heutige Votivgaben, Leonhardiritt, Pferdesegnung, geschmückte Pferde und Gespanne, Prozessionen, Inschriften und weitere lokale Besonderheiten.

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Ausführliche Beschreibung

Lage und heutiger Charakter

Die Filial- und Wallfahrtskirche St. Leonhard liegt rund zwei Kilometer südlich des Puckinger Ortszentrums im kleinen Ort St. Leonhard, nahe dem Sipbach. Die heute still wirkende gotische Landkirche war über Jahrhunderte ein religiöser Mittelpunkt der bäuerlichen Bevölkerung des Umlandes. Ihr Patron, der hl. Leonhard von Noblac, wurde im süddeutschen und österreichischen Raum zunächst als Helfer der Gefangenen verehrt und entwickelte sich im Lauf des Mittelalters zu einem der wichtigsten Schutzheiligen für Vieh und Landwirtschaft. Besonders eng wurde sein Kult mit Pferden verbunden. Diese Entwicklung lässt sich in St. Leonhard bei Pucking ungewöhnlich anschaulich an der Kirche selbst, an den überlieferten Hufeisenopfern und am bis heute gepflegten Leonhardiritt verfolgen.

Die regelmäßigen Gottesdienste früherer Jahrzehnte sind zurückgegangen, doch der Ort hat seinen religiösen Charakter nicht verloren. Die Kirche wird für besondere Gottesdienste und Andachten genutzt, und rund um den Gedenktag des hl. Leonhard lebt die alte Verbindung zwischen Heiligenverehrung, Pferden und bäuerlicher Gemeinschaft im Leonhardiritt weiter. Damit steht St. Leonhard zwischen historischer Wallfahrtsstätte und lebendigem Brauchtumsort: Die einst ganzjährig wirksame Wallfahrt besitzt heute vor allem im Leonhardifest und in der Pferdesegnung ihre sichtbare Fortsetzung.

Die Volkenstorfer und die Anfänge der Kirche

Die frühe Geschichte der Kirche ist mit dem Adelsgeschlecht der Volkenstorfer verbunden, das im Gebiet zwischen Traun und Enns umfangreichen Besitz hatte. Bereits 1378 erscheint in den Besitzaufzeichnungen der Familie ein Hof bei "sand Lienhart". Einen sicheren urkundlichen Ausgangspunkt bildet das Jahr 1405: Seibot II. von Volkenstorf übergab dem Puckinger Pfarrer Hans Heyberger seine neu erbaute Kapelle zu St. Leonhard beim Sipbach. Ob dieser Bau einen noch älteren Vorgänger ersetzte, lässt sich nicht sicher entscheiden. Die Nennung des Hofes im späten 14. Jahrhundert zeigt jedenfalls, dass die Bezeichnung St. Leonhard bereits vor der urkundlichen Übergabe der Kapelle gebräuchlich war.

Der Bau des frühen 15. Jahrhunderts bildet den Kern der heutigen Kirche. Um 1440/1450 erhielt der Innenraum seinen außergewöhnlichen Freskenschmuck. Um 1490 wurde ein gotischer Flügelaltar geschaffen, von dem die monumentale Statue des hl. Leonhard erhalten blieb. 1549 erweiterte man die Kirche durch das nördliche Seitenschiff. Damit entstand ein über mehrere Generationen gewachsener spätgotischer Sakralraum, der erst im frühen 18. Jahrhundert eine umfassende barocke Ausstattung erhielt.

Die Legende von den gefangenen Volkenstorfern

Mit der urkundlich belegten Stiftung verband sich später eine Gründungslegende. Vier Angehörige der Volkenstorfer sollen auf einem Kriegszug in Gefangenschaft geraten sein und gelobt haben, im Fall ihrer Befreiung jeweils eine Kirche zu errichten. Nach glücklicher Heimkehr hätten sie ihr Versprechen erfüllt; mit dieser Erzählung wurden mehrere Kirchen der Umgebung, darunter St. Leonhard, verbunden. Die Geschichte ist nicht als historische Nachricht über die Entstehung der Kirche zu verstehen, sondern als nachträgliche Deutung der Stiftung.

Ihre Entstehung ist dennoch aufschlussreich. Leonhard galt seit dem Mittelalter als Patron der Gefangenen und wurde häufig mit Ketten oder Fesseln dargestellt. Die Erzählung von Gefangenschaft, Gelübde und Befreiung überträgt damit das zentrale Heiligenmotiv unmittelbar auf die Stifterfamilie. Aus einer realen Stiftungsgeschichte entstand eine Legende, welche die Wahl des Kirchenpatrons religiös verständlich machte.

Die gotischen Fresken

Zu den bedeutendsten Kunstwerken der Kirche gehören die um 1440/1450 entstandenen Wand- und Gewölbemalereien. Sie wurden bereits nach verhältnismäßig kurzer Zeit übermalt und gerieten dadurch für Jahrhunderte aus dem Blick. Erst 1946 kamen sie bei Restaurierungsarbeiten wieder zum Vorschein; 1946/47 wurden sie freigelegt und restauriert. Der heutige Besucher erlebt dadurch einen spätgotischen Bildraum von bemerkenswerter Geschlossenheit.

Die Gewölberippen sind kräftig farbig marmoriert, während die Gewölbefelder von einer großen Zahl gemalter Sterne überzogen werden. In Rundmedaillons erscheinen die Evangelistensymbole und Kirchenväter, wobei bemerkenswerterweise an die Stelle des hl. Ambrosius der hl. Bernhard von Clairvaux tritt. An den Wänden finden sich unter anderem die Kreuzigung Christi und die Ölbergszene. Im Chor erscheinen der Erzengel Michael als Seelenwäger, Apostel und Heilige sowie Maria mit dem Kind auf der Mondsichel im Strahlenkranz. Sonne und Mond sind in die Bildwelt des Chorgewölbes einbezogen. Die Malereien verbinden Heilsgeschichte, Heiligenverehrung und mittelalterliche Vorstellung vom Kosmos zu einem dichten theologischen Programm.

Die spätgotische Leonhardstatue

Für die Wallfahrtsgeschichte besitzt die um 1490 entstandene spätgotische Statue des hl. Leonhard besondere Bedeutung. Sie war ursprünglich die Hauptfigur eines gotischen Flügelaltares und ist das wichtigste erhaltene Zeugnis des Leonhardskultes vor der barocken Umgestaltung. Der Heilige erscheint als Abt im Ordensgewand mit Abtstab und dem für ihn charakteristischen Hinweis auf Ketten und Fesseln. Die Figur wurde 1947 restauriert und steht heute zwischen Haupt- und Seitenschiff.

Während der heutige barocke Hochaltar ein Gemälde des Heiligen zeigt, dürfte die spätgotische Statue über lange Zeit der eigentliche kultische Bezugspunkt der Wallfahrer gewesen sein. Ihre Entstehungszeit fällt in jene Epoche, in der die Leonhardsverehrung im Alpenraum und in den angrenzenden bäuerlichen Landschaften stark anwuchs und der Heilige zunehmend als Schutzpatron der Haustiere verstanden wurde.

Barocke Ausstattung

1720 erhielt die Kirche einen neuen Hochaltar und eine Kanzel, 1721 folgte ein Seitenaltar. Die Arbeiten werden Johann Georg Derfler zugeschrieben. Das Hochaltarbild zeigt den hl. Leonhard über einer Gruppe gefesselter Männer im Kerker; ein Engel trägt die Fesseln. Damit blieb auch in der barocken Ausstattung zunächst das ältere Gefangenenpatronat des Heiligen sichtbar. Zugleich hatte sich seine Bedeutung für Vieh und Landwirtschaft längst fest im Volksglauben verankert.

An der nördlichen Langhauswand befindet sich eine thronende Maria mit Kind, die wahrscheinlich nach einem älteren gotischen Vorbild gestaltet wurde. Spätgotische und barocke Ausstattung stehen damit nicht unverbunden nebeneinander, sondern zeigen mehrere historische Schichten derselben Kirche.

Leonhard als Vieh- und Pferdepatron

Die ursprüngliche Verehrung Leonhards galt vor allem der Befreiung von Gefangenen. Seine Kette, zunächst Sinnbild gelöster Fesseln, wurde im bäuerlichen Kult zunehmend auf Viehketten übertragen. Daraus entwickelte sich im süddeutschen und österreichischen Raum das Patronat für Nutztiere, besonders für Rinder und Pferde. Für die bäuerliche Wirtschaft, in der Erkrankung oder Verlust eines Zug- oder Arbeitstieres schwere Folgen haben konnte, besaß die Bitte um Schutz des Viehs unmittelbar existentielle Bedeutung.

St. Leonhard bei Pucking entwickelte sich zu einem regionalen Zentrum dieser Schutzfrömmigkeit. Menschen aus der Umgebung kamen mit Bitten um Heilung erkrankter Tiere oder aus Dankbarkeit nach überstandener Krankheit. Besonders stark war die Verbindung zum Pferd. Die Wallfahrt war damit keine abstrakte Heiligenverehrung, sondern unmittelbar in bäuerliche Arbeit, Tierhaltung und wirtschaftliche Existenz eingebunden.

Hufeisen als Votivgaben

Das auffälligste materielle Zeugnis dieser Wallfahrt sind die Hufeisen an der Kirche. Sie wurden in großer Zahl als Votivgaben dargebracht und an der Außenseite des Gotteshauses befestigt, teilweise zu ornamentalen Formen zusammengestellt; auch Wagenräder gehörten zum überlieferten Erscheinungsbild. Nach älteren volkskundlichen Aufzeichnungen wurde für ein erkranktes und wieder genesenes Pferd ein Hufeisen oder ein Paar Hufeisen geopfert. Das Tier war dem Heiligen im Gelübde anvertraut worden, und die eiserne Gabe erfüllte nach der erhofften Heilung das Versprechen.

Solche Eisenopfer gehören zu den charakteristischsten Formen der Leonhardsverehrung im Alpen- und Voralpenraum. Das Hufeisen stand dabei nicht nur stellvertretend für das Pferd, sondern verband den Kult mit Schmiedearbeit, bäuerlichem Alltag und dem hohen Wert des Tieres. Anders als leicht vergängliche Votivgaben blieben die Eisen am Gebäude sichtbar und machten die Vielzahl früherer Bitten und Danksagungen dauerhaft ablesbar. Die Außenwand der Kirche wurde damit selbst zu einem Votivträger.

Die Kritik von 1785: Volksfrömmigkeit und Aufklärung

Eine ungewöhnliche Quelle zur Frömmigkeit des späten 18. Jahrhunderts ist ein Bericht in der "Wienerischen Kirchen-Zeitung" von 1785. Das josephinisch-aufklärerische Blatt kritisierte die religiösen Gebräuche bei St. Leonhard scharf als "Aberglauben". Besonders beanstandet wurde eine offenbar am Mondkalender orientierte Gottesdienstordnung: Nach dem Bericht wurde monatlich an jenem Sonntag eine Messe gefeiert, an dem der Neumond vor einer bestimmten Tageszeit eintrat; fiel der Zeitpunkt später, wurde der Gottesdienst auf den folgenden Sonntag verschoben. Ebenso standen die Hufeisenopfer und das Vertrauen auf Leonhard als Viehpatron in der Kritik.

Der Bericht darf nicht als neutrale volkskundliche Beschreibung gelesen werden. Er entstand aus der Perspektive einer kirchenreformerischen Aufklärung, die viele ältere Formen der Volksfrömmigkeit beseitigen oder ordnen wollte. Gerade seine Polemik zeigt jedoch indirekt, wie stark solche Bräuche damals noch verankert waren. Die Verbindung von Heiligenkult, Tiergesundheit, Votivgabe und kosmisch beziehungsweise kalendarisch gedeuteten Zeitpunkten gehörte zu einer religiösen Praxis, die mit den Vorstellungen der josephinischen Reformtheologie in Konflikt geraten konnte.

Die Kirche in der josephinischen Reformzeit

Trotz der Kritik und der umfassenden kirchlichen Neuordnungen unter Kaiser Joseph II. blieb St. Leonhard erhalten. Zahlreiche kleinere Kirchen und Kapellen wurden in dieser Zeit aufgehoben, profaniert oder ihrer Ausstattung beraubt. Für St. Leonhard konnte dagegen eine fortdauernde pastorale und religiöse Nutzung geltend gemacht werden. Damit überstand die Kirche jene Reformphase, in der viele vergleichbare ländliche Kultorte verschwanden.

Dass gerade eine Wallfahrtskirche mit ausgeprägter Vieh- und Votivfrömmigkeit bestehen blieb, ist bemerkenswert. Der Kult wurde zwar von aufgeklärten Kritikern angegriffen, war aber zugleich tief im religiösen Leben der umliegenden Bevölkerung verwurzelt.

Leonharditag und Wiederbelebung des Umritts

Der Gedenktag des hl. Leonhard am 6. November beziehungsweise die Feier an einem nahegelegenen Wochenende bildete den jährlichen Höhepunkt des Kultes. Zum Leonhardifest kamen Menschen aus der Umgebung nach St. Leonhard; Pferde und andere Nutztiere standen im Mittelpunkt der Segensbitten. Nach Unterbrechungen wurde der Leonhardiritt unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg neu belebt. Bereits beim ersten Umritt mit Pferdesegnung 1945 nahmen nach örtlicher Überlieferung rund 60 Reiter teil, während mehrere tausend Besucher aus dem Mühl- und Traunviertel gekommen sein sollen.

Die Wiederaufnahme des Umritts zeigt, dass der Leonhardskult nach dem Krieg nicht nur als historische Erinnerung verstanden wurde. Das religiöse Patronat des Heiligen verband sich erneut mit öffentlichem Brauchtum. Reiter und Pferde, Gottesdienst, Segnung und gemeinsamer Umritt machten die ältere Wallfahrt in einer neuen Form sichtbar.

Der heutige Leonhardiritt

Der Leonhardiritt wird weiterhin gepflegt und gehört zu den markanten kirchlichen und kulturellen Ereignissen in Pucking. Nach dem Gottesdienst ziehen geschmückte Pferde und Reiter durch das Sipbachtal und empfangen den Segen. Organisiert wird das Fest mit Unterstützung des Kulturvereins St. Leonhard und zahlreicher Helfer. Damit hat sich aus der älteren Vieh- und Pferdewallfahrt eine Form entwickelt, in der Gottesdienst, Tiersegnung, Umritt und örtliche Gemeinschaft eng miteinander verbunden bleiben.

Der heutige Brauch darf dennoch nicht einfach mit der mittelalterlichen oder frühneuzeitlichen Wallfahrt gleichgesetzt werden. Früher standen individuelle Bitten um Heilung erkrankter Tiere, Gelübde und Votivgaben stärker im Mittelpunkt. Heute ist der Umritt zugleich religiöses Fest, Pferdesegnung und bewusst gepflegtes Kulturerbe. Gerade diese Veränderung gehört zur Geschichte des Wallfahrtsortes: Ein Kult kann weiterleben, obwohl sich die Lebenswelt, in der er entstanden ist, grundlegend verändert hat.

Kirche, Kulturraum und Erhaltung

Neben der religiösen Nutzung hat St. Leonhard heute auch als Kunst- und Kulturdenkmal hohe Bedeutung. Die Pfarrgemeinde und der Kulturverein St. Leonhard bemühen sich um Erhaltung und Nutzung des mehr als sechs Jahrhunderte alten Bauwerks. In der warmen Jahreszeit finden auch kulturelle Veranstaltungen statt. Die tagsüber gewöhnlich geschlossene Kirche kann für Wallfahrten oder Besichtigungen nach Vereinbarung zugänglich gemacht werden.

Diese Mehrfachfunktion ist für den Fortbestand des Ortes wichtig. Die gotischen Fresken und die spätgotische Leonhardstatue ziehen Kunstinteressierte an, während der Leonhardiritt und die kirchlichen Feiern die religiöse Tradition weiterführen. Beides zusammen bewahrt die Kirche als lebendigen Erinnerungsort.

Volkskundliche Bedeutung

St. Leonhard bei Pucking gehört zu den anschaulichsten Beispielen bäuerlicher Wallfahrtsfrömmigkeit im oberösterreichischen Zentralraum. Hier lassen sich mehrere für den Leonhardskult typische Elemente an einem einzigen Ort beobachten: der mittelalterliche Gefangenenpatron, die Übertragung seines Kettenattributes auf den Viehschutz, die besondere Verehrung als Pferdepatron, eiserne Votivgaben, Gelübde für erkrankte Tiere, die Kritik der Aufklärung, der Leonharditag und schließlich der moderne Umritt mit Pferdesegnung.

Besonders wertvoll ist die materielle Überlieferung. Die spätgotische Statue steht für den älteren Kult, die Hufeisen an der Kirche für unzählige individuelle Bitten und Danksagungen, und der bis heute veranstaltete Leonhardiritt übersetzt das alte Patronat in eine gegenwärtige Form. Die Kirche zeigt damit, wie eng religiöse Vorstellung, Tierhaltung, bäuerliche Wirtschaft, Kunst und gemeinschaftliches Fest miteinander verbunden sein konnten und teilweise noch immer sind.

Literatur und Quellen

K. Braunschmid, F. Juraschek, F. Pfeffer: St. Leonhard bei Pucking. In: Oberösterreichische Heimatblätter, Jg. 1, Heft 1, Linz 1947.

W. Luger: St. Leonhard bei Pucking.

Erwin Hainisch, Kurt Woisetschläger: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio Oberösterreich. 6. Auflage, Wien 1977, S. 279-280.

Pfarrgemeinde Pucking: Informationen zur Filial- und Wallfahrtskirche St. Leonhard und zu ihrer heutigen Nutzung.

Marktgemeinde Pucking: Informationen zum Leonhardiritt und zur Wiederbelebung des Umritts nach dem Zweiten Weltkrieg.

Tips Linz-Land: Pucking feiert den heiligen Leonhard mit festlichem Ritt. 10. November 2025.

Ergänzungen: Wolfgang Morscher

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