Linz, Ebelsberg, Kapelle Maria Hilf

Am Friedhof Ebelsberg vorbei, auf der Straße nach Hohenbrunn, am Waldrand, knapp neben der Straße.

Der Ebelsbergische Pfleger Johann Wilhelm König ließ im Jahre 1717 wegen der Heilung von einem Gallenfieber die Kapelle erbauen. Es handelt sich um eine kleine Andachtsstätte mit Säulenvorbau. Links des Gnadenbildes ist die hl. Dreifaltigkeit, rechts der hl. Florian dargestellt, auch eine Herz-Jesu-Statue befindet sich hier. Außerdem sind die Inschriften "Hl. Dreifaltigkeit bitt für uns" und "Hl. Florian bitt für uns" angebracht.

Kultgegenstand: Mariahilf-Bild von Passau.

Legende: König war durch einen dreimaligen Traum, in dem er ein Muttergottesbild an einer Kreuzsäule vorüberschweben sah, veranlasst worden, das Gelübde zu machen, eine Marienkapelle zu erbauen, falls er wieder gesund werden würde.

Wallfahrt: einzelne Besucher aus der Umgebung; Blumen und auch kleine Kerzen zeugen davon.

Quelle: Hertha und Friedrich Schober, Kapelle, Kirche, Gnadenbild. Ein kunstgeschichtlicher und volkskundlicher Führer zu Wallfahrtsstätten in Oberösterreich. Linz 1972.
Mit freundlicher Genehmigung von Reinprecht Schober für SAGEN.at.


Lage: Passianwald, gegenüber Heinrich-Kandl-Weg 34.
Lage in SAGEN.at-Karte der Wallfahrtsorte Linz und OÖ Zentralraum
Ansicht in Street View
Web: Pfarrgemeinde Linz-Ebelsberg
Geöffnet: jederzeit zugänglich.
 
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Literatur zur Wallfahrt:
  - M. Rupertsberger, Ebelsberg, Einst und Jetzt (1912)
   
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Ergänzungen: Wolfgang Morscher

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