Grünau im Almtal, Jakobsbrunnenkapelle
Man geht ungefähr zehn Minuten auf der Straße, die an der Kirche vorbeiführt, dann zweigt rechter Hand bei einem Bauernhaus ein Weg leicht bergauf zur Kapelle ab; man sieht sie bereits von der Straße aus.
Die Kapelle stammt aus der Mitte des 17. Jahrhunderts; den Raum zieren einfache Wandmalereien. Auf dem Altar steht eine Muttergottesstatue mit Kind; im rückwärtigen Drittel der Kapelle ist rechts im Boden ein mit Brettern zugedeckter Brunnen.
Kultgegenstand: Brunnen mit Bischofsfigur, die ein Kirchenmodell in den Händen hält, also entweder der hl. Wolfgang oder der hl. Adalbero, doch ist diese Figur nicht mehr zu sehen. Jetzt wird wohl die Muttergottesstatue als Kultgegenstand gelten.
Wallfahrt: Früher wurde vor allem die Heilquelle besucht. Jetzt aber wird die Kapelle von der Pfarre aus zum Erntedankfest und zu den Marienfeiertagen besucht; es wird dabei zuerst in der Pfarrkirche eine Messe gelesen, worauf die Prozession zur Kapelle folgt.
Quelle: Hertha und Friedrich Schober, Kapelle, Kirche, Gnadenbild. Ein kunstgeschichtlicher und volkskundlicher Führer zu Wallfahrtsstätten in Oberösterreich. Linz 1972.
Mit freundlicher Genehmigung von Reinprecht Schober für SAGEN.at.
| | Lage: bei Kramesbergstraße 5, 4645 Grünau im Almtal. |
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| | Web: Pfarrgemeinde Grünau |
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Ergänzungen: Wolfgang Morscher © www.SAGEN.at |
