Garsten, Mühlbach, Wallerkapelle

Von der Eisenbundesstraße, ungefähr 11 km südlich von Steyr, zweigt kurz vor dem Kraftwerk Rosenau nach einer Brücke eine kleine Straße, "Mühlbachstraße" bezeichnet, nach Osten ab. Man folgt dieser, durch den Ort Mühlbach hindurch, ca. 5 km. Die Kapelle ist hoch über der Straße auf einem Hügel erbaut und mutet wie eine kleine Burg an. 230 flache Stufen führen zu ihr empor. Leopold Brandecker erbaute sie im Jahre 1854; 1859 wurde neben den Stufen ein Kreuzweg errichtet. Der Fernblick von dieser Höhe ist wunderbar.

An den Wänden des einfachen Raumes hängen verschiedene Heiligenbilder, auch ein geschriebenes Gedicht von Josef Reisinger zur Hundertjahrfeier im Mai 1954.

Kultgegenstand: "Hl. Maria vom Guten Rat", hinter Glas, mit der Inschrift: "Wahre abbildung des Wunderbahrlichen gnaden bild Sancta Mariae von gutten Rath, so in Welisch Land zu Genazzano unweit Rom andächtigst verehret wird."

Wallfahrt: Auf dem kleinen Altartisch liegen zahlreiche Kerzen, die ebenso wie die Eintragungen im aufliegenden Fremdenbuch auf einen regen Besuch hindeuten; selbst im Winter wird die Kapelle immer wieder besucht. Außerdem hält die Katholische Jugend hier gelegentlich eine Maiandacht.

Quelle: Hertha und Friedrich Schober, Kapelle, Kirche, Gnadenbild. Ein kunstgeschichtlicher und volkskundlicher Führer zu Wallfahrtsstätten in Oberösterreich. Linz 1972.
Mit freundlicher Genehmigung von Reinprecht Schober für SAGEN.at.



Lage: Mühlbachtal, Mühlbach, 4451 Garsten
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Literatur zur Wallfahrt:
   
   
   
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Ergänzungen: Wolfgang Morscher

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