Pfarrkirchen im Mühlkreis, Loretokapelle
Die Kapelle befindet sich in einem unscheinbaren Gebäude auf dem Friedhof, gegenüber der Kirche; der Kapellenraum ist dem Haus von Loreto nachgebildet. Er wurde vermutlich unter Benützung der gotischen Grabkapelle der Oberhaimer 1694 bis 1708 erbaut. Auf dem barocken Altar befindet sich ein Bild der Schmerzhaften Muttergottes (schwarz); bemerkenswert ist links vom Altar ein barockes Relief Mariä Verkündigung in architektonischer Rahmung.
Kultgegenstand: Schmerzhafte Muttergottes.
Legende: Die Loretokapelle soll die alte Pfarrkirche sein. Die Kirche soll ursprünglich auf einer höher gelegenen Stelle begonnen worden sein. Engelshände aber versetzten die Mauern bei Nacht auf die jetzige Stelle.
Wallfahrt: Für bäuerliche Belange. Einst wurden hier Flachsopfer und Wachsmotive gegeben, diese sollen z. B. 42 Pfund im Jahre 1600 betragen haben.
— Jetzt wird die Kapelle vor allem an den Goldenen Samstagen aus der Umgebung, aber auch aus Gebieten südlich der Donau besucht. Unter dem Jahr Einzelbesuche.
Quelle: Hertha und Friedrich Schober, Kapelle, Kirche, Gnadenbild. Ein kunstgeschichtlicher und volkskundlicher Führer zu Wallfahrtsstätten in Oberösterreich. Linz 1972.
Mit freundlicher Genehmigung von Reinprecht Schober für SAGEN.at.
| | Lage: Pfarrkirchen Nr. 13, 4141 Pfarrkirchen im Mühlkreis. |
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| | Web: Pfarre Pfarrkirchen im Mühlkreis |
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Ergänzungen: Wolfgang Morscher © www.SAGEN.at |
