| Wallfahrt: | Historisch bedeutende Marienwallfahrt mit starkem bäuerlichem Votivbrauchtum. Besonders wichtig sind die drei Goldenen Samstagnächte nach Michaeli; früher kamen Wallfahrer von weit her und die dritte Samstagnacht war mit großem Kirtag, mehreren Wallfahrtsmessen und Beichtbetrieb verbunden. Die Tradition wird bis heute in verkleinerter Form weitergeführt. |
| Status: | Historisch bedeutender und weiterhin lebendiger Wallfahrtsort. |
| Kultzentrum: | Schwarze Loreto-Madonna mit dem Jesuskind, 1694 von Jakob Auer als Kopie des Gnadenbildes im Heiligen Haus von Loreto geschaffen beziehungsweise für die neue Loretokapelle bestimmt. |
| Ort: | Pfarrkirchen im Mühlkreis. |
| Bezirk/Region: | Mühlviertel. |
| Bundesland: | Oberösterreich. |
| • | Lage: unmittelbar bei der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt auf dem ehemaligen Friedhofsplatz, Pfarrkirchen Nr. 13, 4141 Pfarrkirchen im Mühlkreis. |
| • | Lage in der SAGEN.at-Karte der Wallfahrtsorte Mühlviertel |
| • | Ansicht in Street View |
| • | Web: Pfarre Pfarrkirchen im Mühlkreis |
| • | Öffnungszeiten: während der Tageszeit täglich geöffnet und frei zugänglich; Kirchenführungen für Gruppen nach Voranmeldung. |
| • | Bilddokumentation |
| • | Ausführliche Beschreibung |
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Besonders willkommen sind Außenansicht und Einbindung in die ehemalige Friedhofskapelle, Innenraum mit nachgebildetem Mauerwerk des Heiligen Hauses, Schwarze Loreto-Madonna, Verkündigungsrelief und weitere Ausstattung sowie historische oder heutige Aufnahmen der Goldenen Samstagnächte, Wallfahrer, Kirtag und Votivgaben.
Mit diesen und weiteren Fotomotiven können Sie hier zur Dokumentation beitragen.
Die Loretokapelle von Pfarrkirchen im Mühlkreis steht unmittelbar gegenüber beziehungsweise südlich der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt auf dem alten Friedhofsplatz. Von außen wirkt sie überraschend unscheinbar, weil der eigentliche Loreto-Raum in einen älteren Kapellenbau eingefügt ist. Erst im Inneren wird sichtbar, dass es sich um eine bewusst möglichst genaue Nachbildung des "Heiligen Hauses" von Loreto in den Marken handelt. Selbst vermeintliche Balkenlöcher, Mauerrisse und unregelmäßige Wandflächen wurden nachgebildet, um die ehrwürdige Altertümlichkeit des italienischen Vorbildes zu vergegenwärtigen.
Die Kapelle ist während der Tageszeit frei zugänglich und wird von Pfarre und Tourismus bis heute ausdrücklich als Loretokapelle mit Schwarzer Madonna präsentiert. Ihr Wallfahrtsleben ist gegenüber der früheren Blüte kleiner geworden, aber keineswegs erloschen. Besonders die Goldenen Samstagnächte im Herbst haben sich als außergewöhnlich langlebiger Brauch erhalten.
Der heutige Loreto-Raum entstand nicht auf völlig neuem Baugrund. Das Bundesdenkmalamt beschreibt den Bau als spätgotische Kapelle aus der zweiten Hälfte beziehungsweise vom Ende des 15. Jahrhunderts, die ursprünglich als Grabkapelle genutzt wurde. Die ältere Literatur verbindet sie mit der Familie Oberhaimer. Damit reicht die Baugeschichte des kleinen Gotteshauses deutlich weiter zurück als der eigentliche Loreto-Kult.
Zwischen 1670 und 1673 wurde die ältere Grabkapelle barockisiert. Erst in einem weiteren Schritt erfolgte 1693/94 der Umbau zur Loretokapelle. Diese Bauabfolge ist genauer als die in älteren Zusammenfassungen häufig anzutreffende pauschale Datierung "1694 bis 1708". Die Pfarre selbst nennt 1694 als Jahr der Errichtung beziehungsweise Einrichtung der Loretokapelle; denkmalpflegerisch lässt sich der eigentliche Umbau bereits 1693/94 fassen.
Mit der Umgestaltung wird der Bildhauer Jakob Auer verbunden. Er schuf beziehungsweise gestaltete 1694 die Pfarrkirchner Nachbildung des Heiligen Hauses und die Schwarze Loreto-Madonna. Auer gehört zu den bedeutenden süddeutsch-österreichischen Bildhauern der Barockzeit; in Pfarrkirchen begegnet seine Arbeit jedoch in einem bewusst schlichten, dem legendären Haus Mariens nachempfundenen Raum und nicht in einer monumentalen höfischen Inszenierung.
Die Pfarrkirchner Loretokapelle ist heute deshalb besonders wertvoll, weil sie nicht nur den Namen Loreto trägt, sondern ihren ursprünglichen Nachbildungscharakter weitgehend bewahrt hat. Die Pfarre hebt ausdrücklich hervor, dass viele andere Loretokapellen später umgestaltet oder aufgegeben wurden, während hier das alte Raumkonzept noch erkennbar geblieben ist.
Das Vorbild aller Loretokapellen ist die Santa Casa im italienischen Loreto bei Ancona. Nach mittelalterlicher Überlieferung handelt es sich um das Haus Mariens aus Nazaret, in dem die Verkündigung des Engels Gabriel stattgefunden habe. Eine spätere Legende erzählt, Engel hätten das Haus im 13. Jahrhundert zunächst nach Tersatto an der Adria und schließlich nach Loreto übertragen. Historisch lässt sich diese wundersame Übertragung nicht nachweisen; sie gehört zur religiösen Überlieferung des Wallfahrtsortes.
Seit der frühen Neuzeit entstanden in ganz Europa Nachbildungen der Santa Casa. Herrscher, Adelige und geistliche Auftraggeber förderten den Loreto-Kult besonders im Zusammenhang der katholischen Reform und Gegenreformation. Eine möglichst genaue Kopie des Heiligen Hauses ermöglichte auch fern von Italien eine symbolische Teilhabe an der Heiligkeit des Vorbildes. Pfarrkirchen gehört in diese große europäische Loreto-Bewegung des 17. Jahrhunderts.
Das eigentliche Kultzentrum ist die Schwarze Madonna von Loreto. Die Figur steht an der Rückwand in einer Rundbogennische und trägt das Jesuskind. Ihre dunkle Fassung entspricht dem Typus der Loreto-Madonna, dessen schwarzes beziehungsweise dunkel gefärbtes Erscheinungsbild selbst zu einem charakteristischen Merkmal des Kultes wurde.
Die offizielle Pfarr- und Tourismusdarstellung bezeichnet diese Schwarze Madonna ausdrücklich als Herzstück der Kapelle. Der Heimatverein des Bezirks Rohrbach führt sie als 1693/94 entstandene Kopie der Schwarzen Madonna von Loreto von Jakob Auer. Damit ist die ältere Bezeichnung "Schmerzhafte Muttergottes" für den zentralen Kultgegenstand zu korrigieren. Eine Mater dolorosa kann in älteren Ausstattungszusammenhängen eine Rolle gespielt haben, das kennzeichnende Loreto-Gnadenbild ist jedoch die Schwarze Madonna mit Kind.
Links vom Altar befindet sich ein barockes Relief der Verkündigung Mariens in architektonischer Rahmung. Dieses Thema ist für eine Loretokapelle nicht bloß dekorativ. Nach der kirchlichen Überlieferung ist die Santa Casa eben jener Raum, in dem Maria den Gruß des Engels empfangen habe. Die Verkündigung gehört daher unmittelbar zur theologischen Bedeutung des nachgebauten Hauses.
Der kleine Raum verbindet somit Kultbild und Heilsgeschichte: Die Schwarze Madonna steht für die verehrte Muttergottes von Loreto, das Verkündigungsmotiv erinnert an das Ereignis, aus dem die besondere Heiligkeit des Hauses abgeleitet wird. Die Architektur selbst wird dadurch zum Träger der religiösen Erzählung.
Die Wallfahrt nach Pfarrkirchen war stark in die bäuerliche Lebenswelt des oberen Mühlviertels eingebunden. Eine ältere wallfahrtskundliche Beschreibung nennt ausdrücklich bäuerliche Anliegen und berichten von Flachsopfern und Wachsvotiven. Solche Gaben gehörten zu einer religiösen Ökonomie, in der Ernte, Gesundheit von Mensch und Tier, Kindersegen und wirtschaftliches Wohlergehen mit Bitte und Dank verbunden wurden.
Flachs war im bäuerlichen Haushalt ein wertvoller Rohstoff. Aus ihm entstanden Leinengarn und Leinengewebe; sein Gedeihen betraf daher unmittelbar Kleidung, Hauswirtschaft und Einkommen. Ein Flachsopfer war keineswegs eine beiläufige Gabe minderer Bedeutung. Ähnlich konkret waren Wachsvotive, die als Körperteile, Tiere oder andere Anliegen geformt werden konnten.
Eine ältere wallfahrtskundliche Beschreibung überliefert die auffällige Nachricht, um 1600 seien 42 Pfund Flachs geopfert worden. Diese Angabe muss heute jedoch quellenkritisch behandelt werden. Die eigentliche Loretokapelle entstand erst 1693/94; ein Flachsopfer des Jahres 1600 kann deshalb nicht ohne weiteres der Schwarzen Loreto-Madonna zugerechnet werden.
Denkbar wäre, dass bereits an der spätgotischen Vorgängerkapelle eine ältere Marien- oder Wallfahrtsfrömmigkeit bestand und die Naturalopfer später in die Loreto-Tradition eingingen. Möglich ist ebenso, dass ältere Literatur eine anders gelagerte Pfarrrechnung verkürzt mit der Loretowallfahrt verbunden hat. Ohne Einsicht in die originale Rechnung beziehungsweise den genauen archivalischen Beleg bleibt die Zahl von 42 Pfund eine überlieferte Nachricht und kein sicherer Beweis für eine Loreto-Wallfahrt bereits im Jahr 1600.
Die prägendste Wallfahrtstradition Pfarrkirchens sind die drei Goldenen Samstagnächte nach dem Fest des hl. Michael am 29. September. Der Brauch ist in Pfarrkirchen so tief verwurzelt, dass ihn die Pfarre heute noch als besondere örtliche Tradition ausführlich erklärt. Ältere lokale Überlieferung führt seine Anfänge bis um 1600 zurück, wobei auch hier zwischen sehr alter Tradition und exakt belegbarer Datierung unterschieden werden muss.
Früher kamen Menschen aus dem Mühlviertel und auch aus Gebieten südlich der Donau nach Pfarrkirchen. Die Bezeichnung "Samstagnacht" erinnert daran, dass solche Wallfahrtsgottesdienste sehr früh beziehungsweise in der Nacht zum Samstag beginnen konnten. Die drei Termine verbanden Marienverehrung mit Herbst, Ernteabschluss, Beichte, Messe und gemeinschaftlichem Wallfahren.
Besonders die dritte Goldene Samstagnacht nahm früher den Charakter eines großen Volksfeiertages an. Mehrere Wallfahrtsmessen wurden gefeiert, zusätzliche Priester standen zum Beichthören bereit, und ein großer Kirtag zog Besucher in den Ort. Religiöse Wallfahrt und weltlicher Markt lagen unmittelbar nebeneinander, wie dies für viele bedeutendere Wallfahrtstermine typisch war.
Der Kirtag gehört daher nicht bloß zur späteren Unterhaltungsgeschichte. Er war Teil der sozialen Infrastruktur der Wallfahrt. Wo viele Menschen aus entfernten Orten zusammenkamen, entstanden Verkauf, Bewirtung, Begegnung und Fest. Die Goldenen Samstagnächte waren damit zugleich religiöser Termin und zentraler Herbsttreffpunkt der Region.
Die Wallfahrt ist deutlich kleiner geworden, aber die Tradition ist nicht verschwunden. Noch im 21. Jahrhundert werden die Goldenen Samstagnächte in Pfarrkirchen gefeiert. Für 2024 ist beispielsweise die dritte Goldene Samstagnacht am 19. Oktober im kirchlichen Lektorenplan ausdrücklich ausgewiesen. Auch neuere Berichte beschreiben die zweite und dritte Samstagnacht weiterhin mit Gottesdiensten, gemeinschaftlichen Veranstaltungen und dem traditionellen Kirtag.
Damit unterscheidet sich Pfarrkirchen klar von Wallfahrtsorten, bei denen nur noch historische Erinnerung vorhanden ist. Form, Größe und Einzugsgebiet haben sich verändert, doch der charakteristische jahreszeitliche Brauch besteht fort. Die Loretokapelle ist deshalb weiterhin als lebendiger Wallfahrtsort zu führen.
Eine ältere wallfahrtskundliche Beschreibung hielt Anfang der 1970er Jahre fest, dass zur Zeit der Goldenen Samstage nicht nur Menschen aus der unmittelbaren Umgebung, sondern auch aus Gebieten südlich der Donau nach Pfarrkirchen kamen. Diese Beobachtung bestätigt den überörtlichen Charakter des Ortes. Auch jüngere Wallfahrtsbewegungen zeigen, dass Pfarrkirchen weiterhin als Pilgerziel wahrgenommen wird: 2025 führte beispielsweise eine mehrtägige Fußwallfahrt aus dem Raum Wels über das Mühlviertel nach Pfarrkirchen, wo ein gemeinsamer Wallfahrtsgottesdienst gefeiert wurde.
Nicht jede heutige Wallfahrergruppe richtet sich dabei ausschließlich auf die Loretokapelle; häufig bilden Pfarrkirche und Loretokapelle gemeinsam das sakrale Ziel. Für die historische Wallfahrtslandschaft ist diese Verbindung ohnehin wesentlich: Die kleine Santa Casa steht unmittelbar neben einer kunsthistorisch bedeutenden Pfarrkirche und war nie völlig aus dem kirchlichen Gesamtkomplex herausgelöst.
Eine ältere wallfahrtskundliche Beschreibung überliefert eine örtliche Legende, nach der die Loretokapelle die alte Pfarrkirche sei. Die eigentliche Kirche habe ursprünglich an einer höher gelegenen Stelle errichtet werden sollen; Engel hätten die dort aufgebauten Mauern in der Nacht an den heutigen Platz versetzt. Diese Erzählung ist baugeschichtlich nicht haltbar: Die Pfarrkirche besitzt nachweislich romanische und gotische Bauteile, während die heutige Loretokapelle aus einer spätgotischen Grabkapelle hervorging.
Als Sage bleibt die Geschichte dennoch bemerkenswert. Sie gehört zum weit verbreiteten Typus der wundersamen Ortswahl, bei dem eine höhere Macht den Bauplatz einer Kirche bestimmt. In Pfarrkirchen dürfte die Erzählung zusätzlich durch die Loreto-Legende begünstigt worden sein, denn auch das Heilige Haus von Loreto soll der Überlieferung nach von Engeln an seinen Bestimmungsort getragen worden sein. Historische Baugeschichte und legendäre Ortsdeutung sind daher klar auseinanderzuhalten.
Die Errichtung der Pfarrkirchner Loretokapelle fällt in eine Epoche intensiver katholischer Erneuerung. Die Pfarre selbst weist darauf hin, dass Herrscher wie Maximilian I. von Bayern und Kaiser Ferdinand II. Loreto besuchten, Kopien des Gnadenbildes verbreiteten und die Loretofrömmigkeit im Rahmen der Gegenreformation förderten. Der Nachbau eines Heiligen Hauses war damit zugleich persönlicher Marienkult und sichtbare katholische Identitätsbildung.
Für das obere Mühlviertel, das in der frühen Neuzeit religiös und politisch stark von den konfessionellen Auseinandersetzungen geprägt war, besitzt dieser Zusammenhang besonderes Gewicht. Die Kapelle ist somit nicht nur ein Kunstdenkmal, sondern auch ein Dokument katholischer Frömmigkeitsgeschichte des späten 17. Jahrhunderts.
Das Bundesdenkmalamt führt die Loretokapelle als eigenes geschütztes Objekt. Ihr besonderer Wert liegt in der Kombination mehrerer Bauphasen: spätgotische Grabkapelle, barocke Umgestaltung 1670 bis 1673 und Loreto-Umbau 1693/94. Diese Schichtung erklärt auch, weshalb der Bau von außen nicht wie eine freistehende typische Loretokapelle wirkt.
Im Inneren ist dagegen der Anspruch auf größtmögliche Nähe zur italienischen Santa Casa deutlich. Das nachgebildete alte Mauerwerk, die bewusst wiedergegebenen Unregelmäßigkeiten und die Schwarze Madonna erzeugen einen Raum, der weniger als repräsentative Barockkapelle denn als sakrale Kopie eines als heilig verstandenen Hauses wirkt.
Der Wallfahrtsstatus Pfarrkirchens ist eindeutig. Historisch sind überörtlicher Pilgerbesuch, Natural- und Wachsvotive, die Goldenen Samstagnächte, Wallfahrtsmessen, Beichtbetrieb und Kirtag belegt. Auch heute führt die Pfarre den Brauch der Goldenen Samstagnächte fort; aktuelle kirchliche Planungen nennen sie weiterhin ausdrücklich.
Pfarrkirchen ist daher kein bloßer historischer Andachtsort. Die Zahl der Pilger mag gegenüber früher zurückgegangen sein, doch die charakteristische Wallfahrtstradition besteht. Am treffendsten ist die Einordnung als historisch bedeutender und weiterhin lebendiger Wallfahrtsort.
Volkskundlich gehört Pfarrkirchen zu den besonders interessanten Wallfahrtsorten des oberen Mühlviertels. Die Loretokapelle verbindet einen internationalen Marienkult mit regionalem bäuerlichem Brauchtum. Die Schwarze Madonna und die Nachbildung des Heiligen Hauses verweisen nach Italien; Flachsopfer, Wachsvotive, Goldene Samstagnächte und Kirtag gehören dagegen fest in die Lebenswelt der oberösterreichischen Landbevölkerung.
Gerade diese Verbindung erklärt die erstaunliche Dauerhaftigkeit des Brauches. Loreto lieferte ein großes religiöses Symbol, Pfarrkirchen machte daraus eine eigene regionale Tradition. Über Generationen wurde im Herbst gepilgert, gebeichtet, Messe gefeiert, geopfert, gehandelt und gemeinsam gefeiert. Dass die Goldenen Samstagnächte bis in die Gegenwart weiterbestehen, macht die Loretokapelle zu einem seltenen Beispiel einer barocken Wallfahrt, deren charakteristischer Jahresbrauch trotz deutlicher Veränderungen nicht abgerissen ist.
Peter Adam, Beate Auer u. a.: Dehio-Handbuch Oberösterreich. Band 1: Mühlviertel. Horn/Wien 2003.
Bundesdenkmalamt: Denkmalverzeichnis, Loretokapelle Selige Jungfrau Maria, Pfarrkirchen im Mühlkreis.
Pfarre Pfarrkirchen im Mühlkreis: Geschichte und Beschreibung der Loretokapelle sowie Dokumentation der Goldenen Samstagnächte.
Oberösterreich Tourismus / Donau Böhmerwald: Pfarrkirche und Loretokapelle Pfarrkirchen, aktuelle Besucherinformation.
Heimatverein Bezirk Rohrbach: Denkmaldokumentation der Loretokapelle und der Schwarzen Madonna von Jakob Auer.
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Ergänzungen: Wolfgang Morscher
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