|
Von Münzkirchen kommend, vor dem Friedhof von Sankt Roman zweigt linker Hand eine kleine Straße zu zwei neuen Häusern ab; gleich hinter dem letzten Haus beginnt der Wald; geht man hier, entlang der Gartenmauer, den Wald bergab, kommt man schnell zu der Kapelle. Die Kapelle ist ein quadratischer, hölzerner Bau aus dem 18. Jahrhundert; sie war lange verfallen und wurde 1932 wieder instandgesetzt. 1979 erfolgte dann eine Generalsanierung mit Anbau. In der Mitte befindet sich das steinerne Brunnenbassin, ca. 1 m im Durchmesser und ca. 1 m tief, ungefähr halbvoll mit Wasser. In einem Eck steht eine Madonnenstatue, eine volkstümliche, primitive Arbeit. Zahlreiche Votivbilder an den Wänden. Kultgegenstand: Schmerzhafte (schwarze) Muttergottes, 17. Jahrhundert. Legende: Ein Mann, der schlechte Füße hatte, und nur noch mit Krücken weiterkonnte, hörte vom Bründl, suchte es auf und fand Heilung. Er ließ die Krücken zurück und erbaute die Kapelle. Wallfahrt: Heilquelle, besonders bei Augenleiden. Prozessionen finden nicht mehr statt. Auch heute finden sich, vor allem an Sonntagnachmittagen und an den Marienfeiertagen, Menschen zum Rosenkranzgebet ein. Quelle: Hertha und Friedrich Schober, Kapelle, Kirche, Gnadenbild. Ein kunstgeschichtlicher und volkskundlicher Führer zu Wallfahrtsstätten in Oberösterreich. Linz 1972. |
| | Lage: 4793 St. Roman, Bezirk Schärding |
| | Lage in SAGEN.at-Karte der Wallfahrtsorte Innviertel |
| | Ansicht in Street View (Luftbild) |
| | Web: Pfarrgemeinde St. Roman |
| | Geöffnet: |
| Wir haben leider kein Foto: | |
|
|
| | Literatur zur Wallfahrt: |
| Zurück zur Übersicht: Wallfahrt im Innviertel | |
| Zurück zur Übersicht: Wallfahrt in Oberösterreich | |
| Zurück zur Gesamtübersicht Wallfahrt | |
Wir bitten Sie um Ihre Mitarbeit mit Fotozusendungen. |
|
Ergänzungen: Wolfgang Morscher © www.SAGEN.at |