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Die Johanneskapelle wird auch Johannesbründl oder Heiligenbrunn genannt. Kultgegenstand: Gemälde "Taufe Christi durch Johannes den Täufer", aus der Mitte des 17. Jahrhunderts. Wallfahrt: Zum Heilbrunnen. Das Wasser schöpfte man mit einem Eimer an langer Kette; es wurde besonders für kranke Augen verwendet. Doch auch Pferdesegnungen fanden statt. Am 27. Dezember ritt man mit den Pferden zur Kapelle und dreimal um sie herum. Nachher kehrte man zum Wirt von Sauldorf zurück, wo man den Johanneswein und Kletzenbrot erhielt. Anschließend wurden die einzelnen Bauernhöfe im Dorf besucht, wo man wieder Kletzenbrot erhielt. Vom Wirt war ein Preis für den Bauern ausgesetzt, der mit den meisten Pferden zum Umritt gekommen war und auch einer für denjenigen, der den weitesten Weg zurückgelegt hatte. Einst Besuch aus Oberösterreich und Bayern. — Jetzt von Gstaig jährlich am Schauerfreitag. Quelle: Hertha und Friedrich Schober, Kapelle, Kirche, Gnadenbild. Ein kunstgeschichtlicher und volkskundlicher Führer zu Wallfahrtsstätten in Oberösterreich. Linz 1972. |
| | Lage: Sauldorf, 5232 Kirchberg bei Mattighofen |
| | Lage in SAGEN.at-Karte der Wallfahrtsorte Oberösterreich - Innviertel |
| | Ansicht in Street View |
| | Geöffnet: frei zugänglich. |
| | Johanneskapelle Sauldorf, Kirchberg bei Mattighofen: |
Bildquelle: SAGEN.at |
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| | Johanneskapelle Sauldorf, Kirchberg bei Mattighofen - Brunnen: |
Bildquelle: SAGEN.at |
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| | Literatur zur Wallfahrt: |
| - Kirchberg bei Mattighofen, Sauldorf, Johannesbründl, Heiligenbrunn auf SAGEN.at | |
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Ergänzungen: Wolfgang Morscher © www.SAGEN.at |