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Gleich außerhalb von Viechtenstein, auf der Straße nach St. Roman nimmt man die erste Abzweigung nach links, nach der Straßengabelung nach St. Ägidi. Anderseits führt von Stadl-Kicking aus ein knapp 3 km langer Fußweg zur Kapelle. Die frühere Kapelle war an einem holzverschalten Baumstamm angebaut, der fast wie ein Turm für die Kapelle wirkte. Im Innern des Raumes war der Baumstamm ausgehöhlt und barg eine Lourdes Statue. 1961 bis 1967 bauten die Jäger des Bezirkes eine neue Kapelle, ein Stück des alten Baumstammes wurde im Altar eingemauert. Es entstand hier ein sehr hübscher Holzbau mitten im Walde. Die Kapelle - lokal "Jagabildkapelle" genannt - ist jetzt die Jägergedächtnisstätte des Bezirkes Schärding. Der Altar ist dreigeteilt. Der Mittelteil zeigt Maria mit Kind, rechts davon ist das Bild des hl. Hubertus, während sich das Bild des linken Teiles auf die Entstehung der Legende bezieht und einen Jäger mit Strick und Ameisenhaufen zeigt. Legende: Ein Jäger (nach anderer Version ein Finanzer) soll von Wilderern (von Schwärzern) überfallen worden sein und so auf den noch erhaltenen Baumstamm angebunden worden sein, dass sein Kopf in einem Ameisenhaufen stack. Durch Anrufung Mariens lösten sich die Fesseln und der Jäger konnte sich befreien. Zum Dank stiftete er ein Bild oder eine Statue. Wallfahrer haben dann zuerst den Baumstamm durch Verschalung geschützt und sodann die Kapelle gebaut. Quelle: Hertha und Friedrich Schober, Kapelle, Kirche, Gnadenbild. Ein kunstgeschichtlicher und volkskundlicher Führer zu Wallfahrtsstätten in Oberösterreich. Linz 1972. |
| | Lage: Haugstein (Berg), 4090 Engelhartszell. |
| | Lage in SAGEN.at-Karte der Wallfahrtsorte Innviertel |
| | Ansicht in Street View (Luftbild) |
| | Web: Pfarrgemeinde Engelhartszell |
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| | Literatur zur Wallfahrt: |
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Ergänzungen: Wolfgang Morscher © www.SAGEN.at |