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Diese spätgotische Hallenkirche wurde von Stephan Wultinger gegen Ende des 15. Jahrhunderts erbaut. Der Kirchenraum zeigt ein engmaschiges Stern- und Netzrippengewölbe. Schöne gotische Tore sind zu bemerken. Aber das Barock ist am Bau ebenfalls vertreten, wie z. B. am Turm, der 1672 bis 1677 von Adam Wieser aus Braunau erbaut wurde. Auch an der Einrichtung sind beide Stilarten vertreten. Kultgegenstand: Die vier bemalten Reliefs aus dem Marienleben. Wallfahrt: Seit dem 16. Jahrhundert ist eine Wallfahrt hierher bekannt. Früher kamen viele bayrische Pilger über den Urhammer bei Ampflwang hierher. Jetzt kommen am 2. Juli vormittags die Gläubigen von Ungenach und Ottnang und am Abend die von Ampflwang. Quelle: Hertha und Friedrich Schober, Kapelle, Kirche, Gnadenbild. Ein kunstgeschichtlicher und volkskundlicher Führer zu Wallfahrtsstätten in Oberösterreich. Linz 1972. |
| | Lage: Zell am Pettenfirst 1, 4842 Zell am Pettenfirst. |
| | Lage in SAGEN.at-Karte der Wallfahrtsorte Hausruckviertel |
| | Ansicht in Street View |
| | Web: Pfarrgemeinde Zell am Pettenfirst |
| | Geöffnet: |
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| | Literatur zur Wallfahrt: |
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Ergänzungen: Wolfgang Morscher © www.SAGEN.at |