Stroheim, Landerl-Kapelle
Man gelangt zu dieser Kapelle entweder über Stroheim, Seebach oder an der Schaunberg vorbei über die Höhe. Die Kapelle steht auf einem leichten Abhang, inmitten einer Wiese.
Laut Aufschrift über dem Eingang wurde die Kapelle im Jahre 1903 erbaut; nach anderer Quelle (Bildinschrift in der Kapelle) wurde sie bereits 1901/1902 errichtet; ausgemalt wurde sie 1904 vom Kirchenmaler Bubenik aus Linz. Die Kosten bezahlte die Schwester des Puppinger Klosterpförtners Chr. Fr. Kreuzwieser.
Kultgegenstand: Gemälde vom Typus "Maria Hilf", jedoch seitenverkehrt, wohl ursprünglich ein Votivbild, vielleicht aus Maria-Schmolln. Unter dem Gnadenbild steht zu lesen: "Dieses ist das Gnadenbild, das Franz Landerl, bedienstet im Franziskanerkloster Pupping im Jahre 1887, 16. März, zur öffentlichen Verehrung an einem Baum aufgestellt hat, welches dann, nachdem der Chr. Fr. Kreuzwieser von Hartkirchen, Portier im selben Kloster im Jahre 1902 diese Kapelle erbaute, in dieselbe übertragen wurde".
Landerl, in St. Anton im Pinzgau begraben, hatte die Manie, auf jedem, ihm passend erscheinenden Baum ein Marien- oder Heiligenbild anzubringen. Meist waren dies ausgeschiedene Votivbilder aus Maria Schmölln, die er, so gut er konnte, restauriert hatte. Auch im Pinzgau brachte er viele Bilder an Bäumen an.
Wallfahrt: Vereinzelter Besuch aus der Umgebung.
Quelle: Hertha und Friedrich Schober, Kapelle, Kirche, Gnadenbild. Ein kunstgeschichtlicher und volkskundlicher Führer zu Wallfahrtsstätten in Oberösterreich. Linz 1972.
Mit freundlicher Genehmigung von Reinprecht Schober für SAGEN.at.
| | Lage: 2 km östlich des Ortszentrums, 4074 Stroheim |
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| | Web: Pfarrgemeinde Strohheim |
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Ergänzungen: Wolfgang Morscher © www.SAGEN.at |
