Pichl bei Wels, Filialkirche Sulzbach
Es ist eine kleine spätgotische Kirche zum hl. Valentin mit hübschem Zwiebeltürmchen; sie wurde unter Kaiser Josef II. gesperrt und 1826 wieder eröffnet. Im Volksmund wird sie "Valteskirchen" genannt. Einst bestand hier auch ein Heilbrunnen, der über dem Kirchenschiff erbaut wurde. Offenbar lag die Quelle früher vor einer Kapelle, welche dann bei Vergrößerung des Gotteshauses in dieses hineinverbaut wurde. Die Einrichtung ist neugotisch.
Kultgegenstand: Relief des hl. Valentin auf dem Hochaltar.
Wallfahrt: Gegen Epilepsie und Fraisen; früher Naturalopfer von schwarzen Hühnern, kamen aber im 20. Jahrhundert ab, doch stand die Hühnersteige noch bis kurz vor 1939 in der Kirche. Früher von der Umgebung besucht. — Heute an den Bittagen Bittprozession von der Pfarre aus.
Quelle: Hertha und Friedrich Schober, Kapelle, Kirche, Gnadenbild. Ein kunstgeschichtlicher und volkskundlicher Führer zu Wallfahrtsstätten in Oberösterreich. Linz 1972.
Mit freundlicher Genehmigung von Reinprecht Schober für SAGEN.at.
| | Lage: bei Sulzbach 11, 4632 Pichl bei Wels. |
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| | Web: Pfarrgemeinde Pichl bei Wels |
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