Kematen am Innbach, Steinerkirchen, Pfarr- und Wallfahrtskirche Maria Rast
Die Kirche Mariä Heimsuchung wurde um 1500 erbaut, das nördliche Seitenschiff jedoch später angebaut, wodurch eine eigenartige architektonische Wirkung entstand. Der Hochaltar ist neugotisch, die Seitenaltäre und die Kanzel jedoch barock. Steinerkirchen ist seit 1891 selbständige Pfarre, früher unterstand es Pichl bei Wels.
Kultgegenstand: Statue einer gekrönten, stehenden Muttergottes, das nackte Kind auf dem linken Arm tragend.
Legende: Der Protestantismus konnte nur bis Steinerkirchen vordringen und beeinträchtigte daher die Marienverehrung nicht; daher kam der Name "Maria-Rast" in Gebrauch.
— Nach einer anderen Version rastete die Muttergottes bei ihrem Gang über das Gebirge an der Stelle der heutigen Kirche und daher der Name "Maria Rast".
— An der Ostseite der Friedhofsmauer stand früher eine alte Linde; mehrmals wollte man sie umschlagen, immer aber quoll Blut aus dem Baum hervor; schließlich fand man in einer Höhlung des Baumes ein Muttergottesbild. Der Baum blieb daraufhin stehen, bis ihn ein Blitz vernichtete.
Wallfahrt: Aus den umliegenden Pfarren, jeweils am 13. der Monate Mai bis Oktober, Fatimafeiern.
Quelle: Hertha und Friedrich Schober, Kapelle, Kirche, Gnadenbild. Ein kunstgeschichtlicher und volkskundlicher Führer zu Wallfahrtsstätten in Oberösterreich. Linz 1972.
Mit freundlicher Genehmigung von Reinprecht Schober für SAGEN.at.
| | Lage: Steinerkirchen 4, Steinerkirchen am Innbach, 4633 Kematen am Innbach. |
| | Lage in SAGEN.at-Karte der Wallfahrtsorte Hausruckviertel |
| | Ansicht in Street View |
| | Web: Pfarrgemeinde Steinerkirchen am Innbach |
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Ergänzungen: Wolfgang Morscher © www.SAGEN.at |
