Kirchberg am Wagram, Wallfahrtskirche Maria Trost
Die Pfarrkirche Kirchberg am Wagram (auch Wallfahrtskirche Maria Trost) im niederösterreichischen Bezirk Tulln ist auf den hl. Stephan geweiht. Sie liegt am Südabfall des Wagram zwischen Stockerau und Langenlois.
Anlässlich der Geburt seines Sohnes stiftete der Kaufmann Christoph Beer im Jahr 1679 eine Madonnenstatue an der Stelle zwischen Kirchberg und Mitterstockstall, wo heute die sogenannte Ursprungskapelle steht. Der Bauer Lorenz Höck errichtete später zum Dank für seine Genesung von einer schweren Krankheit eine Kapelle um diese Statue, welche im Laufe der Zeit zu einer Maria-Trost-Kirche vergrößert und zu einem beliebten Wallfahrtsziel wurde.
Andere Version:
Bald nach Aufstellung der Marienstatue Unsere Frau auf der Säule sah man wunderbare Lichterscheinungen an diesem Ort. 1744 zeigte sich angeblich die Muttergottes in weißem Kleid und umstrahlt von Licht.
Die ehemals gotische Kirche steht im Südosten des Kirchenplatzes am wehrhaft anmutenden Steilhang des Wagram. Im 18. Jahrhundert erfolgte die Barockisierung. Das Hochaltarbild aus dem 17. Jahrhundert von Carlo Carlone (Carlo Innocenzo Carlone) stellt die Marter des hl. Stephanus dar. Das Gnadenbild befindet sich in einem Abguss am Marienaltar an der Stirnseite des südlichen Seitenschiffes. Die Gnadenstatue um 1420.
Im Presbyterium befinden sich zwei Gemälde des berühmten Martin Johann Schmidt, Kremser-Schmidt, der hl. Wendelin und der hl. Florian.
| | Lage: Kirchenplatz 2, 3470 Kirchberg am Wagram. |
| | Lage in SAGEN.at-Karte der Wallfahrtsorte Weinviertel |
| | Ansicht in Street View |
| | Web: Pfarre Kirchberg am Wagram |
| | Geöffnet: |
| | Pfarrkirche hl. Stephan, Kirchberg am Wagram, 1960er-Jahre: |
Bildquelle: SAGEN.at-Fotogalerie |
|
| | Literatur zur Wallfahrt: |
| Zurück zur Übersicht: Wallfahrt im Weinviertel | |
| Zurück zur Übersicht: Wallfahrt in Niederösterreich | |
| Zurück zur Gesamtübersicht Wallfahrt | |
| Wir bitten Sie um Ihre Mitarbeit mit Text- oder Bildzusendungen. |
|
Ergänzungen: Wolfgang Morscher © www.SAGEN.at |