| Wallfahrt: | Historische Stations- und Wallfahrtskirche an der Mariazeller Via Sacra; ein Wallfahrergasthaus ist bereits 1536 belegt, das Josefikirchlein wurde 1645 geweiht. |
| Status: | Lebendige Gebetsstation der Mariazeller Fußwallfahrt; durch das erneute Pilgern auf der Via Sacra hat der Josefsberg wieder stärker an seiner ursprünglichen Wallfahrtsfunktion gewonnen. |
| Kultzentrum: | Kein eigenständiges historisches Gnadenbild nachweisbar; Mittelpunkt der Kirche ist der frühbarocke Josefsaltar mit dem Altarbild "Ruhe auf der Flucht nach Ägypten" von Friedrich Krepp aus dem Jahr 1857. |
| Ort: | Josefsberg, Gemeinde Mitterbach am Erlaufsee. |
| Region: | Mostviertel, Niederösterreich. |
| Bundesland: | Niederösterreich. |
| • | Lage: Josefsberg 17, 3224 Mitterbach am Erlaufsee. Die Kirche steht unmittelbar neben dem Pfarrhof auf der Passhöhe. |
| • | Lage in der SAGEN.at-Karte der Wallfahrtsorte Mostviertel |
| • | Ansicht in Street View |
| • | Pfarre / Seelsorge: Pfarre Josefsberg im Seelsorgeraum Mariazell |
| • | Öffnungszeiten: Eine verlässlich publizierte allgemeine tägliche Öffnungszeit der Kirche liegt nicht vor. Gottesdienstzeiten sind bei der Pfarre zu erfragen. Die Seccomalereien im Pfarrhof können nur im Rahmen einer Führung nach Voranmeldung besichtigt werden. |
| • | Bilddokumentation |
| • | Ausführliche Beschreibung |
• Pfarr- und Wallfahrtskirche hl. Josef auf dem Josefsberg, Hauptaltar aus dem Jahr 1760:
Bildquelle: SAGEN.at-Fotogalerie
• Die Kirche als Wallfahrtsstation an der Via Sacra:
Josefsberg war über Jahrhunderte eine feste Gebets- und Raststation für Pilger auf dem Weg nach Mariazell und gehört zur Gruppe der sogenannten "heiligen Berge" zwischen Annaberg und Mariazell.
Links hinter der Kirche ist noch die ehemalige Volksschule Josefsberg zu erkennen, die später als Schullandheim genutzt wurde. Nach ihrer Auflassung verfiel das Gebäude und wurde vor 2012 abgetragen.
Bildquelle: SAGEN.at-Fotogalerie
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Aktuelle Fotos der Pfarr- und Wallfahrtskirche Josefsberg, des Kircheninneren, des Hochaltares, des historischen Opferstocks sowie der Seccomalereien im Pfarrhof sind zur Ergänzung dieser Dokumentation sehr willkommen.
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Die Pfarr- und Wallfahrtskirche hl. Josef auf dem Josefsberg ist kein klassischer Gnadenort mit eigenem Mirakelbuch, Heilbrunnen oder einem besonderen Gnadenbild. Ihre Bedeutung entstand vielmehr unmittelbar aus der historischen Mariazeller Wallfahrt. Über Jahrhunderte war die Kirche eine feste Gebets- und Raststation auf der Via Sacra, der traditionsreichen Wallfahrtsroute von Wien nach Mariazell. Gerade diese Funktion macht Josefsberg zu einem eigenständigen und historisch klar fassbaren Wallfahrtsort: Nicht ein örtlicher Wunderkult zog die Pilger hierher, sondern der ritualisierte Weg nach Mariazell selbst.
Die Passhöhe trug ursprünglich den Namen "Sauriehsl" beziehungsweise "Saurüssel". Lange bevor hier eine Kirche stand, führte der Mariazeller Pilgerverkehr über den Berg. Bereits 1536 ist eine Gaststätte für Wallfahrer belegt, die in der örtlichen Tradition mit dem heutigen Gasthaus Sabath verbunden wird. Damit ist der Wallfahrerverkehr an dieser Stelle fast ein Jahrhundert vor der Errichtung des Josefikirchleins nachweisbar.
Um 1600 errichteten Zisterziensermönche des Stiftes Lilienfeld auf dem Berg eine kleine Einsiedelei. In dieser frühen Verbindung von Wallfahrergasthaus, Einsiedelei und späterer Kirche zeigt sich besonders deutlich, wie sich aus einer stark frequentierten Pilgerroute allmählich eine dauerhaft religiös geprägte Station entwickeln konnte.
Nach der Pfarrchronik wurde 1645 an Stelle der Einsiedelei ein kleines dem hl. Josef geweihtes Kirchlein errichtet und am 25. Juli desselben Jahres geweiht. Bereits 1648 erhielt die Kirche einen barocken Marmoraltar. Mit dem Kirchenpatron setzte sich zugleich ein neuer Name für den Berg durch: Aus dem "Sauriehsl" wurde der Josefsberg.
Diese Namensänderung ist volkskundlich bemerkenswert. Die Wallfahrtsstation prägte nicht nur die religiöse Funktion des Ortes, sondern veränderte auch seine topographische Bezeichnung. Der Heiligenname wurde zum Orts- und Bergnamen und machte die sakrale Bedeutung dauerhaft sichtbar.
Für Josefsberg lässt sich bislang kein eigenständiges historisches Gnadenbild nachweisen, das einen besonderen lokalen Kult ausgelöst hätte. Ebenso fehlen sichere Hinweise auf Mirakelbücher, spezifische Heilungsberichte, Votivserien oder eine Heilquelle. Das unterscheidet Josefsberg deutlich von klassischen Marien- oder Heiligenwallfahrten, deren Zentrum ein als wundertätig verstandenes Bild oder eine Reliquie bildet.
Die Wallfahrtsfunktion der Kirche ist dennoch eindeutig. Sie entstand aus der Mariazeller Wallfahrt und bestand darin, Pilgern auf dem beschwerlichen Weg eine feste Station für Gebet, Gottesdienst, Rast und geistliche Sammlung zu bieten. Die Kirche war somit nicht das endgültige Ziel der Pilgerreise, sondern ein religiös verbindlicher Zwischenort auf dem Weg zum Gnadenort Mariazell.
Josefsberg liegt an der historischen Via Sacra nach Mariazell. Diese Route führte von Wien über den Wienerwald, das Gölsental, Lilienfeld und Türnitz weiter über Annaberg, Joachimsberg, Wienerbruck und Josefsberg nach Mitterbach und Mariazell. Im Bereich der Voralpen begann einer der körperlich anspruchsvollsten Abschnitte der Wallfahrt.
Kirchen, Kapellen, Bildstöcke, Marterln, Kreuze, Gasthäuser und andere Einrichtungen entlang des Weges formten eine eigene Wallfahrtslandschaft. Die Pilgerbewegung war dadurch nicht nur ein Marsch zu einem fernen Ziel, sondern eine Folge religiöser Stationen, an denen gebetet, gerastet, Messe gefeiert oder gemeinsam weitergezogen wurde.
Annaberg, Joachimsberg und Josefsberg werden in der Wallfahrtstradition als die "heiligen Berge" auf dem Weg nach Mariazell bezeichnet. Die heutige Via-Sacra-Darstellung führt Josefsberg als dritten dieser Berge. Die einzelnen Kirchen entstanden allerdings zu unterschiedlichen Zeiten, weshalb die Folge nicht als von Anfang an planmäßig geschaffenes theologisches Gesamtkonzept verstanden werden sollte.
Im späteren Wallfahrtsgebrauch wurden die Berge dennoch zu einem zusammenhängenden religiösen Landschaftsraum. Annaberg war der hl. Anna, Joachimsberg dem hl. Joachim und Josefsberg dem hl. Josef zugeordnet. Für die Pilger erhielt die anstrengende Passage über die Höhen dadurch eine dichte sakrale Struktur.
Zwischen 1738 und 1747 wurde die Pilgerstraße über Annaberg, Joachimsberg und Josefsberg nach Mariazell großzügig ausgebaut. Die landeskundliche Forschung bezeichnet sie als eine der bedeutendsten Kunststraßen beziehungsweise als "Kaiserstraße" der Monarchie.
Diese Ausbauphase zeigt, welches Gewicht der Mariazeller Wallfahrt auch verkehrsgeschichtlich zukam. Josefsberg lag nicht an einem unbedeutenden regionalen Weg, sondern an einer stark frequentierten Verbindung, die religiöse, wirtschaftliche und staatliche Interessen miteinander verband.
1757 wurde Josefsberg unter Kaiserin Maria Theresia zur Kuratie, also zu einer pfarrähnlichen Seelsorgestation, erhoben. Die Maßnahme war für die verstreut lebende Gebirgsbevölkerung von großer Bedeutung, weil die Wege zu den nächstgelegenen Kirchen lang und besonders im Winter beschwerlich waren.
Mit der Errichtung einer festen Seelsorgestation erhielt die ursprünglich vor allem für Wallfahrer wichtige Kirche eine zweite Funktion. Sie wurde nun verstärkt zum religiösen Mittelpunkt der auf dem Berg und in den umliegenden Wäldern lebenden Bevölkerung.
Mit der Erhebung zur Kuratie verbindet sich eine bis heute erzählte Geschichte. Maria Theresia soll sich während einer Wallfahrt nach Mariazell in einem Schneesturm über den Josefsberg befunden haben. Dabei habe sie eine junge Frau mit einem neugeborenen Kind getroffen, die trotz des Wetters nach Annaberg unterwegs gewesen sei, um das Kind taufen zu lassen.
Die Kaiserin soll über den beschwerlichen und gefährlichen Weg so erschrocken gewesen sein, dass sie die Errichtung einer eigenen Seelsorgestation auf dem Josefsberg betrieben habe. Die heutige Pfarrdarstellung bezeichnet diese Geschichte selbst ausdrücklich als historisch zweifelhaft. Sie ist daher nicht als gesicherte Gründungsgeschichte zu behandeln, sondern als örtliche Überlieferung, die die Notwendigkeit einer eigenen Seelsorge in der abgelegenen Gebirgsregion anschaulich erklärt.
Die kirchenrechtliche Entwicklung verlief in zwei Stufen. 1757 wurde Josefsberg zur Kuratie erhoben; die Pfarrchronik nennt 1783 als Jahr der Erhebung zur selbständigen Pfarre. 1786 wurde ein eigener Friedhof angelegt, 1791/92 entstanden Pfarrhof und Pfarrschule.
Diese Unterscheidung ist wichtig, weil ältere Darstellungen Kuratie und Pfarre teilweise gleichsetzen. Josefsberg erhielt zwar bereits 1757 eine eigenständige Seelsorgestruktur, die formelle Pfarrgründung erfolgte jedoch erst 1783.
Die katholische Seelsorge auf dem Josefsberg hatte neben ihrer pfarrlichen und wallfahrerischen Funktion auch einen konfessionspolitischen Hintergrund. Unter den Holzknechten des Ötschergebietes war der Geheimprotestantismus weit verbreitet. Die landeskundliche Forschung nennt ausdrücklich die Bekämpfung beziehungsweise Eindämmung dieser nichtkatholischen Tradition als einen zusätzlichen Grund für die stärkere kirchliche Präsenz.
Damit treffen am Josefsberg mehrere historische Entwicklungen unmittelbar aufeinander: die Mariazeller Wallfahrt, die seelsorgliche Betreuung einer abgelegenen Gebirgsbevölkerung und die konfessionellen Spannungen des 18. Jahrhunderts.
Der Hochaltar geht im Kern auf die frühbarocke Ausstattung des Josefikirchleins zurück. Bereits 1648 erhielt die Kirche einen barocken Marmoraltar; der heutige Aufbau wurde später verändert und ergänzt. Der Altar besitzt einen monumentalen Säulenaufbau und Opfergangsportale.
Das heutige Altarbild stammt aus dem Jahr 1857. Friedrich Krepp, ein Schüler Leopold Kupelwiesers, malte die "Ruhe auf der Flucht nach Ägypten". Das Bild zeigt die Heilige Familie auf der Flucht und stellt damit den Kirchenpatron Josef in seinem familiären und fürsorglichen Zusammenhang dar.
Das Gemälde ist jedoch kein Gnadenbild im engeren Sinn. Es gibt keinen belastbaren Nachweis, dass sich um dieses Bild ein eigener Mirakel- oder Wallfahrtskult entwickelt hätte. Der religiöse Rang des Josefsberges beruht auf seiner Funktion innerhalb der Mariazeller Wallfahrt.
Zur historischen Ausstattung gehört ein mächtiger steinerner Opferstock aus dem 17. Jahrhundert, der mit geschmiedeten Eisenbändern gesichert ist. Seine robuste Ausführung entspricht der Situation einer stark frequentierten Kirche an einer Wallfahrtsstraße, in der zahlreiche Durchreisende Opfergaben hinterließen.
Der Opferstock ist ein sprechendes Zeugnis der praktischen Seite des Wallfahrtswesens. Er beweist für sich allein keinen eigenen Josefs-Gnadenkult, dokumentiert aber die materielle Infrastruktur einer Kirche, die von einer großen Zahl von Pilgern passiert und aufgesucht wurde.
Gerade bei einem Wallfahrtsort ist die Wassergeschichte des Josefsberges bemerkenswert: Auf dem Plateau gab es keine Quelle. Die Wasserversorgung war über Jahrhunderte schwierig. Ein Versuch, einen Brunnen anzulegen, scheiterte und forderte sogar zwei Todesopfer.
Pfarrer Albericus Seidl ließ schließlich eine aufwendige Wasserleitung errichten. 1106 Klafter lange Röhren aus Lärchenholz waren notwendig, um Wasser auf den Berg zu führen. 1820 konnte schließlich der Brunnen vor dem Pfarrhof in Betrieb genommen werden. Eine gusseiserne Tafel neben dem Kircheneingang erinnert an die Fertigstellung der Leitung.
Damit lässt sich auch sicher ausschließen, dass der Josefsberg seine Wallfahrtsbedeutung einer Heilquelle verdankte. Wasser war hier kein kultischer Überfluss, sondern ein alltägliches Versorgungsproblem.
Zwischen 1826 und 1838 stattete der Lilienfelder Zisterzienser Pater Chrysostomos Sandweger das Speisezimmer des Pfarrhofes mit Seccomalereien aus. Sie zeigen das Leben und die Arbeitsbedingungen der Holzknechte im Ötschergebiet und gehören zu den bemerkenswertesten volkskundlichen Bildquellen der Region.
Dargestellt werden verschiedene Arbeitsvorgänge der Holzgewinnung und des Holztransportes: Fällen, Entasten und Ablängen der Bäume, die Arbeit an Riesen und Schwemmanlagen, Holztrift und weitere Tätigkeiten der Forstarbeiter. Die Malereien führen unmittelbar in jene soziale Welt, für deren katholische Seelsorge die Pfarre Josefsberg im 18. und 19. Jahrhundert mitverantwortlich war.
Heute werden diese Darstellungen im Rahmen der Ausstellung "Holzknecht, Bauer, Mönch & Pilger" vermittelt. Eine Besichtigung ist nur mit Führung und nach Voranmeldung möglich.
Die Pfarre Josefsberg gilt mit einer Seehöhe von 1026 Metern als höchstgelegene Pfarre Niederösterreichs. Die Höhenlage erklärt viele Eigenheiten ihrer Geschichte: die schwierigen Winterwege, die problematische Wasserversorgung, die lange Zeit isolierte Lebenswelt der Holzknechte und die besondere Bedeutung einer festen kirchlichen Station.
Gleichzeitig liegt darin ein wesentlicher Teil der Wallfahrtserfahrung. Wer zu Fuß nach Mariazell zog, musste den Josefsberg tatsächlich überwinden. Die religiöse Station war damit unmittelbar mit körperlicher Anstrengung, Wetter, Höhe und Landschaft verbunden.
Mit den Veränderungen des Verkehrs im 19. und 20. Jahrhundert verlor die alte Wallfahrtsstraße zunehmend ihre frühere Bedeutung. Die Eröffnung der Mariazellerbahn und später neue Straßenführungen veränderten die Reise nach Mariazell grundlegend. Der Josefsberg lag damit nicht mehr selbstverständlich im Strom aller Wallfahrer.
In der jüngeren Vergangenheit hat jedoch das Fußpilgern auf der Via Sacra wieder zugenommen. Die heutige Pfarre betont ausdrücklich, dass Josefsberg und seine Kirche dadurch wieder regelmäßig Ziel und Gebetsstation von Mariazellpilgern geworden sind und der Ort einen Teil seiner ursprünglichen Wallfahrtsfunktion zurückgewonnen hat.
Josefsberg ist ein besonders gutes Beispiel dafür, dass Wallfahrt nicht ausschließlich durch einen Gnadenort am Ziel bestimmt wird. Historische Wallfahrtswege entwickelten eigene religiöse Zwischenstationen. Dort wurde gebetet, Messe gefeiert, übernachtet, gegessen, geopfert und die Pilgergemeinschaft neu gesammelt.
Das bereits 1536 nachweisbare Wallfahrergasthaus, die Einsiedelei um 1600 und das Josefikirchlein von 1645 zeigen diese Entwicklung in ungewöhnlicher Klarheit. Aus einer Raststation wurde ein sakraler Ort; aus dem "Sauriehsl" wurde der Josefsberg; aus der Wallfahrtskirche entwickelte sich schließlich eine eigene Pfarre.
Der Josefsberg verbindet Wallfahrts-, Verkehrs-, Sozial- und Konfessionsgeschichte auf engem Raum. Seine Kirche besitzt keinen nachweisbaren eigenständigen Gnadenkult, und gerade deshalb ist sie für die Erforschung historischer Wallfahrt besonders aufschlussreich. Sie zeigt die religiöse Infrastruktur eines langen Pilgerweges, bei dem nicht nur das endgültige Ziel Mariazell, sondern auch die Stationen unterwegs eine feste rituelle Bedeutung besaßen.
Das Wallfahrergasthaus, die Einsiedelei, die Kirche, der Opferstock, die Kaiserstraße, der Pfarrhof, die Wasserleitung und die Holzknechtmalereien erzählen gemeinsam von einer Gebirgswelt, in der Pilger und Einheimische denselben Raum nutzten, aber unterschiedliche Bedürfnisse hatten. Der Pilger brauchte Rast, Gebet und Unterkunft; die Bevölkerung Seelsorge, Schule, Wasser und kirchliche Versorgung.
Josefsberg ist daher weder bloß eine Dorfpfarrkirche noch ein Gnadenort im klassischen Sinn. Seine historische Identität liegt in der Rolle als Stations- und Wallfahrtskirche der Mariazeller Via Sacra. Diese Funktion ist bis heute erkennbar und wird durch das erneute Fußpilgern wieder unmittelbar erfahren.
- Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio Niederösterreich südlich der Donau. Horn/Wien 2003, Josefsberg, Pfarrkirche hl. Josef.
- Seelsorgeraum Mariazell: Pfarre Josefsberg - Pfarrgeschichte und Wallfahrtsfunktion.
- Gedächtnis des Landes: Josefsberg - Orts-, Pfarr- und Sozialgeschichte.
- Gemeinde Annaberg: Via Sacra und die "heiligen Berge" auf dem Weg nach Mariazell.
- Gedächtnis des Landes: Ausbau der Pilgerstraße über Annaberg, Joachimsberg und Josefsberg 1738-1747.
- Mariazeller Land: Kirche am Josefsberg und Ausstellung "Holzknecht, Bauer, Mönch & Pilger".
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Ergänzungen: Wolfgang Morscher
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