Guttaring – Wallfahrtskirche Maria Hilf ob Guttaring

Schnellüberblick
Wallfahrt: Alter Maria-Hilf-Wallfahrtsort mit Bethfarche-Überlieferung, Pesttradition, Bitt-, Fuß- und Fatimawallfahrten.
Status: Lebendige Wallfahrt; Bittprozessionen, Fußwallfahrten und Fatimawallfahrten werden weiterhin gepflegt.
Kultzentrum: Maria-Hilf-Gnadenbild im Hochaltar der Wallfahrtskirche.
Ort: Maria Hilf, Marktgemeinde Guttaring.
Bezirk: Sankt Veit an der Glan.
Bundesland: Kärnten.
Lage und Besuch
Wallfahrtskirche Maria Hilf ob Guttaring, Maria Hilf, 9334 Guttaring, Kärnten.
Die Kirche liegt auf einer Anhöhe oberhalb von Guttaring und ist über eine Bergstraße erreichbar. Fußwege und traditionelle Prozessionswege führen ebenfalls zum Heiligtum.
Lage in der SAGEN.at-Karte der Wallfahrtsorte Kärnten
Ansicht in Street View
Pfarre: Pfarre Guttaring
Öffnungszeiten: keine Öffnungszeiten angegeben.
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Bilddokumentation
Ausführliche Beschreibung

Bilddokumentation

Ansicht der Wallfahrtskirche Maria Hilf bei Guttaring vom Görtschitztal aus:

Wallfahrtskirche Maria Hilf bei Guttaring vom Görtschitztal

Bildquelle: SAGEN.at-Fotogalerie

Außenansicht:

Wallfahrts- und Filialkirche Maria Hilf ob Guttaring

Bildquelle: SAGEN.at-Fotogalerie

Außenansicht:

Wallfahrts- und Filialkirche Maria Hilf ob Guttaring

Bildquelle: SAGEN.at-Fotogalerie

Kirchenraum der Wallfahrtskirche Maria Hilf bei Guttaring:

Kirchenraum der Wallfahrtskirche Maria Hilf bei Guttaring

Bildquelle: SAGEN.at-Fotogalerie

Detail vom Hochaltar der Wallfahrtskirche Maria Hilf bei Guttaring.
"Wie Johann, Baron von Auersperg, Dechant zu St Veit, in einem Protokoll anno 1500 beweiset, soll der Ort schon dazumalen von vielen Leuten besucht gewesen sein.
Als im Jahre 1622 zu Guttaring, Silberegg, Wieting und Waitschach die Pest ausgebrochen war, und so viele Menschenopfer abgefordert hat, haben Unzählige ihre Zuflucht im frommen Vertrauen hieher genommen, worauf sogleich diese schreckliche Krankheit ein Ende hatte und Leonhard von Attems, Dechant zu Guttaring, auf eifriges Verlangen Vieler anno 1633 eine Kapelle erbauen und den Namen "Maria Hilf" geben wollte. Er wurde aber an der Vollführung seines frommen Vorhabens durch einen frühzeitigen Tod verhindert.
Die Bethfarchen, die dazumalen noch gestanden, sind bei einem so hohen Alter abgefault und Georg Mayer, ein Unterthan von Wieting hat dafür eine hölzerne Säule an demselben Ort aufrichten lassen, welche sodann mit dem Bildniß Mariä und unzähligen Rosenkränzen geziert war. -

Die Bildnisse Jakobi und Anna wurden von boshaften Menschen entfernt und gewaltthätig verstümmelt, worauf die gerechte Strafe Gottes empfindlich eingetreten ist. So geschehen in Wieting anno 1632."
Quelle: In der Kirche ausgehängter Text

Hochaltar der Wallfahrtskirche Maria Hilf ob Guttaring mit dem Maria-Hilf-Gnadenbild

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Das Maria-Hilf-Gnadenbild im Hochaltar:

Maria-Hilf-Gnadenbild im Hochaltar der Wallfahrtskirche Maria Hilf ob Guttaring

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Ziehbrunnen bei der Wallfahrtskirche Maria Hilf ob Guttaring. Der überdachte Zisternenbrunnen mit Balkeneinfassung und Radwinde gehört zum historischen Ensemble von Kirche und Pfarrhof; ein genaues Entstehungsdatum ist nicht bekannt.

Ziehbrunnen bei der Wallfahrtskirche Maria Hilf ob Guttaring

Bildquelle: SAGEN.at-Fotogalerie

Ausführliche Beschreibung

Die weithin sichtbare Wallfahrtskirche Maria Hilf liegt auf einer rund 900 Meter hohen Anhöhe zwischen dem Guttaringer Becken und dem Görtschitztal. Der barocke Zentralbau mit seiner markanten Doppelturmfassade gehört zu den bedeutenden Wallfahrtskirchen Mittelkärntens. Seine Geschichte reicht jedoch über den heutigen Kirchenbau weit hinaus: Der örtlichen Überlieferung zufolge begann die Verehrung an einer mit Heiligenbildern geschmückten Föhre, der sogenannten "Bethfarche". Während einer Pestzeit verstärkte sich der Zustrom zu diesem Gebetsort; im späten 17. Jahrhundert entstand um eine Kopie des berühmten Maria-Hilf-Bildes ein immer stärker besuchtes Wallfahrtsheiligtum.

Das heutige Zentrum der Wallfahrt ist das Maria-Hilf-Gnadenbild im Hochaltar. Die Geschichte des Ortes ist zugleich durch ein ungewöhnlich reiches Votivwesen gekennzeichnet. Historische Votivbilder erinnern an Brände und andere Gefahren, während zurückgelassene Krücken, Gehstöcke und ein orthopädischer Schuh von Menschen zeugen, die eine erfahrene Besserung oder Heilung der Fürsprache Mariens zuschrieben. Maria Hilf ob Guttaring ist dabei keineswegs nur ein historischer Wallfahrtsort: Fußwallfahrten, Bittprozessionen und Fatimawallfahrten führen bis heute zum Heiligtum.

Zum historischen Ensemble gehören neben der Wallfahrtskirche und dem Pfarrhof auch ein bemerkenswerter überdachter Ziehbrunnen, der als Zisternenbrunnen mit Balkeneinfassung und Radwinde ausgeführt ist; seine Entstehungszeit ist bislang nicht näher bekannt.

Lage und Wallfahrtslandschaft

Die Kirche liegt südöstlich von Guttaring auf einer weithin sichtbaren Bergkuppe. Ihre erhöhte Lage ist für die Wahrnehmung des Wallfahrtsortes von wesentlicher Bedeutung. Der Bau erscheint bereits aus größerer Entfernung als Zielpunkt in der Landschaft, während der letzte Abschnitt des Weges zum Heiligtum deutlich ansteigt.

Solche weithin sichtbaren Wallfahrtskirchen sind im Alpenraum nicht ungewöhnlich. Der Pilger nähert sich einem Heiligtum, das oftmals schon lange vor seiner tatsächlichen Ankunft im Blickfeld steht. Die körperliche Anstrengung des Aufstiegs und die zunehmende Nähe zum sakralen Ziel gehören damit zur religiösen Erfahrung des Weges.

Maria Hilf liegt zugleich in einer historischen Übergangslandschaft zwischen Guttaring und Wieting. Die komplizierten älteren Herrschafts- und Pfarrverhältnisse beeinflussten auch die Geschichte des Wallfahrtsortes.

Die Überlieferung von der "Bethfarche"

Nach örtlicher und kirchlicher Überlieferung begann die Verehrung an einer Föhre. Hirten sollen an Föhren – im Kärntner Dialekt "Farchen" – kleine Heiligenbilder oder Figuren angebracht und davor gebetet haben. Genannt werden Darstellungen der Gottesmutter, der hl. Anna und des hl. Jakobus.

Eine dieser Föhren soll besondere Bedeutung erlangt haben und wurde als "Bethfarche", also als Bet-Föhre, bezeichnet. Der Baum selbst wurde damit zum Träger religiöser Bilder und zum Mittelpunkt einer zunächst einfachen Andacht.

Die Überlieferung wird teilweise bis in die Zeit vor 1500 zurückgeführt. Ein so früher Beginn lässt sich aus den derzeit greifbaren Quellen allerdings nicht urkundlich absichern. Die Bethfarche ist deshalb quellenkritisch als örtliche Gründungsüberlieferung zu behandeln und nicht als gesichertes Datum der Entstehung der Wallfahrt.

Unabhängig von der Frage nach ihrem tatsächlichen Alter besitzt die Erzählung große volkskundliche Bedeutung. Sie beschreibt einen Kultort, der zunächst nicht durch eine Kirche oder Kapelle bestimmt wurde, sondern durch einen Baum in der Landschaft.

Baumandacht und Naturheiligtum

Das Anbringen von Heiligenbildern an Bäumen und die Entstehung von Andachtsplätzen an auffälligen Bäumen sind im Alpenraum vielfach belegt. In solchen Fällen verband sich christliche Bilderverehrung mit einem ganz konkreten Naturort.

Der Baum wurde dabei nicht notwendigerweise selbst verehrt. Er fungierte vielmehr als Träger des Bildes und als sichtbare Kennzeichnung eines Ortes, an dem gebetet wurde. Durch wiederholten Besuch konnte ein zunächst unscheinbarer Platz allmählich religiöse Bedeutung gewinnen.

Für Maria Hilf ist gerade diese Entwicklung charakteristisch: Aus einem kleinen Andachtsplatz an einer Föhre entstand zunächst eine Kapelle und schließlich eine monumentale barocke Wallfahrtskirche.

Konflikte um den frühen Gebetsort

Eine lokale Überlieferung berichtet, dass die zunehmenden Besucherzahlen an der Bethfarche den Besitzern der umliegenden Grundstücke Schwierigkeiten bereiteten. Pilger hätten Wiesen und Weiden betreten beziehungsweise zertreten. Daraufhin seien Andachtsbilder entfernt und schließlich sogar der Baum gefällt worden.

Die Verehrung habe dadurch jedoch nicht aufgehört.

Diese Erzählung ist volkskundlich außerordentlich interessant, weil sie ein wiederkehrendes Motiv von Wallfahrtsgründungen berührt: Ein zunächst privat oder informell entstandener Kult entwickelt eine solche Anziehungskraft, dass kirchliche, wirtschaftliche oder grundherrschaftliche Interessen berührt werden.

Mangels einer unmittelbar greifbaren zeitgenössischen Quelle sollte die Geschichte jedoch als örtlich überlieferte Episode und nicht als eindeutig belegter Vorgang erzählt werden.

Pest und erste Kapelle

Eine entscheidende Rolle spielt in der Überlieferung eine Pestepidemie des Jahres 1622. Zahlreiche Menschen sollen damals den Gebetsplatz aufgesucht und dort Hilfe erbeten haben.

Nach dem Ende beziehungsweise Abklingen der Seuche wurde der Andachtsort weiter ausgebaut. Die Pfarrüberlieferung nennt 1633 für die Errichtung einer ersten Maria-Hilf-Kapelle. Andere kunsthistorische Darstellungen setzen eine hölzerne Kapelle erst um 1640 an.

Die Differenz dürfte darauf beruhen, dass verschiedene Phasen der frühen Kapellenentwicklung unterschiedlich datiert werden. Sicher erscheint, dass sich im Verlauf des 17. Jahrhunderts an Stelle des älteren Baumheiligtums ein baulich gefasster Andachtsort entwickelte.

Die Verbindung mit der Pest ist für die Wallfahrtsgeschichte charakteristisch. In Zeiten epidemischer Krankheiten wurden bereits bestehende Kultorte besonders intensiv aufgesucht; zugleich entstanden zahlreiche neue Kapellen und Gelübdeorte aus der Hoffnung auf Schutz vor Seuchen.

Die Pest als Wallfahrtsimpuls

Epidemien gehörten zu den existenziellsten Erfahrungen früherer Gesellschaften. Medizinische Behandlungsmöglichkeiten waren begrenzt, und die Ursachen ansteckender Krankheiten lange unbekannt. Religiöse Deutungen und Schutzpraktiken besaßen deshalb besondere Bedeutung.

Menschen wandten sich an Maria, an Pestheilige oder an bereits als wirksam angesehene Kultorte. Nach dem Ende einer Epidemie konnten Dankprozessionen, Kapellenbauten oder Votivgaben entstehen.

Maria Hilf steht damit in einer großen Tradition alpiner Pest- und Notwallfahrten, auch wenn der spätere Kult schließlich weit über die Erinnerung an die Pest hinausging.

1692 und die Entstehung des eigentlichen Maria-Hilf-Kultes

Für die Entwicklung zum großen Wallfahrtsort ist das Jahr 1692 besonders wichtig.

Der Guttaringer Bürger A. Reiter ließ damals eine Kopie des berühmten Maria-Hilf-Bildes aufstellen. Der Wietinger Propst Albert Schrenk von Notzing ließ darüber eine gemauerte Kapelle errichten.

Mit dieser Aufstellung erhielt der ältere Andachtsplatz einen klar definierten bildlichen Mittelpunkt. Die Wallfahrt war nun nicht mehr allein mit einer Bethfarche oder einer allgemeinen Marienverehrung verbunden, sondern mit einem konkreten Bildtypus: Maria Hilf.

Der Zustrom nahm offenbar rasch zu. Bereits 1698 ersuchte die Bevölkerung aufgrund der zahlreichen Pilger um die Einrichtung einer eigenen Kaplanei.

Spätestens zu diesem Zeitpunkt ist Maria Hilf ob Guttaring eindeutig als etablierter Wallfahrtsort fassbar.

Das Maria-Hilf-Motiv

Das Gnadenbild gehört zum berühmten Bildtypus Maria Hilf, dessen Urbild von Lucas Cranach d. Ä. geschaffen wurde.

Die Darstellung zeigt Maria in enger, beinahe familiärer Beziehung zum Jesuskind. Das Kind schmiegt sich an seine Mutter beziehungsweise wird von ihr schützend gehalten. Gerade diese menschlich unmittelbar verständliche Verbindung von Mutter und Kind trug wesentlich zur außerordentlichen Popularität des Bildes bei.

Das Original befindet sich heute im Dom zu Innsbruck. Der Bildtyp verbreitete sich jedoch durch zahlreiche Kopien über den gesamten katholischen Alpenraum und weit darüber hinaus.

Besonders bedeutend wurde eine Kopie in Passau, die selbst zum Mittelpunkt einer großen Wallfahrt wurde. Deshalb werden zahlreiche Maria-Hilf-Bilder des 17. und 18. Jahrhunderts sowohl als Cranach-Kopien als auch als Nachbildungen des Passauer Gnadenbildes bezeichnet.

Maria Hilf ob Guttaring gehört in diesen weitgespannten Kultzusammenhang.

Das Gnadenbild

Das eigentliche Kultzentrum der heutigen Wallfahrtskirche ist das Maria-Hilf-Gnadenbild im Hochaltar.

Nach kunsthistorischen Angaben muss zwischen der ersten, 1692 aufgestellten Maria-Hilf-Kopie und dem heute im Hochaltar befindlichen Bild unterschieden werden.

Die ältere Kopie blieb erhalten und soll sich später im Bereich des Aufgangs beziehungsweise beim Eingang zur Glockenstube befunden haben. Das heute verehrte Gnadenbild im Hochaltar wird dagegen in kunsthistorischen Darstellungen um die Mitte des 18. Jahrhunderts, etwa um 1746, angesetzt.

Damit haben wir auch hier eine für die Wallfahrtsforschung wichtige Unterscheidung:

Die 1692 aufgestellte Kopie begründete beziehungsweise festigte den eigentlichen Maria-Hilf-Kult.

Das heute verehrte Gnadenbild im Hochaltar trat später an ihre Stelle und wurde zum zentralen Kultbild der Wallfahrtskirche.

Gnadenbild und Wallfahrt

Dass gerade ein weithin verbreiteter Bildtypus wie Maria Hilf zum Mittelpunkt einer lokalen Wallfahrt werden konnte, ist keineswegs ungewöhnlich.

In der katholischen Frömmigkeit der Barockzeit war nicht entscheidend, dass ein Bild als künstlerisches Einzelstück einzigartig war. Auch eine Kopie konnte durch den Ort ihrer Verehrung, durch Gebetserhörungen, Gelübde und überlieferte Hilfe eine eigene Kultgeschichte entwickeln.

Dadurch konnten an verschiedenen Orten selbständige Maria-Hilf-Wallfahrten entstehen, obwohl ihre Gnadenbilder letztlich auf dasselbe ikonographische Vorbild zurückgingen.

Für Maria Hilf ob Guttaring ist deshalb nicht die künstlerische Originalität des Bildes entscheidend, sondern die lokale Geschichte seiner Verehrung.

Der Bau der großen Wallfahrtskirche

Der starke Pilgerzustrom machte im frühen 18. Jahrhundert einen wesentlich größeren Kirchenbau erforderlich.

Die Quellen nennen unterschiedliche Daten für den Beginn der Arbeiten. Kirchliche Darstellungen setzen erste Bauaktivitäten bereits um 1721 an, während andere kunsthistorische Quellen den eigentlichen Baubeginn um 1725 nennen.

Der Bau dürfte daher in mehreren Etappen vorbereitet und ausgeführt worden sein. Die Weihe erfolgte 1727 durch den Bischof von Lavant.

Innerhalb weniger Jahrzehnte hatte sich aus dem Andachtsplatz an einer Föhre damit ein monumentales barockes Wallfahrtsheiligtum entwickelt.

Streit zwischen Guttaring und Wieting

Der Bau und das Wallfahrtswesen waren offenbar von Konflikten um kirchliche und grundherrschaftliche Zuständigkeiten begleitet.

Guttaring und die salzburgische Propstei Wieting erhoben unterschiedliche Ansprüche auf den Wallfahrtsort beziehungsweise auf Rechte und Einnahmen. In der örtlichen Überlieferung wird sogar ein Eingreifen Kaiser Karls VI. um 1721 genannt.

Solche Konflikte waren an erfolgreichen Wallfahrtsorten keineswegs ungewöhnlich. Wo zahlreiche Pilger eintrafen, entstanden Einnahmen aus Opfergaben, Messstiftungen, Versorgung und Unterkunft. Zugleich stellte sich die Frage, welcher Pfarre oder Grundherrschaft die geistliche und wirtschaftliche Kontrolle zustand.

Wallfahrt war damit nicht nur ein religiöses, sondern zugleich ein soziales und wirtschaftliches Phänomen.

Eine Grenze durch die Kirche

Die komplizierten Besitzverhältnisse führten zu einer besonders ungewöhnlichen Situation.

Die Grenze zwischen den Gemeinden beziehungsweise Herrschaftsbereichen von Guttaring und Wieting verlief zeitweise durch die Kirche selbst. Nach älteren Beschreibungen befand sich der Hochaltar auf Wietinger Gebiet, während ein Teil des für die Gottesdienstbesucher bestimmten Kirchenraumes zu Guttaring gehörte.

Erst im Zuge der Gemeindereform von 1973 wurde der gesamte Kirchweiler politisch der Gemeinde Guttaring zugeordnet.

Dieses ungewöhnliche Detail ist weniger für die eigentliche Kultgeschichte als für die historische Lebenswirklichkeit des Wallfahrtsortes bedeutsam. Es zeigt, wie kompliziert kirchliche, politische und grundherrschaftliche Grenzen in einer gewachsenen Wallfahrtslandschaft verlaufen konnten.

Architektur

Maria Hilf ob Guttaring gehört zu den eindrucksvollsten barocken Zentralbauten Kärntens.

Der Grundriss wird häufig mit einem vierblättrigen Kleeblatt verglichen. Um den zentralen Kirchenraum gruppieren sich vier konchenartige beziehungsweise abgerundete Raumteile. Dadurch unterscheidet sich der Bau deutlich von einer herkömmlichen langgestreckten Dorfkirche.

Auch das äußere Erscheinungsbild ist konsequent repräsentativ gestaltet. Die markante Doppelturmfassade verleiht dem Bau jene Fernwirkung, die für einen weithin sichtbaren Wallfahrtsort besonders geeignet ist.

Kirche und Landschaft gehören dadurch optisch eng zusammen. Der Bau wirkt nicht zufällig auf der Anhöhe platziert, sondern setzt einen bewussten sakralen Akzent über den umliegenden Tälern.

Der Hochaltar

Der Hochaltar ist der liturgische und zugleich wallfahrtsgeschichtliche Mittelpunkt des Kirchenraumes.

Er ist als monumentaler Baldachinaltar gestaltet. Im Zentrum befindet sich das Maria-Hilf-Gnadenbild. Darüber erscheinen der Heilige Geist und Gottvater, wodurch die Marienverehrung in einen trinitarischen theologischen Zusammenhang gestellt wird.

Weitere Figuren und allegorische Darstellungen, darunter Glaube und Hoffnung, flankieren den Aufbau. Über dem Ganzen befindet sich eine reich gestaltete Bekrönung mit Marienmonogramm.

Der Hochaltar verbindet damit barocke Repräsentation und Wallfahrtskult. Der Blick des Besuchers wird unmittelbar zum Gnadenbild geführt.

Das geschnitzte Antependium

Besondere Beachtung verdient das geschnitzte Antependium des Hochaltares.

Es nimmt Bezug auf die Geschichte beziehungsweise Legende des Wallfahrtsortes und verbindet damit die Ausstattung des Altars unmittelbar mit der eigenen Kultgeschichte.

Solche Darstellungen sind für Wallfahrtskirchen besonders aufschlussreich. Der Altar ist nicht nur Ort des Gottesdienstes und Träger des Gnadenbildes, sondern erzählt zugleich von der Entstehung des Heiligtums.

Dadurch wird die Gründungsüberlieferung dauerhaft in den Kirchenraum eingeschrieben.

Weitere barocke Ausstattung

Die Seitenaltäre werden Johann Pacher beziehungsweise seinem künstlerischen Umfeld zugeschrieben.

Der rechte Seitenaltar enthält ein Chronogramm, das auf 1744 verweist. Der linke Annenaltar wird ungefähr in die gleiche Zeit, um 1745, datiert.

Auch die Kanzel von 1767 wird mit Johann Pacher verbunden. Die Orgel wurde bereits 1741 von Martin Jäger errichtet, das Gestühl entstand um 1744.

Damit entstand der wesentliche Teil der Ausstattung innerhalb weniger Jahrzehnte. Die Kirche bewahrt dadurch ein ungewöhnlich geschlossenes barockes Erscheinungsbild.

Der Kreuzweg mit fünfzehn Stationen

Eine Besonderheit stellt der Kreuzweg dar.

Während katholische Kreuzwege gewöhnlich vierzehn Stationen besitzen, folgt in Maria Hilf auf die traditionellen Stationen noch eine fünfzehnte Darstellung. Sie zeigt die Auffindung des Kreuzes Christi durch die hl. Helena.

Eine solche Erweiterung des üblichen Kreuzwegschemas ist ungewöhnlich und verdient in einer Dokumentation des Kirchenraumes besondere Beachtung.

Votivwesen

Für die Wallfahrtsgeschichte Maria Hilfs ist das Votivwesen von herausragender Bedeutung.

Votivgaben sind sichtbare Zeichen eines Gelübdes oder Dankes. Menschen versprachen eine Gabe, eine Wallfahrt oder eine andere religiöse Handlung, wenn ihnen in Krankheit, Gefahr oder persönlicher Not geholfen werde. Trat die erhoffte Hilfe ein, wurde das Gelübde erfüllt.

In Maria Hilf haben sich beziehungsweise hatten sich sowohl gemalte Votivtafeln als auch unmittelbar körperbezogene Votivgaben erhalten.

Gerade diese Kombination erlaubt einen selten konkreten Einblick in die Anliegen der Wallfahrer.

Krücken, Gehstöcke und ein orthopädischer Schuh

Besonders eindrucksvoll sind die an der Rückseite des Hochaltares dokumentierten Krücken, Gehstöcke und ein orthopädischer Schuh.

Solche Gegenstände wurden von Menschen zurückgelassen, die eine erfahrene Besserung beziehungsweise Heilung der Fürsprache Mariens zuschrieben.

Volkskundlich gehören sie zu den sogenannten Real- oder Sachvotiven. Statt eines gemalten Bildes wurde ein unmittelbar mit der Krankheit verbundener Gegenstand gestiftet.

Gerade Krücken besitzen in Wallfahrtskirchen eine starke symbolische Wirkung: Sie verweisen auf ein früheres körperliches Leiden und bringen durch ihre Zurücklassung zum Ausdruck, dass der Gegenstand nach der Vorstellung des Stifters nicht mehr benötigt wurde.

Ob und wie die jeweilige Heilung medizinisch zu erklären wäre, ist für die historische Dokumentation nicht entscheidend. Die Votive belegen vielmehr, wie die Betroffenen ihre Genesung religiös deuteten.

Heilungswallfahrt

Die körperbezogenen Votivgaben zeigen, dass Maria Hilf nicht lediglich wegen allgemeiner Marienfrömmigkeit aufgesucht wurde.

Menschen kamen mit konkreten gesundheitlichen Anliegen. Das Gnadenbild wurde als Ort besonderer Fürsprache verstanden, und erfahrene Hilfe wurde durch die Stiftung eines Gegenstandes sichtbar gemacht.

Die Kirche wurde damit zu einem Gedächtnisraum persönlicher Nöte und erhoffter Heilungen.

Jeder zurückgelassene Gegenstand erzählte eine Geschichte, auch wenn Namen, Krankheiten und nähere Umstände oftmals nicht mehr bekannt sind.

Die alten Votivbilder

Neben den körperbezogenen Votiven besaß Maria Hilf einen bedeutenden Bestand an gemalten Votivtafeln.

Der Volkskundler Alfons Haffner hat diese Votivbilder eigens untersucht. Zu den bekannten Darstellungen gehören Bilder mit Burg Mannsberg, dem Brand von Althofen 1743 und dem Brand von Drasendorf 1743.

Solche Brandvotive gehören zu den klassischen Formen barocker und neuzeitlicher Votivmalerei.

Das Bild zeigt gewöhnlich die Gefahr oder Katastrophe auf der Erde, während im oberen Bildbereich das verehrte Gnadenbild oder die himmlische Schutzperson erscheint. Dadurch wird die erfahrene Rettung bildlich mit der Fürsprache des Wallfahrtsheiligtums verbunden.

Das Althofener Brandvotiv von 1743

Besonders gut dokumentiert ist das Votivbild zum Brand von Althofen vom 5. Mai 1743.

An diesem Tag brach im Oberen Markt von Althofen ein schweres Feuer aus. Die Bürgerschaft rief die "Hilfreiche Mutter Gottes" von Maria Hilf um Beistand an und versprach die Stiftung einer Votivtafel.

Nach der späteren Votivinschrift griff der Brand schließlich nur auf zwei weitere Häuser über. Dass eine noch größere Katastrophe ausblieb, wurde der Hilfe der Gottesmutter zugeschrieben.

Das entstandene Bild zeigt den Brand und darüber beziehungsweise in Beziehung dazu das Maria-Hilf-Gnadenbild. Das irdische Unglück und die himmlische Hilfe werden damit in einem einzigen Bild zusammengeführt.

Gelübde, Erhörung und Wallfahrt

Das Althofener Votiv lässt den klassischen Ablauf einer Wallfahrt aus einem Gelübde besonders gut erkennen:

Eine Gemeinschaft befindet sich in akuter Not. Sie ruft Maria von einem bestimmten Wallfahrtsort um Hilfe an. Gleichzeitig wird ein Gelübde abgelegt. Nach der als Erhörung verstandenen Rettung wird das Versprechen erfüllt.

Die Votivtafel gelangt zum Wallfahrtsort und bleibt dort als öffentlich sichtbarer Dank erhalten.

Ein solches Votiv erzählt deshalb weit mehr als eine Katastrophengeschichte. Es dokumentiert eine konkrete religiöse Beziehung zwischen einer Stadtgemeinde und einem Wallfahrtsheiligtum.

Das weitere Schicksal des Althofener Votivbildes

Das Althofener Votivbild ist spätestens für 1888 als Bestandteil des Wallfahrtsheiligtums dokumentiert.

Später wurde das Bild restauriert, geriet jedoch über längere Zeit aus dem Blick. 1992 wurde es wieder aufgefunden und erneut restauriert. Heute befindet es sich im Pfarrzentrum Althofen.

Die Geschichte des Bildes zeigt zugleich ein Problem vieler historischer Wallfahrtskirchen: Votivbestände wurden im Laufe der Jahrhunderte umgehängt, ausgelagert, beschädigt oder bei Renovierungen entfernt.

Dadurch können ehemals umfangreiche Sammlungen heute nur noch teilweise rekonstruiert werden.

Wallfahrt als Ausdruck von Angst und Hoffnung

Die Votive von Maria Hilf dokumentieren unterschiedliche Arten von Not.

Brandvotive berichten von Gefahren, die ganze Orte bedrohten. Krücken, Gehstöcke und orthopädische Hilfsmittel erzählen dagegen von individuellen körperlichen Leiden.

Beide Formen verbindet dieselbe religiöse Grundstruktur: In einer Situation, die mit den eigenen Möglichkeiten nicht vollständig beherrscht werden kann, wird Hilfe an einem als besonders wirksam verstandenen heiligen Ort gesucht.

Wallfahrt ist damit nicht allein Ausdruck frommer Verehrung, sondern zugleich ein kultureller Umgang mit Unsicherheit, Krankheit, Katastrophe und Hoffnung.

Historische Wallfahrtstage

Über die älteren Wallfahrtstermine liegen unterschiedliche Angaben vor. Wie bei vielen Maria-Hilf-Heiligtümern spielten Marienfeste und regionale Bittgänge eine wichtige Rolle.

Der genaue historische Kalender änderte sich im Laufe der Zeit. Entscheidend ist, dass Maria Hilf über Jahrhunderte nicht nur individuell besucht wurde, sondern Ziel gemeinschaftlicher Wallfahrten und Prozessionen war.

Diese Tradition setzt sich bis heute in veränderter Form fort.

Bittprozessionen

Bittprozessionen aus den umliegenden Pfarren führen weiterhin nach Maria Hilf.

Als Ausgangspunkt wird unter anderem das Sonnberger Kreuz genannt. Von dort ziehen Pilger gemeinsam zur Wallfahrtskirche und feiern anschließend Gottesdienst.

Solche Prozessionen knüpfen an eine ältere Form ländlicher Frömmigkeit an. Bittgänge wurden insbesondere um gutes Wetter, Schutz der Felder, Abwehr von Unwettern und eine gute Ernte gehalten.

Auch wenn sich die konkreten Gebetsanliegen im Lauf der Zeit ändern, bleibt das gemeinsame Gehen zu einem Heiligtum als religiöse Handlung bestehen.

Die Krankenhauswallfahrt von St. Veit

Eine besonders bemerkenswerte jüngere Tradition ist die Fußwallfahrt des Krankenhauses St. Veit an der Glan nach Maria Hilf.

Sie wurde 1976 begründet und findet am Pfingstmontag statt. Die Pilger brechen bereits in den frühen Morgenstunden, traditionell gegen vier Uhr, auf und erreichen Maria Hilf nach mehreren Stunden Fußweg zum gemeinsamen Gottesdienst.

Die Wallfahrt wird als Dank- und Bittwallfahrt verstanden. Gedankt wird für die Arbeit des Krankenhauses und für erfahrene Hilfe; zugleich werden Patienten, Mitarbeiter und persönliche Anliegen im Gebet mitgetragen.

Volkskundlich ist diese Wallfahrt besonders interessant, weil sie eine direkte Verbindung zwischen der historischen Heilungswallfahrt und moderner Krankenversorgung herstellt.

Wo früher einzelne Menschen Krücken oder Gehstöcke als Dank zurückließen, pilgert heute eine Gemeinschaft aus dem Umfeld eines Krankenhauses zum selben Heiligtum.

Fatimawallfahrten

Wie an mehreren älteren Marienwallfahrtsorten Kärntens hat sich auch in Maria Hilf eine jüngere Fatimafrömmigkeit entwickelt.

Wallfahrten finden insbesondere am 13. bestimmter Monate statt. Gruppen aus verschiedenen Pfarren des Dekanates Krappfeld–Görtschitztal kommen dabei nach Maria Hilf.

Diese Form der Verehrung entstand erst im 20. Jahrhundert aufgrund der Marienerscheinungen von Fátima in Portugal. Sie überlagert jedoch nicht den älteren Maria-Hilf-Kult, sondern nutzt den bereits bestehenden Wallfahrtsort als regionales Zentrum marianischer Frömmigkeit.

Fackelprozessionen

Zu einzelnen Fatimawallfahrten gehört eine Fackelprozession.

Pilger ziehen etwa vom Gipflerkreuz zur Wallfahrtskirche. Das gemeinsame Gehen bei Dunkelheit, begleitet von Gebet und dem Licht der Fackeln, schafft eine eigene Form religiöser Raum- und Gemeinschaftserfahrung.

Auch hier verbindet sich eine moderne Frömmigkeitsform mit einem sehr alten Prinzip der Wallfahrt: Der Weg zum Heiligtum wird bewusst gemeinsam und rituell zurückgelegt.

Kultwandel

Maria Hilf ob Guttaring zeigt besonders anschaulich, wie sich ein Wallfahrtsort über Jahrhunderte verändern kann, ohne seine Grundfunktion zu verlieren.

Am Anfang steht die Überlieferung eines einfachen Gebetsplatzes an einer Föhre.

Während einer Pestzeit erhält der Ort zusätzliche Bedeutung.

Im 17. Jahrhundert entstehen Kapellen, und mit der Aufstellung eines Maria-Hilf-Bildes 1692 bildet sich ein konkreter Gnadenbildkult.

Der große Zustrom führt im frühen 18. Jahrhundert zum Bau einer monumentalen Wallfahrtskirche.

Votivtafeln, Krücken und andere Gegenstände dokumentieren die Hoffnung auf Hilfe in Krankheit und Gefahr.

Im 20. Jahrhundert treten neue Formen hinzu: Krankenhaus-, Fatima- und Fackelwallfahrten.

Der Inhalt verändert sich teilweise, doch der Ort bleibt ein Ziel für Menschen, die gemeinsam oder individuell mit Bitte und Dank zur Gottesmutter kommen.

Volkskundliche Bedeutung

Maria Hilf ob Guttaring gehört aus volkskundlicher Sicht zu den besonders ergiebigen Kärntner Wallfahrtsorten.

Schon die Gründungsüberlieferung von der Bethfarche verweist auf die Entstehung eines religiösen Ortes außerhalb eines bestehenden Kirchengebäudes. Eine Föhre mit Andachtsbildern wird zum Gebetsplatz, der zunehmende Besucher anzieht und schließlich in eine institutionalisierte Wallfahrt übergeht.

Die Pestüberlieferung zeigt die Funktion des Heiligtums in kollektiver Not.

Mit dem Maria-Hilf-Gnadenbild tritt anschließend ein konkretes Kultobjekt in den Mittelpunkt. Seine Bedeutung ergibt sich nicht aus der Einzigartigkeit des Bildmotivs, sondern aus der lokalen Geschichte der Verehrung.

Besonders aussagekräftig ist das Votivwesen. Brandbilder erinnern an Bedrohungen ganzer Gemeinden; Krücken, Gehstöcke und ein orthopädischer Schuh verweisen auf individuelle körperliche Leiden.

Die Gegenstände zeigen, dass Wallfahrtsgeschichte nicht nur aus Kirchenbauten, Altären und Festtagen besteht. Sie ist zugleich Geschichte konkreter Menschen, ihrer Krankheiten, Ängste, Gelübde und Hoffnungen.

Dass heute ausgerechnet eine Krankenhausgemeinschaft regelmäßig nach Maria Hilf pilgert, bildet eine bemerkenswerte Brücke zwischen historischer und gegenwärtiger Heilungsfrömmigkeit.

Lebendige Wallfahrt

Maria Hilf ob Guttaring ist bis heute ein lebendiger Wallfahrtsort.

Bittprozessionen, Fußwallfahrten und Fatimawallfahrten führen weiterhin zur Kirche. Dazu kommen Gottesdienste an bedeutenden Festtagen und organisierte Wallfahrten aus verschiedenen Pfarren.

Die Wallfahrt hat sich damit gegenüber ihrer barocken Blütezeit verändert, ist jedoch keineswegs erloschen.

Gerade die Verbindung von historischer Maria-Hilf-Verehrung, alten Votivtraditionen und modernen Pilgerformen macht den Ort zu einem eindrucksvollen Beispiel für religiöse Kontinuität und Kultwandel.

Literatur und Quellen

- Alfons Haffner: Die Wallfahrtskirche Maria Hilf ob Guttaring und ihre alten Votivbilder. In: Carinthia I, 194. Jahrgang, Klagenfurt 2004, S. 487–508.

- August Ebner: Maria Hilf ob Guttaring. In: Carinthia I, 166. Jahrgang, Klagenfurt 1976.

- Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio Kärnten. Wien 2001, S. 502 f.

- Siegfried Hartwagner: Kärnten. Der Bezirk St. Veit an der Glan. Österreichische Kunstmonographie, Bd. VIII. Salzburg 1977, S. 146 ff.

- Katholische Kirche Kärnten: Pfarre Guttaring, Dokumentationen zur Wallfahrtskirche Maria Hilf, zu den Votivgaben sowie zu gegenwärtigen Wallfahrten.

- Stadtarchiv Althofen: Dokumentation zum Votivbild des Althofener Stadtbrandes von 1743.

- Weitere örtliche Überlieferungen zur Bethfarche, zur Entstehung der Wallfahrt und zur historischen Auseinandersetzung zwischen Guttaring und Wieting.

Ergänzungen: Wolfgang Morscher

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