| Wallfahrt: | Wallfahrt zum Grab des Franziskaner-Minoriten Giuseppe da Copertino (1603-1663), der seine letzten sechs Lebensjahre in Osimo verbrachte und hier starb. Der Kult entwickelte sich bereits nach seinem Tod, wurde durch die Beatifikation 1753 und die Heiligsprechung 1767 kirchlich bestätigt und verbindet heute Reliquienverehrung, den Besuch seiner erhaltenen Wohn- und Gebetsräume sowie eine besonders ausgeprägte Studentenfrömmigkeit. |
| Status: | Basilica minor und Wallfahrtsheiligtum der Frati Minori Conventuali in der Erzdiözese Ancona-Osimo; die ehemalige mittelalterliche Franziskanerkirche San Francesco wurde im 18. Jahrhundert zum Hauptheiligtum des hl. Giuseppe da Copertino umgestaltet. |
| Kultzentrum: | Der Leib des Heiligen in der Krypta, die sogenannten "Camerette" mit drei erhaltenen Wohnräumen und dem privaten Oratorium, persönliche Erinnerungsstücke sowie die moderne Votivpraxis von Schülern, Studierenden und Prüflingen, die Gebete, Dankgaben und auch Abschlussarbeiten mit dem Heiligen verbinden. |
| Ort: | Osimo. |
| Region: | Marken (Marche). |
| Land: | Italien. |
| • | Lage: Basilica Santuario San Giuseppe da Copertino, Piazza Gallo 10, 60027 Osimo (AN), Italien. |
| • | GPS: 43.48653, 13.48338. |
| • | Das Heiligtum liegt im historischen Zentrum von Osimo. Neben der Basilika gehören die Krypta mit dem Leib des Heiligen sowie die über der Sakristei gelegenen "Camerette" und das kleine Oratorium zu den wichtigsten Besuchszielen. Für Museum und Camerette können von den allgemeinen Kirchenöffnungszeiten abweichende Zugangszeiten gelten; vor einem gezielten Besuch empfiehlt sich daher die aktuelle Information des Heiligtums. |
| • | Lage in der SAGEN.at-Karte der Wallfahrtsorte in Italien |
| • | Ansicht in Street View |
| • | Hauptfest ist der 18. September, der Todestag und liturgische Gedenktag des hl. Giuseppe da Copertino. Die Festtage werden mit Gottesdiensten, Gebeten und Prozessionen begangen; die Verehrung durch Schüler und Studierende ist nicht auf diesen Termin beschränkt. |
| • | Bilddokumentation |
| • | Ausführliche Beschreibung |
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Besonders gesucht sind Gesamtansichten der Basilica Santuario San Giuseppe da Copertino und ihres Umfeldes in Osimo, die unvollendet wirkende Fassade und die mittelalterlichen Außenpartien, Innenraum und Kuppel, Hochaltar und Seitenkapellen, die Krypta mit dem Schrein des Heiligen, die "Camerette" und das private Oratorium, persönliche Erinnerungsstücke und Museumsobjekte, mittelalterliche Fresken in der Sakristei, die Altartafel von Antonio Solario und Giuliano Presutti, das Gemälde Mattia Pretis, Darstellungen der Ekstasen und Levitationen, studentische Dankgaben und Abschlussarbeiten als moderne Ex-voto sowie Prozessionen und Festhandlungen am 18. September.
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Die Basilica Santuario San Giuseppe da Copertino im historischen Zentrum von Osimo ist ein Wallfahrtsort, dessen Bedeutung nicht aus einer einzigen Reliquie oder einem isolierten Wunderbericht hervorgegangen ist. Sie entstand vielmehr aus der Überlagerung einer mittelalterlichen Franziskanerkirche, der konkreten Erinnerung an die letzten Lebensjahre eines Ordensmannes, einem umfangreichen kirchlichen Prüfungs- und Heiligsprechungsverfahren sowie einer bis in die Gegenwart fortwirkenden Verehrung, die sich immer wieder neuen sozialen Gruppen und neuen materiellen Ausdrucksformen angepasst hat. Giuseppe da Copertino, 1603 im apulischen Copertino geboren, kam 1657 nach Osimo und starb hier am 18. September 1663. Sein Körper wird heute in der Krypta verehrt; zugleich haben sich über der Sakristei jene kleinen Wohnräume erhalten, in denen er seine letzten Jahre verbrachte. Damit vereinigt das Heiligtum zwei unterschiedliche Formen religiöser Nähe: die körperliche Reliquie im Grabraum und den biographischen Erinnerungsort der "Camerette".
Gerade diese Verbindung macht Osimo für die Kulturwissenschaften besonders aufschlussreich. Pilger begegnen hier nicht nur dem nachträglich gestalteten Bild eines Heiligen, sondern einer Architektur, die verschiedene Zeitschichten sichtbar macht: dem mittelalterlichen Franziskanerbau, dem barocken Umbau nach der Selig- und Heiligsprechung, der neueren Krypta des 20. Jahrhunderts und den erhaltenen kleinen Räumen des 17. Jahrhunderts. Die Geschichte des Heiligtums lässt sich daher als Geschichte fortgesetzter Umdeutung lesen. Ein Konvent wird zum Sterbeort eines verehrten Ordensmannes, dessen Grab zieht Gläubige an, kirchliche Verfahren prüfen die Erinnerung an sein Leben, der alte Kirchenraum wird auf den neuen Kult hin umgestaltet, und schließlich entwickelt sich ein modernes Patronat, in dem Schüler und Studierende Prüfungsängste, Lernschwierigkeiten und bestandene Abschlüsse mit einem Heiligen des 17. Jahrhunderts verbinden.
Giuseppe Maria Desa wurde am 17. Juni 1603 in Copertino im heutigen Apulien geboren. Die biographische Überlieferung beschreibt eine schwierige Kindheit, gesundheitliche Probleme, geringe schulische Erfolge und mehrere vergebliche Versuche, in ein Ordensleben einzutreten. Schließlich wurde er von den Franziskaner-Minoriten aufgenommen; 1628 empfing er die Priesterweihe. Seine späteren Heiligenbiographien erzählen den Weg vom vermeintlich wenig begabten und unbeholfenen jungen Mann zum außergewöhnlichen Mystiker in stark typologischer Form. Gerade diese Dramaturgie muss quellenkritisch gelesen werden. Frühe Biographen wollten nicht eine moderne psychologische oder sozialhistorische Lebensbeschreibung liefern, sondern die Heiligkeit des Verstorbenen sichtbar machen; Schwächen der Jugend konnten deshalb als Kontrastfolie für spätere Gnade, Demut und religiöse Erkenntnis dienen.
Die moderne Forschung verfügt jedoch über eine außergewöhnlich breite Quellenbasis. Neben den frühen Lebensbeschreibungen sind verschiedene Akten der kirchlichen Untersuchungen, Beatifikations- und Kanonisationsprozesse erhalten und inzwischen teilweise in kritischen oder dokumentarischen Editionen zugänglich. Besonders wichtig für Osimo ist der 2013 von Francesco Merletti und Mario Spedicato herausgegebene Band Fra' Giuseppe Desa da Copertino. Processo osimano di beatificazione (1665), der die Akten des in Osimo zwischen 1665 und 1667 geführten Informationsprozesses erschließt. Solche Zeugenaussagen sind keine unmittelbaren Tonaufnahmen der Vergangenheit; sie wurden in einem kirchenrechtlichen Verfahren nach bestimmten Fragen erhoben, schriftlich geordnet und auf das Ziel einer möglichen Beatifikation hin gesammelt. Dennoch erlauben sie einen wesentlich näheren Zugang zu Wahrnehmungen des 17. Jahrhunderts als viele spätere populäre Legenden.
Berühmt wurde Giuseppe da Copertino vor allem durch Berichte über Ekstasen und sogenannte Levitationen. Zahlreiche Zeitgenossen behaupteten, er habe in Zuständen intensiver religiöser Erregung den Boden verlassen, sei auf Altäre oder erhöhte Stellen gelangt oder habe für kurze Zeit in einer Weise geschwebt, die sie nicht natürlich erklären konnten. Diese Erzählungen prägten seine Ikonographie so stark, dass der Heilige später vielfach schwebend oder in der Luft dargestellt wurde. Für eine wissenschaftliche Darstellung ist jedoch eine klare Unterscheidung notwendig: Historisch belegbar ist, dass solche Erscheinungen von vielen Personen behauptet, in kirchlichen Akten protokolliert und von kirchlichen Autoritäten ernst genommen und untersucht wurden. Ob ein menschlicher Körper tatsächlich frei in der Luft schwebte, ist dagegen keine Frage, die historische Quellenkritik entscheiden kann.
Die kirchliche Reaktion zeigt zugleich, dass frühneuzeitliche Heiligkeit keineswegs nur aus spontaner Volksbegeisterung entstand. Am 26. Mai 1636 wurde eine formelle Anzeige gegen Giuseppe nach Rom übermittelt; 1638 kam es zu erneuten Untersuchungen und Verhören in Neapel. Gegenstand war unter anderem der Verdacht einer "affettata santità", also einer zur Schau gestellten oder vorgetäuschten Heiligkeit, sowie die Frage, ob die Volksgläubigkeit unzulässig beeinflusst werde. Im Februar 1639 wurde Giuseppe von den Vorwürfen freigesprochen. Die Freisprechung bedeutete allerdings nicht, dass die kirchliche Leitung seine öffentliche Wirkung unproblematisch fand. Vielmehr wurde er weiterhin von großen Menschenmengen ferngehalten, seine Bewegungsfreiheit eingeschränkt und zeitweise auch seine öffentliche Messfeier beschränkt. Das vermeintliche Paradox ist für das Verständnis des 17. Jahrhunderts zentral: Eine Person konnte als fromm und unschuldig gelten und dennoch aus pastoralen und ordnungspolitischen Gründen streng kontrolliert werden.
Die neuere Forschung hat diesen Zusammenhang unter dem Gesichtspunkt einer "Heiligkeit unter Beobachtung" untersucht. Das Heilige Offizium musste zwischen charismatischer Frömmigkeit, populärer Begeisterung, möglicher Täuschung und kirchlicher Ordnung unterscheiden. Gerade deshalb sind die Akten zu Giuseppe da Copertino so ergiebig: Sie dokumentieren nicht lediglich Wunderbehauptungen, sondern die Verfahren, mit denen eine Institution versuchte, außergewöhnliche religiöse Erfahrungen zu prüfen. Carlos M. N. Eire hat diese Problematik in seiner neueren Studie They Flew. A History of the Impossible in einen breiteren frühneuzeitlichen Zusammenhang gestellt. Für eine volkskundliche Darstellung ist weniger entscheidend, eine naturwissenschaftlich nicht beantwortbare Frage nach dem "wirklichen Fliegen" zu stellen, als zu zeigen, wie Augenzeugen, Ordensgemeinschaften, Inquisitoren, spätere Biographen und Gläubige denselben Vorgang unterschiedlich deuteten und welche sozialen Folgen diese Deutungen hatten.
Nach Abschluss der Untersuchungen lebte Giuseppe lange in Assisi, wo seine Bekanntheit trotz der vorgesehenen Zurückgezogenheit weiter zunahm. In den 1650er Jahren wurde er zunächst nach Pietrarubbia und anschließend nach Fossombrone gebracht. 1657 gelangte er schließlich in das Minoritenkloster von Osimo. Diese Versetzungen werden in populären Darstellungen gelegentlich wie eine fortgesetzte Strafgeschichte erzählt; quellenkritisch sinnvoller ist es, sie als Teil einer institutionellen Strategie zu verstehen, einen charismatischen und weithin bekannten Ordensmann vor öffentlicher Sensationssuche zu schützen beziehungsweise deren Folgen für die Ordensdisziplin zu begrenzen.
Am 9. Juli 1657 traf Giuseppe in Osimo ein. Hier verbrachte er seine letzten sechs Lebensjahre weitgehend zurückgezogen im Konvent. Gerade diese letzte Lebensphase wurde für die spätere Wallfahrt entscheidend, denn die Räume blieben erhalten und konnten als konkrete Erinnerungsorte in den Kult integriert werden. Giuseppe starb am 18. September 1663. Schon sein Tod wurde von Zeitgenossen und Ordensbrüdern als Ereignis besonderer religiöser Bedeutung erinnert. Der beginnende Kult konzentrierte sich zunächst auf sein Grab und auf persönliche Erinnerungen derjenigen, die ihn in Osimo erlebt hatten; zwei Jahre später begann der lokale Informationsprozess, der diese Erinnerungen in eine kirchenrechtlich verwertbare Form überführte.
Zu den charakteristischsten Teilen des Heiligtums gehören die drei sogenannten "Camerette" und das kleine Oratorium über der Sakristei. Nach der Überlieferung und der baugeschichtlichen Dokumentation sind dies jene Räume, die Giuseppe während seiner Osimaner Jahre benutzte. Sie wurden in ihrem grundlegenden Charakter bewahrt und später museal erschlossen. Das Oratorium erinnert an seine tägliche Messfeier; in den angrenzenden Räumen werden Gewänder, Kleidungsstücke, Mobiliar und andere Gegenstände aus dem Zusammenhang des Heiligen und seines Kultes gezeigt.
Volkskundlich sind solche "Camerette" eine besondere Form des Reliquienraumes. Nicht nur der Körper oder ein einzelner Gegenstand gilt als Träger von Erinnerung, sondern ein ganzer alltäglicher Lebensraum. Bett, Tisch, Tür, Fenster, Stuhl oder liturgisches Gerät können in der Wahrnehmung von Pilgern eine Nähe vermitteln, die ein später errichtetes Monument nicht besitzt. Die scheinbare Bescheidenheit der Zimmer verstärkt diesen Eindruck: Der Heilige wird sowohl als überirdisch entrückte Gestalt vorgestellt als auch als Ordensmann, der schlief, betete, aß und innerhalb enger Räume lebte. Gerade in Osimo bildet diese materielle Alltäglichkeit ein Gegengewicht zu den spektakulären Levitationserzählungen.
Das heutige Heiligtum ist wesentlich älter als der Giuseppe-Kult. Die Kirche war ursprünglich San Francesco geweiht und gehörte zu einem frühen franziskanischen Konvent. Eine Weihe ist für den 7. Mai 1234 überliefert. Vom mittelalterlichen Bau haben sich trotz tiefgreifender späterer Umgestaltungen Teile des Außenmauerwerks und besonders die Apsis erhalten. Die franziskanische Vergangenheit ist für die Geschichte des Wallfahrtsortes deshalb keine bloße Vorgeschichte: Gerade weil Giuseppe selbst dem Orden der Frati Minori Conventuali angehörte, konnte sein Grab innerhalb eines bestehenden Ordensortes institutionell betreut, liturgisch eingebunden und später in einen internationalen franziskanischen Kult überführt werden.
Die mittelalterliche Bausubstanz ist im Inneren stärker von den Umbauten des 18. Jahrhunderts überlagert. Dennoch erinnern Freskenreste und die Sakristei an ältere Ausstattungsphasen. Dazu gehört eine trecenteske Verkündigungsdarstellung, die sogenannte "Madonna del Volto", sowie weitere Wandmalereien des späten Mittelalters. Diese Fragmente sind für die Kunstgeschichte wichtig, weil sie zeigen, dass die Kirche schon Jahrhunderte vor Giuseppe ein ausgebildeter franziskanischer Sakralraum mit eigener Bildtradition war. Der spätere Heiligenkult hat diesen älteren Raum nicht ausgelöscht, sondern teilweise überformt und neu interpretiert.
Giuseppe da Copertino wurde am 24. Februar 1753 von Papst Benedikt XIV. seliggesprochen und am 16. Juli 1767 von Papst Clemens XIII. heiliggesprochen. Diese beiden Akte veränderten den Osimaner Konvent grundlegend. Die alte Kirche musste nun nicht mehr nur den liturgischen Bedürfnissen einer Ordensgemeinschaft dienen, sondern einen wachsenden Strom von Verehrern aufnehmen und dem neu anerkannten Heiligen einen repräsentativen Kultort bieten. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde das mittelalterliche Gebäude daher tiefgreifend umgestaltet: Wände wurden erhöht, Gewölbe und Kuppel geschaffen, die alten Pfeiler verkleidet, Kapellen neu geordnet und monumentale Altäre errichtet.
Die Zuschreibung dieser Umbauten wird in der Literatur nicht ganz einheitlich gewichtet. Neuere Darstellungen nennen sowohl den Osimaner Architekten Alessandro Rossi als auch Andrea Vici aus Arcevia, einen bedeutenden Vertreter der spätbarocken und frühklassizistischen Architektur der Marken. Anstatt einem einzelnen Architekten pauschal den gesamten heutigen Bau zuzuschreiben, ist es sachgerechter, von einem längeren Umbauprozess unter Beteiligung beider zu sprechen, dessen einzelne Planungs- und Ausführungsphasen in der Forschung unterschiedlich akzentuiert werden. 1771 wurde der Leib des Heiligen unter einem Altar aufgestellt; am 27. Mai 1781 wurde der erneuerte Kirchenraum von Kardinal Guido Calcagnini geweiht und nun San Giuseppe da Copertino gewidmet. 1796 erhob Papst Pius VI. die Kirche zur Basilica minor.
Die Architektur reagierte damit direkt auf einen neu entstandenen Wallfahrtskult. Wo zuvor ein franziskanischer Gemeinderaum stand, entstand ein heiliger Erinnerungsort mit visueller Konzentration auf Giuseppe. Solche Umbauten sind nicht nur Stilgeschichte. Sie verändern Bewegungsabläufe, Blickrichtungen, Nähe und Distanz zwischen Pilgern und Reliquien. Der Wallfahrer sollte den Heiligen sehen, sich seinem Grab nähern, verweilen, beten und den Kirchenraum zugleich als repräsentatives Zeugnis seiner kirchlich anerkannten Heiligkeit wahrnehmen.
Die Ausstattung der Basilika bewahrt mehrere Werke, die nicht unmittelbar aus dem Giuseppe-Kult hervorgegangen sind und deshalb die längere Kunstgeschichte des Ortes sichtbar machen. Eine bedeutende Altartafel mit Madonna, Kind und Heiligen geht auf einen 1501 erteilten Auftrag an Vittore Crivelli zurück. Nach dessen Tod übernahm Antonio Solario die Arbeit; Giuliano Presutti aus Fano vollendete das Werk 1506. Die Entstehungsgeschichte ist bemerkenswert, weil aus einem ursprünglich anders konzipierten Auftrag schließlich eine einheitliche Renaissancekomposition entstand. Das Bild erinnert daran, dass die Kirche schon vor dem 18. Jahrhundert hochwertige Kunstwerke besaß und in das künstlerische Netzwerk der Marken eingebunden war.
Zu den späteren bedeutenden Werken gehört Mattia Pretis Darstellung einer Vision des hl. Antonius von Padua. Das Gemälde entstand im 17. Jahrhundert und fügt sich in den franziskanischen Bildkosmos der Kirche ein. Daneben befindet sich eine Kreuzigung von Francesco Solimena. Besonders reizvoll für den Zusammenhang der Wallfahrtsorte in den Marken ist eine Darstellung, in der Giuseppe da Copertino in ekstatischer Erhebung im Zusammenhang mit der Santa Casa von Loreto erscheint. Das Bild macht sichtbar, wie zwei Kultzentren derselben Region ikonographisch miteinander verbunden wurden: Loreto wird sowohl als geographisch erreichbarer Wallfahrtsort als auch als geistiger Bezugspunkt der Giuseppe-Legende in Osimo präsent.
Zwischen 1933 und 1937 erhielt die Basilika außerdem eine umfangreiche neue Ausmalung durch Gaetano Bocchetti. Diese Arbeiten zeigen, dass die künstlerische Gestaltung des Heiligtums mit dem 18. Jahrhundert keineswegs abgeschlossen war. Auch im 20. Jahrhundert wurden neue Bilder geschaffen, die franziskanische Geschichte, Giuseppe-Kult und regionale Erinnerungen in einen für die damalige Gegenwart lesbaren Zusammenhang stellten. Ein Wallfahrtsheiligtum ist daher kein statisches Museum eines einzigen Stils, sondern eine Schichtung von Bildern, die jeweils eigene Vorstellungen von Heiligkeit und Geschichte zum Ausdruck bringen.
Die heutige Krypta wurde zum 300. Todestag Giuseppes 1963 geschaffen. Sie nahm den Leib des Heiligen auf, der zuvor in der barocken Altarordnung der Basilika verehrt worden war. Mit diesem Eingriff erhielt die Wallfahrt eine neue räumliche Mitte. Der Pilger steigt nun aus dem großen Kirchenraum in einen eigens auf die Reliquienverehrung ausgerichteten Bereich hinab. Die Krypta schafft eine andere Atmosphäre als das barocke Hauptschiff: Sie reduziert die architektonische Weite und konzentriert den Blick auf den Schrein.
Die Verehrung des Leibes gehört zur klassischen katholischen Reliquienfrömmigkeit. Dabei sollte der wissenschaftliche Text weder die religiöse Bedeutung für Gläubige verkleinern noch aus der bloßen Existenz von Reliquien historische Aussagen ableiten, die diese nicht leisten können. Entscheidend ist ihre soziale Funktion: Der materielle Körper markiert die physische Bindung des Heiligen an Osimo. Giuseppe wurde in Copertino geboren, lebte an mehreren Orten, doch sein Tod und sein Grab machten Osimo zu einem dauerhaften Kultzentrum. Der Leib verankert eine weit verbreitete Heiligenverehrung an einem konkreten Ort.
Die angeblichen Levitationen wurden zu einem der dauerhaftesten Bildmotive des Heiligen. Darstellungen zeigen Giuseppe häufig mit erhobenem Körper, in ekstatischer Haltung und mit auf ein Kreuz, ein Marienbild, eine Kirche oder einen anderen sakralen Gegenstand gerichteter Aufmerksamkeit. Der "Flug" wird im Bild damit nicht als artistische Leistung, sondern als äußeres Zeichen innerer religiöser Ergriffenheit gedeutet. Diese Bildformel hat den Kult weit stärker geprägt als die nüchternen juristischen Formulierungen der Prozessakten.
Gerade deshalb ist eine Trennung zwischen Quellenebenen wichtig. Eine Zeugenaussage des 17. Jahrhunderts, eine gedruckte Heiligenvita des späten 17. oder 18. Jahrhunderts, ein Altarbild, ein Andachtszettel und eine moderne populäre Erzählung verfolgen unterschiedliche Zwecke. Je weiter sich die Darstellung von der konkreten Zeugenaussage entfernt, desto stärker kann ein einzelnes Ereignis symbolisch verdichtet werden. So entsteht aus vielen heterogenen Berichten die leicht erkennbare Figur des "fliegenden Heiligen". Für die Volkskunde ist gerade dieser Prozess der Bildwerdung bedeutsam: Ein komplexes und institutionell umstrittenes Charisma wird zu einem stabilen Erkennungszeichen, das auch Menschen verstehen, die die historischen Prozessakten nie gelesen haben.
Eine besonders interessante Entwicklung ist die Patronage für Schüler, Studierende und Prüflinge. Sie knüpft an die hagiographische Überlieferung seiner eigenen Lernschwierigkeiten und der als providentiell gedeuteten Umstände bei seinen Prüfungen vor den Weihen an. Die Verbindung ist jedoch nicht einfach seit dem 17. Jahrhundert unverändert vorhanden. Ihre internationale Verbreitung gewann besonders im späten 19. Jahrhundert an Dynamik. Das Heiligtum verweist auf eine 1897 in Frankreich erschienene Novene für einen glücklichen Ausgang von Prüfungen, die wenige Jahre später ins Italienische übertragen wurde. In einer Gesellschaft mit wachsendem Schul- und Universitätswesen erhielt ein alter biographischer Topos damit eine neue praktische Bedeutung.
Diese Entwicklung zeigt exemplarisch, wie Heiligenpatronate entstehen und sich verändern. Nicht jede Schutzfunktion muss unmittelbar auf eine mittelalterliche oder frühneuzeitliche Tradition zurückgehen. Neue soziale Situationen können aus vorhandenen Heiligenbiographien jene Elemente auswählen, die für die Gegenwart anschlussfähig sind. Im Falle Giuseppes wurden Schwierigkeiten beim Lernen, Unsicherheit vor Prüfungen und ein letztlich erfolgreicher Weg zur Priesterweihe zu einer religiösen Ressource für Generationen von Schülern und Studierenden. Das Heiligtum in Osimo wurde dadurch zu einem Ort, an dem eine sehr moderne Erfahrung - die institutionalisierte Prüfungssituation - mit einer frühneuzeitlichen Heiligenfigur verbunden wird.
Besonders anschaulich wird diese Entwicklung in den Dankgaben, die Studierende nach bestandenen Prüfungen und abgeschlossenen Studien am Heiligtum hinterlassen. Neben traditionellen Gebeten, Kerzen und Andachtsgaben werden auch Universitätsbücher, Prüfungsunterlagen und vor allem gebundene Abschluss- und Doktorarbeiten mit dem Heiligen verbunden. Solche Gegenstände können als moderne Ex-voto verstanden werden: Sie erinnern an eine als schwierig oder gefährdet erfahrene Lebensphase, markieren deren erfolgreichen Abschluss und geben dem Dank eine sichtbare materielle Form.
Die Abschlussarbeit ist dabei für die Kulturgeschichte besonders aufschlussreich. Ein klassisches Votivbild zeigt oft das Unglück, aus dem eine Person gerettet wurde; ein silbernes Herz verweist symbolisch auf Krankheit oder Dank. Die gebundene Arbeit dagegen ist zugleich Ergebnis jahrelanger intellektueller Arbeit, amtlich bewertetes Dokument eines Bildungsweges und persönlicher Erinnerungsgegenstand. Wird sie am Heiligtum niedergelegt, verwandelt sich ein modernes akademisches Objekt in eine religiöse Gabe. Tradition zeigt sich hier gerade nicht als unveränderte Wiederholung alter Formen, sondern als Fähigkeit, neue Gegenstände in ein bestehendes System von Bitte, Hilfe, Erinnerung und Dank aufzunehmen.
Damit lässt sich Osimo besonders gut mit anderen Wallfahrtsorten vergleichen. Wo einst Wachskörperteile, kleine Metalltafeln oder gemalte Unfallszenen dominierten, können heute Fotografien, Zeugnisse, Briefe oder wissenschaftliche Arbeiten stehen. Die Grundstruktur bleibt ähnlich: Ein Mensch schreibt einen Erfolg nicht ausschließlich eigener Leistung zu, sondern ordnet ihn in eine Beziehung zu einem verehrten Heiligen ein. Das Ex-voto macht diese Beziehung öffentlich und bewahrt sie über den Augenblick hinaus.
Aus der berühmten Levitationstradition entwickelte sich außerdem eine Schutzverehrung Giuseppes unter Piloten, Luftfahrern und Menschen, die mit dem Fliegen verbunden sind. Diese moderne Patronage sollte jedoch nicht mit der kirchlich besonders etablierten Rolle der Madonna von Loreto als Patronin der Luftfahrer verwechselt werden. Bei Giuseppe ergibt sich die Beziehung unmittelbar aus seiner populären Bezeichnung als "fliegender Heiliger" und aus der bildlichen Tradition seiner Ekstasen. Gerade die Moderne konnte die vormoderne Erzählung vom unerklärlichen Erheben des Körpers mit der technisch real gewordenen Luftfahrt neu lesen.
Auch hierin zeigt sich die Wandelbarkeit religiöser Symbole. Ein Motiv, das im 17. Jahrhundert Gegenstand von Zeugenbefragungen und kirchlicher Vorsicht war, kann im 20. Jahrhundert zu einem leicht verständlichen Schutzzeichen für einen technischen Beruf werden. Die Bedeutung entsteht nicht allein aus der historischen Person, sondern aus der Beziehung zwischen überlieferter Biographie und veränderter Lebenswelt.
Der 18. September, Giuseppes Todestag, bildet den liturgischen und sozialen Mittelpunkt der jährlichen Verehrung in Osimo. Gottesdienste, Gebete und Prozessionen verbinden die Basilika mit dem städtischen Raum. Der Heilige ist dadurch sowohl Eigentum eines Konvents oder einer speziellen Pilgergruppe als auch Teil der lokalen Identität Osimos. Die Prozession macht diese Verbindung sichtbar: Was im Alltag in Krypta und Camerette konzentriert ist, tritt in der Festzeit in die Stadt hinaus.
Für die Wallfahrtsforschung ist der Festtag deshalb mehr als ein kirchlicher Termin. Er organisiert Anreise, Begegnung, Wiederkehr und familiäre Erinnerung. Viele Heiligtümer leben von einem Rhythmus zwischen alltäglicher relativer Ruhe und periodischer Verdichtung. Am Festtag treffen Ordensliturgie, lokale Stadtgesellschaft, auswärtige Pilger, Schüler- und Studentengruppen sowie Besucher aufeinander. Die einzelnen Motive können verschieden sein: persönliche Bitte, Dank nach einer Prüfung, Interesse an der Lebensgeschichte, franziskanische Verbundenheit oder Teilnahme am Stadtfest. Gerade diese Vielfalt gehört zur sozialen Realität eines lebendigen Heiligtums.
Giuseppes Verehrung blieb nicht auf Osimo und Copertino beschränkt. Die franziskanischen Ordensnetzwerke, gedruckte Lebensbeschreibungen, Andachtsbilder und später die kirchliche Heiligsprechung verbreiteten seinen Namen weit über Italien hinaus. Paola Nestola hat die Ausstrahlung des Kultes bis nach Portugal untersucht und dabei gezeigt, dass Heiligkeit nicht nur durch offizielle kirchliche Entscheidungen exportiert wird. Bilder, Bücher, Ordensbeziehungen, individuelle Verehrer und unterschiedliche soziale Milieus wirken gemeinsam daran mit, eine lokale Heiligenfigur in neue kulturelle Räume zu übersetzen.
Dabei verändern sich die Akzente. In einem franziskanischen Kontext kann Demut und Ordensgehorsam im Vordergrund stehen; in einer populären Heiligenvita dominieren möglicherweise Ekstasen und Wunder; im studentischen Milieu sind Prüfungen und Lernschwierigkeiten entscheidend; für Piloten ist es das Fliegen. Der "gleiche" Heilige erhält dadurch verschiedene soziale Profile. Osimo bleibt dennoch der zentrale Ort, weil hier Tod, Grab, persönliche Räume und ein erheblicher Teil der Erinnerungsgeschichte miteinander verbunden sind.
San Giuseppe da Copertino ist ein besonders gutes Beispiel dafür, warum historische Heiligenforschung unterschiedliche Quellengattungen voneinander trennen muss. Frühe Biographien wie jene Roberto Nutis von 1678 und Domenico Berninis von 1722 stehen zeitlich nahe am entstehenden Kult, verfolgen jedoch ein hagiographisches Ziel. Die Osimaner Beatifikationsakten sammeln Aussagen in einem formalisierten kirchlichen Verfahren; auch sie sind nicht neutral, bieten aber eine andere Art von Nähe zum historischen Geschehen. Die spätere Positio super dubio von 1712 ordnet und bewertet Material für den Kanonisationsprozess. Moderne Arbeiten von Gustavo Parisciani, Florinda Cordella, Mario Spedicato, Paola Nestola und anderen versuchen schließlich, diese Quellen in Ordensgeschichte, Gesellschaft, kirchliche Institutionen und internationale Kultverbreitung einzuordnen.
Eine verantwortbare Darstellung muss deshalb weder die überlieferten Wunderberichte lächerlich machen noch sie als naturwissenschaftlich bewiesene Tatsachen ausgeben. Historisch feststellbar ist, dass Menschen solche Ereignisse berichteten, dass sie ihr Verhalten danach ausrichteten und dass kirchliche Institutionen erhebliche Ressourcen in deren Prüfung investierten. Ebenso feststellbar ist, dass diese Erzählungen Architektur, Kunst, Liturgie, Wallfahrt und moderne Patronate prägten. Der kulturwissenschaftliche Gegenstand ist damit nicht allein das angebliche Wunder, sondern die gesamte soziale Wirklichkeit, die um seine Deutung entstand.
Die besondere Qualität Osimos liegt in der Verbindung von Körper, Raum, Erinnerung und moderner Alltagserfahrung. In der Krypta befindet sich der Leib des Heiligen, in den Camerette sein erinnerter Lebensraum, in Bildern die visuelle Verdichtung seiner Ekstasen, in Prozessakten die institutionelle Prüfung seiner Heiligkeit und in studentischen Dankgaben die fortgesetzte Anpassung des Kultes an neue Lebenswelten. Der Wallfahrtsort besteht deshalb nicht nur aus einer Kirche. Er ist ein System von Orten und Dingen, die unterschiedliche Formen von Nähe erzeugen.
Gerade die Spannung zwischen dem "fliegenden Heiligen" und den kleinen, nüchternen Zimmern seiner letzten Jahre ist aufschlussreich. Die populäre Vorstellung hebt ihn buchstäblich vom Boden ab; die erhaltenen Räume binden ihn dagegen an einen konkreten Alltag. Dazwischen stehen die Prozesse, in denen Menschen unter Eid erzählten, was sie gesehen oder gehört hatten, und kirchliche Amtsträger versuchten, aus vielen Stimmen ein prüfbares Bild zu gewinnen. Jahrhunderte später bringen Studierende ihre Abschlussarbeiten an denselben Ort. Auf diese Weise verbindet Osimo die Frömmigkeitsgeschichte des 17. Jahrhunderts mit einer Gegenwart, in der Prüfungen, akademische Bildung und berufliche Zukunft zu neuen Feldern religiöser Bitte und Dankbarkeit geworden sind.
Der Ort zeigt damit in besonderer Klarheit, dass Volksfrömmigkeit weder statisch noch bloß "alt" ist. Sie arbeitet mit Überlieferungen, wählt aus ihnen anschlussfähige Motive aus, schafft neue Gegenstände und verändert die Bedeutung vorhandener Räume. In Osimo kann eine mittelalterliche Franziskanerkirche zur barocken Heiligenbasilika werden, ein bescheidener Wohnraum zum Museum und Pilgerziel, eine umstrittene Levitationserzählung zum internationalen Erkennungszeichen und eine moderne Universitätsarbeit zum Ex-voto. Gerade diese Fähigkeit zur Transformation erklärt die anhaltende Lebendigkeit des Heiligtums.
Nuti, Roberto: Vita del servo di Dio fra Giuseppe da Copertino. Palermo 1678.
Bernini, Domenico: Vita del venerabile padre Fr. Giuseppe da Copertino de' Minori Conventuali. Roma 1722.
Parisciani, Gustavo: San Giuseppe da Copertino (1603-1663) alla luce dei nuovi documenti. Osimo: Pax et Bonum 1963.
Cordella, Florinda: San Giuseppe da Copertino e la società del suo tempo. Dall'agiografia alla storia (1603-1663). Galatina 1997.
Merletti, Francesco / Spedicato, Mario (Hg.): Fra' Giuseppe Desa da Copertino. Processo osimano di beatificazione (1665). Lecce: Grifo 2013, Quaderni de L'Idomeneo 17, 445 S.; Edition der Akten des in Osimo 1665-1667 geführten Informationsprozesses.
Danieli, Francesco / Spedicato, Mario (Hg.): Fra Giuseppe Desa da Copertino. Positio super dubio (1712). Copertino: Lupo 2015, 345 S.
Spedicato, Mario: La fabbrica di un santo. I processi di canonizzazione di fra Giuseppe Desa da Copertino. 2015.
Merletti, Francesco / Spedicato, Mario (Hg.): Fra' Giuseppe Desa da Copertino. Processo Neretino di Beatificazione (1664). Lecce 2016.
Nestola, Paola: San Giuseppe da Copertino: dall'estrema Puglia al Portogallo (secc. XVII-XIX). Lecce: Edizioni Grifo 2016.
Eire, Carlos M. N.: They Flew. A History of the Impossible. New Haven / London: Yale University Press 2023, mit einem ausführlichen Kapitel zu Giuseppe da Copertino und zur historischen Deutung frühneuzeitlicher Levitationserzählungen.
Montironi, Angela: "L'attività di Andrea Vici d'Arcevia ad Osimo". In: Annali della Facoltà di Lettere e Filosofia dell'Università di Macerata 10, 1977, erschienen Padova 1979.
Busiri Vici, Andrea: "L'architetto Andrea Vici d'Arcevia allievo del Vanvitelli". In: Atti dell'VIII Congresso Nazionale di Storia dell'Architettura. Caserta 1953.
Basilica Santuario San Giuseppe da Copertino, Osimo: historische und kunsthistorische Dokumentationen zu Basilika, Krypta, Camerette, Museum, Kultgeschichte und Studentenpatronat.
Comune di Osimo / Osimo Turismo: Dokumentationen zur Basilica Santuario San Giuseppe da Copertino, zur Baugeschichte, Ausstattung und zum Museum.
Arcidiocesi di Ancona-Osimo: liturgische und pastorale Dokumentationen zur Verehrung des hl. Giuseppe da Copertino und zu den Festhandlungen am 18. September.
Ergänzungen: Wolfgang Morscher