Wallfahrt Innsbruck, Jesuitenkirche zur Hl. Dreifaltigkeit
Die Jesuitenkirche Innsbruck, offiziell Kirche der Unbefleckten Empfängnis, wurde im 17. Jahrhundert erbaut und ist ein zentrales Zeugnis der Gegenreformation in Tirol. Sie entstand im Umfeld des Jesuitenkollegs und der Universität Innsbruck und war von Beginn an eng mit Bildung, Wissenschaft und katholischer Reformpolitik verbunden. Architektonisch folgt die Kirche dem Typus der römischen Jesuitenkirchen: ein klar gegliederter, auf Predigt und Wirkung ausgerichteter Raum, der Gläubige nicht nur spirituell, sondern auch intellektuell erreichen soll. Der später barockisierte Innenraum verbindet theologische Programmatik mit sinnlicher Ansprache – Licht, Kuppel und Dekoration dienen der Veranschaulichung katholischer Lehre. Im Unterschied zur Hofkirche, die dynastische Erinnerung inszeniert, steht die Jesuitenkirche für eine missionarisch-pädagogische Idee von Kirche: Glauben soll gelehrt, verstanden und verteidigt werden. Damit ist sie ein Schlüsselbau zum Verständnis Innsbrucks als religiöses und akademisches Zentrum der frühen Neuzeit. |
| | Lage: Karl-Rahner-Platz 2, 6020 Innsbruck. |
| | Lage in SAGEN.at-Karte der Wallfahrtsorte Innsbruck |
| | Ansicht in Street View |
| | Web: Jesuitenkirche Innsbruck |
| | Geöffnet: täglich geöffnet, freier Eintritt. |
| | Foto Außenansicht: |
Bildquelle: SAGEN.at-Fotogalerie |
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| | Foto Außenansicht: - Foto Innen |
Bildquelle: SAGEN.at-Fotogalerie |
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| | Gnadenbild: |
Bildquelle: SAGEN.at-Fotogalerie
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| | Literatur zur Wallfahrt: |
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Ergänzungen: Wolfgang Morscher © www.SAGEN.at |