Steinberg-Dörfl, Dörfl, Wallfahrtskapelle Maria Bründl

Schnellüberblick
Wallfahrt:Quellen- und Marienwallfahrt, die auf eine überlieferte Augenheilung im Jahr 1677 zurückgeführt wird.
Status:Lebendiger Wallfahrtsort mit Bründltagen, Andachten und fortbestehendem Besuch der Heilquelle.
Kultzentrum:Augenbründl unter dem Gnadenaltar; heute Verehrung Mariens als "Mutter von der Immerwährenden Hilfe".
Ort:Dörfl, Gemeinde Steinberg-Dörfl.
Bezirk:Oberpullendorf.
Bundesland:Burgenland.
Lage und Besuch
Lage: Maria Bründl, Dörfl, 7453 Steinberg-Dörfl.
Lage in der SAGEN.at-Karte der Wallfahrtsorte Burgenland
Ansicht in Street View (Luftbild)
Web: Pfarre Steinberg

Öffnungszeiten: Die Wallfahrtskapelle ist frei zugänglich und kann grundsätzlich jederzeit besichtigt werden.

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Ausführliche Beschreibung

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Ausführliche Beschreibung

Westlich von Dörfl, einem Ortsteil der Gemeinde Steinberg-Dörfl im mittleren Burgenland, liegt am Waldrand die Wallfahrtskapelle Maria Bründl. Alte Linden, die Quelle unmittelbar beim Heiligtum und die abgeschiedene Lage geben dem Platz bis heute einen besonderen Charakter. Anders als bei zahlreichen großen barocken Wallfahrtskirchen steht hier am Beginn der Wallfahrt kein berühmtes Gnadenbild, sondern eine Quelle, deren Wasser seit dem 17. Jahrhundert eine besondere Heilwirkung zugeschrieben wird. Aus einer überlieferten Augenheilung entwickelte sich ein Marienwallfahrtsort, der bis heute lebendig geblieben ist.

Die Heilung eines fast erblindeten Kochs

Die Geschichte der Wallfahrt beginnt im Jahr 1677. Damals war Baron Matthias Hédly, seit 1666 Pfandherr der kleinen Herrschaft Dörfl, für die Entwicklung des Ortes von besonderer Bedeutung. Nach der örtlichen Überlieferung litt sein Koch an einer schweren Erkrankung der Augen und war nahezu erblindet.

Der Mann soll seine Augen mit dem Wasser einer Quelle im Wald westlich von Dörfl gewaschen haben. Daraufhin habe sich sein Zustand gebessert und er sein Augenlicht wiedererlangt. Die Heilung wurde als wunderbare Wirkung des Quellwassers verstanden.

Baron Matthias Hédly ließ noch im selben Jahr bei der Quelle eine Marienstatue aufstellen, die zunächst vermutlich durch eine einfache Überdachung geschützt war. Um Quelle und Marienbild entwickelte sich in der Folge eine immer stärker besuchte Andachtsstätte.

Damit besitzt Maria Bründl eine für Quellenwallfahrten charakteristische Gründungsüberlieferung: Eine konkrete körperliche Erkrankung wird durch das Wasser geheilt, die Nachricht verbreitet sich, weitere Hilfesuchende kommen zur Quelle und verbinden den Gebrauch des Wassers mit Gebet und Marienverehrung.

Das Augenbründl

Dem Wasser von Maria Bründl wird traditionell besonders bei Augenleiden Heilkraft zugeschrieben. Die Erinnerung an die Heilung des fast erblindeten Kochs bestimmte damit zugleich die besondere Funktion des Bründls.

Augenquellen nehmen innerhalb der europäischen Volksfrömmigkeit eine auffallend wichtige Stellung ein. Das Waschen der Augen ließ sich unmittelbar mit religiösen Vorstellungen von Reinigung, Heilung und neuem Sehen verbinden. Das Wasser wurde nicht nur an Ort und Stelle verwendet, sondern häufig auch in Flaschen oder anderen Gefäßen mit nach Hause genommen, um es später bei Krankheit oder für Angehörige gebrauchen zu können.

Entscheidend war dabei nicht allein die natürliche Beschaffenheit des Wassers. Seine besondere Wirkung wurde aus der Verbindung mit dem Heiligtum, der überlieferten Wunderheilung und der Fürbitte Mariens verstanden.

Die Quelle unter dem Altar

Eine Besonderheit von Maria Bründl liegt darin, dass die Quelle unmittelbar unter dem Gnadenaltar der Kapelle entspringt. Natürlicher Quellort und sakrales Zentrum fallen damit räumlich zusammen.

Diese Verbindung verstärkt die religiöse Bedeutung des Wassers erheblich. Der Wallfahrer entnimmt nicht irgendeiner Quelle in der Umgebung Wasser, sondern jenem Bründl, das unmittelbar mit dem Altar und dem verehrten Marienbild verbunden ist.

In den 1960er-Jahren wurde das Quellwasser durch eine Leitung nach außen geführt. Dadurch kann es auch außerhalb der Kapelle entnommen werden. Pilger können das Wasser trinken, sich damit waschen oder es in Gefäßen mit nach Hause nehmen.

Volkskundlich ist gerade dieser Vorgang charakteristisch für Bründlwallfahrten. Mit dem Wasser wird ein materieller Bestandteil des Wallfahrtsortes aus dem Heiligtum hinausgetragen. Während der Pilger den Ort wieder verlässt, begleitet ihn ein Stück des heiligen Platzes in Form des mitgenommenen Wassers nach Hause.

Entstehung der Wallfahrtskapelle

Der zunehmende Besuch des Bründls führte schließlich zum Bau eines dauerhaften Heiligtums. Im Jahr 1720 wurde die heutige Wallfahrtskapelle errichtet.

Der schlichte einschiffige Bau steht bis heute etwas außerhalb des Dorfes am Waldrand. An der Fassade befindet sich in einer Nische eine steinerne Madonna mit dem Jesuskind. Eine Inschrift beziehungsweise das Stifterwappen erinnert an Baron Matthias Hédly und die Anfänge der Wallfahrt im Jahr 1677.

Der Innenraum ist als dreijochiger Saal gestaltet. Der Altar stammt im Wesentlichen aus dem dritten Viertel des 18. Jahrhunderts und ist als Rokoko-Retabel ausgeführt. Unter beziehungsweise im Bereich dieses Altares liegt die Quelle, die den eigentlichen Ausgangspunkt der Wallfahrt bildet.

Maria Bründl gehört damit zu jenen Heiligtümern, bei denen die Architektur später über einen bereits bestehenden Kultort gesetzt wurde. Die Kirche machte nicht den Platz heilig; vielmehr erhielt ein bereits als heilig und heilkräftig verstandener Platz nachträglich eine gebaute Form.

Marienverehrung und Gnadenbild

Die frühen Wallfahrten standen im Zeichen Mariens als Patrona Hungariae, als Schutzfrau Ungarns. Diese Anrufung entspricht der historischen Zugehörigkeit des Gebietes zum Königreich Ungarn und der dort weit verbreiteten Vorstellung Mariens als besonderer Beschützerin des Landes.

Heute wird in Maria Bründl Maria als "Mutter von der Immerwährenden Hilfe" verehrt. Das im Altar befindliche Marienbild besitzt allerdings keine eindeutig geklärte Herkunft. Künstler und ursprünglicher Standort sind nicht sicher bekannt. Vermutet wurde unter anderem eine Herkunft aus einem aufgehobenen Kloster oder aus einer ehemaligen herrschaftlichen Kapelle.

Für die Geschichte der Wallfahrt ist wichtig, dass das heute verehrte Bild nicht am Beginn des Kultes stand. Die Wallfahrt ist älter als das gegenwärtige Gnadenbild. Ihr ursprünglicher Mittelpunkt waren die Heilquelle, die überlieferte Augenheilung und die 1677 bei der Quelle errichtete Marienstatue.

Damit lässt sich die Entwicklung des Kultes besonders gut nachvollziehen: Heilquelle, Heilungserzählung, Marienstatue, Wallfahrt, Kapelle und schließlich ein später hinzugekommenes Gnadenbild bilden verschiedene historische Schichten desselben Wallfahrtsortes.

Einsiedler bei Maria Bründl

Mit der Kapelle war ursprünglich auch eine Einsiedelei verbunden. Nach der Errichtung des Heiligtums im Jahr 1720 wurde Maria Bründl von einem Eremiten betreut.

In unmittelbarer Nähe der Kapelle befand sich eine Einsiedlerbehausung beziehungsweise eine als Einsiedlerhöhle bezeichnete Unterkunft. Diese ist heute nicht mehr erhalten. Die Erinnerung daran verweist jedoch auf eine Form religiösen Lebens, die bei abgelegenen Wallfahrtskapellen häufig anzutreffen war.

Der Einsiedler war nicht nur Bewohner des heiligen Platzes. Er konnte zugleich für die Betreuung der Kapelle, das Entzünden von Kerzen, das Läuten, die Beaufsichtigung des Heiligtums und die Betreuung der Wallfahrer verantwortlich sein. Dadurch wurde aus einem zeitweise besuchten Bründl ein dauernd bewohnter religiöser Ort.

Oswaldi-Kapelle und Beichtkapelle

Unmittelbar bei Maria Bründl befindet sich eine kleine barocke Nebenkapelle, die als Oswaldi-Kapelle beziehungsweise Beichtkapelle bezeichnet wird.

Die örtliche Überlieferung bringt die Verehrung des hl. Oswald mit der früheren Einsiedlertradition in Verbindung. Der Altar der Kapelle stammt aus dem 18. Jahrhundert und zeigt die Sieben Schmerzen Mariens. Außerdem befindet sich dort eine Figur des hl. Sebastian.

Damit erweitert sich das religiöse Spektrum des Wallfahrtsortes erheblich. Neben der Hoffnung auf Heilung durch das Bründl und der Marienverehrung treten die Verehrung der Schmerzhaften Muttergottes sowie mit Sebastian die Anrufung eines der großen Schutzheiligen gegen Seuchen.

Quelle, Marienheiligtum, Einsiedelei und Beichtkapelle bildeten gemeinsam eine kleine, aber bemerkenswert vielfältige Sakrallandschaft.

Die Bründl-Frauen

Eine besondere Bedeutung für die bis heute lebendige Tradition von Maria Bründl besitzen die sogenannten "Bründl-Frauen". Sie kümmern sich um die Kapelle und tragen wesentlich dazu bei, dass der Wallfahrtsort nicht lediglich als historisches Denkmal erhalten bleibt, sondern weiterhin ein Ort gelebter Frömmigkeit ist.

Die Bezeichnung "Bründl-Frauen" ist dabei selbst volkskundlich bemerkenswert. Sie verweist auf eine lokale weibliche Trägerschaft des Heiligtums, wie sie bei kleineren Wallfahrtskapellen und Bründln häufig eine zentrale, in schriftlichen kirchengeschichtlichen Darstellungen jedoch oftmals wenig beachtete Rolle spielte.

Solche Frauen sorgten und sorgen vielfach für Blumen und Altarschmuck, Kerzen und Sauberkeit, kümmern sich um das Auf- und Zusperren und halten religiöse Bräuche aufrecht. In Maria Bründl ist diese Tätigkeit nicht anonym geblieben, sondern besitzt mit der Bezeichnung "Bründl-Frauen" sogar einen eigenen Namen.

Von den Bründl-Frauen wird regelmäßig eine Sonntagnachmittagsandacht in der Kapelle gehalten. Dadurch führen sie eine lokale Andachtstradition weiter, die nicht ausschließlich von großen Wallfahrtstagen und offiziellen Gottesdiensten abhängig ist.

Gerade diese kontinuierliche Betreuung zeigt, dass Volksfrömmigkeit nicht allein aus außergewöhnlichen Wallfahrtsereignissen besteht. Ihre Beständigkeit beruht vielfach auf Menschen, die sich Woche für Woche um einen kleinen heiligen Ort kümmern und dadurch seine religiöse Funktion über Generationen erhalten.

Die Bründltage

Maria Bründl ist bis heute ein lebendiger Wallfahrtsort. Traditionelle Höhepunkte des Wallfahrtsjahres sind Mariä Heimsuchung, Mariä Himmelfahrt und Mariä Geburt.

Für die großen Wallfahrtstage haben sich örtlich die Bezeichnungen "Bründltag" erhalten. Besonders Mariä Himmelfahrt, der "Große Frauentag", besitzt große Bedeutung.

Die Zahl der Pilger kann an diesen Tagen so groß sein, dass die Gottesdienste nicht in der kleinen Kapelle, sondern im Freien gefeiert werden. Vor der Kapelle wurden Sitzmöglichkeiten für eine große Zahl von Wallfahrern geschaffen.

Die Bezeichnung "Bründltag" zeigt, wie stark der Wallfahrtsort in den örtlichen Jahreslauf eingebunden ist. Nicht allein das kirchliche Fest, sondern das Bründl selbst gibt dem Tag seinen Namen. Der natürliche Quellort und die religiöse Festzeit sind damit auch sprachlich miteinander verbunden.

Der Kreuzweg

Eine jüngere Ergänzung der Wallfahrtslandschaft entstand in den Jahren 1986 und 1987. Durch einen Hohlweg, der zur Kapelle führt, wurde ein Kreuzweg mit vierzehn Stationen angelegt.

Bemerkenswert ist vor allem die starke Beteiligung der örtlichen Bevölkerung. Rund dreißig junge verheiratete Männer aus dem Dorf wirkten an der Errichtung mit. Das benötigte Akazienholz wurde ausgewählt, geschlägert und bearbeitet; insgesamt wurden annähernd tausend freiwillige Arbeitsstunden geleistet.

Die Stationsbilder schuf die in Steinberg-Dörfl tätige Hinterglasmalerin Edda Schaller. Die Verbindung von heimischem Akazienholz, gemeinschaftlicher Handarbeit und Hinterglasmalerei verleiht dem Kreuzweg einen bewusst regionalen Charakter.

Der Kreuzweg ist damit nicht lediglich eine moderne bauliche Ergänzung. Er dokumentiert, dass Maria Bründl auch im späten 20. Jahrhundert so stark in der Dorfgemeinschaft verankert war, dass zahlreiche Bewohner bereit waren, erhebliche Zeit und Arbeitskraft in die Weitergestaltung des Wallfahrtsortes zu investieren.

Wald, Quelle und alte Linden

Zur besonderen Wirkung von Maria Bründl trägt wesentlich seine landschaftliche Lage bei. Die Kapelle steht außerhalb des verbauten Ortsgebietes am Rand des Waldes und wird von alten Linden umgeben.

Wald, Quelle, alte Bäume und abgelegene Kapelle schaffen einen religiösen Raum, der sich deutlich vom Alltag des Dorfes absetzt. Bereits die Bewegung aus der Siedlung hinaus zum Bründl wird dadurch Teil des Wallfahrtsweges.

Die Verbindung von Natur und Sakralität muss dabei nicht auf einen hypothetischen vorchristlichen Quellenkult zurückgeführt werden, für den keine ausreichenden Belege vorliegen. Entscheidend ist vielmehr, dass Quelle, Wald und Bäume innerhalb der christlichen Wallfahrtstradition selbst religiös gedeutet und in das Kultgeschehen einbezogen wurden.

Baron Matthias Hédly

Eine besondere Stellung in der Geschichte des Wallfahrtsortes nimmt Baron Matthias Hédly ein. Während bei zahlreichen bedeutenden Wallfahrtsorten des Burgenlandes Fürst Paul I. Esterházy als Förderer erscheint, besitzt Maria Bründl eine eigenständige Gründungsgeschichte.

Hédly ließ nach der überlieferten Heilung seines Kochs 1677 eine Marienstatue an der Quelle aufstellen und schuf damit die Grundlage für die spätere Wallfahrt. Sein Name blieb gerade durch diese Stiftung dauerhaft mit Dörfl verbunden.

Die Gründung von Maria Bründl zeigt, dass die katholische Wallfahrtslandschaft des historischen Westungarn nicht ausschließlich durch die großen Magnatenfamilien geprägt wurde. Auch kleinere Herrschaftsträger konnten durch persönliche Stiftungen lokale Heiligtümer schaffen, die weit über ihre eigene Lebenszeit hinaus Bedeutung erlangten.

Wallfahrt bis zur Gegenwart

Maria Bründl gehört weiterhin zu den lebendigen Wallfahrtsorten des mittleren Burgenlandes. Neben den großen Wallfahrtstagen kommen auch einzelne Pilger und kleinere Gruppen zur Kapelle. Das Wasser wird weiterhin aufgesucht und insbesondere mit der traditionellen Hoffnung auf Hilfe bei Augenleiden verbunden.

Die regelmäßigen Andachten der Bründl-Frauen, die großen Bründltage und der in gemeinschaftlicher Arbeit errichtete Kreuzweg zeigen, dass die religiöse Tradition des Ortes nicht abgerissen ist.

Damit verbindet Maria Bründl historische Wallfahrt und gegenwärtige lokale Frömmigkeit in ungewöhnlich kontinuierlicher Weise.

Volkskundliche Bedeutung

Maria Bründl ist ein besonders anschauliches Beispiel einer Quellenwallfahrt. Am Beginn steht eine als wunderbar verstandene Heilung: Ein beinahe erblindeter Mann wäscht seine Augen mit Quellwasser und erhält der Überlieferung zufolge sein Augenlicht zurück. Aus diesem Ereignis entwickelt sich die Vorstellung von der besonderen Heilkraft des Wassers.

Die anschließende Aufstellung einer Marienstatue verbindet den natürlichen Heilort mit der katholischen Marienverehrung. Später werden Quelle und Altar sogar räumlich unmittelbar miteinander verbunden. Das Wasser entspringt unter dem Gnadenaltar und wird von dort nach außen geleitet.

Die frühere Einsiedelei zeigt eine weitere Entwicklungsstufe des Kultortes. Aus einer nur zeitweise besuchten Quelle wurde ein dauernd betreutes Heiligtum. Die heutigen Bründl-Frauen setzen diese Funktion in veränderter Form fort: Nicht mehr ein einzelner Eremit, sondern Frauen aus der örtlichen Gemeinschaft gewährleisten die alltägliche Kontinuität des Wallfahrtsortes.

Auch das Mitnehmen des Wassers besitzt eine besondere volkskundliche Bedeutung. Der Pilger trägt damit etwas Materielles vom Heiligtum in den eigenen Lebensbereich. Die Wirkung des Wallfahrtsortes bleibt nicht auf die Dauer des Besuches beschränkt, sondern kann in Haus und Familie weiterwirken.

Maria Bründl vereinigt damit auf engem Raum zentrale Erscheinungen der Volksfrömmigkeit: Heilwasser und Augenbründl, Marienverehrung und Heilungsüberlieferung, Einsiedlerwesen, Schmerzensmutter und Pestheilige, große Wallfahrtstage und kleine regelmäßige Andachten sowie eine bis heute bestehende örtliche Trägerschaft durch die Bründl-Frauen.

Literatur zur Wallfahrt:

- Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Burgenland. Dörfl, Wallfahrtskapelle Maria Bründl und Beichtkapelle.

- Judith Schöbel, Petra Schröck, Ulrike Steiner: Die Kunstdenkmäler des politischen Bezirkes Oberpullendorf. Österreichische Kunsttopographie, Band LVI. Horn 2005.

- Hans Rosnak: Beiträge zur Geschichte von Dörfl und Maria Bründl.

- Diözese Eisenstadt: Maria Bründl in Dörfl – Geschichte und Wallfahrt.

- Gemeinde Steinberg-Dörfl: Maria Bründl und örtliche Geschichte.

Ergänzungen: Wolfgang Morscher

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