Moosbach, Grub, Wieskirche "Zum gegeißelten Heiland"
Die Wieskirche "Zum gegeißelten Heiland" ist eine Wallfahrtskirche am westlichen Ortsrand von Grub, etwa 200 m nordöstlich von Moosbach.
Die barocke Wallfahrtskirche ist eine Nachbildung der weitaus berühmteren Wieskirche bei Steingaden (ebenfalls "Zum gegeißelten Heiland")im oberbayerischen Landkreis Weilheim-Schongau.
Im Jahre 1746 erwarb die Bürgerstochter Elisabeth Hüttner aus Moosbach auf einer Wallfahrt zur Wies bei Steingaden eine dem dortigen Gnadenbild nachgemachte Figur vom gegeißelten Heiland, ließ sie am Gnadenbild berühren und brachte sie mit nach Moosbach. In unmittelbarer Nähe zur heutigen Wieskirche stand damals eine Feldkapelle, in der die Figur aufgestellt wurde. Die Verehrung des Bildnisses war schon bald darauf so stark, dass die Kapelle mit einem hölzernen Anbau vergrößert werden musste. Als die Zahl der gläubigen Besucher weiterhin anstieg und reichliches Opfergeld anfiel, entschloss man sich dazu, eine Kirche zu bauen. Der Grundstein dazu wurde am 19. Juni 1748 gelegt.
Zur Ausstattung der Kirche gehören unter anderem eine Darstellung der Augenheiligen St.Ottilie und
zahlreiche Votivtafeln, auch wurden z.B. Krücken und Nachbildungen der gesundeten Gliedmaßen als Votivgaben hinterlassen.
| | Lage: Friedhofgasse, 92709 Moosbach. |
| | Lage in SAGEN.at-Karte der Wallfahrtsorte Bayern |
| | Ansicht in Street View |
| | Web: Pfarreiengemeinschaft Eslarn-Moosbach |
| | Geöffnet: täglich geöffnet zu den üblichen Kirchenöffnungszeiten. |
| | Außenansicht: |
Bildquelle: © Irmgard Neubauer |
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| | Außenansicht Kirchenportal: |
Bildquelle: © Irmgard Neubauer |
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| | Tafel zu einem kirchlichen Ablass: Inschrift: "Vollkommener |
Bildquelle: © Irmgard Neubauer |
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| | Statue der heiligen Ottilie: |
Bildquelle: © Irmgard Neubauer |
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| | historische Votivgaben, geschnitzte Arme und Beine: |
Bildquelle: © Irmgard Neubauer |
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| | Literatur zur Wallfahrt: |
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Ergänzungen: Wolfgang Morscher © www.SAGEN.at |




