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an die Reihe. Von ihren Vorräten zehrten Feind und Freund. Äcker und Wiesen am Wege lieferten in diesem Jahre keinen Ertrag, weil die Frucht von den Vorübergehenden genommen, zertreten und verwüstet wurde. 1) Bekannt sind die Vermögensverluste, welche Männer wie Straub, Wintersteller und Sieberer erlitten haben. 2) Der Notlage im Sandwirtshause werden wir noch begegnen. Zu den vermöglichsten Wirtschaften in einer Gemeinde zählten gewöhnlich die Postmeistereien. Zu Ende des Jahres präsentierte sich ein Teil von ihnen als Stätten der Plünderung und des Brandes. Das Posthaus am Brenner war gänzlich ausgeraubt, das in Mittewald völlig zerstört, die in Zirl, Seefeld, Schwaz, Waidring und Kufstein lagen in Asche, der Postmeister in Sterzing vermisste seine Pferde, Geschirre und Kutschen, Lavis, Kolman, Wörgl, Söll und St. Johann waren gänzlich entleert. 3) jedes durch Feuer zerstörte Haus zog auch die vom Brand verschonten Nachbarn in Mitleidenschaft, denen es als selbstverständliche Pflicht galt, dem Verunglückten beizuspringen. 4) Man weiß, welch reichliche Gaben für Schwaz geflossen sind, wären sie dem Markte nur auch zugekommen. Welche Kosten die Gemeinden für die Landesverteidigung zu tragen hatten, mag das Beispiel mit Sillian bezeugen, das Gericht wies an solchen 57400 G. aus. 5) Eine eidliche Schätzung über den im Innkreis allein angerichteten Schaden, wobei Defensionsauslagen nicht mitgerechnet sind, ergibt die Summe von 1 650 000 G. 6) Noch im November 1809 wurde folgender Kalkül aufgestellt: „Nimmt man an, dass nur 8000 Tiroler durch 213 Tage unter Waffen standen, von denen jeder täglich 36 kr. verdient hätte, so macht es 782 400 G. Nach geringem Anschlag beträgt die Zahl der verbrannten Häuser 2000, der Ausfall im Transithandel über 400 000, die Verpflegung der österreichischen Truppen wenigstens 150 000, die der Bayern und Franzosen über 300 000 G., vielen andern Schaden ungerechnet." 7) 1) Gesuch des Jos. Willy, Wirt zu Loretto bei Hall. J. St. |
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