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stimmte zu ; sogleich aber drängten sich ihm die Fragen auf, wer wohl den Sandwirt dazu bestimmen und die schwere Mission nach Villach übernehmen würde. Nur in Danei schienen ihm die nötigen Vorbedingungen, Sprachkenntnis und Einfluss auf Hofer, vereinigt. Er drang also in den Freund, sich dem Geschäfte zu unterziehen, und dieser zeigte sich willig, wenn ihm Sieberer an der Seite bleiben wollte. 1) Unter gegenseitigem Handschlag schlossen sie eine Art Bündnis zur Rettung des Heimatlandes. Nun galt es, den Sandwirt zu bekehren. Mit Tagesanbruch suchten sie ihn auf. Sie trafen ihn in Steinach in zahlreicher Gesellschaft. Nicht allein die bäuerlichen Hauptleute umgaben ihn, sondern auch jene Bezirksdeputierten, die, seinem Rufe folgend, sich zu gemeinsamer Beratung um ihn eingefunden hatten. Das Freundespaar erschöpfte sich in allen möglichen Vorstellungen, um Hofer zur Niederlegung des Kommandos zu bewegen. Am Adjutanten Purtscher, am Richter Mörl und an dem wieder zurückgekehrten Holzknecht fanden sie gesinnungsverwandte Mithelfer. Wie auf Hofer, den sie alsbald willig fanden, redeten sie auch auf die anderen kräftig ein. Nur von einem der Anwesenden, von Haspinger heißt es, dass er Widerspruch erhoben habe. Er soll aber mit energischen Worten zum Schweigen verwiesen worden sein. 2) Als Danei bemerkte, dass die Mehrheit der Versammlung sich zum Frieden neige, suchte er den bisher wortkargen Sandwirt zum Sprechen zu bringen mit 1) Daneis Bekehrung zum Frieden hat mancher abträglich beurteilt. Delama schreibt: Danei sei von den Städtern für den Frieden gewonnen worden. Solang er ein Kommando geführt, sei er für den Kampf gewesen. Erst darnach habe der „Grossprecher" den „wetterwendischen Wechsel" vollzogen und sich dadurch bei den österreichischgesinnten verdächtig gemacht. A. G. |
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