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der die Leute lieber am Isel beisammen halten wollte für einen Hauptschlag. 1) Er selbst vertauschte seinen Aufenthalt in Steinach zeitweilig mit dem in Schönberg, Unterberg und Schupfen. In diese Tage, welche, ohne eine Entscheidung zu bringen, doch recht kriegerisches Gepräge zeigten, fallen wieder Versuche, dem Glauben an den Friedensschluss bei den Tirolern Eingang zu verschaffen. Im bayrischen Lager waren Plakate eines Manifestes des Vizekönigs eingetroffen, das in strengen Worten die Niederlegung der Waffen verlangte. Vollständige Isolierung des Landes, die Gesetzwidrigkeit der Erhebung, das Elend in Stadt und Land, die unter ihnen eingerissene Unordnung wird den Tirolern vor Augen gestellt. Dank reumütiger Rückkehr einzelner sei Napoleon zur Nachsicht geneigt. Erfolgt die Unterwerfung nicht freiwillig, so werde man sie erzwingen. Sobald die Waffen ruhen, wolle man ihre Beschwerden entgegennehmen und, wenn begründet, für Abhilfe sorgen. 2) Drouet sandte am 27. Exemplare an die Stadt und an Hofer. Bürgermeister Rauch besorgte die Kundmachung in Innsbruck. Ein Eindruck auf die Bauern war nicht wahrzunehmen. 3) Auch nicht beim Sandwirt, in dessen Umgebung noch immer Roschmann weilte. Dieser heischte abermals vom Erzherzog Verhaltungsmaßregeln. Es sollte ihm bald die nötige Belehrung werden. Wir sahen Campi in erzherzoglichem Auftrag nach Tirol gehen. Seine Mitteilung bereitete ihm unter den angesammelten Landesverteidigern in Lienz und Sillian übeln Empfang. Um ihm die Strasse durch Pustertal freizumachen, musste ihm Intendant Wörndle einen Passierschein erteilen. 4) Nur einen halben Tag hinter ihm langte ein zweiter Bote Johanns ein, jener Freiherr von Lichtenthurn, der im August an das erzherzogliche Hoflager gegangen war. Er trug auch ein Handschreiben des Prinzen mit sich. Den um Wörndle versammelten Hauptleuten tat er es kund. Er hatte noch äußere Zeichen gewählt, die 1). Patsch überliefert die Tadelsworte Hofers wegen eines Ausfalles vor die Stadt: „Patsch, Patsch, bist a hitzigs Vötterle, s brauchts nit alleweil z pulfern, lass mer nu koan Schützn mear uni zu die Boarn, bis a Staffetn kimmt." |
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