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im Steinacher Kreise. Major Nachbaur bekam die tröstlichsten Zusagen. „Die unglückliche Affäre im Unterinntal" bedeute nur einen Aufschub für wenige Tage. Roschmann sekundierte dabei mit Eifer. Er wies dem Major seine kaiserliche Bestellung und versicherte, von Österreich werde es an Unterstützung nicht fehlen. 1) Nicht zwar Hofer selbst, aber Holzknecht rückte vor, indem dieser mit ein paar tausend Mann, worunter die Passeirer, die Iselberglinien verließ und die Höhen nordöstlich von Innsbruck besetzte. Westlich davon breiteten sich Firlers Oberinntaler aus. Speckbacher stand jenseits der abgetragenen Haller Brücke. Vor den Augen der Bauern vollzog sich an diesem Tage (24.) der Einzug der Bayern in Hall. An der Lust zum Losgehen hätte es bei den Massen nicht gemangelt — vom Frieden durfte man ihnen noch immer nicht sprechen 2) —, aber es bestand kein Plan, kein Zusammenwirken. Nur die Herstellung einer Schiffbrücke in Hall erfolgte unter dem Feuer der Tiroler. Nicht so sehr an Zahl war bei ihnen Mangel, als an Ordnung und Geschlossenheit. 3) Selbst Speckbacher vermochte seine Leute nicht beisammen zu halten. Von Hofer begehrte er gleich zehn Kompagnien, um sich auf der Ellbögener Strasse behaupten zu können. So machten die Bauern, während die Divisionen Kronprinz und Wrede langsam im Haupttale vorrückten, die neugierigen Zuschauer. Die Bayern behielten ihr vorsichtiges Tempo bei. Die menschenleeren Ortschaften, die auf den Höhen sich zeigenden Kolonnen, bei Nacht die Reihe von Feuern, das Hess sie eine größere Widerstandskraft vermuten als noch vorhanden war. Drouet besetzte im Laufe des 24. Hall und ließ noch Posten von dort aus auf der Reichsstrasse vorgehen. In einem Ausschreiben rügte er das Verlassen der Wohnungen und sicherte 1) Jos. Sigm. Nachbaur an einen ungenannten Oberkommandanten, Landeck, 24. Okt. J. M. |
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