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indem die Leute völlig in Furcht sind und bereits niemand haltet."1) Deshalb fordert er, dass die Burggräfler in forcierten Märschen herbeikommen. „Denn sonst weiß ich nicht, was anfangen, mit den hiesigen Leuten allein ist nichts zu machen. Machet Anstalt eiligst, sonst sieht es nicht gut aus." So böse war es nun gerade nicht. Hinter Hofer sammelte sich bei Innsbruck eine starke Zahl, freilich darunter viel fragwürdiges Gesindel, das die Stadt in steter Angst hielt. 2) Speckbacher fühlte wieder neues Leben, seit ihm bekannt geworden, dass seinem Anderl nichts geschehen sei und derselbe sich der königlichen Gnade erfreue. Das ganze Mittelgebirge von Volders bis Matrei setzte er durch seine Werber in Bewegung. 3) Um die Hauptstadt zu entlasten, fingierte Danei einen Befehl Hofers und führte die Stürmer — man zählte deren gegen 10 000 — auf den Isel, wo man noch immer an den Schanzen arbeitete. Hinter ihnen errichteten sich Viele Hütten, aber den Magenbedarf holten sie sich aus der Stadt. Nach Steinach brachte Hauptmann Zöggeler die Botschaft, dass „von unten herauf" alles bereit sei, dem Feind in den Rücken zu fallen; Haspinger und Harasser, die über die Radstädter Tauern gegangen, würden schon irgendwo hervorkommen. 4) Dies alles ließ den Sandwirt, welcher Momenteindrücken so leicht zugänglich war, wieder Mut fassen. Es dürfte nicht schaden, lässt er Speckbacher sagen, wenn „man sie ein wenig heraufließe"; derselbe möge, wenn tunlich, nur vorrücken, er selbst gedenke das Gleiche zu tun. „Besorge nur alles gut, dann wird hoffentlich wieder alles gut gehen." 5) Nach Meran, wohin er eben einen so dringlichen Notruf gerichtet, ließ er schon wieder melden, die Gefahr im Inntal sei nicht gar gross. 6) Sogar von einem Vorrücken nach Vorarlberg sprach man 1) Lergetporer a. a. O.: (Bericht über die Besichtigung des Iselberges) „Die Schanzen waren zwar gut angelegt und mit Geschützen besetzt, aber die ordentliche Besatzung mangelte. Die Bauern handelten nur nach Gutdünken." |
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